Veröffentlicht in Urlaub, Wandern

Etappe 5: Neumannmühle nach Schmilka

Nach einem Tag Pause ging es heute morgen weiter mit der fünften Etappe. Nach dem leckeren Frühstück (Orangensaft, Melonen und Gurken, sowie Brot) fuhren wir mit dem Bus zurück zur Neumannmühle. Dort hatten wir vorgestern unsere Tour beendet. 

Beim Frühstück war ich übrigens sehr verwirrt, denn auf einer Vitrine standen Erdbeeren, die, wie ich feststellen musste, aus Holz waren? Wer entwirft denn bitte Erdbeeren aus Holz? Dies hat mich sehr frustriert und ich zerriss daraufhin mein Lätzchen.

 Lätzchen und Mützen nerven mich gerade ungemein. Beides soll ich ständig tragen und ich will es nicht. Meine Eltern respektieren einfach nicht meinen Willen und daher habe ich Mama heute auch weggehauen. Sie war dann kurzzeitig sauer auf mich. Aber ich auch auf sie!

Zurück zur heutigen Tour. Sie war beinahe 14 Kilometer lang und gleichzeitig die anstrengenste Wanderetappe, da wir mehrere Steigungen gehen mussten. Unter anderem erreichten wir den Winterberg, mit über 500 Metern der höchste Berg des Malerwegs. Die Aussicht lohnte sich allerdings nicht, da man kaum etwas sah. 

Wie schon in den letzten Tagen durchwanderten wir einsame Schluchten und Mama und Papa verliefen sich einmal wieder. Am Ende der Etappe erreichten wir den schönen Ort Schmilka, nahe an der tschechischen Grenze. Ich war wieder sehr angetan von der Elbfähre, durfte aber nicht damit fahren. 

Schmilka ist ein Ort, der sehr um Öko-Touristen bemüht ist. Es ist viel schöner als Altendorf, es gibt ein Öko-Hotel, eine Bäckerei mit Öko-Brot und eine eigene Brauerei. Außerdem hat unser Zimmer einen Balkon, mit Blick auf die Elbe und auf die Fußgängerzone.  Mama und Papa sitzen gerade dort und trinken Öko-Bier. 

Bilder folgen morgen, da es in dem Öko-Dorf kein Wlan gibt.

P.S. Ich habe vorhin vom Balkon gepinkelt:)

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