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Besuch im Zamus

Heute Nachmittag waren wir zu Besuch im Zamus Köln. Eigentlich wollten wir in das Museum für deutsche Geschichte in Bonn, aber da wurde heute ein Hochhaus gesprengt. Zum Glück fand Mama heraus, dass das Zamus in Köln heute den Tag der offenen Tür hatte und dass Kinder ausdrücklich erwünscht waren.

Ihr fragt euch, was das Zamus ist? Es ist das Zentrum für alte Musik in Köln. Mehr weiß ich auch nicht und es war auch ein bisschen sonderbar. Wir kamen gegen 14 Uhr an und liefen erst einmal etwas orientierungslos durch die Räumlichkeiten bis wir den Aufführungsraum fanden. Dort war es dann richtig witzig, denn mehrere Frauen spielten ein Flötenkonzert für Kinder. Wir mussten zwischendurch z.B. Kuckuck rufen oder die Hände hoch heben. Später wurde es richtig  verrückt, denn Papa musste mitmachen und mit einer Wasserflasche Töne erzeugen. Ich begleitete ihn natürlich auf die Bühne und zeigte dem Publikum immer wieder meinen Bauch. Auch andere Teilnehmer mussten mitmachen und ich frage mich noch immer, ob es seltsam oder witzig war. 

Am Abend gab es übrigens Gemüsesuppe von Mama und sie war köstlich! Ich habe endlich einmal wieder richtig reingehauen, vielleicht liegt es auch daran, dass einer meiner hinteren Backenzähne durchgebrochen ist. Jetzt fehlen nur noch drei Zähne und ich bin froh, wenn das geschafft ist!

Hier seht ihr Papa und mich bei der Aufführung:

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Elternerziehungsprogramm

Heute kam endlich mein neues Handy. Ein Huawei P8. Von mir aus hätte es gar nicht so teuer sein müssen, aber Mama und Papa waren wohl in Spendierlaune. Zusätzlich kam auch noch ein Paket von Oma und Opa in Diepholz, gefüllt mit zwei coolen Trainingshosen und einem neuen Buch. Was geht es mir doch gut!

Mein neues Handy lädt währenddessen noch auf und Mama ist den ganzen Tag damit beschäftigt, Apps herüberzuziehen und Kontaktdaten zu synchronisieren. Sie behauptet außerdem, dass es ihr neues Handy sei, aber das ist gelogen, denn ich warte schon sooo lange auf mein erstes eigenes Smartphone und gehe daher vor!

Insgesamt sind meine Eltern gerade in einer schwierigen Phase. Dies beweist auch der Handystreit. Sie widersetzen sich immer wieder meinem Willen und widersprechen mir auch häufig. Gestern, im Supermarkt, hat sich Mama z.B. geweigert, mein Bobby Car zu tragen. Da musste ich mich richtig aufregen und mit den Füßen auf den Boden stampfen.

Papa ist mindestens genauso schwierig, er redet z.B. davon, mich erziehen zu wollen und verweigert mir lebensnotwendige Dinge! Ich glaube, sie sind in einer Art Trotzphase oder Elternpupertät und meine Aufgabe ist es gerade, sie zu erziehen! Zusätzlich stellen sie gerade so selten dämliche Fragen, wie:“Theodor, willst du ins Bett?“.Natürlich will ich nicht ins Bett und beantworte die Frage mit Nein. Dann gucken sie dumm und ich muss trotzdem ins Bett. Besonders logisch ist das nicht und ich werde Ihnen nächste Woche in der Bibliothek einmal einen Erziehungsratgeber ausleihen: aber nur solche,die von Hebammen geschrieben sind, denn da steht immer drinnen, dass man den Bedürfnissen von Kindern und Babys gerecht werden muss! 

Das Problem ist nur, Papa liest sowas nicht. Bei ihm muss ich mir etwas anderes einfallen lassen. Nur was? Falls ihr Ideen und Tipps habt, wie man mit pupertierenden und trotzenden Vätern umgehen muss, meldet euch.  

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Gut verhandelt

Heute Abend gab es ein wichtiges Gespräch am Essenstisch. Zuerst ging es um die aktuelle Schlafsituation. Schon länger wache ich nachts auf und fordere lautstark, im Elternbett weiter zu schlafen. Meistens geben meine Eltern nach und so schlafe ich nun schon länger einen Großteil der Nacht im Bett meiner Eltern. 

Heute kamen sie endlich  zu dem Ergebnis, dass dies okay sei – sie haben sogar extra ein Gitter oder Rausfallschutz gekauft, so dass ich nun an der Seite liegen kann und hoffentlich nicht mehr so oft aus dem Bett falle.

Generell bin ich sehr froh, dass sie sich richtig entschieden haben. Denn Kleinkinder werden einfach klüger und schöner, wenn sie im Bett ihrer Eltern schlafen. Das habe ich zumindest im Internet gelesen!

Außerdem haben meine Eltern beschlossen, dass ich nun jeden Abend eine Sendung im Fernsehen gucken darf. Ich habe mich für eine Sendung auf Kika entschieden, in der ein Hase jede Menge Abenteuer erlebt. Sie läuft von 18:40 Uhr bis 18:50 Uhr. Guckt doch auch einmal rein!

Zusammenfassend bin ich sehr zufrieden mit dem heutigen Abend. Ich darf Fernsehen und im Bett meiner Eltern schlafen. 

Meine nächsten Ziele: ein eigenes Handy und mehr Platz im Elternbett (eine Matratze für mich und die andere Matratze für Mama und Papa). 

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Doch kein Hamburg 

Ich bin schwer enttäuscht, denn ich durfte nicht mit Papa nach Hamburg fahren. Meine doofen Eltern haben es mir verboten, weil ich mir am Donnerstag einen Magen – Darm – Infekt eingefangen hatte und seitdem schlecht bis gar nicht esse. Persönlich finde ich, dies ist kein Grund, denn man kann auch krank Zug fahren, aber Erwachsene sehen das irgendwie anders.

Also ist Papa heute alleine nach Hamburg gefahren und Mama hat sich Oma und Opa aus Nienburg eingeladen. Dies ist immerhin ein kleiner Trost für  das verlorene Hamburgwochenende mit Papa!

Damit ich wenigsten ein bißchen Zug fahren konnte, sind wir mit der S-Bahn nach Köln gefahren und haben den Spielplatz im Rheinpark besucht. Das wollte ich schon letztes Wochenende, aber meine Eltern wollten lieber Kölsch trinken. 

Oma und Opa haben sich auch jede Menge Zeit gelassen und ich bin ganz oft mit Opa die Treppen zur Hauptrutsche hinauf- und hinunter gegangen. Bald kann ich ganz alleine und ohne Geländer Treppen steigen!

Leider habe ich weiterhin keinen Appetit, dies ist seit Donnerstag so. Parallel bekomme ich auch noch meine letzten Backenzähne, vielleicht liegt es auch daran, aber Essen nervt gerade und ich will einfach nicht! Nicht einmal Eis und Brezeln mag ich gerade. Bitte drückt mir daher die Daumen, dass ich bald wieder essen kann wie ein Scheunendrescher!

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Theodor Gedächtnis Pfad

Einmal im Jahr wandern wir den Theodor Gedächtnis Pfad. Dies ist eine Traditon, denn Mama und Papa liefen diesen Weg kurz vor meiner Geburt. Um uns daran zu erinnern, laufen wir diesen Weg einmal im Jahr. Eine witzige Traditon, oder?

Wie jedes Jahr stiegen wir in Köln Deutz aus und verliefen uns auf dem Messegelände, dann wanderten wir am Rhein entlang bis zur Mülheimer Brücke. Dort machten wir unsere traditionelle Toiletten- und Kölsch Pause. 

Mittlerweile war aus der Kneipe allerdings ein richtiges Restaurant geworden – Mülheim ist auch nicht mehr das, was es einmal war!

Über die Mülheimer Brücke ging es dann bei Regen und Wind zurück zum Ebertplatz. Ich saß gemütlich in meinem Croozer, aß Weintrauben und Äpfel und betrachtete die Schiffe auf dem Rhein. Mama und Papa fanden ed weniger gemütlich und Papa musste außerdem auf Toilette.

Zum Abschluss gingen wir in den Kölschen Boor, auch das ist eine Tradition. Eine weitere Tradition ist es, dass ich dort ein Glas kaputt mache und daran habe ich mich auch dieses Mal gehalten ;-). Dort habe ich außerdem jede Menge Salzstangen bekommen. Hiet meine Strategie:

Ich sah sie gleich beim Betreten, hielt mich aber noch brav zurück und spazierte mehrere Male schüchtern um die Bar, immer mit Blick auf sie Salzstangen. Nachdem ich die ersten Salzstangen bekommen hatte, ist es leicht, man muss nur immer wieder zur Bar gehen und die Menschen geben einem neue Salzstangen. Wenn man das oft genug macht, bekommt man irgendwann das ganze Glas und wenn das Glas leer ist, geht man mit dem leeren Glas zum Kellner und bekommt neue Salzstangen. Probiert es aus!

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Gongs

Ich entwickele gerade meine eigene Sprache und habe mit dem Wort Socken angefangen. Socken heißen bei mir im Plural Gong, im Singular allerdings Gunk. 

Die Sache mit dem Artikel finde ich zu kompliziert und daher trägt Gong den Artikel „de“ – also de Gong oder de Gunk. Das ist auch viel einfacher so und ich habe mich ein wenig aus Holland inspirieren lassen…

Ansonsten genieße ich mein Wochenende mit Mama und Papa. Gerade eben wurden mir die Haare geschnitten und ich durfte Fernsehen. Papa macht das wirklich gut, aber er hat mir ins Ohr geschnitten!!!! 

Erwähnte ich, dass ich letzte Woche in die Badewanne gefallen bin? Mama hat gebadet und ich habe sie im Badezimmer besucht. Dabei habe ich mich soweit über die Wanne gelehnt, dass ich angezogen ins Wasser geplumpst bin. Das war vielleicht ein Schreck! Mama hat mir dann erzählt, dass mein Onkel einmal von einer Brücke gefallen ist – eine Badewanne ist dagegen wohl noch harmlos! Daher mache ich meinen Eltern auch keinen Vorwurf!

Heute Nachmittag waren wir erstmalig auf dem Gertrudenhof. Das ist ein Erlebnisbauernhof in Hürth. Dort gibt es Tiere, einen Hofladen und einen Spielplatz. Wir haben dort lecker Currywurst gegessen und Äpfel gekauft. Leider war es sehr voll, so dass ich nicht lange schaukeln konnte. Trotzdem ist es ganz nett dort und ich hoffe, wir fahren im Sommer noch einmal dort hin.

Mama und Papa sollten nämlich langsam anfangen für den Sommerurlaub zu üben. Wir fahren an die Ostsee. Gebucht haben wir wieder mit Augustustours und zwar eine Radrundreise auf den Inseln Hiddensee, Rügen und Usedom. Die Touren sind unterschiedlich lang, manchmal nur 30 Kilometer, manchmal aber auch 60 Kilometer. Ich plane, in meinem Croozer zu sitzen und zu entspannen. Die Ostsee soll ja sehr schön sein. Mama hat allerdings nie Glück mit dem Wetter. Alle ihre Ostseeurlaube fielen bisher ins Wasser…

So voll war es auf dem Gertrudenhof:

Onkel Ali trafen wir auch:

Im Hofladen gab es sogar Autos: