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Autos, Autos, Autos

Papa und ich haben ein gemeinsames Hobby: wir lieben Autos! Papa hat mir zum Beispiel ein Parkhaus geschenkt und ich spiele jeden Tag damit. Es hat einen Aufzug und meine Autos fahren dann immer mit dem Aufzug aufs Parkdeck. Viele meiner Autos nehme ich auch mit zu Bianca. Dort muss ich allerdings aufpassen, dass niemand aus der Gruppe damit spielt. Letztens habe ich auch mein Lieblingsauto bei Bianca vergessen (was Mamas Schuld war) und ich bin am nächsten Morgen extra früh aufgestanden, um es bei Bianca abzuholen. Mama und ich sind deswegen auch aneinander geraten. 

Daher fand ich es sehr spannend, dass wir ein neues Auto kauften. Gestern Abend haben wir den guten Herrn Vogelnest (unser Opel Corsa, für alle Autokenner unter euch) an einen Lateinlehrer verkauft und heute Morgen habe ich mit Papa unser neues Auto gekauft. Zuerst wollte ich, dass Mama mitkommt, aber sie muss heute arbeiten und rückblickend war es auch gut, dass wir ohne Mama gefahren sind. Wir mussten nämlich noch von Mönchengladbach nach Düsseldorf fahren und da hätte Mama schon wieder gemeckert. Sie hat nicht so viel Verständnis für Autos, müsst ihr wissen.

Papa und ich kauften dort einen weißen Fiat 500c und ich habe mich durchgesetzt, es ist ein Cabrio (das c steht für Cabrio)! Den Preis verraten wir natürlich nicht, aber natürlich habe ich exellent verhandelt und meinen Charme spielen lassen. 

Nächsten Samstag können wir ihn abholen, inklusive Anmeldung und Nummernschild. Es fehlt nur noch die Versicherung, aber das lassen wir Mama machen. So ganz unbeteiligt wollen wir sie ja doch nicht lassen ;-).

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Der Maare Mosel Radweg

Unser Fahrradabenteuer begann morgens um halb sieben, denn der Fahrradbus fuhr bereits um acht Uhr von Bernkastel ab. Zum Glück hatten meine Eltern zuvor online einen Platz auf dem Fahrradbus reserviert, sonst hätten wir nicht mitfahren können. 

Papa war früh genug wach und weckte uns mit Kaffee und Äpfeln. Ein zweites Frühstück gab es dann beim Bäcker. Die Busfahrt nach Daun war sehr spannend, es dauerte aber ewig, bis alle Fahrräder auf dem Anhänger verladen waren. So fuhren wir verspätet los, hatten aber großes Glück, denn wir saßen im schnelleren Bus nach Daun. So dauerte die Fahrt nur eine Stunde und nicht zwei Stunden. 

In Daun begann die Fahrt auf dem Maare Mosel Radweg. Der Radweg folgt einer ehemaligen Bahnstrecke, ist circa 60 Kilometer lang und durchgehnend asphaltiert. Zusätzlich ist er sehr gut ausgeschildert, es gibt sehr viele Sehnswürdigkeiten und Restaurants und man fährt häufig bergab.

Meine Eltern hatten aber schon bald genug von Sehnswürdigkeiten und schuld war das Pulvermaar, eine Attraktion nicht unweit vom Radweg. Ich wollte dies unbedingt sehen und meine Eltern mussten dafür leider 2,5 Kilometer bergauf radeln (mimimi). Kurz vor dem Pulvermaar ging es dann noch einmal steil bergab und meine Eltern weigerten sich!!! So konnte ich das Pulvermaar nicht sehen?!?!?! Wie kann man so faul und egoistisch sein?

Doch der Radweg selbst bot zum Glück viele Attraktionen, wir fuhren durch mehrere Tunnel und über Brücken und machten immer wieder Pausen in Restaurants. Mama wollte Kartoffelsupppe essen, doch die Eifelaner brauchten über eine Stunde zum Kochen der Suppe, daher gab es Pfannkuchen. Das dauerte nur 30 Minuten ;-).

Generell fand ich den ersten Teil der Strecke schöner, also den Teil der Vulkaneifel. Nach Plein wurde es weniger hügelig und auch lauter, denn der Verkehr nahm zu. Am Ende des Radweges fuhren wir an der Mosel entlang und auf dem Moselradweg. Dies war sehr nett, aber den Rheinradweg finde ich doch schöner. 

Der Maare-Moselradweg endete in Bernkastel Kues, wir bogen aber vorher ab auf den Campingplatz. Mama und Papa waren doch etwas müde und ich gönnte ihnen eine kleine Pause, bevor sie mitkommen mussten auf den Spielplatz. Dort gibt es nämlich ein Motorrad und ich bin den halben Abend Motorrad gefahren. Dummerweise kamen irgendwann drei ältere Mädchen und wollten mit mir verstecken spielen und mich streicheln. Ich wollte aber nicht mit ihnen spielen, aber sie ließen nicht locker. Daher wollte ich zum Zelt zurück. Zu viele Kinder sind einfach nichts meins. 

Am Abend hat Papa  für uns gekocht. Es gab Nudeln mit Soße und Wurst und wir aßen bei strahlendem Sonnenschein auf der Picknickdecke vor unserem Zelt. Das war toll, aber auch eine unglaubliche Schweinerei!!! 

Dann versuchten meine Eltern mich ins Zeltbett zu legen, doch das ließ ich mir nicht bieten. Es war noch hell und definitiv zu warm, um um acht Uhr zu schlafein. Daher unterhielt ich meine Eltern noch bis neun Uhr abends und begleitete sie noch zum Klohaus. Das ist sehr spannend, vor allem auf dem Damenklo. Dort werde ich immer sehr freudig begrüßt und auch dieses Jahr scheinen meine Crocs Schuhe wieder der Renner zu sein. Also, falls ihr Frauen kennenlernen wollt, zieht euch Crocs an und stellt euch an den Eingang des Damenklos. 

Abschließend mein Fazit zum Maare Mosel Radweg: Der Radweg ist schön, aber auch sehr einfach zu fahren. Es gibt überall Möglichkeiten zu Rasten und zu Übernachten. Der Weg führt durch die Eifeler Landschaft und durch die Vulkaneifel. Ich empfehle, den Weg von Daun nach Bernkastel Kues zu fahren, und nicht umgekehrt, denn dann geht es ganz schön bergauf.

Mein Fazit zum ersten Campingurlaub: Nervig sind Zeltschnürre, über die ich drei Mal gestolpert bin, ansonsten ist das Zelten super. Man kann mit dem Laufrad ums Zelt fahren oder ständig ins Zelt oder aus dem Zelt rennen. Zusätzlich gibt es jede Menge zu sehen! Ich bin bereit für die Ostsee, habe aber noch einige Tipps für meine Eltern:

1) Wir brauchen einen Campingtisch, immer auf dem Boden zu essen fand ich nervig, weil ich ständig Gras im Essen hatte.

2) Ich beantrage einen eigenen kindgerechten Campingstuhl.

3) Mama muss mehr T-Shirts mitnehmen und sich farblich besser abstimmen. Neongrün mit türkis sieht nämlich peinlich aus. 

4) Mama braucht einen neuen Kulturbeutel!

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Meine erste Nacht im Zelt

Gestern Nachmittag sind wir gut in Bernkastel Kues angekommen und haben auf dem Zeltplatz unser Zelt aufgebaut. Mama ging mir beim Aufbau des Zeltes sehr auf die Nerven und wir hatten einen kleinen Disput. Das Problem bei meinen Eltern: sie brauchen eine klare Aufgabenverteilung, sonst funktioniert das alles nicht. Beide wollten nämlich das Zelt aufbauen und vergaßen dabei, sich um mich zu kümmern. Ich habe dann mit Mama die Isomatten und Schlafsäcke ausgepackt und Papa hat das Zelt aufgebaut. Mein Schlafsack ist übrigens pink!

Am späten Nachmittag hat uns Papa zum Essen in Bernkastel Kues eingeladen. Eine Arbeitskollegin hatte ihm ein Restaurant empfohlen und es war köstlich. Das Restaurant lag etwas erhöht und wir wanderten sogar kurz auf dem Moselsteig. Die Aussicht war trotz des Windes super,man konnte auf Bernkastel und auf Kues gucken. Ich aß Flammkuchen, Pommes und Chicken Mc Nuggets. Drei Mal dürft ihr raten, was Mama aß? Richtig, sie aß Schnitzel. 

Anschließend bummelten wir noch durch Bernkastel und ich fand einen tollen Spielzeugladen mit lauter Autos. Der Besitzer war allerdings ein richtiger Eifelaner und räumte alles in Sicherheit als ich die Spielzeugautos vorsichtig betrachtete.

Was mir aufgefallen ist:In Bernkastel gibt es übrigens überall Wein und jeder Winzer wurde irgendwann schon einmal ausgezeichnet. Vermutlich wechselt man sich einfach mit den Auszeichnungen ab. 

Gegen sieben Uhr fuhren wir zurück zum Campingplatz und meine Eltern erklärten mir noch einmal ausführlich, dass wir heute Nacht zu dritt in diesem kleinen und stickigen Zelt schlafen würden. Ich fand es trotzdem spannend, auch wenn wir dringend ein neues Zelt brauchen. Mama und Papa schwelgen aber noch in Erinnerungen und berichteten mir ausführlich, wo sie überall mit diesem schrottigen Zelt waren. Ich turnte noch eine ganze Weile durchs Zelt und musste Mama davon überzeugen, nicht in dem pinken Schlafsack zu schlafen, da er zu warm war. Das Problem: Mama friert schnell, Papa und ich aber nicht und trotzdem denkt Mama immer, dass mir kalt sei. Die halbe Nacht wurde ich daher mit Decken und Schlafsäcken zugedeckt. Trotzdem habe ich sehr gut geschlafen und musste sogar um halb sieben Uhr morgens von Mama geweckt werden. 

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Vorbereitung für das Campingabenteuer

Ich bin etwas aufgeregt, denn morgen beginnt unser Kurzurlaub in die Vulkaneifel. Wir planen, nach Bernkastel-Kues zu fahren, ein kleiner Ort an der Mosel, den jeder kennt. Dort übernachten wir auf einem Campingplatz und ich werde – wenn alles gut klappt – das erste Mal in einem Zelt schlafen. Mama und Papa haben mir schon letzte Woche eine eigene Isomatte gekauft und ganz viele spannende Geschichten rund ums Zelten erzählt. So soll alles eng und chaotisch sein, in einem Zelt. Es gibt auch ganz viele neue Worte, die beim Zelten wichtig zu sein scheinen, z.B. das Wort Heringe! 

In Bernkastel Kues habe ich für meine Eltern eine perfekte Fahrradtour heraus gesucht und habe beschlossen, die Reiseleitung zu übernehmen. Den genauen Ablauf verrate ich aber nicht, da meine Eltern sonst wieder meckern und alles besser wissen. 

Das Packen und die Vorbereitung überlasse ich aber dafür ihnen. Den gesamten Nachmittag packen sie Sachen ins Auto und schreiben Packlisten. Mama war schon ganz empört, da sie eine Liste schreiben wollte,Papa aber schon eine geschrieben hatte. Beinahe hätte sie eine neue Liste geschrieben, aber ich habe sie davon abgehalten und gezwungen, mit mir zu spielen. 

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Im Ahrtal

Erinnert ihr euch noch an meinen Bericht vom Rotweinwanderweg im Ahrtal. Es war meine letzte Wanderung in der Kraxe, denn ich wurde zu schwer für Papa. Daher steigen wir in diesem Jahr auch auf das Fahrrad um und üben fleißig für unsere Ostseetour.  Wir fuhren heute einen Teil des Ahrradweges und es war fantastisch. Der Weg führte durch das Ahrtal, immer entlang am Fluss und fast nie an Autostraßen. Dank mir (ich bin heute morgen um halb sechs aufgestanden) konnten wir unsere Tour gegen zehn Uhr in Dümpelfeld (oder so ähnlich) beginnen. Einen Teil der Strecke kannte ich bereits von früheren Wanderungen, aber ich konnte die Zeit ganz gut überbrücken und las in meinem Buch. Der Croozer hat nämlich genug Platz für all meine Spielsachen. 

Unterwegs fanden wir jede Menge Gläser. Irgendwie scheinen Gläser im Ahrtal eine große Bedeutung zu haben und wir beschlossen all die Gläser mitzunehmen. Falls ihr Bier- oder Weingläser braucht, fahrt ins Ahrtal. 

In Waldporzheim machten wir in einem tollen Biergarten eine Pause. Der Sandkasten war direkt an die Sitzplätze gebaut worden, so konnte ich essen, trinken und im Sand spielen. Außerdem servierte ich Mama und Papa Sandeis und Sandbier aus Förmchen. 

Romantische Ahr:

Der Ahrtalradweg:

Wunderbarer Biergarten:

Unsere neuen Gläser:

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Mama bewachen

Ich bin aktuell sehr eifersüchtig auf alle und jeden, der Mama zu nahe kommt, denn Mama gehört mir. Ich überwache daher alle Personen, die mit Mama Kontakt aufnehmen und signalisiere ihnen dann sofort das Mama mir gehört. Sie ist ja mein Eigentum, das hat die Natur so vorgesehen.!

So gerne ich Papa habe, ich möchte Mama nicht teilen. Sie gehört mir und nicht ihm. Daher darf Papa Mama auch nicht anfassen und erst Recht nicht küssen! Ich beobachte Mama dann aufmerksam und sie hat sich in meiner unmittelbaren Nähe aufzuhalten.

Mama ist ist diesbezüglich leider nicht immer kooperativ. Sie tut sich generell schwer damit, sich einzuordnen und bockt ab und zu. Trotzdem muss sie akzeptieren, dass ich ihr Mittelpunkt bin und nicht Papa! Immer wieder haben wir deshalb unsere Konflikte und leider darf ich sie nicht hauen. Dann wird sie nämlich unfassbar wütend und behauptet jedes Mal, dass ich sie ganz schwer verletzt habe. Dabei haue ich immer nur ein bißchen. Das habe ich in meiner Tagesgruppe gelernt. Wegschubsen übrigens auch ;-). 

Abschließend habe ich noch eine weitere Meinungsverschiedenheit mit Mama, bei der ihr mir helfen müsst. Wir waren in der Stadtbibliothek und haben dort einen riesigen Fußball gesehen, den ich auch anfassen durfte. Mama behauptet aber, es sei kein Fußball sondern ein Bobo oder so ähnlich. Ich bin mir aber sicher, dass es ein Fußball ist und habe ihn umgestoßen. Mama fand das nicht lustig und die Bibliotheksfrau auch nicht?? Hier seht ihr den riesigen Fußball, kurz bevor er umgeworfen wurde 😉

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Das Wutmonster

Kennt ihr das Wutmonster? Es kommt seit längerer Zeit in unregelmässigen Abständen bei mir zu Besuch und macht mich rasend. Gerade eben war ich zum Beispiel mit Mama und Papa im Königsdorfer Biergarten und auf dem Hinweg bin ich unfassbar schnell mit meinem Laufrad gefahren. Ich habe mich sogar getraut, zu gleiten und bin richtig schnell den Berg heruntergerollt. Ich hatte jede Menge Spaß und war unfassbar stolz. 

Auf dem Rückweg ist dann das doofe Wutmonster vorbei gekommen und hat uns die Laune verdorben. Ich hätte wirklich verzichten können, aber leider kommt es häufig vollkommen unvorbereitet. Wegen des blöden Monsters bin ich dann auch in die Hecke gefahren und das Wutmonster wollte, dass nur Mama mich trägt. Es mag nämlich aktuell Papa nicht. Es ist auch schuld daran, dass ich richtig wütend werde und nicht mehr weiß, was ich will. Zusammenfassend macht mich das Wutmonster unfassbar wütend und ich bekomme es nicht in den Griff. Mama und Papa müssen mir echt helfen, es zu besiegen und jedes Mal hoffe ich, es kommt nicht wieder, aber es ist ein Irrtum. Ich hoffe, dass ihr nicht so häufig Besuch von diesem Monster bekommt. Falls doch, seid vorsichtig, es ist unberechenbar und kommt gerne kurz vor dem Mittagsschlaf oder am frühen Abend. Warum auch immer??? Zum Glück habe ich heute ein Foto vom Wutmonster gemacht, dann seid ihr gewarnt!!

Habe ich euch übrigens von meinem Beinaheunfall in Nienburg erzählt? Oma hat den Kofferraum des Autos geöffnet und ich bin beim Öffnen dagegen gelaufen. Zum Glück hatte ich meinen Fahrradhelm an, sonst hätte ich bestimmt eine Gehirnerschütterung. Das hat so geknallt und wir haben uns alle tierisch erschrocken. Aber durch den Helm ist nix passiert!

Ach ja, ich plane, den Weserradweg zu fahren, natürlich mit meinem Laufrad. Die Route suche ich in den nächsten Tagen heraus und Mama werde ich wohl mitnehmen müssen. Erstens wird sie mir nicht erlauben, alleine zu fahren und zweitens braucht sie in den Ferien etwas zu tun, sonst wird sie nervig. Eine erste Testfahrt habe ich heute bereits unternommen. Ich bin 0,5 Kilometer auf dem Weserradweg gefahren, dann kam ärgerlicherweise ein Spielplatz mit einer Rutsche. Da musste ich einfach pausiere

Das Wutmonster:

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Im Storchencafe

Heute Nachmittag fuhren wir ins Storchencafe. Dieses befindet sich in der Nähe von Nienburg, in einem kleinen Dorf. Ärgerlicherweise hatte ich mein Handy vergessen und konnte keine Fotos machen. Opa war sehr gut vorbereitet und hat die letzten Tage damit verbracht, Spielplätze auf google maps zu finden. So führte er uns schnell zu einem kleinen Spielplatz mit Schaukel und Rutsche. Anschließend fuhr ich noch ein wenig mit meinem Laufrad und dann gingen wir ins Cafe. Dabei passierte mir ein kleines Missgeschick und ich übergoss mich mit meinem Glas Wasser. Mama musste mich dann komplett umziehen, denn mich störte meine nasse Hose! 

Am Abend aß ich eine riesige Portion Nudeln. Es blieb nix übrig, so viel aß ich 😉

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Auf Opas Party

Gestern fuhren wir mit dem Auto nach Nienburg, denn Opa hatte eingeladen, da er sechzig Jahre jung geworden ist. Ich habe mit meinen Eltern übrigens lange verhandelt und darf seit gestern auf Autofahrten eine halbe Stunde fernsehen. Ich habe mir dazu auf Neflix einige Serien heruntergeladen, die ich aber nicht sehen durfe. Mama hatte nämlich einmal mitgedacht und mir eine Folge von der Sendung mit der Maus auf ihr Handy geladen. Also muss ich das gucken. Es war aber auch okay.

In Nienburg begann das große Fressen. Oma und Opa hatten wirklich ein riesiges Angebot an Fleisch und Salaten. Angeblich hatten Papa und Onkel Ali in der Vergangenheit einmal das Fleischangebot der beiden kritisiert und das wollten meine Großeltern nicht auf sich sitzen lassen. So gab es Nürnberger, Thüringer, Hamburger, Lamm, Nackensteaks, Merguez-Würstchen und jede Menge Grillgemüse. Besonders lecker war die selbstgemachte Kräuterbutter von Onkel Ali. 

Eigentlich aßen wir den ganzen Abend und ich spielte begeistert mit einem riesigen Pappkarton. Oma ist auch klein genug, sie konnte sich in den Karton legen. 

Fernsehen auf der Autofahrt:

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Ich besitze ein Baby

Wow, ich bin Vater eines bezaubernden Babys geworden. Es heißt Baby und ist mir zugelaufen. Seit drei Tagen kümmere ich mich fast durchgehend um Baby. Gut, ab und zu muss ich wichtige Dinge erledigen, wie zum Beispiel mein Auto putzen oder aufpassen, dass Mama nicht zu viel Wasser in meinen Saft mischt! Ansonsten kümmere ich mich aber führsorglich um Baby. Ich bringe Baby ins Bett (ein DHL Karton), ich füttere Baby, ich streichele Baby, ich nehme Baby in den Arm, ich wickele Baby und ab und zu haue ich Baby. Das muss sein! Mama und Papa sagen dann jedes Mal, dass ich Baby nicht hauen darf, aber es ist mein Baby.

Gestern und vorgestern waren übrigens Ale und Jula da, mein Onkel und meine Tante. Sie haben im Keller geschlafen und irgendwie habe ich sie heute noch nicht gesehen. Ich suche sie schon überall, aber ich glaube, sie verstecken sich irgendwo in unserem Haus. Außerdem rufe ich sie den ganzen Tag an und sage immer Ale und Jula. Mama meinte allerdings es sei kein Telefon sondern eine Fernbedienung für die Markise, Aber Mama irrt sich da gewaltig!

Morgen sehen wir Ale und Jula wohl wieder, sagt Mama, allerdings in Nienburg, weil Opa dort seinen Geburtstag feiert. Wie sie jetzt aus unserem Keller nach Nienburg kommen ist mir ein Rätsel. Ich glaube, ich rufe gleich noch Mal an…