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Das Urlaubsende

Heute ist unser letzter Tag in Berlin und gleichzeitig Papas letzter Ferientag. Da wir circa sechs Stunden bis nach Köln fahren, warten wir noch bis circa sechs/sieben Uhr, um dann staufrei nach Hause zu gelangen. Außerdem kann ich dann in Ruhe schlafen. 

Die Tage in Berlin vergingen wie im Flug. Der Prenzlauer Berg ist wirklich schön. Überall gibt es Spielplätze, Kinder und Restaurants. Im Gegensatz zu Königsdorf ist hier immer etwas los.

Am liebsten gehe ich aber zur Hauptstraße und gucke mir Straßenbahnen an. Mama und Papa finden das doof, weil ich leicht umgefahren oder umgerannt werden kann. Aber die Angst finde ich ungegründet!

Umgerannt wurde ich dafür von Ziegen im Berliner Zoo! Wir waren vorgestern dort und meine Eltern mussten unbedingt in den blöden Streichelzoo, anscheinend sollte mir das Spaß machen?  Es hat mir aber keinen Spaß gemacht! 

Riesige Ziegen und Schafe liefen dort frei herum und eine Ziege hat mich beinahe umgerannt. Ich fand dies lebensgefährlich und auch etwas beängstigend.  Insofern, was spricht gegen Hauptstraßen und Straßenbahnen gucken?

Neben dem Zoobesuch waren wir noch auf einem Flohmarkt in Kreuzberg und haben uns viel mit Jenny und Stefan getroffen. Das sind Freunde von Mama und Papa und wenn wir uns treffen wird immer lecker gekocht. 

Eigentlich wollten wir heute noch auf ein Food Festival, aber wir waren zu müde. Stattdessen haben wir lecker thailändisch gegessen. Gleich müssen wir packen und putzen und vielleicht gehen wir noch einmal auf einen der vielen Spielplätze. 

Allerdings sind Berliner Kinder, und insbesondere Berliner Mädchen, sehr forsch. Schon mehrmals rannten hier Kinder auf mich zu und fassten mich an. Ich mag das nicht und gucke dann immer ganz böse! 

Im Berliner Zoo:

Lebensgefährliche Ziegen:

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Welcome to Berlin

Nach unserer er zehntägigen Wanderung machen wir nun noch drei Tage Urlaub in Berlin. Was für ein Kontrast! Der fing schon damit an, dass wir keinen Parkplatz für unser Auto fanden….

Wir wohnen in der Wohnung von Freunden im Szenebezirk Prenzlauer Berg, nahe des Alexanderplatzes. Papa hat hier letztes Jahr bereits gewohnt und kennt sich daher gut aus. 

Mama hat mir erst einmal den Prozess der Gentrification erklärt.  Interessiert mich nicht wirklich,  aber da es Beschwerden gab, dass meine letzten Blogeinträge langweilig waren, erkläre ich es gerne noch einmal. Der Prenzlauer Berg wurde irgendwie aufgewertet. Früher war es hier schmutzig und billig und jetzt ist es hübsch und teuer. Daher wohnen jetzt auch reichere Menschen hier und die anderen wurden verdrängt und wohnen woanders. Allerdings weiß ich nicht wo?

Wir wohnen jetzt drei Tage in einer kleinen Wohnung mit Küche.  Ich bin schon ganz heiß auf Nudeln. Außerdem gibt es eine Badewanne und ich bin bereit für ein Bad. Duschen und Schwimmbäder mag ich ja nicht. 

Ansonsten faulenzen wir. Ich plane, einen langen Mittagsschlaf zu machen und werde dann noch ein bißchen urbane Stadtluft schnuppern. Hier gibt es viel zu sehen. Hunde, Straßenbahnen, Menschen,  Geschäfte….
Zielstrebig unterwegs im Prenzlauer Berg:

Gentrification??

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Geschafft!

Wir haben es geschafft. Wir sind den kompletten Malerweg gelaufen. 117 Kilometer und acht Etappen. Wow!

Zum Glück gab es ein Stempelbuch, in welchem man jede Etappe abstempeln konnte. Entweder ging man in eine Tourismusinformation (selbst Altendorf hatte eine) oder in eine  Gaststätte. Mama hat sich sehr gewissenhaft um die Stempel gekümmert und ging uns ab und zu schon damit auf die Nerven. Einmal hat sie falsch gestempelt, aber zum Glück bei Papa.
 Mit dem vollen Heft sind wir gestern zur Tourismuszentrale in Pirna gegangen und ich habe eine Urkunde und einen Anstecker bekommen. Auf die Natur musste ich dieses Mal nicht schwören, aber ich bin ja auch kein Junior Ranger, sonder Malerweg -Wanderer. 

Die Frau von der Tourismuszentrale war dafür sehr genau.  Sie entwertet sogar das Stempelheft, damit es niemand anders einreicht und eine Urkunde erschleicht. Generell sind viele Sachsen sehr genau. Mama bekam einmal genaue Anweisungen, wie und wo eine Windel von mir zu entsorgen sei und Papa musste durch das halbe Hygiene-Museum laufen, um den Leih-Buggy an die richtige Stelle zu bringen. Ich wurde währenddessen von einer Museumswächterin verfolgt,  da sie Angst hatte, Mama gibt mir einen Keks. Seltsame Sachsen…

Aber zurück zum Malerweg:

Anschließend feierten wir beim Mexikaner um die Ecke. Endlich einmal kein deutsches Essen. Ich bestellte mir stattdessen eine Portion Grillgemüse und aß genüsslich Zuccini und Paprika. Morgen hat mir Papa Nudeln versprochen, da wir in Berlin eine Wohnung mit Küche haben. 
Nach unserem Essen fiel ich müde und stolz ins Bett. Mama und Papa trafen beim Mexikaner noch ein anderes Wanderpaar und feierten den Abschluss der Tour mit etwas Alkohol. Seltsamer Brauch?  Ich feiere lieber mit Grillgemüse…

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Etappe 8: Königstein nach Pirna (23 Kilometer )

Unser Reiseanbieters hatte sich hier verrechnet, in unserem Routenplaner standen nur 17 Kilometer. Zum Glück hatte ich in unserem Hiking-Führer nachgelesen und schnell festgestellt, dass die Tour länger war. So konnte ich meine Eltern schon einmal vorwarnen.

Dennoch sind wir mit Augustustours sehr zufrieden, bis auf das Hotel in Altendorf haben wir gut geschlafen, zwei Mal konnten Mama und Papa eine Sauna genießen und mehrmals hatten wir morgens ein tolles Frühstück. 

Das Frühstück am heutigen morgen war leider wieder mittelmäßig, denn es fehlte das Obst. Immerhin gab es Orangensaft und zur Stärkung für die lange Tour trank ich ein ganzes Glas.

Los ging es dann hinauf zur Festung Königstein. Meine Eltern kamen ins Schwitzen und ich wurde müde.  So gähnte ich genüsslich, während Papa mich den Berg hoch trug. 

Oben hatten wir leider keine Zeit für die Besichtigung. Schade, denn die Festung war riesig. Stattdessen ging es wieder bergab. Laut dem Wanderführer sollte die Tour dann eintönig werden, sie war es aber nicht. 

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Wanderführer das Ende einer Tour häufig ungenau beschreiben. So verwies auch unser Reiseführer im letzten Kapitel ständig auf die Nutzung der S – Bahn oder aber auf die nette Fährfahrt. Der Weg wurde hingegen ungenau beschrieben.  Wir gingen ihn natürlich trotzdem!
Ein letztes Mal bestiegen wir einen Tafelberg (Rauenstein) und wanderten anschließend oberhalb der Elbe nach Wehlen (dort bin ich irgendwie ständig ). Zum Glück gingen wir nicht in das blöde Freibad, sondern wanderten durch einen privaten Wald, der einer Frau gehört, die wohl nicht möchte, dass der Malerweg durch diesen führt. Angeblich befinden sich Gemeinde und diese Frau in einem Rechtsstreit und es fehlten Markierungen. 

Wir wanderten trotzdem durch den Wald und hielten Ausschau nach der ‚Hexenfrau‘. 

Unversehrt erreichten wir die Elbe, wanderten dann noch drei Kilometer auf dem Elbradweg (blöde Fahrradfahrer) und erreichten Pirna. Die letzte Etappe war geschafft und ich bereit, die Stadt zu erkunden. Meine Eltern wollten aber duschen und ausruhen. Wie kann man nur so faul sein?

Festung Königstein:

Blick auf die Bastei: 

Auf dem Rauenstein:

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Ein Besuch in Dresden

Unsere Nacht im Amtshof war okay. Die letzten Tage wurden wir ja – was die Übernachtungen anging – sehr verwöhnt und der Amtshof ist eher rustikal. Wir schliefen in einem Zimmer unter dem Dach und es war sehr warm. Das Frühstück war mittelmäßig und wir nutzen daher die Gelegenheit zu einem Edeka zu gehen. Dieser ist gleich um die Ecke. Wir deckten uns mit einem zweiten Frühstück ein und fuhren dann mit der S – Bahn nach Dresden, um uns die Stadt genauer anzusehen. 

Wir durchwanderten die Altstadt, trafen auf eine riesige südkoreanische Reisegruppe (was sehr irritierend war) und tranken in der gleichen Gaststätte wie Putin ein Bier.

Anschließend besuchten wir das Hygiene Museum und waren ganz beeindruckt von der Ausstellung. Obwohl ich nur einen kurzen Mittagsschlaf gemacht hatte, war ich mehr als begeistert und selbst meine museumskritische Mama konnte der Ausstellung etwas abgewinnen.

Am Abend aßen wir bei einem asiatischen Imbiss. Dieser bot auch Reis mit Döner an? Es schmeckte okay, mehr aber auch nicht. Aber wir sind alle drei etwas müde von Sauerbraten,  Schnitzel und Sülze. 

Morgen beginnt unsere letzte Tour zurück nach Pirna. Dann wollen wir mexikanisch essen gehen. 

Dann folgen hoffentlich auch wieder Fotos. Das W-lan ist hier unendlich langsam.

Nachtrag: Fotos von Dresden

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Etappe 7: Gohrisch nach Königstein (10 km)

Nach einem hervorragendem Frühstück machten wir uns heute morgen auf den Weg nach Königstein. Ich hatte gestern noch die Route ausgearbeitet, während Mama und Papa die Saunenlandschaft des Hotels genoßen. Kurz vor Abfahrt erläuterte ich beiden noch einmal die Route auf einer großen Karte (siehe Foto ). 

Unsere heutige Etappe war nicht wirklich lang, aber nicht unanstrengend. Wir bestiegen den Pfaffenstein und sahen die Barbarine, das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz. Hierzu mussten wir durch eine enge Felsspalte klettern, was mich sehr faszinierte. Mama fand es weniger witzig, da sie mich kurz halten musste und sowohl auf dem Hinweg als auch auf dem Rückweg in die selbe Pfütze trat. 

In Königstein angekommen, plante ich eigentlich noch einen Aufstieg auf den Lilienstein. Aber Mama und Papa waren zu müde und angeblich war es zu heiß? Deshalb musste ich mit ihnen in das Freibad nach Wehlen. Ich mag keine Freibäder und Wasser ist mir auch nicht geheuer. 

Erst wollte ich gar nicht ins Wasser, später berührte ich das Wasser zumindest mit der Hand. Aber Spaß hat es mir trotzdem nicht gemacht, ich mag keine Schwimmbäder und kein Wasser, um es noch einmal zu erwähnen! Außerdem wollte ich auf den Lilienstein!

Am Abend aßen wir in einer Pizzeria und zum Nachtisch gab es leckeres Eis. Mittlerweile sind wir froh um die Abwechselung, denn ständig sächsisches Essen, irgendwann reicht es.
Hier erläutere ich meinen Eltern die heutige Route:

Auf dem Pfaffenstein:

Die Barbarine:

Papa quetscht sich durch eine Felsspalte:

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Etappe 6: Schmilka nach Gohrisch (18 Km)

Heute morgen schliefen wir richtig lange, bis fast sieben Uhr. Papa dunkelt ja immer das Zimmer ab und so waren wir heute morgen ganz irritiert, dass es so gar nicht hell wurde. Aber kein Wunder: draußen regnete es in Strömen!

Papa und ich ließen uns erst einmal nicht beirren und gingen ins Café Richter frühstücken. Mama wurde hingegen ganz nervös und packte für mich Massen an Regensachen ein. Kaum war alles im Rucksack, hörte es auf. Trotzdem schleppte sie alles den ganzen Tag durch die Gegend, damit mich kein Tropfen erreicht. Das nenne ich wahre Mutterliebe! Dennoch: ich bin nicht aus Zucker!

Das Frühstück scheint von Tag zu Tag besser zu werden. Es gab heute neben einem leckeren Obstsalat jede Menge Salate. Ich schlug richtig zu und aß sogar Rührei. 

Bei trockenem Wetter (es regnete den ganzen Tag nicht mehr)  fuhren wir mit der Elbfähre auf die andere Seite und wanderten den Malerweg zurück, in Richtung Pirna. Leider führte der Weg durch mehrere Dörfer, bevor wir endlich wieder durch einsame Wälder spazierten und und dem Casper-David-Friedrich Weg folgten. Trotzdem fehlten Schluchten, Bäche und einsame Waldwege. Dafür bestiegen wir zwei Tafelberge. Den Papststein und den Gohrischstein. Da es heute sehr schwül war, kamen Mama und Papa auch ganz schön ins Schwitzen. 
Gegen 15 Uhr erreichten wir das Hotel Magarethenhof im Luftkurort Gohrisch. Die Luft soll hier besonders gut sein und das Hotel ist sehr schön. Altendorf wirkt dadurch noch schäbiger. Im Hotel kam es dann zum „Gohrischer Treppensturz“. Mama passte nicht auf, holte eine Jacke für mich und ich stieg währenddessen die Treppe hinunter. Zum Glück stürzte ich erst auf der vorletzten Stufe und zum Glück war alles gepolstert. Als Andenken habe ich nun ein blaues Auge!

In Gohrisch selbst aßen wir zu Abend und ich verputzte mit der Hilfe meiner Eltern eine Riesenportion Bratkartoffeln. Lecker, lecker!

Papa ist übrigens noch immer ganz beeindruckt von einer Schweizer Familie, die letztens neben uns am Tisch saß. Jeden Abend dürfen Mama und ich uns anhören, dass sich Mutter und Tochter eine Portion geteilt hatten und sogar noch etwas übrig blieb, was der Schweizer Vater essen durfte. Papa ist jeden Abend aufs Neue enttäuscht,  dass Mama und ich uns keine Portion teilen. Aber Mama würde mir alles wegessen!!!

Ich habe übrigens endlich einem Trail-Namen. Eine Tradition aus den USA, dort geben sich Wanderer immer einen neuen Namen, wenn sie mehrere Tage wandern. Ich heiße „Elbkönig“. 

So genug für heute. Meine Eltern kommen gleich aus der hausinternen Sauna Landschaft…

Hier noch aktuelle Fotos:

Papa vor unserem Hotel:

Elbtal im Nebel:

Mein Abendessen:

Ausblick vom Papststein:

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Etappe 5: Neumannmühle nach Schmilka

Nach einem Tag Pause ging es heute morgen weiter mit der fünften Etappe. Nach dem leckeren Frühstück (Orangensaft, Melonen und Gurken, sowie Brot) fuhren wir mit dem Bus zurück zur Neumannmühle. Dort hatten wir vorgestern unsere Tour beendet. 

Beim Frühstück war ich übrigens sehr verwirrt, denn auf einer Vitrine standen Erdbeeren, die, wie ich feststellen musste, aus Holz waren? Wer entwirft denn bitte Erdbeeren aus Holz? Dies hat mich sehr frustriert und ich zerriss daraufhin mein Lätzchen.

 Lätzchen und Mützen nerven mich gerade ungemein. Beides soll ich ständig tragen und ich will es nicht. Meine Eltern respektieren einfach nicht meinen Willen und daher habe ich Mama heute auch weggehauen. Sie war dann kurzzeitig sauer auf mich. Aber ich auch auf sie!

Zurück zur heutigen Tour. Sie war beinahe 14 Kilometer lang und gleichzeitig die anstrengenste Wanderetappe, da wir mehrere Steigungen gehen mussten. Unter anderem erreichten wir den Winterberg, mit über 500 Metern der höchste Berg des Malerwegs. Die Aussicht lohnte sich allerdings nicht, da man kaum etwas sah. 

Wie schon in den letzten Tagen durchwanderten wir einsame Schluchten und Mama und Papa verliefen sich einmal wieder. Am Ende der Etappe erreichten wir den schönen Ort Schmilka, nahe an der tschechischen Grenze. Ich war wieder sehr angetan von der Elbfähre, durfte aber nicht damit fahren. 

Schmilka ist ein Ort, der sehr um Öko-Touristen bemüht ist. Es ist viel schöner als Altendorf, es gibt ein Öko-Hotel, eine Bäckerei mit Öko-Brot und eine eigene Brauerei. Außerdem hat unser Zimmer einen Balkon, mit Blick auf die Elbe und auf die Fußgängerzone.  Mama und Papa sitzen gerade dort und trinken Öko-Bier. 

Bilder folgen morgen, da es in dem Öko-Dorf kein Wlan gibt.

P.S. Ich habe vorhin vom Balkon gepinkelt:)

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Freier Tag

Wir bleiben eine weitere Nacht im Hotel Forsthaus,  im Kirnitzschtal, und wandern erst morgen weiter. Das Kirnitzschtal ist richtig schön und heute morgen lag es im Nebel. Das Frühstück war sehr lecker und Mama und Papa sind auch sehr angetan von der Sauna, die man stundenweise buchen kann und dann privat nutzen darf. 

Nach dem Frühstück machten wir uns mit der Kirnitzschtalbahn auf den Weg nach Bad Schandau. Meine Begeisterung für diese Bahn hatte sich wohl schon herum gesprochen, denn der Fahrer hatte mich wieder erkannt!

In Bad Schandau angekommen, hatten wir Glück und bekamen noch zwei Fahrräder und einen Anhänger. Leider war es kein Croozer, ich gab mich aber trotzdem zufrieden. Stattdessen hatten wir aber ein E-Bike, so fiel es Papa leichter,  mich zu ziehen.

Wir schafften es auch tatsächlich über den schlecht ausgeschilderten Elbradweg bis nach Dresden (50 Kilometer). Die Radtour war wunderschön, wir sind an all unseren Wanderetappen vorbei gefahren und kamen zügig voran. 

Auf dem Weg wurde Papa noch von einem Einheimischen als „brauner Sack“ beschimpft. Angeblich hatten wir den Weg versperrt. Papa beschimpfte ihn daraufhin als „dummen Ossi“ und eine Familie schaute irritiert zu.

 Generell sind die Menschen aber freundlich zu uns, so zum Beispiel der Mann im Fahrradladen oder der Wirt des Forsthauses. 

In Dresden hatten wir leider nur kurz Zeit und Mama und Papa waren auch ziemlich müde von der Radtour. Wir besichtigen kurz die Innenstadt,  aßen einen Döner und fuhren dann mit der Bahn zurück.  Jetzt entspannen wir noch etwas im Hotel und ich bereite gleich die Route für morgen vor, während meine Eltern in die Sauna gehen.
In der Kirnitzschtalbahn:

Bilder vom Elbradweg:

In Dresden: