Veröffentlicht in Uncategorized

Karneval in Kölle

Nach dem Schock und den schrecklichen Tagen in der Uniklinik konnte ich doch noch ein wenig Karneval feiern. Am Wochenende kamen sogar noch Oma und Opa aus Nienburg zu Besuch und ich bekam noch mehr Geschenke. Neben Handtüchern (wozu?) bekam ich zwei weitere Autos von Siku. Das Wochenende war gerettet!

Am Samstag Vormittag besuchten wir kurz den Zug in Königsdorf. Ich hatte mich als Krümelmonster verkleidet und lag damit wohl voll im Trend, denn es gab sogar einen Krümelmonsterwagen. Leider weder ich bald müde und verschlief einen Großteil des Zuges. 

Den  Rest des Wochenende verbrachten wir eher ruhig, aber ich kann seit Sonntag mit dem Laufrad fahren. Ganz geheuer ist es mir aber noch nicht, außerdem soll ich einen Helm tragen (warum?).

Den heutigen Nachmittag verbrachten wir bei Freunden von Papa in Troisdorf und besuchten dort einen kleinen Zug. Es wurde unendlich viel geworfen und ich habe fünf Plastikbälle bekommen und 25 Tüten Chips. Mein heutiges Kostüm habe ich von Onkel Marcel bekommen: einen Masipulani Ganzkörperanzug. 

Sehr zur Verwunderung meiner Eltern kann ich übrigens Lutscher und Kaugummis aufmachen. Hihi. Aus diesem Grund sind alle Süßigkeiten in den Keller gegangen oder mussten schlafen. Es muss irgendwie alles bei meinen Eltern ständig schlafen gehen: meine Autos, Mathilde, die Salami und am häufigsten geht mein Zug schlafen, der immer so wunderschöne Musik macht…

Mein heutiges Kostüm:

Durchgedrehte Großeltern auf dem Königsdorfer Zug:

Erste Versuche auf dem Laufrad:

Veröffentlicht in Uncategorized

Im Krankenhaus

Leider fängt mein drittes Lebensjahr nicht besonders gut an, denn kaum hatte ich meine Feierlichkeiten hinter mir, wurde ich krank. Montag Nacht bekam ich immer schlechter Luft und so mussten wir um drei Uhr nachts in die Notaufnahme der Uniklinik. Dort bekam ich Sauerstoff und Cortison, außerdem wurde mir ein Zugang gelegt und ich wurde geröntgt – und das alles mitten in der Nacht! Zum Glück ist meine Lunge in Ordnung und ich habe wieder eine obstruktive Bronchitis. 

Das größte Problem war aber Folgendes:   es gab kein freies Bett mehr, so dass wir die Wahl hatten in einem Medikamentenzimmer zu schlafen oder uns nach Solingen verlegen zu lassen. Mama und ich entschieden uns für das Medikamentenzimmer und Papa fuhr erst einmal nach Hause. Mir ging es schon wieder etwas besser und so fand ich es doch sehr spannend mit einem Krankenwagen zu fahren. Wir mussten nämlich das Gebäude wechseln und das ging wohl nur mit einem Krankenwagen. War das spannend! Mama fand es weniger spannend und war unfassbar genervt. Sie wäre wohl lieber zu Fuß gegangen! 

Um fünf Uhr waren wir endlich auf unserem Zimmer. Ich habe dann nur noch geschlafen und geschlafen. Mama musste auf einem Klappbett schlafen und es kamen wohl ständig Menschen in unser Zimmer, um etwas zu holen. Außerdem gab es viele Maschinen, die Geräusche machten. Mir war aber alles egal, denn mir ging es einfach nicht gut. 

Am Nachmittag durften wir dann in ein normales Zimmer umziehen. Dort war es etwas besser, aber auch sehr eng. Papa löste Mama ab und die zweite Nacht verbrachte ich dann mit Papa und einem indischen Kind und dessen Mutter auf einem Zimmer. Mama konnte zu Hause erst einmal schlafen. Sie hatte sich nämlich mittlerweile auch erkältet!

Am Mittwoch Nachmittag kam Mama wieder und es ging mir etwas besser. Außerdem hatten wir neue Zimmerbewohner. Eine unfreundliche und ungepflegte Familie aus Albanien, welche die ganze Zeit Musik hörten und sehr rücksichtslos waren. Irgendwann beschimpfte und bedrohte der Mann auch noch Mama, so dass  sie – nachdem sich Mama beschwert hatte – ausziehen mussten. Dann zog eine sehr nette türkische Familie ein! 

Am Donnerstag ging es mir zum Glück wieder gut. Ich durfte sogar an die Luft und unternahm mit Mama viele Spaziergänge durch die Uniklinik. Ist das alles groß und undurchsichtig. Außerdem durfte ich in das Spielzimmer. Witzigerweise musste sich Mama die Hände desinfizieren, ich aber nicht ;-). 

Freitag wurde ich dann endlich entlassen und ich habe erst einmal genug von der Uniklinik. Klar war mein Aufenthalt notwendig, aber irgendwie sind dort auch alle bekloppt. So wurde Mama zum Beispiel erst bei der Entlassung darauf hingewiesen, dass sie die Zimmertoilette nicht hätte benutzen dürfen, sondern nur wir Patienten. Außerdem wusste nie jemand über meine Medikamente Bescheid und bei dem türkischen Mädchen haben sie die nächtliche Infusion vergessen. 

Na ja, genug Geschichten…Mama kann noch viel mehr erzählen. Ich hingegen will jetzt auf den Königsdorfer Karnevalsumzug. 

Veröffentlicht in Uncategorized

Meine erste Geburtstagsparty

Gestern feierte ich meine erste Geburtstagsparty. Natürlich war ich sehr aufgeregt und ärgerlicherweise hatte ich mich auch noch erkältet. Fast hätten wir die Party wieder absagen müssen, denn ich hatte während des Mittagsschlaf einen Pseudo-Kruppanfall. Mama und Papa waren zum Glück vorbereitet, da ich bereits am Morgen heiser war und konnten mich schnell beruhigen. So kamen wir sogar ohne Zäpfchen aus. Trotzdem ist es schlimm, dass mir jetzt sogar während des Mittagsschlafs die Luft weg bleiben kann. Mama muss jetzt erst Mal Bianca genau instruieren. 

Da es mir nach dem Anfall gut ging, beschlossen wir die Party stattfinden zu lassen und bei aller Bescheidenheit: ich glaube, es hat meinen Gästen gefallen. Dies lag vor allem an all dem Essen, welches Papa vorbereitet hatte. Es gab ein Kölsches Buffet mit Frikadellen, Gemüse, Obst und natürlich mit Kuchen. Eingeladen waren Luis, Fabian und Paul. Luis ist mit mir in der Tagesgruppe, Fabian kenne ich seit einem Jahr und Mama ist mit seiner Mutter befreundet, Paul ist ein Nachbarskind. 

Meine Gäste haben ärgerlicherweise sehr viel mit meinem Spielzeug gespielt. Anfangs habe ich dies toleriert und in aller Ruhe gegessen. Später musste ich aber immer wieder eingreifen und darauf hinweisen, dass es meines es. Trotzdem haben wir uns gut verstanden. Paul hat noch mehr gegessen als ich und Fabian war durchgehend im Flur, da er Angst vor Erwachsenen hatte. Dies hat uns aber nicht gestört, wir haben ihn immer wieder im Flur besucht.

Unsere Eltern waren natürlich auch anwesend. Sie wollten uns unverständlicherweise nicht aus den Augen lassen und haben unfassbar viel geredet. Keine Ahnung, warum Erwachsene immer so viel reden. Ich glaube aber, ihnen hat meine Party auch ganz gut gefallen! 

Leider gibt es keine Fotos von meiner Feier, da Papa mit einer richtigen Kamera fotografiert hat…

Veröffentlicht in Uncategorized

Ich werde zwei Jahre alt 

Wow, ich werde zwei Jahre alt und bin schon etwas aufgeregt. Mama und Papa taten heute auch ein wenig geheimnisvoll, als ich ins Bett musste und ich hörte sie noch rascheln und tuscheln. Außerdem hat Mama heute Nachmittag Kuchen gebacken und ihn versucht zu verstecken. Bei meiner feinen Nase ist dies allerdings zwecklos.

Nun werde ich also zwei Jahre und starte in das dritte Lebensjahr. Natürlich bin ich unheimlich gespannt, was alles auf mich zukommt, aber ich blicke auch ein wenig wehmütig zurück: denn das zweite Lebensjahr war wirklich super. So habe ich das Laufen gelernt und natürlich das Sprechen. 

Meine Eltern haben sich wirklich gut gemacht. Mama hat z.B. wieder angefangen zu arbeiten und Papa und ich waren gerade zu erleichtert. Dann hat Papa seine Arbeit gewechselt, was wiederum Mama (und dadurch auch mich) erleichtert hat. 

Ich selbst habe mich bei Bianca eingewöhnt und fühle mich dort mittlerweile pudelwohl. Bald werde ich sogar der Älteste sein. 

Dann haben wir tolle Urlaube erlebt. Ich war mit Uroma und Oma an der Nordsee und mit meinen Eltern in Sachsen auf dem Malerweg. Unvergessen bleiben auch all die Ausflüge in die Eifel, sowie die Tage in Berlin und Holland.

Ihr seht, ein aufregendes Jahr geht zu Ende und ich bin gespannt auf das dritte Lebensjahr, was ich nun auf zwei Beinen beginnen werde, und mit grünen Crocs, nicht mit blauen, wie auf dem Foto 😉

Veröffentlicht in Uncategorized

Das erste Mal in der Sauna

Der heutige Tag begann sehr seltsam, denn es lag richtig viel Schnee. Zum Glück waren unsere Nachbarn vor uns wach und machten die Gehwege schon einmal frei. Trotzdem blieb noch genug Schnee übrig und ich konnte mich von Papa auf dem Schlitten zum Rewe fahren lassen. Bei dem Schlitten handelt es sich übrigens um Papas alten Schlitten. Ein richtiges Erbstück!

Am Vormittag baute ich mit Mama noch einen riesigen Schneemann im Garten. Allerdings bekam ich sehr schnell kalte Hände und hatte keine Lust mehr. 

Um mich wieder aufzuwärmen, fuhren wir am Nachmittag in das De Bütt in Hürth. Dies ist es Familienschwimmbad, mit einer Saunalandschaft. Mama und Papa gehen dort regelmäßig hin und da am Samstag Familientag ist, durfte ich heute mitkommen. Anfangs waren wir noch im normalen Schwimmbad, aber das hat mir nicht so gut gefallen, in der Sauna fand ich es viel spannender. Zuerst waren wir zu dritt in der Dampfsauna. Mama war Mal wieder viel zu besorgt, Papa und ich fanden es aber toll, vor allem gab es einen Sternenhimmel. 

Im Anschluss an meinen ersten Sauna Besuch spielte ich in der Spielecke und aß eigentlich alles an Essen auf, was Papa vorbereitet hatte. Mama hat ganz schön doof geguckt als sie von ihrem Aufguss wieder kam und fast kein Gemüse mehr da war, aber Sauna macht eben hungrig.

Falls ihr nicht wisst, was ein Aufguss ist, erkläre ich es euch kurz: In einen Aufguss gehen nackte Menschen in einen Raum und eine Person steht vor ihnen und wedelt mit einem Handtuch. Die Menschen sitzen dann  einfach nur da und die Person, die wedelt, schwitzt. Das ganze dauert ungefähr zehn Minuten und gehen alle nackten Menschen wieder raus. Ach ja, die wedelnde Person ist angezogen. Insgesamt eine seltsame Sache und ich durfte daran nicht teilnehmen. Mama und Papa haben aber abwechselnd teilgenommen. Warum auch immer?

Anstatt der Aufgüsse war ich noch mit Mama in der Lichtsauna. Das war etwas wärmer als die Dampfsauna und das Licht hat gewechselt. Außerdem gab es Musik. 

Ich habe insgesamt drei Saunagänge gemacht und zwischendurch haben wir uns im Ruheraum ausgeruht und ich habe in meinen Bilderbüchern gelesen oder mit den Autos gespielt. 

Aschließend meine Empfehlungen für die Sauna: Crocs Schuhe und ein Bademantel. Ich habe von Oma und Opa aus Diepholz einen zu Weihnachten bekommen und er hat mir heute gute Dienste geleistet. Hier ein Foto:

Veröffentlicht in Uncategorized

Vier Tage mit Mama alleine

Papa hatte diese Woche wichtige Termine in Berlin und ich war ab Dienstag mit Mama alleine zu Hause. Das hat mir eigentlich ganz gut gefallen, denn wir haben die Tage gut organisiert. Ich habe Mama zu mir ins Zimmer eingeladen und sie hat die Einladung wirklich angenommen. Wir haben dann jeden Abend eine Pyjama-Party bei mir im Zimmer gemacht und sind auf der Matratze herumgesprungen. Die Idee, dass Mama bei mir im Zimmer schläft, finde ich jedenfalls super. Von mir aus kann sie gerne weiter bleiben. 

Ein logistisches Problem stellt das Kochen da, wenn Papa nicht da ist. Mama kann nämlich nicht gut kochen und mag das auch nicht. Außerdem bin ich sehr anspruchsvoll, da sowohl Bianca als auch Papa ausgezeichnet kochen. Wir haben das Essensproblem aber gut gelöst: Am Dienstag haben wir uns bei einer Kollegin von Mama zum Essen eingeladen, Mittwoch waren wir bei Ikea und  am Freitag essen wir auswärts. Einen Tag schlechtes Essen kann man daher gut verkraften 😉

Ansonsten ist es ganz okay gewesen und ich habe mich tapfer geschlagen, so ohne Papa. Mama hat das eigentlich auch gut gemacht, trotzdem einige Verbesserungen für das nächste Mal:

1) Keine erste Stunde Unterricht für Mama, wenn ich mit ihr alleine bin. Mama muss dann einfach an solchen Tagen später zur Arbeit fahren. Alleine mit Mama früh aufstehen und sich dann auch noch beeilen. Das sehe ich nicht ein und dann verhalte ich mich nicht kooperativ!

2) Ein zusätzliches Essensbudget aus der Haushaltskasse für mich, bzw. mein Sparschwein, da Mama nicht kochen kann und ich dann auswärts essen möchte.

3) Keine Haarwäsche beim Baden. Das dulde ich nur, wenn beide Elternteile involviert werden!

4) Zwingendes Schlafen des jeweiligen Elternteils in meinem Zimmer! Das vereinfacht die Situation ungemein! 

Abschließend: in meiner Tagesgruppe trage ich den Namen Theodon, Mia und Emilia rufen mich so. Eigentlich sollte es ja Don Theodor heißen; aber ich will nicht zu genau sein…

Euer Don Theodor 

Mit Mama bei Ikea: 

Veröffentlicht in Uncategorized

U7 Untersuchung 

Heute war ein besonderer Tag für mich, denn ich hatte meine Zweijahres-Untersuchung bei Carla. Einmal im Jahr findet eine solche Untersuchung statt und es wird überprüft, ob ich mich normal entwickele und ob ich gesund bin. 

Ein bißchen stolz darf ich euch verkünden, dass ich mich hervorragend entwickelt habe und Carla mehr als zufrieden mit mir ist! Dafür gab es sogar eine Bemerkung in meinem U-Heft!

Ich war aber auch äußerst charmant und habe mir ein Wimmelbuch genommen und es gemeinsam mit Carla angeguckt. Als ich dann auch noch von alleine „Katze“ und „Flugzeug“ sagte, da diese im Buch abgebildet waren, war meine Kinderärztin sehr zufrieden.

 Ich musste dann noch laufen, mich bücken, ihr einen Gegenstand geben und ich wurde gemessen und gewogen. Ich wiege 11,5 Kilogramm und bin etwas klein, nämlich 82 Zentimeter. Ich glaube aber, dass sich Carla vermessen hat, denn bei Papa bin ich 86cm groß. Ich wollte aber nicht widersprechen und habt es höflich respektiert. Mama sollte sich daran Mal ein Beispiel nehmen!

Am Nachmittag war ich übrigens mit Mama bei Ikea. Wir haben eine neue Klopapierhalterung gekauft und haben Köttbular gegessen. Außerdem sind wir Zug, Straßenbahn und Bus gefahren! 

Hier seht ihr meine Bemerkung im U-Heft:

Veröffentlicht in Uncategorized

Besuch bei Uroma

Es ist Mal wieder Zeit für einen Besuch bei Uroma, denn bei aller Bescheidenheit: Uroma ist ganz vernarrt in mich, und egal was ich mache oder sage, sie findet es toll. Ich fahre also gerne zu Uroma!

Heute Morgen standen wir gegen acht Uhr auf. Meistens schlafe ich am Wochenende bei Mama und Papa im Bett, dann schlafe ich nämlich bis acht Uhr. Wenn ich in meinem Bett schlafe, bin ich meistens gegen sechs Uhr wach und am Wochenende gefällt das meinen Eltern nicht. 

Papa und ich schickten Mama heute Morgen erst einmal in die Küche, für Äpfel und Kaffee und gegen neun Uhr fuhren wir dann los. 

Mittlerweile kenne ich Gladbeck schon und sagte, kaum angekommen, mehrmals „Oma“. Uroma war natürlich sehr verzückt und ich hatte auch brav meine beste Jeans an. Uroma gefällt es nämlich, wenn man sich schick anzieht!

Wir machten dann einen Spaziergang durch Gladbeck und ich zeigte Uroma mein ganzes Können. Ich kann seit drei Tagen hüpfen und bin selbst noch ganz begeistert davon. Zu Mittag gab es Chinesisch, ich war allerdings noch sehr satt, da ich am Vormittag Omas Fresskorb geplündert hatte. 

Jetzt mache ich brav Mittagsschlaf, obwohl mir mein Babybett aus den USA langsam zu klein wird. Das ist schade, denn ich mag es sehr gerne und ich weiß auch nicht, worin ich dann einen Mittagsschlaf halten soll. Für ein richtiges Bett bin ich noch zu klein, aber für ein Babybett zu groß. 

Heute Nachmittag gehen wir in den Nordpark und und dann fahren wir wieder nach Hause. Morgen müssen ja alle wieder arbeiten und ich möchte in den Musikgarten. Die letzten Male ist er immer ausgefallen, weil jemand krank war! 

Im Nordpark, der einen tollen Spielplatz h

Veröffentlicht in Uncategorized

Mitglied in der Bibliothek Königsdorf 

Durch Zufall erfuhren Mama und ich, dass es in Königsdorf eine eigene Stadtbibliothek gibt. Da die Kölner Stadtbibliothek sehr weit entfernt ist,besuchten wir in letzter Zeit häufiger die Bibliothek in Frechen. Die Königsdorfer Bibliothek liegt noch näher, ist aber etwas seltsam. Sie wird ehrenamtlich betrieben und seit dem Besuch im Reparaturcafe bin ich etwas vorsichtiger im Umgang mit Ehrenamtlern. 

Wieder wurden Mama und ich überschwänglich begrüßt. Außer uns war nämlich niemand in der Bibliothek, aber wer geht auch an einem Freitag um 16 Uhr in eine Bücherei? Wir waren ja auch nur dort, weil Papa ein Abteilungstreffen hatte und daher spät nach Hause kam. 

Ich durfte Bücher umsonst ausleihen und dies sogar mit meinem Frechener Bibliotheksausweis. Außerdem wurde ich ausgiebig bewundert und zum jüngsten Mitglied in dieser Bibliothek gekürt. Alles sehr schmeichelhaft, aber mich interessierte eigentlich nur die riesige Autospielbox.

 Leider hatte es Mama nicht so einfach. Sie wurde nicht so euphorisch begrüßt und musste stattdessen eine dreißig minütige Einführung über sich ergehen lassen. Ärgerlicherweise musste ich mitkommen, da die Einführung im ersten Stock stattfand. Wir bekamen dann noch eine Führung durch die Bibliothek (welche aus circa fünf Regalen besteht) und eine Einweisung in die Benutzeregeln. Peinlicherweise rief genau da Papa an, aber da wir die einzigen Gäste waren, durften wir eine Ausnahne machen. Dann musste Mama noch 12 Euro bezahlen und ich konnte endlich mit meinen Autos spielen. Eine Ehrenamtlerin wurde dann ganz besorgt und wollte mir Bücher zeigen. Da sie mich nicht in Frieden ließ, lieh ich am Ende drei Bücher aus und machte sie sehr glücklich. Mama war Mal wieder unfreundlich und lieh nix aus. Das machte die Ehrenamtlerin etwas traurig, aber beim Ausleihen stellte sie dann fest, dass wir ja bald wiederkommen, um die Bücher zurückzubringen und um neue Bücher auszuleihen.