Veröffentlicht in Radtouren, Urlaub

Meine erste Nacht im Zelt

Gestern Nachmittag sind wir gut in Bernkastel Kues angekommen und haben auf dem Zeltplatz unser Zelt aufgebaut. Mama ging mir beim Aufbau des Zeltes sehr auf die Nerven und wir hatten einen kleinen Disput. Das Problem bei meinen Eltern: sie brauchen eine klare Aufgabenverteilung, sonst funktioniert das alles nicht. Beide wollten nämlich das Zelt aufbauen und vergaßen dabei, sich um mich zu kümmern. Ich habe dann mit Mama die Isomatten und Schlafsäcke ausgepackt und Papa hat das Zelt aufgebaut. Mein Schlafsack ist übrigens pink!

Am späten Nachmittag hat uns Papa zum Essen in Bernkastel Kues eingeladen. Eine Arbeitskollegin hatte ihm ein Restaurant empfohlen und es war köstlich. Das Restaurant lag etwas erhöht und wir wanderten sogar kurz auf dem Moselsteig. Die Aussicht war trotz des Windes super,man konnte auf Bernkastel und auf Kues gucken. Ich aß Flammkuchen, Pommes und Chicken Mc Nuggets. Drei Mal dürft ihr raten, was Mama aß? Richtig, sie aß Schnitzel. 

Anschließend bummelten wir noch durch Bernkastel und ich fand einen tollen Spielzeugladen mit lauter Autos. Der Besitzer war allerdings ein richtiger Eifelaner und räumte alles in Sicherheit als ich die Spielzeugautos vorsichtig betrachtete.

Was mir aufgefallen ist:In Bernkastel gibt es übrigens überall Wein und jeder Winzer wurde irgendwann schon einmal ausgezeichnet. Vermutlich wechselt man sich einfach mit den Auszeichnungen ab. 

Gegen sieben Uhr fuhren wir zurück zum Campingplatz und meine Eltern erklärten mir noch einmal ausführlich, dass wir heute Nacht zu dritt in diesem kleinen und stickigen Zelt schlafen würden. Ich fand es trotzdem spannend, auch wenn wir dringend ein neues Zelt brauchen. Mama und Papa schwelgen aber noch in Erinnerungen und berichteten mir ausführlich, wo sie überall mit diesem schrottigen Zelt waren. Ich turnte noch eine ganze Weile durchs Zelt und musste Mama davon überzeugen, nicht in dem pinken Schlafsack zu schlafen, da er zu warm war. Das Problem: Mama friert schnell, Papa und ich aber nicht und trotzdem denkt Mama immer, dass mir kalt sei. Die halbe Nacht wurde ich daher mit Decken und Schlafsäcken zugedeckt. Trotzdem habe ich sehr gut geschlafen und musste sogar um halb sieben Uhr morgens von Mama geweckt werden. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.