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In Diepholz

Dieses Wochenende hatten mein Opa aus Diepholz und meine Uroma Geburtstag. Es ist nämlich etwas verrückt in meiner Familie, denn alle haben gleichzeitig Geburtstag und das kann dann ganz schön stressig sein. Mama und Oma aus Diepholz haben z.B. am gleichen Tag Geburtstag. 

Samstag Morgen fuhren wir früh nach Diepholz. Ich habe endlich einmal eine Nacht ohne diesen schrecklichen Husten verbracht, vielleicht auch, weil Mama mir Hustensaft gegeben hat. Kaum in Diepholz angekommen, ging es mir besser und ich fühlte mich fit und ausgeruht. Am Nachmittag machten wir einen langen Spaziergang durch Diepholz und am Abend feierte Opa eine Party mit Nachbarn. Ich durfte länger ausbleiben und aß Omas köstliche Frikadellen, sowie jede Menge Gewürzgurken. Als Nachtisch gab es Apfelstrudel und Vanilleis. Dann habe ich mich vollgefressen ins Bett bringen lassen. 

Hier seht ihr ein Foto von unserem Spaziergang:

 

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Im Zentrum der Macht 

Heute habe ich Papa zu seiner Arbeit begleitet, ins Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Frau Nahles habe ich bedauerlicherweise nicht getroffen, aber dafür jede Menge Beamte.

Leider ging es mir heute nicht so gut. Ich bin wieder erkältet und habe den ganzen Tag geniest und gehustet. Es nimmt einfach kein Ende und Mama ist schon ganz rastlos. Sie macht sich immer unglaublich verrückt, wenn ich huste. 

Wir sind heute morgen gegen sieben Uhr losgefahren. Ich war noch müde und habe die Zeit bis nach Bonn geschlafen. Im BMAS (wie Eingeweihte es auch nennen) wurde ich erst einmal vielen Personen vorgestellt. Wir besuchten Papas Büronachbarn und stellten uns vor. Im Gegensatz zu Mama hat Papa ein eigenes Büro und es ist nicht ganz so wuselig und laut. Außerdem sind bei Papa alle viel schicker angezogen und etwas distanzierter.Papas Chef habe ich leider nicht kennengelernt, da er gerade krank ist. Er hat wohl die Grippe. 

Eigentlich finde ich es bei Mama spannender, aber da ich heute krank und müde war, war ich froh um die Ruhe und hielt erst einmal ein Schläfchen im Eltern – Kind Büro. Dieses hatte Papa extra für uns reserviert. Dort gab es einen Wickeltisch (Papa musste die Windel im Damenklo entsorgen) und jede Menge Spielzeug. Papa hat dann gearbeitet und ich habe wahlweise geschlafen oder mit dem Duplo und den Autos gespielt. Gegen Mittag sind wir dann gemeinsam in die Kantine gegangen und haben Lasagne gegessen. Leider habe ich die Köche nicht kennengelernt und durfte auch nicht in die Küche. Daher finde ich Mamas Kantine besser!

Insgesamt war es ein aufregender und spannender Tag am BMAS. Jetzt weiß ich, was meine Eltern so treiben, wenn ich bei Bianca bin. Mein Fazit: ab und zu ist es ganz nett, aber bei Bianca ist es ruhiger und beschaulicher. 

Hier seht ihr mich vor dem Ministerium:

Eintritt in das Ministerium, ohne Sicherheitseinweisung 😉

Das Eltern – Kind Büro:

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Mit Mama bei der Arbeit

Ich muss euch unbedingt von meinem heutigen Tag erzählen. Ich war nämlich den kompletten Vormittag mit Mama in der Schule, da meine Tagesmutter krank ist. Sie hat Husten und Schnupfen. Ich nehme an, ich habe sie angesteckt. 

Da wir erst um halb sieben aufgestanden sind, haben wir erst heute Morgen von ihrer Erkrankung erfahren, also blieb mir nichts anderes übrig, als mit Mama zur Arbeit zu fahren. Aber nach dem heutigen Tag habe ich auch gar nichts dagegen. 

Denn es ist faszinierend: egal, wo ich heute morgen war, alle fanden mich niedlich und süß. Ich war in drei verschiedenen Klassen (einer 8,einer 12 und einer 5) und alle jubelten vor Begeisterung. Außerdem bekam ich überall Kekse und Kuchen. Ich durfte auch in das Büro der Schulleiterin, um mir Kekse zu holen, dann war ich im Büro des Abteilungsleiter und habe Gummibärchen bekommen und in der Mensa gab es von der Köchin ein Schokobrötchen. Ich bin jetzt also ganz schön vollgefressen!

Unterricht ist übrigens seltsam. Mama redet und redet und redet. Wenn sie nicht redet, dann müssen alle still sein und meistens schreiben.Ab und zu schreibt Mama etwas an die Tafel, das fand ich spannend und da habe ich mitgemacht. Im Erdkundekurs kam es deshalb beinahe zu einem Eklat, weil Mama die Tafel hoch schieben wollte, ich aber  wollte es nicht. Nach einem kurzen Protest musste Mama daher auf Knien etwas an die Tafel schreiben. Ich habe sie fleißig unterstützt und die Schüler haben gefragt; was sie nun abschreiben sollen 🙂

An einem offiziellen Termin mit dem Jugendamt und dem Abteilungsleiter durfte ich ebenfalls teilnehmen. Darüber darf ich aber nicht reden und muss Stillschweigen bewahren. Außerdem habe ich Mama unterstützt und anschließend das Protokoll geschrieben (siehe Foto).

Morgen ist Bianca hoffentlich wieder fit, wenn nicht, gehe ich mit Papa zur Arbeit. Mal gucken, wie es dort ist.  

Hier seht ihr mich, wie ich Mamas Unterricht übernehme:

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Die nächste Erkältung

Mist, ich bin wieder erkältet. Mama hat einen neuen Virus aus der Schule angeschleppt und damit Papa, meine Tagesmutter und mich angesteckt. Ich war daher genau eine Woche gesund und seit dem Wochenende liege ich wieder flach. Erst lief mir die Nase und seit gestern Abend huste ich wie verrückt. Daher habe ich die Nacht auch nicht viel geschlafen und hole das gerade nach. Ich liege also den ganzen Sonntagvormittag im Bett!

Mama und Papa haben übrigens fast vergessen, dass ich ohne Gitter schlafe und haben einen Topf mit heißem Wasser auf den Boden meines Zimmers gestellt. Gut, dass ich es noch bemerkt habe, sonst hätte ich mich noch daran verbrannt. 

Heute Nachmittag wollten wir eigentlich wandern gehen. Stattdessen gehen wir erst einmal zu Carla. Sie hat nämlich eine Sonntagssprechstunde und dann werde ich sicherheitshalber noch einmal abgehorcht. Ich glaube, ich nehme ebenfalls mein Stethoskop mit, dann kann ich sie abhören. Kennt ihr eigentlich das deutsche Wort für Stethoskop? Es heißt „Brustabhörer“. Bescheuert, oder? Das deutsche Wort für Nase ist übrigens „Gesichtserker“. Ihr seht, ich lerne sprechen. Ich nehme mir vor, beide Wörter für die  U7 (Jahreskontrolltermin beim Kinderarzt) zu lernen.

Der Monat Januar scheint übrigens  nicht mein Monat zu sein. Letztes Jahr war ich dauerkrank und jetzt bin ich es wieder. Dabei will ich morgen unbedingt in den Musikgarten!!!

Gestern Nachmittag waren wir in einem Stoffladen in Frechen und haben Stoff für Mathildes neue Hände gekauft. Sie bekommt nämlich von Oma aus Diepholz neue Hände genäht, da ihre aktuellen Hände löchrig sind. Mathilde ist schon ganz aufgeregt. Zum Glück ist sie mit dem neuen Stoff zufrieden. Er ist nämlich leicht rosa. 

Am Abend waren dann noch Tante Julia und Onkel Ali zu Besuch. Beide ziehen bald in eine gemeinsame Wohnung nach Bremen und daher sehen wir uns nicht mehr so oft. Das ist schade,  vor allem weil sie mir immer etwas mitbringen ;-)…

Nachtrag: hier seht ihr Fotos von der Glessener Höhe. Wir haben heute Nachmittag einen Ausflug dorthin gemacht:

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Bett und Bademantel

Ich habe in den letzten Beiträgen bereits davon berichtet, dass ich seit einiger Zeit ohne das Gitter in meinem Bett schlafe. Darauf bin ich natürlich sehr stolz, denn jetzt bin ich definitiv kein Baby mehr.

Mama und Papa haben sich mit meinem neuen Bett sehr viel Mühe gegeben. Papa hat einen Rausfallschutz an das Bett gebaut, so dass ich nicht aus Versehen aus dem Bett falle. Allerdings hat es ewig gedauert, bis er dieses Brett angeschraubt hatte (sprecht ihn besser nicht darauf an). 

Dann habe ich einen kleinen Nachttisch bekommen, auf den ich meinen Leuchtkäfer stellen kann. Den Leuchtkäfer kann ich vier verschiedenen Farben leuchten lassen und er ist unfassbar spannend.

 Dann schläft noch die Katze in meinem Bett. Sie heißt „Dr. Know“ und ist aktuell mein Lieblingskuscheltier. Eigentlich ist Mathilde mein Lieblingskuscheltier, aber Mama erlaubt es nicht, dass sie bei mir im Bett schläft. Angeblich will Mathilde dies nicht, aber das glaube ich nicht!

Hier seht ihr ein Foto von meinem neuen Bett und ein weiteres Foto von meinem neuen Bademantel. Ich bin nämlich schon wieder gewachsen und nun passt er mir! 

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Der hilfsbereite Theodor

Ich bin ein sehr aufmerksamer und liebevoller Sohn und unterstütze meine Eltern, wo ich nur kann. So übernehme ich mittlerweile gewissenhaft folgende Tätigkeiten:

  • Ich bringe meine Windel selbstständig zum Mülleimer 
  • Ich hole Mama das Telefon, wenn sie mich darum bittet
  • ich hole Mama die Mütze aus dem Schrank, wenn sie es mir sagt
  • Ich hole meine Schuhe, allerdings nur, wenn ich auch Lust habe herauszugehen

Ihr seht, es ist wirklich praktisch, mich als Sohn zu haben und ich kümmere mich sehr liebevoll um meine Eltern.

Erwähnte ich schon, dass ich vorgestern Nacht Eier gekocht habe? Ich habe eine Spielküche in meinem Zimmer und zur Ausstattung gehört ein Eierkocher. Da ich hungrig aufwachte, beschloss ich, mir etwas in meiner Spielküche zu kochen. Mama und Papa sind allerdings von dem Geräusch des Eierkochers aufgewacht und waren sehr verwundert. 

Ihr fragt euch, was ich nachts in meiner Spielküche zu suchen habe? Die Antwort ist ganz einfach, ich habe doch kein Bettgitter mehr und kann aufstehen und aus dem Bett steigen. So ganz geheuer ist es mir allerdings noch nicht….

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Schokoladenkuchen und Nudeln

Ich bin wieder gesund. Meine Augen sind nicht mehr rot und ich fühle mich auch nicht mehr so müde und schwach. Aus diesem Grund ging ich heute auch wieder zu Bianca und Oma und Opa konnten wieder nach Hause fahren. Ein bisschen traurig war ich schon und auf der Fahrt zu Bianca habe ich mehrmals „Oma“ und „Opa“ gesagt, neben dem sehr bedeutsamen Wort „Auto“ (ich sage eigentlich immer Auto).

 Die Tage mit Oma und Opa waren nämlich super, außer den Augentropfen und der Tatsache, dass ich krank war. So waren wir gestern Vormittag in der Königsdorfer Pizzeria und Oma hat sich eine Portion Nudeln mit mir geteilt! Das war vielleicht lecker. 
Heute habe ich nicht weniger gut gegessen, denn Bianca hat extra für mich einen warmen Schokoladenkuchen gebacken. Am Nachmittag war ich nämlich mit ihr alleine und da überraschte sie mich mit diesem leckeren Nachtisch:

Lecker, oder? Vom Essen in der Pizzeria habe ich leider kein Foto, da Mama und Papa nicht dabei waren und ich kein eigenes Smartphone habe. 

Ach ja, zum Geburtstag wünsche ich mir ein Smartphone. Ich denke, es wird Zeit: ich werde immerhin zwei Jahre alt!

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Bindehautentzündung 

Ich habe eine Bindehautentzündung. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ekelig das ist. Bereits am Montag ging es mir nicht gut und meine Augen waren sehr gerötet. Leider wussten Mama, Papa und ich noch nicht, dass dies das erste Anzeichen für eine Bindehautentzündung ist und so wachte ich Dienstag mit richtig eitrigen und verklebten Augen auf. Mama zwang ich dann erst einmal zu Hause zu bleiben, was sie auch brav tat. Zum Glück hat sie relativ schnell den Ernstfall erkannt und wir durften noch am Morgen zu Carla. Dort bekam ich ekelige Augentropfen und eine Augensalbe. Ich verzichte jetzt darauf, euch zu beschreiben, wie schlimm es war, als Mama mir die Tropfen und die Salbe in meine entzündeten Augen gab! Ich lag dann den ganzen Nachmittag mit Mama im Bett und wollte kuscheln.

Mittlerweile wirken die Tropfen wohl und es geht mir besser. Ich sehe noch ein wenig wie ein Boxer aus, da meine Augen geschwollen sind, aber ansonsten geht es mir wieder ganz gut. Oma und Opa aus Diepholz sind außerdem gekommen und passen tagsüber auf mich auf, da ich noch immer ansteckend bin. Das ist super. Morgen Mittag wollen Oma und Opa zum Beispiel mit mir Pizza essen gehen! 

Am Freitag plane ich wieder zu Bianca zu gehen, allerspätestens am Montag muss ich aber wieder zu ihr, denn wir machen dann beim Musikgarten mit. Das ist super und diesen Montag hatte ich meine erste Stunde. 

Hier seht ihr meine Gruppe und mich beim Musikgarten. 

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Im Arbeitsalltag

Aktuell bin ich die einzige Person, die arbeiten geht. Mama und Papa haben noch bis Montag Urlaub und angeblich ganz viel zu tun. Ich gehe seit Mittwoch wieder zu Bianca und es war toll, meine Freunde wiederzusehen. Wir haben uns erst einmal umarmt und miteinander getanzt. Am Freitag hat uns Bianca mit in die Autowerkstatt ihres Freundes genommen. Das war unglaublich: ich bin Gabelstapler gefahren und habe gesehen wie ein Auto auf eine Hebebühne gefahren ist. Noch immer bin ich ganz beeindruckt!

Das Wochenende ist relativ unspektakulär. Heute Nachmittag waren wir bei Luis eingeladen und Luis war ganz schön frech. Er hat sich auf Papas oder Mamas Schoss gesetzt. Das mochte ich nicht. Es sind meine Eltern und niemand darf auf ihrem Schoss sitzen! 

Aktuell koche ich wieder eine Erkältungssuppe, da Mama und Papa leicht erkältet sind. Würden sie endlich einmal meine Suppe essen, wären sie bestimmt wieder gesund. 

Draußen es ist übrigens richtig glatt. Anfangs fand ich es witzig, dann bin ich ausgerutscht und seitdem mag ich kein Blitzeis mehr!

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Mein zweites Silvester

Mein zweites Silvester habe ich verschlafen, aber das ist auch nicht weiter schlimm, denn wir haben vorher ausgiebig gefeiert. Außerdem hatten Mama und Papa dadurch einen entspannten Abend. 

Ich habe zwei Silvester Traditionen kennengelernt: Raclette und Diner for one. Raclette überzeugt mich leider überhaupt nicht. Man muss viel zu lange auf sein Essen warten. Papa hat zum Beispiel sehr leckere Frikadellen für mich gemacht und ich musste dann in meinem Stuhl sitzen und warten. 

Diner for One ist eine sehr seltsame Sache. Ein Mann stolpert ständig über einen Tiger und hat sehr viel Durst. Am Ende trinkt er sogar aus einer Blumenvase. Die Frau erinnert mich an meine Uroma. Sie isst lauter köstliche Sachen, wie Fisch, Huhn und Obst. Das Essen bringt ihr der Mann, wenn er nicht über den Tiger stolpert. Alles in allem eine sehr seltsame Sache, aber meine Eltern wollten mir diese Sendung unbedingt zeigen. 

Dann haben wir noch lange miteinander gespielt. Ich habe meine Duplokiste mitgenommen und außerdem habe ich mich hinter den Vorhängen versteckt.

Erwähnte ich, dass ich Nein sagen kann. Ärgerlicherweise hören Mama und Papa nicht auf mein Nein! Den Fernseher kann ich übrigens auch anmachen! Sehr praktisch.