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In der Voreifel

Meine unentspannten Eltern hatten genug von Garten und Faulenzen und so musste ich heute morgen auf eine Radtour. Eigentlich wollte ich mit Affe zu Hause bleiben, aber wir durften nicht. Affe ist übrigens wieder aufgetaucht, er war im Windelrucksack! 

Wider Willen fuhren Affe und ich also mit den hochmotivierten Eltern nach Rheinbach. Mama hatte eine Tour herausgesucht und ich hatte keine Lust. Dies lag auch daran, dass ich viel zu warm angezogen wurde. Ich schwitze generell schnell und mir ist selten kalt, aber Mama hat immer Angst, dass ich mich erkälte und daher sollte ich heute den langen Overall von Onkel Ali anziehen. Mir war so heiß und Papa sprach irgendwann ein Machtwort. Ab dann durfte ich in Unterhemd und Windel fahren, was sehr angenehm war. Endlich konnte ich ein wenig Gefallen an der Tour gewinnen!

Hier noch einige Infos zur Tour. Wir starteten in Rheinbach und fuhren 43 Kilometer durch umliegende Dörfer. Unterwegs gab es viele römische Sehnswürdigkeiten, wie alte Wasserleitungen. In Buschhoven machten wir in einem kinderfreundlichen Restaurant Pause. Papa hatte aber schlechte Laune, weil sein Fahrrad umfiel und er mein Wasserglas umstieß. Zum Glück ist Affe dabei, er hat immer gute Laune. Es ist übrigens sehr gemein,dass meine Eltern immer unfreundlich zu Affe sind. Sie sagen, er sei hässlich! Wir fuhren noch am Schloss Miel vorbei und an ganz vielen Obstplantagen. Ich habe auch sehr viele Wanderwege gesehen und merke mir dies schon einmal für die Wintermonate!

Gestern haben mich meine Eltern übrigens gezwungen nackt im Garten zu spielen. Ich hatte dann aber totalen Pinkel-Stress, da ich keine Windel trug. Ich sollte in so eine Art grünen Eimer pinkeln (Papa hat es mir sogar vorgemacht, bäh), aber ich habe mich geweigert und wollte eine Windel. Wer pinkelt schon in so grüne unförmige Eimer?

Meine Eltern sind leider schwer von Begriff und erst als ich ins Zelt pinkeln wollte, holten sie eine Windel. Das nächste Mal, wenn ich nackt im Garten spielen muss, pinkele ich sofort ins Zelt!

Schlecht gelaunter Papa und gut gelaunter Affe:

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Ein Mann muss sein Auto putzen

Falls ihr euch fragt, was ich heute Nachmittag gemacht habe? Ich habe ganz spießig mein Auto geputzt. Ich habe dafür Papas Socken genutzt und dann das Wasser aus dem Plantschbecken genommen, um mein Auto zu säubern. Das war auch höchste Zeit, so schmutzig war es. 

Anschließend forderte ich von Mama eine Popomassage. Mein neues Lieblingswort 😉

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Fiat 500

Mama und ich haben ja ein verlängertes Wochenende, Papa leider nicht, aber er musste gestern nur bis 15 Uhr arbeiten und daher blieb noch Zeit für eine gemeinsame Probefahrt mit dem Fiat 500. Seit einem Jahr gehört ja Herr Vogelnest zu uns. Papa hat ihn günstig gekauft, um schnell nach Bonn zu fahren. 

Jetzt, da Papa bald entfristet wird, überlegen wir, ob ein neueres Auto nicht sinnvoller ist. Aktuell steht der Fiat 500 hoch Kurs und mir hat er auch gut gefallen. Ich sitze zwar hinten, aber doch sehr nah bei meinen Eltern, denn alles in dem Auto ist so klein. Absolut begeistert war ich von dem Schiebedach. Mama und Papa mussten es ständig bedienen. 

Anschließend waren wir übrigens noch im Frechener Biergarten. Ich war allerdings müde von der Probefahrt und daher schlecht gelaunt!

Hier seht ihr mich neben dem Auto. Ich bin übrigens gewachsen und rede in einer Tour 😉

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Theotag

Am heutigen Vatertag versprachen mir meine Eltern einen Theodortag, das heißt, ich darf den Tag gestalten. Das hört sich großartig an, aber man muss wissen, dass all die anderen Tage dieses verlängerten Wochenendes von meinen Eltern geplant werden. Wenn man es so betrachtet, ist es schon fast zu wenig. Aus diesem Grund bekam ich heute morgen auch erst einmal einen kleinen Trotzanfall. 

Anschließend wünschte ich mir einen Ausflug zum versteckten Spielplatz. Dieser befindet sich am Rande von Königsdorf und hat eine riesige Rutsche. Mama und Papa sind jedes Mal sehr gefordert, da sie sich nicht genau merken können, wo sich der Spielplatz befindet. Wie Mama ihr Studium geschafft hat? Mit Orientierung jedenfalls nicht. 

Ich durfte mit meinem Laufrad fahren und es gelingt mir immer besser. Mittlerweile kann ich sogar bergauf fahren und bin schneller als meine Eltern. 

Auf dem Spielplatz mussten meine Eltern ganz häufig mit mir rutschen und schaukeln. Es war so toll und ich verstehe einfach nicht, wie man keinen Spaß an Rutschen und Schaukeln haben kann. Zurück durfte ich leider nicht mit dem Laufrad fahren, da es bergab ging, aber im Buggy ließ es sich auch ganz gut aushalten.

Hier sieht man mich auf der Riesenrutsche. Papa steht dabei im Weg herum und Mama drängelt:

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So viele Worte…

ich habe die Welt der Sprache entdeckt und Mama ist ganz verzückt. Mein Lieblingswort ist Nein! Ich nutze es eigentlich immer, ganz selten sage ich aber auch Ja, zum Beispiel wenn man mich fragt, ob ich Saft trinken möchte. 

Seit heute kann ich auch das Wort ,,Meins“ und außerdem kann ich sämtliche Fahrzeuge benennen. So kann ich ein Taxi erkennen und einen ICE von einem normalen Zug unterscheiden. Einen Thalys erkenne ich ebenfalls, kann ihn aber nicht aussprechen. 

Probleme bereiten mir weiterhin die Präpositionen und die Unterscheidung von Tieren. Es gibt hier zum Beispiel in der Nachbarschaft einen Bären, der täglich von seinen Besitzern an der Leine ausgeführt wird. Mama behauptet aber steif und fest, dass es ein Hund sei. Dabei ist dieser Bär groß und sieht so gar nicht aus wie ein Hund. 

Seltsam finde ich auch, dass es so viele Wörter für Besteck gibt. Ich sehe es nicht ein, Löffel, Gabel und Messer zu sagen und sage zu allen dreien Gabel. Man kann sich das Leben auch unnötig kompliziert machen, oder nicht? 

Kompliziert ist leider auch mein eigener Name. Daher nenne ich mich selbst „Todo“. Das ist einfacher. Ihr anderen müsst aber Theodor sagen, schließlich seid ihr es, die Sprache so schwierig gemacht haben!

Irritiert bin ich weiterhin über das Wort kaputt. In Mamas Umgebung ist ständig alles kaputt. So sind ständig Spielplätze oder Rutschen kaputt und auch Handys und Fernseher funktionieren auch immer nur, wenn Mama sie benutzt. Möchte ich sie nutzen, sind sie kaputt. 

Bei Papa ist es irritierend, dass alles immer schlafen geht. So geht beim Abendessen die Salami irgendwann schlafen, meistens wenn ich ganz viel essen möchte. Der Saft ist auch häufig müde und meine Kuscheltiere sind angeblich auch immer schläfrig und wollen ins Bett. Dabei ist Affe so gut wie nie müde.

Da fällt mir ein, wo ist Affe? Er ist irgendwie weg…

Dafür ist das kleine Zelt wieder da, Mama hat alle Steins verrückt gemacht…

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Ich liebe mein Laufrad

Mittlerweile bin ich ein richtiger Laufradfan. Anfangs war ich ja sehr sehr skeptisch, vor allem wegen des Helmes. Mittlerweile habe ich mich aber an den Helm gewöhnt und kann richtig schnell mit dem Laufrad fahren. Heute morgen bin ich noch vorsichtig neben Mama her gefahren, aber heute Nachmittag habe ich in der Kölner Innenstadt richtig Gas gegeben. Mama und Papa haben ganz schön dumm geguckt. 

Hier seht ihr einige Bilder und vielleicht auch ein Video, denn fûr einen längeren Bericht habr ich keine Zeit, ich will nämlich mit Papa in der Hängematte toben“

In der Kölner Fußgängerzone, perfekt um schnell zu fahren:

Wo bin ich? 🙂

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Radtour am Rhein

Heute waren wir bei Papas altem Chef in Bad Honnef eingeladen. Wir nutzten daher die Gelegenheit und verbanden den Besuch mit einer Radtour am Rhein. Schließlich ist es nicht mehr lange bis zu den Sommerferien und wir müssen ja fit sein für die Ostsee. 

Wir starteten in Bad Honnef unf fuhren rheinaufwärts bis nach Bad Hönningen. Viele der Orte kannte ich bereits vom Rheinsteig, zum Beispiel Unkel oder Erpel. Anfangs fand ich es auch ein wenig langweilig, aber später gefiel es mir richtig gut, denn ich durfte Fähre fahren. Außerdem machten wir Rast an einem tollen Spielplatz und in einer netten Imbissbude auf einem Campingplatz. 

Auf dem Rückweg fuhren wir rheinabwärts zurück nach Bad Honnef. Diese Rheinseite war viel ruhiger und der Weg führte fast durchgehend am Rhein entlang. Wir fuhren auch an der Brücke von Remagen vorbei, aber meine Eltern hatten natürlich keine Lust das Museum zu besuchen. Sie konnten mir auch nicht wirklich viel zu der Brücke erzählen. 

Am Abend gingen wir in einem urigen Restaurant in Bad Honnef essen.  Ich aß Flammkuchen, Bratkartoffeln, Schnitzel, Bohnen und Brot. Lecker, lecker!

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Pari Boy Junior = finde ich doof!

Ärgerlicherweise habe ich einen Pari Boy Junior Inhalationsgerät bekommen. Schuld sind Carla und Frau Pfahl, die mir dieses Teil verschrieben haben. Mama und Papa sind seitdem in einen Inhalationshype verfallen und werden nicht müde, mir dieses dumme Gerät vorzuführen. Sie tun so als wäre es das tollste Geschenk überhaupt und bewundern es ständig. 

Papa inhaliert sogar damit und Mama lobt ihn dann übertrieben deutlich. Außerdem inhalieren ständig irgendwelche Kuscheltiere und sogar Affe musste inhalieren. Dabei wollte er es gar nicht. Er hat auch keine Atemprobleme, aber das scheint meinen Eltern egal zu sein. Mathilde weigert sich allerdings, was sie sympathisch macht.

Ich persönlich weigere mich ebenfalls, dieses Gerät zu benutzen. Es ist einfach nur ekelig. Ich muss eine Maske über zwei Minute in mein Gesicht halten und das will ich nicht!Da kann Papa mir das auch noch 1000 Mal vormachen und man kann mich mit Youtube oder mit Gummibären bestechen, ich finde es doof! 

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Papatag

Mama hatte heute ein Seminar und aus diesem Grund verbrachte ich den Tag mit Papa. Zum Glück geht es mir schon sehr viel besser, so dass ich den Tag genießen konnte.

Zuerst waren wir beim Rewe einkaufen und haben an einem Stand Spargel gekauft. Dann haben wir lange Züge geguckt, was toll war. Wir mussten nämlich Zeit überbrücken, da die Kinderärztin im Stau stand und später kam. Am Bahnhof wurden wir von einer seltsamen Frau angesprochen, die Papa dringenst empfohlen hatte, mit mir nicht mehr in der Nähe von Stromleitungen zu stehen. Angeblich sei dies gefährlich für mich. Beim Kinderarzt war alles okay, ich atme nur noch leicht obstruktiv. Leider waren weder Carla noch Frau Pfahl da, sondern eine Frau Buss. Bei ihr gab es keine Gummibärchen! Voll doof!

Während ich schlief, kochte Papa diverse mexikanische Gerichte und davon bin ich aufgewacht. Roch das lecker! Aber bevor wir zu Abend aßen, fuhren wir in die Innenstadt von Frechen. Dort kenne ich mich ja gut aus und heute gab es einen großen Keramikmarkt. Allerdings stritt sich Papa mit einem Keramikverkäufer um einen Fahrradplatz und so hielten wir uns nicht zu lange auf dem Markt auf. Wir bummelten ein bißchen durch die Stadt und ich bekam ein Eis sowie eine Capri Sonne (Nicht Mama erzählen). Außerdem hörten ein südamerikanisches Panflötenkonzert und ich spendete zwei Euro aus Papas Geldbörse. 

Kaum waren wir zu Hause, kam auch schon Mama, wir aßen lecker Mexikanisch und spielten dann zu dritt mit meinem Parkhaus. 

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Bronchitis

Die gute Nachricht zuerst. Die Ergebnisse des Schweißtests sind da und ich habe keine Mukovizidose. Seit ich über Karneval im Krankenhaus war, bestand der geringe Verdacht, dass ich diese schlimme Krankheit haben könnte, da ich so häufig und vor allem so schnell an einer Bronchitis erkranke. 

Mama und ich waren zwei Mal in der Uniklinik um diesen Test zu machen. Ich habe nur nie darüber berichtet, weil ich weiß, dass Mama sich solche Sorgen gemacht hat. Der Test selbst ist harmlos. Ich bekam eine Art Plastikuhr an den Ellenbogen und musste 45 Minuten schwitzen. Der gesammelte Schweiß wurde dann in ein Labor geschickt und ausgewertet. Leider hat der Test beim ersten Mal nicht funktioniert, da ich nicht genug geschwitzt habe. Daher mussten wir letzte Woche noch Mal zur Uniklinik und den Test wiederholen. Heute kam dann endlich das Ergebnis!
Nun zur schlechten Nachricht: ich habe seit gestern wieder eine Bronchitis und hatte heute Nacht wieder schlimme Atemnot. Wir waren kurz davor ins Krankenhaus zu fahren. Es ist einfach total bescheuert. Ich bekomme eine Erkältung, in der ersten Nacht habe ich den Krupphusten und in der zweiten Nacht diese schlimme Atemnot. Wir waren heute morgen gleich bei Carla und bei Frau Pfahl und beide sind auch erstaunt, wie schnell das geht. Vor allem geht es mir seit heute Mittag wieder gut und ich huste nur noch ein wenig. Jetzt hoffe ich, dass die heutige Nacht besser wird, denn wir alle haben jetzt zwei Nächte kaum geschlafen. 

Frau Pfahl hat außerdem empfohlen, dass ich in die Asthma-Ambulanz der Uniklinik überwiesen werde. Dort werde ich dann zusätzlich betreut und die Ärzte können Mir dann noch einmal anders und hoffentlich besser helfen. 

Genug von Krankheiten: Habe ich schon erwähnt, dass ich ein Parkhaus für meine Autos bekommen habe. Uroma hat mir Geld geschenkt und Mama und Papa haben endlich einmal eine sinnvolle Investition getätigt. Das Parkhaus ist toll, es hat sogar zwei Aufzüge und eine Waschanlage. Ich spiele schon den ganzen Tag damit und Mama muss dabei den Aufzug bedienen.

Hier seht ihr ein Foto von mir beim Schweißtest. Ich musste ja warm angezogen sein: