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Köttbular

Gestern waren wir bei Ikea und haben jede Menge Kleinkram gekauft. Als vollwertiges Mitglied unserer Familie habe ich es mir nicht nehmen lassen, nach dem Einkauf eine Kleinigkeit zu essen. Ich hatte die Wahl zwischen einem Hotdog und Köttbular. Natürlich habe ich mich für die schwedischen Fleischbällchen entschieden. Eine gute Entscheidung! 

Außerdem habe ich jetzt neue Bettwäsche, neues Besteck, neues Geschirr und drei Bilderrahmen, für meine Wanderurkunde und meine Junior Ranger Anzeichen. Meine Eltern haben also genau ein Jahr gebraucht, um sie in meinem Zimmer aufzuhängen!

Am Nachmittag haben wir übrigens einen Kuchen gebacken, denn ich habe für Sonntagnachmittag meinen Freund Luis eingeladen. Ärgerlicherweise kommen seine Eltern auch, irgendwie wollen Eltern immer dabei sein, wenn sich Kinder treffen. Vielleicht liegt es am Kuchen?

Luis kommt gegen drei Uhr und ich möchte ihm mein neues Spielzeugauto zeigen, einen riesigen BMW! Dann besitze ich noch einen Hubschrauber, den habe ich von meinen Nachbarn bekommen, da ich so zuverlässig deren Blumen gegossen habe. Mama hat allerdings ein bißchen geholfen, daher darf sie auch mit dem Hubschrauber spielen. Jetzt mache ich aber erst einmal Mittagsschlaf, denn ich bin so müde. Seltsame Zeitumstellung!

Auf der Rolltreppe bei Ikea:

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Ich lerne sprechen

Immer wieder werde ich nach meinen ersten Wörtern gefragt. Ich antworte dann aus Prinzip nicht. Einfach deshalb, weil ich endlich meinen eigenen Willen habe und selbst entscheiden kann, was ich wann sage und tue. 

Trotzdem möchte ich euch heute von meinen Sprachversuchen berichten, denn das Sprechen scheint eine gesellschaftlich hoch angesehene Sache zu sein. Persönlich finde ich, Zeigen und Meckern reicht vollkommen, auch wenn es dadurch ab und zu zu Missverständnissen kommt (was daran liegt, dass mein Gegenüber meine Geste nicht richtig deutet, vgl. hierzu auch: Schulz von Thun: Miteinander Reden, Band 3, S.201).

Mein erstes Wort war übrigens Katze. Außerdem ist Katze mein Lieblingswort. Regelmäßig gucke ich mir Bilderbücher an und suche die Katze. Außerdem kann ich mittlerweile sagen: heiß, Papa und Baba (das sind Mama und meine Tagesmutter, Mama kürze ich aber immer mit BA ab, Bianca nenne ich Baba = also Papa, BA und Baba). Seit dieser Woche kann ich auch Apfel und Ente sagen. Außerdem nutze ich einige Präpositionen, wie ab oder Platz. Ab bedeutet runter und „Platz“ bedeutet herkommen und hinsetzen. Platz und ab sind seht wichtig im Umgang mit meinen Eltern und Großeltern, damit sie stets wissen wo sind hin sollen. Mein erster Zweiwortsatz war daher auch „Ba ab“. 

„Alle“ kann ich auch noch sagen, um meinen Eltern zu signalisieren, dass mein Teller leer ist. Leider sind sie nicht so vorausschauend, dass sie dies sehen oder merken. Daher muss ich sprechen!!!

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Durchgeimpft

Ich hatte am Donnerstag meine letzte Impfung. Gemeinerweise wurde ich in beide Beine gespritzt. Zum Glück wurde Mama auch geimpft und so durften wir uns beide etwas aus der Schatztruhe aussuchen. Während der Impfung wurde ich kurz sauer und habe meine Kinderärztin doll getreten. Da hat sie dumm geguckt. Mama hat während der Impfung nicht getreten und wurde auch nicht festgehalten. Eine Gemeinheit!

Kurz zum Ablauf in der Kinderarztpraxis: Am Morgen ist Carla immer in der Praxis und am Nachmittag Frau Pfarr. Frau Pfarr darf ich nicht duzen, aber das ist okay. Sobald ich sprechen kann, muss sie mich eben auch sietzen.Da wir immer am Nachmittag zum Impfen gehen, übernimmt dies Frau Pfarr – also war es auch Frau Pfarr, die ich getreten habe. Sie behauptet jedes Mal, ich sei ein Draufgänger, obwohl ich mich häufig im Prinzessinenzelt verstecke oder mir den rosa Bleistift aus der Schatztruhe aussuche. Ich lasse mich da einmal überraschen und weiß gar nicht so genau was ein Draufgänger ist?!

Am Abend habe ich mit Mama Suppe gekocht. Das hat richtig Spaß gemacht. Mama hat zuerst die Zutaten geschnitten und ich habe fleißig probiert. Zum Beispiel Sellerie (Bäh). Dann durfte ich die Zutaten in den Topf tun. Ich war mir dieser großen Verantwortung bewusst und habe jedes Stück Gemüse einzeln in den Topf getan. Dann haben wir die Suppe gemeinsam umgerührt und ständig hat Mama „heiß“ gesagt und ich habe jedes Mal gepustet. 

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Babysitting

Gestern Abend hatten meine Eltern ein Treffen mit Papas ehemaligem Chef. Ich brauchte daher einen Babysitter und mein Onkel und meine Tante passten auf mich auf. Es lief hervorragend, auch deshalb, weil sie vorher ganz lange mit mir gespielt hatten. Zusätzlich brachten sie noch Geschenke mit! 

Trotz des tollen Abends beschloss ich, die Nacht im Bett meiner Eltern zu verbringen. Ab und zu ist das ganz nett, wenn sie ruhig liegen bleiben und ich genug Platz bekomme (am liebsten schlafe ich nämlich quer im Bett). Ärgerlicherweise schlief Mama die halbe Nacht auf meinem Kissen, was ich nicht mag. Ich finde es daher gerechtfertigt, ihr dann auf den Kopf zu hauen und sie zu wecken. 

Meine Eltern haben insgesamt gut geschlafen und sind dann voller Freude mit mir um halb sieben aufgestanden. Ich habe sie hervorragend unterhalten und bespielt, sie haben es wirklich gut mit mir! 

Heute Vormittag war ich mit Mama auf einem Kinderflomarkt. Dort gehen wir gerne hin, vor allem wegen des Kuchens. Ich habe außerdem herausgefunden, worauf Frauen stehen: auf mein Batman T-Shirt und auf meine Crocs.  Ziehe ich beides an und winke ihnen dann noch zu, sind sie hin und weg. Peinlicherweise habe ich Mama im Schlepptau, mit löchriger Hose und kaputten Turnschuhen, angeblich ihre Fahrradkleidung? Nächstes Mal muss Papa mit, in seinem Arbeitsanzug! 

Mein Batman T-Shirt:

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Bekanntschaften im Kleinkinderabteil

Heute bin ich gegen neun Uhr aus Nienburg zurück nach Köln gefahren. Ein bißchen traurig war ich schon, denn die Tage in Nienburg waren sehr erholsam. So bin ich nicht mehr erkältet und auch der blöde Husten ist verschwunden! 

Die Zufahrt verlief ohne Probleme, allerdings hatten wir über eine Stunde Verspätung, aber das bin ich von der deutschen Bahn mittlerweile gewöhnt. Außerdem habe ich im Kinderabteil eine sehr nette syrische Familie kennengelernt. Sie sind vor neun Monaten aus Damaskus geflohen und sprachen schon richtig gut Deutsch. Es gab unheimlich viel zu Essen und die beiden Mädchen spielten mit mir rund um die Uhr. Sie zeigten mir z.B. wie man sich eine Mütze anzieht. Mama unterhielt sich währenddessen mit den Eltern. Es ging um einen Mann namens Assad und um Erdöl. Mehr habe ich nicht verstanden, außer dass ein deutscher Pass wohl Gold wert ist und dass eine Flucht sehr teuer ist. Ob Mama das alles verstanden hat? Ich hoffe jedenfalls, sie kommt jetzt nicht auf die Idee ein Flüchtling zu werden oder aber diesen Herrn Assad zu besuchen?

Jetzt bin ich aber fürchterlich müde und dank der Verspätung immer noch nicht zu Hause. Ich glaube, ich mache gleich einen richtig langen Mittagsschlaf. 

Morgen gehe ich übrigens wieder zu Bianca. Wir basteln dann an unseren Laternen, aber ich habe dazu keine Lust und will lieber Bobbycar fahren. Kann jemand von euch diese Laterne zu Ende basteln? Anscheinend ist das irgendwie wichtig und bedeutsam…

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Urlaub mit Mama

Ich genieße gerade meinen Urlaub in Nienburg mit Mama. Papa muss leider arbeiten.

Gerade eben waren wir auf dem Nienburg er Wochenmarkt. Ich hatte gehofft, einen Keks oder einen Apfel zu bekommen und habe ganz interessiert uns freundlich geguckt, aber leider haben mich die Verkäufer nicht verstanden. Vielleicht sollte ich doch endlich anfangen zu sprechen? 

Allerdings sind die Nienburger auch etwas reservierter als die Kölner. Auf einem Kölner Wochenmarkt hätte man mich bestimmt vollgequatscht!

Was treibe ich sonst so? Ich spiele mit Oma das Sofaspiel (sie muss sich hinter dem Sofa verstecken und Kuck-Kuck rufen) oder sammele mit Opa Äpfel auf. Am liebsten spiele ich aber mit Mama fangen oder tobe mit ihr auf dem Sofa. Morgen kommt mein Onkel zu Besuch und ich muss mir noch ein Spiel ausdenken, was er mit mir spielen muss. Es soll ja keinem langweilig werden!

Auf dem Nienburger Wochenmarkt: 

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Zug, Zug, Zug

Heute morgen bin ich mit Mama nach Nienburg gefahren. Wir sind ja reiseerprobt und kennen die Route auswenig. 

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr meinem Blogbericht vom 24. November 2015 lesen. Dort fuhr ich auch nach Nienburg, krabbelte durchs Abteil und aß eine Banane. Mittlerweile renne ich durch das Abteil sowie durch den halben Zug, und esse neben einer Banane noch einen Apfel,  eine Brezel und ein Schokobrötchen. Was bin ich doch groß geworden!

Die Zufahrt verlief ohne Probleme, im Gegensatz zur Nacht. Mich plagt gerade ein Husten und wir haben alle ein wenig Angst, dass ich wieder einen Kruppanfall bekomme. Daher haben wir schlecht geschlafen. Ich hoffe, es wird in Nienburg besser! Drückt mir die Daumen….

Abschließend muss ich mich über Mama beschweren. Sie hat nämlich mein geliebtes Auto nicht mitgenommen. Angeblich weil ich gerade so bockig und trotzig bin. Diese Ansicht teile ich nicht. Ich finde, Mama geht nicht gut auf meine Wünsche und Bedürfnisse ein. So will ich keine Bobbycar-Schutzschuhe tragen und auch keine Mütze. Beides steht mir nicht und sieht peinlich aus. Zusätzlich will ich einfach nicht mehr im Hochstuhl sitzen, sondern auf einem normalen Stuhl (ich bin ja jetzt groß) und auf Anziehen und Windeln habe ich überhaupt keine Lust. 

Was ist das doch anstrengend! Die armen Schüler von ihr, ob sie die auch immer zwingt Mützen zu tragen oder in Hochstühlen zu sitzen? Ich jedenfalls lasse mir das nicht gefallen und rufe zur Revolution auf! 

Im Regionalexpress nach Nienburg:

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Vier Tage ohne Mama

Letzte Woche ist Mama auf Klassenfahrt gefahren. Sie war vier Tage in Soltau und hat dort hart gearbeitet, so sagt sie. Sie war z.B. im Heide Park, in Hamburg und hatte stets 29 Pupertierende im Schlepptau. Ich habe die Woche mit meinen Großeltern aus Diepholz verbracht. Sie sind extra zu uns gekommen und haben sich prima um mich gekümmert. Daran könnte ich mich gewöhnen! Wir waren z.B. Bobby Car fahren, auf dem Spielplatz und haben Kuchen gegessen. Eigentlich wollten wir noch Eis essen, aber die Eisdiele hatte leider schon zu.

Freitag kam Mama dann am Abend wieder und hat mir Geschirr mitgebracht?!?!?!  Ich hatte an Duplo oder an ein Buch gedacht, aber nein, es muss praktisch und langweilig sein.

 Dafür waren wir am Samstag morgen auf einem Kinderflomarkt und ich habe neue Hosen bekommen. Wenigstens etwas! Ich bin nämlich ganze vier Zentimeter gewachsen, als Mama nicht da war, und meine Kleidung passt mir jetzt nicht mehr.

Heute haben wir dann Uroma in Gladbeck besucht. Sie hatte ja im Krankenhaus eine Bettnachbarin mit Tuberkulose (ihr erinnert euch vielleicht an meinen Bericht von der unfreundlichen Bettnachbarin, die mich nicht niedlich fand, da ich ein Ausländer sei). Jedenfalls bin ich froh, dass sie mich nicht niedlich fand, denn sonst hätte ich jetzt vielleicht auch Tuberkulose. Oma hat zum Glück keine Tuberkulose, musste aber in den letzten Wochen viele Tests über sich ergehen lassen und war entsprechend verärgert. 

Heute durfte ich sie dann endlich besuchen und wir haben Mamas Geburtstag nachgefeiert. Außerdem habe ich Ziegen gefüttert. Mein Verhältnis zu Ziegen hat sich etwas gebessert, trotzdem bin ich weiterhin dafür, sie zu braten und zu essen! Eine Ziege sah besonders köstlich aus. Ihr habe ich besonders viel Gras zum Fressen gegeben. 

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Arbeitswochenende

Es geht mir wieder etwas besser, aber richtig fit bin ich immer noch nicht. Meine Nase läuft noch und es läuft überhaupt viel zu wenig so, wie ich es mir vorstelle! 

So weiß ich, dass mein Bobby Car im Keller steht und Mama und Papa geben es mir nicht! Außerdem will ich Wurst und Trauben in riesigen Mengen essen, soll aber Brot und Bananen essen. Dann muss ich ständig meine Zähne putzen oder bekomme Nasentropfen. Das alles ist unerhört und regt mich unendlich auf. 

Aber zurück zum Wochenende. Mama fährt ja nächste Woche auf Klassenfahrt und meine Großeltern kommen und passen auf mich auf. Daher habe ich gestern alles vorbereitet. Wir waren einkaufen, haben aufgeräumt und geputzt, sowie den Garten in Ordnung gebracht.

 Dank meiner neuen Kettensäge konnte ich Papa auch beim Aufbau der Gartenbox helfen. Das lief zwar auch nicht so, wie ich wollte, aber immerhin steht die Box jetzt! 

So jetzt fahre ich aber erst einmal nach Bad Münstereifel. Dann wird sich meine Laune hoffentlich bessern.

Euer schlecht gelaunter Theodor!!!!

Aufbau der Gartenbox:

Meine Kettensäge: