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Im Haus der Geschichte

Schon lange planen wir einen Ausflug nach Bonn. Allerdings sollten hierzu alle gesund sein und das Wetter durfte nicht zu gut sein. Heute war beides gegeben, denn Papa geht es bessser. Ob es an der Sole lag? 

Bevor es am Nachmittag nach Bonn ging, verbrachten wir den Vormittag zu Hause. Ich kann mittlerweile mit dem Laufrad fahren und begleitete meine Eltern auf einen Spaziergang. Noch ist es etwas wackelig und ich ärgere mich jedes Mal, dass ich einen Helm tragen soll. Holländische Kinder tragen auch keine Helme und das sage ich Mama jedes Mal. Sie antwortet dann immer: „Wenn holländische Kinder aus dem Fenster springen….“. Eine selten dämliche Antwort, denn warun sollten Holländer aus Fenstern springen?

Am Nachmittag ging es dann los. Wir fuhren noch bei Papas Arbeit vorbei, weil Mama den Campus noch nicht kannte und dann ging es ins Haus der Geschichte zur Themenausstellung: „Autos“. Die Hauptausstellung wurde allerdings umgebaut, so dass wir nur die Autoausstellung besuchen konnten.Für mich als Autonarr aber kein Problem.

 Ich war ja nur deshalb nach Bonn gekommen und vermute, dass ich mir die Hauptausstellung zur deutschen Geschichte in späteren Jahren noch einmal angucken werde. Lehrer unternehmen ja gerne Ausflüge in Museen, das weiß ich aus erster Quelle.

Viel besser als die Ausstellung war aber der Kinderraum, den wir durch Zufall entdeckten. Er wurde von einer Frau und einem Mann betreut und war eher mässig besucht. Was mir aufgefallen ist: Je weniger etwas besucht wird, desto begeisterter wird man empfangen. 

Wir wurden gleich zum Basteln und Malen aufgefordert, mehrmals wurde besorgt nachgefragt und Fotos wurden auch noch gemacht. Selbst Mamas schiefe Pappauto wurde ausgiebig bewundert, was sie stolz machte. Ich soll jetzt ein Bild davon posten, aber so gut ist es nicht. Es kann nicht einmal richtig fahren, weil sie die Räder nicht gerade angebracht hat (angeblich schwebt es, aber das ist Steinsches Bla Bla).

Papa war beim Basteln zu Recht etwas verärgert, denn sein cooler Pick Up, den er für mich gebastelt hatte, wurde von der motivierten Frau für ein Familienauto gehalten?!?! 

Nach dem Basteln spielten wir noch auf dem riesigen Autoteppich. Die Museumsfrau hatte wohl ein schlechtes Gewissen und spielte mit uns. Dabei wurden wieder Fotos gemacht, aber immer so, dass wir es nicht merken??? So doof bin ich nun auch wieder nicht, aber da alle so nett waren, habe ich eben so getan, als merke ich es wirklich nicht! Auch das löste Begeisterung aus, so dass Mama und ich das schiefe und verschwommene Foto ausgiebig bewunderten.

Papas Arbeit:

Eingang zur Ausstellung:

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