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Mit dem Fahrrad in der Eifel

Letztes Jahr wanderten wir noch einmal um die Rurtalsperre, dieses Jahr umrundeteten wir sie  – dank des Fahrradanhängers – mit den Fahrrädern. 

Die Rurtalsperre kann ich bei warmen Wetter wärmstens  (Wortspiel!) empfehlen. Es ist schattig und angenehm kühl. Außerdem gibt es zwei Freibäder, eines in Einruhr und eines in Rurtal. 

Unsere Radtour war circa 40 Kilometer lang und für meine Eltern wohl ziemlich anstrengend. Teilweise wurde es richtig steil und auf der Dreiborner Heide gab gab es wenig Schatten.

Mir hat die Tour hingegen gut gefallen, da wir wieder in Wollseifen eine Pause machten. Wollseifen ist ein ehemaliges Dorf, welches nach 1945 weichen musste, da es mitten in einem belgischen Truppenplatz lag. Wir waren schon drei Mal in Wollseifen und machen jedes  Mal an einer alten Kapelle eine Pause. Das letzte Mal konnte ich noch nicht laufen und jetzt rannte ich fröhlich durch das Gebäude. Nächstes Jahr will ich wieder nach Wollseifen!

Nach unserer Tour gingen wir sinnloser Weise noch ins Freibad. Ich hätte darauf verzichten können und fand es zu laut und voll. Aber meine Eltern hören eben nicht auf mich. Wir hätten doch auch im heimischen Garten den Pool nutzen können? 

In Wollseifen:

Auf der Dreiborner Höhe:

An der Urfttalsperre:

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Nachtrag Ahrtal

Habe ich euch eigentlich von unserer Wanderung im Ahrtal erzählt? Ich glaube, ich habe es vergessen…

Das Ahrtal soll ja zu den schönsten Wanderregionen Deutschlands gehören, aber irgendwie behauptet das jede Region? In jedem Fall Fall gehört das Ahrtal zu den schlecht ausgeschildersten Wanderwegregionen, denn unsere Beschilderung war weg?!?

Beginnen wir von vorne. Wir planten eine 18 KM lange Wanderung auf dem AV2, der den nördlichen Teil des Ahrsteigs mit dem südlichen Teil des Ahrsteiges verbinden sollte. Was wir nicht wussten: der Tourismusverband wollte einen neuen Verbindungsweg schaffen und ist gegen den AV2. Der ortsnahe Eifelverein ist hingegen ein Befürworter des AV2 und hat ihn darum wieder beschildert, allerdings mit Nägeln direkt auf die Bäume und das darf man nicht. Deshalb hat der Förster die Schilder wieder abgemacht und uns hat die Ausschilderung gefehlt!

Zum Glück hatte Mama einen Wanderführer und musste die ganze Wanderung die Strecke lesen. Eigentlich hat sie das ganz gut gemeistert, aber ich glaube, richtig entspannend war es nicht.

Landschaftlich war die Tour sehr nett und wir planen weitere Touren auf dem Ahrsteig. So gibt es noch den AV1 und den Rotweinwanderweg. Zusätzlich gibt es im Ahrtal viele Züge, dies ist immer eine Reise wert, auch wenn Papa jetzt kein Jobticket mehr hat.

Verwirrende Karten im Ahrtal:

Hier einmal nicht an einem Baum markiert und daher vorhanden: die AV2 Markierung:

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Gemeinnütziger Verein gegen Ziegen

Als erstes muss ich euch berichten, dass Papa gestern seinen letzten Arbeitstag hatte und wir zur Feier des Tages bei Freddy Schilling Burger am Eigelsteintor essen waren. Es war so köstlich und kein Wunder, dass ich damals die Geburt im Laden durch das Kratzen an der Fruchtblase eingeleitet habe. Bei solch leckeren Burgern muss man einfach auf die Welt kommen!

Wir sind übrigens mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren. Mama hat mich direkt von Bianca abgeholt. Dort wurde Luis eingewöhnt. Luis ist ein Jahr alt, aber schon fast so groß wie ich. Eigentlich ist er nett, aber er fordert zu viel Aufmerksamkeit von Bianca. So wollte sie mit ihm schaukeln und das geht gar nicht: denn Bianca soll mit mir schaukeln! Also habe ich einen Trotzanfall bekommen und durfte auch schaukeln. Insgesamt bin ich daher etwas skeptisch, was Luis angeht. 

Themenwechsel: Seit dem gemeinen Ziegenangriff in Berlin (siehe alte Blogeinträge) mag ich keine Ziegen und habe beschlossen, sie auszurotten, in dem ich täglich Ziege koche. Meine Tagesgruppe war anfangs sehr angetan, mittlerweile aber nicht mehr. Frauen scheinen anspruchsvoll zu sein. 

Aus diesem Grund habe ich beschlossen, meine Strategie zu ändern und einen Verein zu gründen. Der Eintritt ist noch kostenlos und die einzige Bedingung lautet, dass man keine Ziegen mögen darf. Außerdem darf man kein Fan des 1. FC Köln sein (was ich nach dem gestrigen Spiel eigentlich werden wollte), denn dieser Verein hat als Maskottchen eine Ziege!!!! Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr Mitglied in diesem Verein werdet, denn diese Ziegen müssen in ihre Schranken verwiesen werden..  

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Mit dem Rasenmäher in der City

Heute Nachmittag war ich mit meinen Eltern in der Innenstadt von Köln. Wir haben meinen Uronkel oder Großonkel besucht. Außerdem sind wir durch die Fußgängerzone spaziert, natürlich nicht ohne meinen Rasenmäher. Bereits bei der Abfahrt in Königsdorf habe ich darauf bestanden ihn mitzunehmen und da Mama und Papa mittlerweile meine Trotzanfälle fürchten (hihi) durfte ich ihn mitnehmen.
So mähte ich also in der Innenstadt und in der Wohnung meines Onkels erst einmal Rasen. Bei meinem Onkel wirbelte ich allerdings etwas viel Staub auf und konzentrierte mich daher mehr auf seine Schränke. 

Am Abend gab gab es dann Paella, ohne Safran. Erst haben Mama und Papa ihn wie verrückt gesucht und dann doch beim Kochen vergessen. Geschmeckt hat es trotzdem.

Danach war ich noch mit Mama in der Badewanne und habe mich halb totgelacht als Mama mit Wasser gespuckt und geblubbert hat. Das sah vielleicht witzig aus. Außerdem hat Mama das „zu Bett geh Ritual“ geändert. Mir wird jetzt immer vorgelesen. Ein bißchen musste ich mich noch daran gewöhnen, aber eigentlich war es okay. Ich habe Pippi Langstrumpf kennengelernt. Sie erinnert mich nur ein wenig an Mathilde und ich bin mir nicht sicher, ob das gut oder schlecht ist?

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Alleine unter Frauen

Uff, ein turbulente Woche liegt hinter mir, denn ich bin in meiner Tagesgrupppe alleine unter Frauen! Dienstag und Mittwoch war ich alleine bei Bianca und habe das sehr genossen. Sie hat sogar meine Lieblingsessen gekocht (Frikadellen und Wurst). Außerdem waren wir in der Frechener Innenstadt shoppen.

Ab Donnerstag waren waren dann Mia und Laura wieder da und ich war der Hahn im Korb. Wir haben wunderbar miteinander gespielt, zum Beispiel das Spiel Tagesmutter. Mia war unsere Tagesmutter und hat uns dann ins Gartenhaus geführt und gefüttert. 

Am Freitag war dann „Beautytag“ und wir wurden alle gestylt. So habe ich eine neue Frisur bekommen, die mich sehr irritiert hat, aber irgendwie alle witzig fanden (siehe Fotos).

Nach so viel Frauen-Power bin ich doch etwas geschafft. Mama musste die Woche angeblich Unterricht vorbereiten und Papa war wohl arbeiten. Beide behaupten nun, sich das Wochenende verdient zu haben. Was soll ich da sagen?

Jetzt lasse mir aber erst einmal diese seltsamen Zöpfe entfernen!

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Urlaub in Nienburg

Lange ist der letzte Blogeintrag her, aber ich bin aktuell schwer beschäftigt, denn ich mache Urlaub in Nienburg. Meine Oma ist 60 Jahre alt/ jung geworden und deshalb ist hier ganz schön Trubel. Meine Uroma ist hier, gestern war mein Onkel mit seiner Freundin in Nienburg und Papa ist seit dem Wochenende auch da. Jeden Tag kommen also Personen oder reisen ab. 

Am Donnerstag war ich mit Mama und Oma in Bremen. Leider hat es durchgehend geregnet und daher habe ich nicht viel von Bremen gesehen. Dafür waren wir lecker Türkisch essen. Ich habe den Räuberteller bestellt und kräftig von allen Tellern gegessen. Mein Onkel musste mir seine halbe Köfte abgeben und von Mama habe ich ein Weinblatt eingefordert. 

Zum Glück hatte unser Zug auf dem Rückweg eine Stunde Verspätung und die habe ich voller Begeisterung im Bremer Bahnhof verbracht. So viele Züge! Ich verstehe  gar nicht warum alle immer auf die Deutsche Bahn schimpfen. Ich liebe sie! Auf dem Rückweg bin ich übrigens die ganze Zeit durch den Zug gelaufen. Aber genug von Zügen…

Gestern haben wir Omas Geburtstag gefeiert. Es gab leckeres mexikanisches Essen und ich habe Tortilla Chips gegessen. Eigentlich haben mir es meine Eltern verboten, aber in der großen Runde gab es immer jemanden, der mir heimlich Chips gab. Hihi!

Wie ihr seht, ich verbringe meine Zeit mit Essen und Zügen, und wenn es noch Mal langweilig wird, gehen wir auf den Spielplatz:

Forschungen im Zug:

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Meine erste Party

Am Montag war ich das erste Mal auf einer Geburtstagsparty. Die Zwillinge Milo und Leni sind zwei Jahre alt geworden und haben Mia und mich eingeladen. Da Mias Mutter noch arbeiten musste, hat Mama meine Freundin und mich zur Party gefahren.

Die Party war auch ziemlich wild. Insgesamt waren zehn Kinder da und es gab einen Trampolin, eine Rutsche und jede Menge Kuchen. Ich habe mich erst einmal etwas zurückgehalten und in aller Ruhe Kuchen gegessen. Eigentlich wollte ich auch auf den Trampolin, habe mich aber nicht so ganz getraut. 

Später habe ich dann aber doch kräftig mitgefeiert. Ich bin alleine die Rutsche heruntergerutscht und habe mit meiner Freundin Mia geknutscht. Papa meinte später, das gehöre zu einer richtigen Party dazu.

Heute fahre ich mit Mama nach Nienburg . Wir fahren mit dem Zug,  was mich sehr beeindruckt. Ich habe außerdem ein Bilderbuch, mit dem Namen „Meine erste  Zufahrt“ und es ist aktuell mein Lieblingsbuch. Oma aus Nienburg feiert ihren 60. Geburtstag – also wieder eine Party!  Ob die auch so wild wird?

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Schlafmützen

Ich habe aktuell drei Hobbys. 1) Züge 2) Essen 3) Schlafen.

Papa teilt meine Hobbys mit großer Leidenschaft. Okay, für Züge interessiert er sich leider nicht so sehr, aber dafür für Essen und Schlafen.

Daher haben wir heute auch über zwei Stunden Mittagsschlaf gemacht. Mama hat beinahe die Krise bekommen und hat ab drei Uhr Lärm gemacht. Angeblich hat sie das nicht absichtlich gemacht,  aber ich bin mir da nicht so sicher!
Am Morgen waren übrigens mein Onkel und seine Freundin zu Besuch. Wir haben lecker gefrühstückt und ich habe jede Menge Chorizo gegessen. Außerdem waren wir noch auf dem Spielplatz.

Am Abend gab es dann Nudeln und ich bin jetzt so vollgefressen, dass ich schon wieder müde bin.  Insgesamt also ein entspannter Sonntag, bestehend aus Essen und Schlafen. 

Morgen werde ich übrigens als Einziger in der Familie arbeiten gehen! Mama und Papa haben frei,  wollen aber angeblich etwas im Haus erledigen (bla bla bla). 

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Wieder in Köln

Der Alltag hat uns wieder und deswegen fuhren wir heute morgen  in die Kölner Stadtbibliothek.

Dort war es in der Kinderabteilung sehr unordentlich, so dass ich erst einmal aufräumen musste. All die Bücher lagen sinnlos verstreut in Regalen. Ich habe sie daher aufgestapelt.

 Mama und Papa waren währenddessen mit Lesen beschäftigt und irgendwann wurde es mir zu bunt,  so dass ich Mama ihr Buch weggenommen habe, damit sie mir beim Aufräumen hilft. Meine Eltern sind manchmal wirklich faul und Mama hat geguckt wie ein Auto, als ich ihr das Buch wegnahm?!

Anschließend waren wir noch im Asiashop, was Mama unfassbar witzig fand. Sie redete die ganze Zeit davon, dass sie jetzt mit zwei Asiaten in einen Asiashop gehen werde. Papa und mir war es egal und ich räumte auch dort erst einmal auf. Der Ladenbesitzer war davon so angetan, dass er mich gleich behalten wollte.

 Papa kaufte währenddessen Fischsoße, da Mama und er dieses Woche Kimchi kochen möchten (hoffentlich klappt das besser als die Pumpensumpfreinigung) Kimchi ist das koreanische Nationalgericht, ich werde es als Halbkoreaner natürlich probieren, stehe aber aktuell mehr auf Chorizo. Davon kann ich gar nicht genug bekommen, aber Papa ist immer so geizig, angeblich sei die Chorizo so scharf?

Den Nachmittag haben Mama und Papa damit verbracht,  den Keller von Wasser zu befreien.  Mama hatte ja den Pumpensumpf gereinigt (was 100 Mal erwähnt wurde), aber irgendwas ging das schief und so stand alles voller Wasser. Papa wollte es besser machen und reparierte den Pumpensumpf, aber auch dann stand wieder alles unter Wasser. Ich fand es äußerst amüsant, durfte aber nicht in den Keller und fachsimpelte daher mit Mathilde, über die handwerkliche Begabung meiner Eltern. Aktuell ist der Pumpensumpf wieder heil und der Keller endlich einmal gewischt und sauber! So kann man auch seine Nachmittage verbringen, oder nicht?

Ich freue mich übrigens auf morgen. Mein Onkel kommt mich mit seiner Freundin besuchen und wir werden brunchen. Bitte das Milchbrötchen nicht vergessen, und vielleicht Chorizo? ??
Im Asiashop:

In der Stadtbibliothek:

Für Opa Nienburg (warum steckt dein Kopf in einem Glas?):

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Arbeitsalltag

Der Alltag hat uns wieder. Seit gestern gehe ich wieder „zur Arbeit“, zu meiner Tagesmutter.

Papa und Mama hatten gestern noch frei und wollten angeblich in Ruhe auspacken und waschen. In Wirklichkeit waren sie gemeinsam beim Sport und hielten lange Mittagsschlaf.  Das weiß ich von Mathilde, unserer Kuschelpuppe.

Ich musste währenddessen hart arbeiten und zwei Frauen beglücken. Meine Freundin Mia musste unterhalten werden,  und dann noch Laura, die schon länger in unserer Tagesgruppe ist. Die anderen beiden Kinder kommen erst im September, d.h. ich bin gerade mit drei Frauen (Mia, Laura und Bianca, meiner Tagesmutter) alleine. 

Erst waren wir einkaufen und als Gentleman habe ich natürlich alle Einkäufe getragen, dann waren wir in der Frechener Innenstadt und ich musste mit den beiden Damen spielen. Wir fuhren mit dem Motorrad, rutschten und schaukelten.

Anschließend musste ich ganz viel essen (Möhren mit Kokosnussmilch und Hähnchen) und ein langes Verdauungsschläfchen halten. Das war noch anstrengender! Am Nachmittag habe ich wieder mit den beiden gespielt und gegen drei Uhr wurde ich dann abgeholt! 

Im Gegensatz zu meinen Eltern musste ich mich dann zu Hause erholen, doch sie sahen dies anders und so musste ich noch einmal einkaufen gehen…

Zum Glück geht Papa ab heute auch wieder zur Arbeit, nur Mama hat noch Ferien, aber wir geben ihr jede Menge Aufgaben. Die ekligste Aufgabe lautet: Reinigung des Pumpensumpfes. 

Fragt mich nicht, was das ist, aber ich weigere mich bereits jetzt, dies zu tun (dies gilt bis ich 18 Jahre alt bin!).