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Vier Tage ohne Mama

Letzte Woche ist Mama auf Klassenfahrt gefahren. Sie war vier Tage in Soltau und hat dort hart gearbeitet, so sagt sie. Sie war z.B. im Heide Park, in Hamburg und hatte stets 29 Pupertierende im Schlepptau. Ich habe die Woche mit meinen Großeltern aus Diepholz verbracht. Sie sind extra zu uns gekommen und haben sich prima um mich gekümmert. Daran könnte ich mich gewöhnen! Wir waren z.B. Bobby Car fahren, auf dem Spielplatz und haben Kuchen gegessen. Eigentlich wollten wir noch Eis essen, aber die Eisdiele hatte leider schon zu.

Freitag kam Mama dann am Abend wieder und hat mir Geschirr mitgebracht?!?!?!  Ich hatte an Duplo oder an ein Buch gedacht, aber nein, es muss praktisch und langweilig sein.

 Dafür waren wir am Samstag morgen auf einem Kinderflomarkt und ich habe neue Hosen bekommen. Wenigstens etwas! Ich bin nämlich ganze vier Zentimeter gewachsen, als Mama nicht da war, und meine Kleidung passt mir jetzt nicht mehr.

Heute haben wir dann Uroma in Gladbeck besucht. Sie hatte ja im Krankenhaus eine Bettnachbarin mit Tuberkulose (ihr erinnert euch vielleicht an meinen Bericht von der unfreundlichen Bettnachbarin, die mich nicht niedlich fand, da ich ein Ausländer sei). Jedenfalls bin ich froh, dass sie mich nicht niedlich fand, denn sonst hätte ich jetzt vielleicht auch Tuberkulose. Oma hat zum Glück keine Tuberkulose, musste aber in den letzten Wochen viele Tests über sich ergehen lassen und war entsprechend verärgert. 

Heute durfte ich sie dann endlich besuchen und wir haben Mamas Geburtstag nachgefeiert. Außerdem habe ich Ziegen gefüttert. Mein Verhältnis zu Ziegen hat sich etwas gebessert, trotzdem bin ich weiterhin dafür, sie zu braten und zu essen! Eine Ziege sah besonders köstlich aus. Ihr habe ich besonders viel Gras zum Fressen gegeben. 

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