Veröffentlicht in Urlaub, Wandern

Geschafft!

Wir haben es geschafft. Wir sind den kompletten Malerweg gelaufen. 117 Kilometer und acht Etappen. Wow!

Zum Glück gab es ein Stempelbuch, in welchem man jede Etappe abstempeln konnte. Entweder ging man in eine Tourismusinformation (selbst Altendorf hatte eine) oder in eine  Gaststätte. Mama hat sich sehr gewissenhaft um die Stempel gekümmert und ging uns ab und zu schon damit auf die Nerven. Einmal hat sie falsch gestempelt, aber zum Glück bei Papa.
 Mit dem vollen Heft sind wir gestern zur Tourismuszentrale in Pirna gegangen und ich habe eine Urkunde und einen Anstecker bekommen. Auf die Natur musste ich dieses Mal nicht schwören, aber ich bin ja auch kein Junior Ranger, sonder Malerweg -Wanderer. 

Die Frau von der Tourismuszentrale war dafür sehr genau.  Sie entwertet sogar das Stempelheft, damit es niemand anders einreicht und eine Urkunde erschleicht. Generell sind viele Sachsen sehr genau. Mama bekam einmal genaue Anweisungen, wie und wo eine Windel von mir zu entsorgen sei und Papa musste durch das halbe Hygiene-Museum laufen, um den Leih-Buggy an die richtige Stelle zu bringen. Ich wurde währenddessen von einer Museumswächterin verfolgt,  da sie Angst hatte, Mama gibt mir einen Keks. Seltsame Sachsen…

Aber zurück zum Malerweg:

Anschließend feierten wir beim Mexikaner um die Ecke. Endlich einmal kein deutsches Essen. Ich bestellte mir stattdessen eine Portion Grillgemüse und aß genüsslich Zuccini und Paprika. Morgen hat mir Papa Nudeln versprochen, da wir in Berlin eine Wohnung mit Küche haben. 
Nach unserem Essen fiel ich müde und stolz ins Bett. Mama und Papa trafen beim Mexikaner noch ein anderes Wanderpaar und feierten den Abschluss der Tour mit etwas Alkohol. Seltsamer Brauch?  Ich feiere lieber mit Grillgemüse…

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