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Panik, Panik, Panik

Heute Nacht ist mir etwas wirklich Schlimmes passiert: ich hatte einen Pseudo Krupp!!! Für alle, die das nicht kennen: man hustet ganz schlimm und hat das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. 

Mama hatte das zum Glück als Kind auch häufig und hat viele dieser Elternbücher gelesen. Also hat sie mich – gemeinsam mit Papa beruhigt – und ich habe ein heißes Dampfbad unter der Dusche bekommen. Trotzdem hat es mich immer wieder in Panik versetzt, wenn ich husten musste, und so sind wir gegen 21 Uhr zum Kinderärztlichen Notdienst in die Uniklinik gefahren.

Mama und Papa waren dabei ein wirklich eingespieltes Team; allerdings ist die Uniklinik riesig und sucht einmal im Dunkeln das Gebäude 26?? Wir sind also erst einmal wie die Irren über das Gelände gelaufen und ich habe immer nur geröchelt und versucht zu husten. 

Irritierenderweise war die Ärztin der Kindernotfallambulanz sehr tiefenentspannt als wir endlich ankamen. So wurde ich (immer noch röchelnd) folgendermaßen begrüßt: „Noch ein Krupp“, und bevor ich behandelt wurde (immer noch röchelnd), musste Mama Papiere und Dokumente ausfüllen. 

Dann (immer noch röchelnd und mittlerweile auch mit bellenden Husten, da ich wütend wurde) wurde mein Puls gemessen???? – ich war natürlich auf 180!!!

 Die Ärztin meinte anschließend seelenruhig:“Ahh, er bellt jetzt auch“ und gab Mama ein Cortisonzäpfchen, welches sie mir geben sollte. Ich war also erst einmal bedient. 

Zum Vergleich:

Bei Carla (meiner Kinderärztin) werde ich mit meinem Namen begrüßt, Mama muss keine Dokumente ausfüllen und ich darf mir am Ende immer etwas aus der Schatztruhe aussuchen. In der Notfallpraxis läuft das wohl etwas anders??

Zum Glück wirkte das Zäpfchen schnell und ich schloss meinen Frieden mit der Ärztin. Eigentlich war sie auch ganz nett und gab meinen Eltern viele Tipps. So konnten wir einigermaßen beruhigt nach Hause fahren.

 Die Nacht war trotzdem blöd. Mehrmals wachte ich röchelnd auf und hatte immer wieder Angst vor Atemnot. Daher waren wir gerade auch bei Carla und haben noch etwas zum Inhalieren bekommen. Außerdem durfte ich an an die Schatztruhe.

Ansonsten machen Mama und ich heute einen Schlafanzugtag. Außerdem räume ich die Wohnung auf. Hier seht ihr mich beim Saugen des Badezimmers – natürlich im Schlafanzug!

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Ich bin einem Geheimnis auf der Spur..

Heute ist ein verrückter Tag. Ebenso wie die letzten Tage. Irgendwie ist alles sonderbar. Am Freitag war ich z.B. undefinierbar krank. Ich habe mich übergeben und hatte Durchfall, zwischendurch ging es mir aber immer wieder richtig gut. Gestern war auch so seltsam wechselhaft. Meine Körper spinnt gerade etwas.

Aus diesem Grund beschlossen wir heute eine Wanderung ins Ahrtal zu unternehmen. Wir wollten den Rotweinwanderweg (RWWW) laufen. Insgesamt 19 Kilometer von Kreuzberg nach Walporzheim. Unterwegs trafen wir jede Menge Wanderer, es war richtig voll, aber trotzdem sehr schön.

Einiges war aber sehr, sehr sonderbar auf dem RWWW:

1) Die Wanderer hatten auf diesem Wanderweg häufig Gläser – anstatt Wanderstöcke – in der Hand. Warum nur?

2) Die Wanderer haben ständig Pausen gemacht und auf dem Wanderweg gab es auch unheimlich viele Möglichkeiten für Pausen. Dabei war es gar nicht anstrengend?

3) Überall lagen leere Flaschen herum? Dies hat mir als Junior Ranger von drei amerikanischen Nationalparks gar nicht gefallen. 

4) Mitten in den Weinbergen standen häufig blau/weiße Häuschen und die Wanderer haben davor angestanden, sind dann kurz in das Häuschen und kamen dann wieder heraus? Mama und Papa haben mir leider verboten, in diese Häuschen zu gehen, was ich bis jetzt nicht verstehe. 

5) Die Wanderer wurden im Verlaufe der Wanderung immer fröhlicher und lauter. Meinen Erfahrungen nach ist dies häufig andersherum der Fall?

Zusammenfassend kann ich den RWWW aber empfehlen. Es ist spannend und ganz anders als all die anderen Touren, die ich bisher gewandert bin.

Auf dem Rückweg hatten wir unglaubliches Pech, da uns die Deutsche Bahn im Stich gelassen hat. Unfassbare zwei Stunden kam unser Zug zu spät und ich verstehe es einfach nicht. Ich liebe Züge und erwarte da eine gewisse Pünktlichkeit.

 Am Ende war der Zug auch noch total überfüllt und voll mit schreienden Kindern. Das treibt meine intolerante Mama ja immer in den Wahnsinn. Als wir dann auch noch mit dem Auto im Stau standen, war es erst mal vorbei mit all der Harmonie. Schade, dass so ein toller Tag, so nervig zu Ende gehen muss! Böse Züge!!!! 

Die geheimnisvollen Kästen:

Überall Flaschen:

Ich auf dem RWWW:

Blick vom RWWW:

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Ich besitze eine Kettensäge!!!

Seit heute bin ich der stolze Besitzer einer Spielzeugkettensäge von Bosch. Wir waren heute Nachmittag nämlich auf dem Flomarkt in Müngersdorf (ganz schön flomarktlastig, dieses Wochenende) und haben dort die Kettensäge für 50 Cent bekommen. Papa hat sie zu Hause sauber gemacht und seitdem bin ich fasziniert von dem Geräusch und vom Blinken. 

Beinahe hätten wir noch einen riesigen Elch mitgenommen. Die Flomarktverkaüfer wollten ihn unbedingt loswerden, aber was soll ich mit einem riesigen Elch aus Plüsch. In unserem Haus wohnen schon genug verrückte Kuscheltiere und ein riesiger Elch würde nur zu Problemen führen. 

Gestern abend waren wir übrigens noch auf dem Nachbarschaftsfest. Die vorletzte Stichstraße hatte zum Sommerfest eingeladen und ich habe am Buffet zugeschlagen. Mittlerweile bin ich ja groß genug, um mich am Buffet selbst zu bedienen. Ich habe zum Beispiel Frikadellen gegessen, Pizzabrötchen, Bananen und Schokolade.

 Außerdem habe ich den Hund der Nachbarin gefüttert. Wir waren ein gutes Team. Ich habe heimlich Frikadellen vom Tisch genommen und sie dann dem Hund gegeben. Mama hat sich dann gewundert, wo all die Frikadellen geblieben sind und Ivana hat sich gewundert, warum ihr Hund ständig schmatzt. Ich sage nur: unterschätzt uns Babys nicht!

Jetzt gehe ich aber erst einmal mit Papa in die Badewanne. Ärgerlicherweise muss ich mir die Haare waschen lassen!

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Auf dem Höfeflohmarkt

Heute morgen fuhren Mama, Papa und ich nach Köln Nippes. Mama ist dort geboren, was Papa und mich zwar nicht interessiert, aber ich hier trotzdem erwähnen soll. Außerdem tat Mama die ganze Zeit so, als kenne sie sich aus. 

Der Höfeflohmarkt begann um zehn Uhr und kennzeichnete sich dadurch, dass die Einwohner von Nippes in ihren Höfen kleine Stände aufbauten und Sachen verkauften. Als Erkennungszeichen dienten Luftballons an den Haustüren. 

Ich fand den Höfeflohmark toll, Mama und Papa hätten allerdings den Kinderwagen zu Hause lassen sollen. Das ständige Rein und Raus hat mich genervt. Wir haben auch einige Sachen gekauft. So habe ich jetzt passende Gummistiefel, ein Batman T-Shirt und Herr Vogelnest hat eine Abdeckfolie für die Frontscheibe bekommen. Außerdem habe ich noch zwei Autos geschenkt bekommen.

Am Ende haben wir noch Olaf besucht, ein Arbeitskollege und Freund von Mama. Dort habe ich einen leckeren Smoothie verspeist. Genau das Richtige, nach einer so langen Flohmarkttour. Danke, Olaf. 

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Geburtstagswochenende

Gestern hatte Mama Geburtstag und es war ganz schön was los. Oma und Opa aus Nienburg waren zu Besuch und haben den Nachmittag mit mir verbracht, damit Mama und Papa die Party vorbereiten konnten. Ich war mit meinen Großeltern auf dem Spielplatz, in der Eisdiele und einfach überall. Meine Eltern sollten sich daran einmal ein Beispiel nehmen und auch so geduldig und verständnisvoll sein!

Am Abend kamen dann lauter Lehrer. Sie sagten alle immer, dass sie nicht über Schule reden wollten (das sagten sie quasi schon zur Begrüßung) und redeten dann doch über Schule. Außerdem aßen und tranken sie unheimlich viel, mehr als auf Papas Party, was mich erstaunte! Zusammenfassend scheinen Lehrer also verfressen, trinkfreudig und sehr gesprächig zu sein; aber auch sehr nett. 

Der Renner des Abends waren wieder meine Crocs Schuhe. Wenn ich diese Schuhe anziehe, werden alle Frauen über zwanzig schwach. Seltsam, es sind nur Schuhe. 

Irgendwann musste ich dann ins Bett, was mir gar nicht passte. Wer geht schon freiwillig auf einer Party um acht Uhr ins Bett? Aus purem Protest habe ich mich daher in der Nacht bei Mama und Papa im Bett einquartiert und bin dieses Mal auch nicht aus dem Bett gefallen! 

Hier seht ihr mich übrigens, wie ich meinen Blog schreibe:

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Neue Mitglieder in der Tagesgruppe

Voller Stolz kann ich verkünden, dass ich nicht mehr der Jüngste in unserer Tagesgruppe bin. Luis ist nun eingewöhnt und ab sofort jeden Tag dabei und er ist ein halbes Jahr jünger als ich. Ansonsten beobachte ich Luis weiterhin argwöhnisch. Eigentlich ist er ganz nett und nicht so wild wie die Zwillinge.  

Neben Luis ist nun auch Emilia in unserer Gruppe. Sie ist bereits zwei Jahre alt und sehr mutig und aufgeweckt. Sie kann sogar schon richtig gut sprechen. Emilia st ebenfalls sehr nett und außerdem sehr hübsch. Allerdings hat sie mir letztens mein Brötchen weggenommen und wenn es um Essen geht bin ich sehr nachtragend. 

Wir sind nun wieder fünf Tageskinder. Drei Mädchen und zwei Jungen. Bianca meinte schon, dass sie lange keine so entspannte Gruppe mehr hatte. Ich hoffe, das bleibt so!
Hier seht ihr mich und die drei Damen:

P.S. Cooler Zopf, oder?

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Im Mehrgenerationenhaus 

Unser Fernseher ist kaputt! Prinzipiell ist es mir egal, denn ich darf kein Fernsehen gucken  und außerdem haben wir noch zwei weitere Fernseher, aber es ist trotzdem ärgerlich. Aus diesem Grund fuhren wir gestern in das Mehrgenerationenhaus in Frechen, denn dort gibt es an jedem ersten Samstag im Monat das Reparaturcafe. Wir erhofften uns dort Hilfe.

Etwas seltsam war es schon, denn in dem Mehrgenerationenhaus arbeiten sehr engagierte Menschen, und das sogar freiwillig und ohne Geld. Ehrlich gesagt, waren sie sehr, sehr, sehr engagiert und so wurden wir begrüßt, durch das Gebäude geführt und mit unendlich vielen Flyern ausgestattet. Außerdem wurde ich ständig angesprochen, wenn nicht sogar begeistert empfangen. Ich habe mich daher auch sehr interessiert gezeigt und habe in der Spieleecke gespielt, was zu noch mehr Begeisterung geführt hat. Als ich dann noch mit dem Bobby Car durch das kleine (und ebenfalls etwas seltsame Café) gefahren bin, waren alle Renter oder Mitglieder des Mehrgenerationenhauses verzückt. 

Papa fachsimpelte währenddessen mit den Elektrofachleuten, die leider nicht helfen konnten und Mama hatte es wohl etwas schwerer im Mehrgenerationenhaus. Erstens hat sie den ehemaligen Bürgermeister nicht erkannt, der sie freundlich grüßte und sie fragte stattdessen platt, wer er denn sei, er komme ihr so bekannt vor??? Manchmal ist Mama wirklich peinlich!

Zweitens hatte sie schwer an all den Flyern zu tragen und drittens wollte sie mir keine Kekse und keinen Kuchen geben (der auch etwas seltsam aussah), was all die Renter und Mitglieder des Mehrgenerationenhaus verärgerte. 

Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass eigentlich alle Besucher auch Mitglieder waren und wir die einzigen Besucher?!?Interessant war es aber in jedem Fall und ich nehme mir vor dort einmal vobeizuschauen, wenn wir in der Frechener Innenstadt sind. Es gibt immerhin eine nette Spieleecke. Mama muss sich dann aber besser benehmen und vermutlich sollte ich dann auch Kuchen essen. 

Anschließend waren wir noch auf dem „Fest der Kulturen“ in der Frechener Innenstadt. Auch dort machte sich Mama wieder unbeliebt, weil sie den italienischen Essensstand für den libanesischen Essensstand hielt (angeblich sehen die Flaggen ähnlich aus) und außerdem wurde ich von einem Kind belästigt. Es rammte absichtlich (!!!) mit seinem Bobbycar gegen mein Bobbycar. Ansonsten war es aber ganz nett auf dem Fest!

Hier ein Foto vom Fest. Vom Mehrgenerationenhaus konnte ich leider kein Foto machen. Ihr könnt es aber googlen. 

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Papas neue Arbeit

Seit gestern arbeitet Papa beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Bonn und er wirkt etwas verstört. 

So ganz verstehe ich das nicht, außer dass er jetzt bei einer Behörde arbeitet und dass er nun jeden Tag einen Anzug tragen muss. Vorher hat er wohl bei keiner Behörde gearbeitet und musste keine Anzüge tragen. Aber was eine Behörde ist und warum es in Behörden anders ist als anderswo???

Allerdings finde ich Papas Dienstausweis sehr amüsant. Dort ist eine Frau Mustermann abgebildet, mit Papas Namen. Irgendwas hat wohl mit dem Foto nicht geklappt, da die zuständige Frau Unordnung in ihrer Schreibtisch-schublade hatte. Warum räumt sie nicht einfach einmal die Schublade auf, dann hätte Papa wenigstens ein Foto auf seinem Ausweis?

Aber genug von Papa und zurück zu mir. Ich habe mich heute morgen seltsamerweise übergeben. Ich habe gegessen und musste plötzlich brechen. Mama hat sich natürlich erschrocken, ich fand es verwirrend und wollte anschließend in Ruhe weiteressen, musste mich stattdessen aber neu ankleiden. Das Erbrochene durfte ich dann auch nicht essen? Was für eine Verschwendung.

Anschließend bin ich trotzdem zu Bianca gefahren und habe argwöhnisch die Eingewöhnung von Luis beobachtet. Nichts gegen Luis, aber er fordert einfach viel zu viel Aufmerksamkeit von meiner Tagesmutter. Das geht so nicht! Zum Glück wurde er früher abgeholt und so hatte ich noch ein wenig Zeit mit meiner Tagesmutter und den drei Damen. Das gefällt mir besser. 

Am Abend haben Mama, Papa und ich gegrillt und ich kann jetzt Wasser trinken und durch die Gegend spucken. Fazinierend!