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Münster aus der Sicht eines Kleinkindes

Ich bin das erste Mal in Münster und möchte euch einige Tipps geben, wie ihr den Tag als Kleinkind gestalten solltet:

1) Übernachtung: Ich kann das Johanniter Gästehaus wirklich nur empfehlen. Opa hat es gut ausgewählt. Es scheint eine Art Abenteuerhotel zu sein, mit Rutschen im Treppenhaus, vielen Aufzügen und langen Gängen. Unser Zimmer ist hell und freundlich und das Frühstück ist richtig lecker. Es gibt ein großes Büffet und alle waren zufrieden. Ich habe Saft getrunken und jede Menge Rührei gegessen. Ärgerlicherweise wurde mir verboten, Melonenschalen zu essen. Selbst ein Trotzanfall war da ohne Wirkung.

 Die Lage des Gästehauses ist ebenfalls gut. Man läuft circa 25 Minuten bis in die Innenstadt. Ihr müsst einfach nur der Hammerstraße folgen. Dort gibt es auch einen Spielzeugladen und ich habe dort ein Auto bekommen. Hammer, oder? 
2) Die Stadt Münster scheint sehr fahrradfreundlich zu sein. Überall parken Fahrräder. Als Kleinkind muss man wirklich aufpassen, dass man nicht überfahren wird. Dann scheint Münster etwas alternativer zu sein als Köln. Mama bekam mehrere linke Flyer und wurde sogar zu einem linken Tanzabend eingeladen. Außerdem waren wir in einem Geschäft, in welchem man alles abfüllen musste und keine Verpackungen aus Plastik verwendet wurden. Als Junior Ranger fand ich das interessant. 

3) Die Restaurantsuche gestaltet sich in Münster ein wenig schwieriger, da es sehr viele Bars und Imbissstände gibt, aber nur sehr wenige Restaurants. Außerdem waren wir acht Personen. Am Ende besuchten wir ein tolles chinesisches Restaurant. Dort gab es einen Drehtisch und Fische. Ich habe die ganze Zeit den Tisch gedreht und durfte Fische füttern. Ob das Essen lecker war? Keine Ahnung, ich hatte Besseres zu tun.

4) Ausgehen: Leider durfte ich mich abends nicht ins Münsteraner Nachtleben stürzen, was schade ist. Denn auf der Hammerstraße gibt es viele hammermäßige Bars. Dafür durfte ich mit in die Johanniterbar des Hotels. Da sich diese im Keller des Hotels befand, hatte das Babyphone keinen Empfang und ich durfte zwei Mal bis halb zehn aufbleiben. Wow! Ich habe Wasser aus einem Strohhalm getrunken und fleißig getanzt. Leider stürmte ich dabei einmal gegen einen Bartisch und holte mir eine blutige Nase. Das hat vielleicht geblutet! Papa meinte aber, dass gehöre zu einem richtigen Barabend dazu. 

Mein abschließendes Fazit: Achtet darauf, dass ihr das einzige Kleinkind seid. Auch Babys sollten nicht mitkommen. Ihr steht dann alleine im Mittelpunkt und bekommt jede Menge Geschenke!

Spookys, eine nette Bar

Fahrradfreundliches Münster:

Im Laden, in dem alles ohne Tüten gekauft wurde:

Im Schlafanzug auf dem Weg zur Johanniterbar:

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