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Nachtrag Peenemünde

Ich habe ganz vergessen davon zu berichten, dass ich in Usedom im Peenemünder Museum war. Das Wetter war nicht ganz so gut und wir hatten noch ein wenig Zeit bis wir unsere Ferienwohnung beziehen durften, daher beschlossen wir das Technikmuseum in Peenemünde zu besuchen. Der Ort ist dadurch bekannt, dass dort im Zweiten Weltkrieg sinnlos Raketen getestet oder gebaut wurden. Außerdem konnte man ein altes Kraftwerk anschauen, auf eine Aussichtsplattform und in einem alten Zug klettern. Mich faszinierte am meisten der alte Zug, aber ich fand auch das große Gelände toll, denn ich durfte überall mit meinem Laufrad fahren. 

Wir guckten noch kurz einem alten und total langweiligen Schulungsfilm, über den sich meine Eltern lustig machten und dann musste ich mir noch anhören, wie nett meine Eltern zu mir sind. Denn Mama erzählt immer wieder, wie schlimm ihre Kindheit in Museen war. Sie musste endlos lange Führungen ertragen, durfte nicht in der Cafeteria essen und ihre Eltern haben ewig alles angeguckt. Papa ist auch nicht viel besser, denn er sagt ebenfalls, dass ich es gut mit ihm habe, da ich mir im Museumsshop ein tolles Spielzeug (LKW mit Raketenanhänger) habe kaufen lassen.

Meine Eltern müssen es als Kinder wohl wirklich schwer gehabt haben ;-), aber vielleicht haben sie sich auch einfach nicht so gut benommen.
Kulturell interessiert im Museum = so bekommt man auch Verköstigung und Geschenke:

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Zwei Tage Diepholz

Zum Abschluss unseres Urlaubes besuchten wir Oma und Opa in Diepholz. Dies war eine gute Idee, denn nach fünf Stunden Autofahrt hatte ich genug. Zum Glück darf ich die Sendung mit der Maus oder die Schlümpfe gucken und außerdem haben wir eine kurze Pause in Bremen gemacht. Wir haben ein Eis in der Föhrenstraße gegessen. Das Eis soll sehr lecker sein, ich finde das Königsdorfer Eis aber besser. 

Bei Oma und Opa würde erst einmal lecker gegrillt und da meine Bläschen im Mund wieder verheilt sind, habe ich ganz schön reingehauen. Zusätzlich gab es leckere Erdbeeren aus dem Garten, Papa behauptet es seien Brombeeren. Aber davon habe ich noch nie etwas gehört. Was sind denn bitte Brombeeren?

Gestern haben wir noch Mamas und Papas Baum besucht, was sehr witzig war. Zu ihrer Verlobung haben sie nämlich in Diepholz einen Baum gepflanzt und den haben wir gestern gesucht und leider nicht gefunden. Ich bin dafür durch meterhohes Gras gelaufen und hatte riesigen Spaß. Meine Eltern haben ständig davon gesprochen mich nach Zecken abzusuchen, sie haben es aber bis jetzt noch immer nicht gemacht. Wenn Eltern reden…

Auf dem Rückweg waren wir noch auf einem tollen Spielplatz mit Rutschen, Schaukeln und Wasserspielen. Dann ist Mama nach Bremen gefahren, um ihre Freundinnen zu besuchen und ich bin bei Oma und Opa und Papa in Diepholz geblieben. Böse Zungen behaupten, dass ich ohne Mama pflegeleichter und umgänglicher sei. Aber das ist ein Lüge, denn wenn Mama da ist, muss ich sie bewachen. Ich erwähne es immer wieder: es ist meine Mama und Papa ist dann ein potentieller Konkurrent. Daher lege ich mich auch im Bett immer zwischen sie und Mama muss mich dann auch wickeln oder anziehen. Es ist schließlich die Aufgabe einer Mama, alles für mich zu machen. 

Jetzt sind wir wieder zu Hause. Meine Eltern packen aus und ich spiele mit meinem Sandkasten und dem Parkhaus. 

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Regnerisches Polen

Gut, dass wir nicht gezeltet haben, denn heute regnet es in Strömen. Außerdem ist es sehr windig und da unser Zelt schon sehr alt ist, hätte es dem Wind und Wetter wohl nicht Stand gehalten. 

Zum Glück hatte Mama die rettende Idee und wir fuhren mit dem Zug von Karlshagen nach Swinemünde. Die Fahrt dauert über eine Stunde und fährt all die Strecken ab, die wir mit dem Rad gefahren sind. 

Als begeisterter Zugfahrer fand ich die Fahrt natürlich super und unterhielt meine Eltern stundenlang. Ich kann übrigens jede Menge neue Wörter, z.B. : Monster, Croozer, Koffer, Popel, Bier  und Hoppe Hoppe Reiter. 

In Swinemünde hat es leider genauso stark geregnet wie in Karlshagen. Aus diesem Grund blieben wir nur eine Stunde dort und fuhren dann wieder zurück. Wir besuchten kurz die Strandpromenade und das Meer. Dann wurde es doch zu ungemütlich. Außerdem war Swinemünde nicht wirklich schön, aber ich war das erste Mal in Polen und das ist ja immerhin auch etwas wert. 

Jetzt sind wir wieder in unserer Ferienwohnung und Papa kocht Reste. Ich liege lieber mit Mama im Bett und wir lassen und überraschen was es gibt.  

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Die letzte Etappe: Zinnowitz bis Greifswald

Wir haben es geschafft! Unsere Radtour ist zu Ende und wir sind wieder im Romantikhotel Scheelehof in Stralsund. Das Hotel würde all meinen Großeltern sehr gut gefallen, denn es ist sehr hansestisch geprägt und hat tolle Zimmer. 

Unsere Tour führte heute größtenteils am Ostseeküstenweg entlang und war wieder sehr gut ausgeschildert. Insgesamt fuhren wir heute sechzig Kilometer. Wir verließen Usedom in Wolgast und fuhren dann über Kröslin und Lubmin an der Boddenküste entlang. Im Gegensatz zu Usedoms Stränden wirkt diese Region beinahe abgelegen und einsam, ist aber dennoch sehr schön. Vor allem waren die Campingplätze nicht so überfüllt, auf Usedom sahen manche Zeltplätze aus wie Flüchtlingsheime, weil alles so eng und vollgestellt war.

 In Lubmin machten wir Rast und aßen Fischbrötchen, Pommes und Sulenjka. Dabei lief laute Schlagermusik, was Mama lustig fand. 

Anschließend kam es beinahe zum Streit zwischen Mama und Papa, weil Papa heute schneller unterwegs war, oder Mama eben langsamer. In jedem Fall hatten sie heute nicht das gleiche Fahrtempo. Vielleicht ist es doch gut, dass die Radtour vorbei ist? 

In Greifswald fuhren wir noch sehr lange am Fluss Peene entlang und genossen die Aussicht aufs Wasser. Greifswald ist wirklich eine wunderschöne Stadt! Von dort fuhren wir mit dem Zug nach Stralsund zurück. 

Leider war die Deutsche Bahn wieder unpünktlich und Papa stritt sich noch mit einem Mann. Angeblich hatte Papa eine Verkehrsregel nicht beachtet und dem Mann einen Vogel gezeigt. Beides stimmt aber nicht und daher glaube ich, der Mann hat einen Vogel. Er ist Papa sogar noch extra mit dem Auto hinterher gefahren, um ihn zur Rede zu stellen??

Jetzt sind wir im Hotel Scheelehof und warten auf unser Gepäck. Das ist aber nur für Mama schlimm, denn sie trägt noch immer ihre peinliche Radkleidung. Ich hingegen spiele begeistert im Spielzimmer des Hotels und Papa ist im Wellnessbereich des Hotels. Gegen halb sechs geht Mama dann in den Wellnessbereich und ich mache mit Papa Stralsund unsicher. Ob er noch einmal mit mir Fische gucken geht? 

Ich glaube aber er wollte mit mir etwas essen gehen, obwohl ich gerade wenig Hunger habe. Ob es daran liegt, dass ich heute im Croozer ein halbes Paket Knäckebrot gegessen habe?

Ausblick auf die Ostsee:

An der Peene bis nach Greifswald:

Hafen von Greifswald:

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In den Kaiserbädern

Wir bleiben noch eine Nacht auf Usedom, was sehr klug von unserem Reiseanbieter durchdacht wurde, denn Usedom hat wirklich tolle Strände. Nachdem wir die letzte Nacht in den Kaiserbädern übernachtet haben, fuhren wir heute weiter in die Bernsteinbäder, und zwar nach Zinnowitz. Zuerst einmal machten wir aber einen Stopp am Strand. Zwar fehlte die Sonne, aber das machte mir nicht viel aus, denn ich spielte mit meinem neuen Sandspielzeug. Über eine Stunde lang schob ich mein Schiff durch den Sand. Ab und zu nervten meine Eltern, weil sie mitspielen wollten. Sie bekamen dann die Schaufel, mehr aber auch nicht.

Dann fuhren wir circa 20 Kilometer nach Zinnowitz. Der Radweg war perfekt. Zwar gab es einige Hügel zu überwinden, aber wir fuhren direkt am Wasser entlang mitten durch Wälder und vorbei an Seen. Als wir eine Pause machten, trafen wir unsere Schweizer Mitfahrer wieder. Sie haben die selbe Tour gebucht wie wir und sind sehr nett. Allerdings ist uns aufgefallen, dass Schweizer in allem immer besser sind. Dies ging Mama und Papa in vergangenen Urlauben auch so. Schweizer scheinen extrem sportlich zu sein und sind wohl sehr pünktlich und organisiert. So waren Mama und Papa gestern doch sehr müde von der Tour, die Schweizer waren heute morgen bereits joggen und im kalten Meer schwimmen. Außerdem scheinen sie Popos aus Stahl zu haben, denn sie fahren ohne Fahrradkleidung und die Frau trägt sogar eine Jeans. Ich bin beeindruckt!

In Zinnowitz bezogen wir Quartier im Preußenhof. Leider gibt es keinen Aufzug, aber das Zimmer hat einen großen Balkon. Am Strand schien dann sogar die Sonne und Papa ging  baden. Mir ist das Wasser weiter nicht geheuer und wenn ich zu nah an die Wellen getragen werde, mache ich ein riesiges Theater! Papa hat mich dann doch gezwungen an das Wasser zu gehen und mein kleiner Zeh würde nass. Das verzeihe ich ihm nicht so schnell! 

Am Abend aßen wir dann ganz mondän Pizza und Döner auf unserem Balkon. Ich kann nämlich wieder essen!!! Hoffentlich habe ich diesen Hand-Mund-Fuß Virus überstanden. Mathilde forscht bereits an einem Impfmittel und will es an Papa testen. Ich bin da aber etwas misstrauisch.

Erwähnte ich, dass Papa gestern Abend einen Arbeitskollegen getroffen hat?. Er zieht das wohl magisch an, denn es ist bereits das dritte Mal, dass er Bekannte oder Arbeitskollegen im Urlaub trifft. Mama und Papa haben dann überlegt, wen sie auf keinen Fall im Urlaub treffen wollen, aber das darf ich nicht verraten, bzw. ich verrate es euch nur, wenn ich als Gegenleistung Sandspielzeug bekomme. 

Am Samstag endet übrigens unsere Radtour und das ist sehr ärgerlich, denn ich finde immer mehr Gefallen daran. Irgendwie ist es bei Radtouren immer besonders traurig, wenn sie zu Ende sind. Ginge es nach Mama, würde sie vermutlich den Berlin-Usedom Radweg dranhängen, aber ich erwähne es immer wieder gerne: Nicht jeder in dieser Familie hat sechs Wochen Sommerferien!

Aus diesem Grund haben wir in Karlshagen eine Ferienwohnung gemietet. Dort bleiben wir von Sonntag bis Mittwoch. Eigentlich wollten wir ja zelten, aber das Wetter soll nicht so gut werden und wir haben nur ein kleines Zelt. Ich denke, eine Ferienwohnung ist da die bessere Wahl!

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Willkommen auf Usedom

Heute sind wir von Stralsund nach Usedom gefahren. Das erste Stück fuhren wir mit dem Zug und wieder einmal zeigte sich, dass unser Reiseanbieter alles bestens organisiert hatte. Die Tickets hatten wir bereits bekommen und so mussten wir nur noch in den Zug steigen und bis nach Anklam fahren. Von dort fuhren wir dann fast sechzig Kilometer bis Heringsdorf. Der Radweg auf und nach Usedom ist sehr gut ausgeschildert und führt durch viele tolle Landschaften. Wir fuhren am Meer entlang, durch Wälder, an Feldern vorbei und durch viele Dörfer. Allerdings war es auch sehr hügelig und einmal musste Mama sogar absteigen und schieben. Papa und ich haben sie dann überholt. 

In jedem Fall empfehle ich euch Usedom als Fahrradfahrer. Die Wege sind wirklich ausgezeichnet! 

Jetzt sind wir in einem mondänen Hotel (endlich) in Heringsdorf, nicht weit vom Strand entfernt. Wir haben sogar einen kleinen Balkon! Außerdem habe ich endlich Sandspielzeug bekommen und das will ich morgen ausprobieren. 

Heute hat es übrigens nicht geregnet, obwohl es vorhergesagt war! Daher konnten wir bis gerade eben durch Heringsdorf bummeln. Wir waren an der Strandpromenade und auf der Seebrücke. Außerdem waren wir im Usedomer Brauhaus. 

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In Greifswald

Heute sind wir fast 50 Kilometer gefahren und zwar von Bergen nach Rügen. Leider bin ich noch immer nicht richtig fit, denn ich habe jetzt definitiv die Hand-Mund-Fußkrankheit und diese Bläschen im Mund. Nach der Bronchitis also gleich der nächste Virus. 

Es scheint nicht so ganz mein Urlaub zu sein, aber wir haben heute trotzdem das Beste daraus gemacht.  Außerdem bekomme ich aktuell regelmäßig meinen Fiebersaft, dann bin ich zumindest einigermaßen gut gelaunt. 

Die heutige Strecke war sehr hügelig und erinnerte Mama und Papa wohl sehr an Polen. Einmal sahen wir sogar einen Storch. Das Highlight der Tour war die Rügen Fähre, die uns zurück aufs Festland führte. Vorher fuhren wir circa eine Stunde durch das Rügener Binnenland, was auch sehr nett ist. Vor allem aber schien die Sonne und wir beschlossen eine Pause am Meer zu machen.

Mama entdeckte einen geheimen Strand, etwas abseits der Hauptstrecke und so fuhren wir über einen etwas holprigen Weg an einen kleinen Strand. Dort war es sehr windig, aber auch richtig nett. Ich spielte im Zelt, wir aßen zu Mittag und beinahe wäre Papa noch baden gegangen. Am Ende war es aber doch zu windig. 

Das letzte Stück nach Greifswald war dann sehr anstrengend, denn es ging über Kopfsteinpflaster, bergauf und mit Gegenwind. Zum Glück nur zehn Kilometer ;-). 

Unser Hotel (Kronprinz) liegt mitten in der Altstadt und ist eher nicht mondän, daher heißt es wohl auch Kronprinz. Dafür ist es aber zentral gelegen und wir sind ganz begeistert von der wunderschönen Altstadt. Mama und Papa haben auch ein sehr leckeres Fischbrötchen gegessen, es heißt „August“ und auch Frau Merkel hat dort gegessen. Ich selbst bin lieber bei Knäckebrot geblieben. 

Morgen geht es weiter nach Usedom, allerdings soll es den ganzen Tag regnen. Aber Mama hat ja ihre Regenjacke 😉

Hansestadt Greifswald:

Der geheime Strand:

Das bisschen Kopfsteinpflaster:

Abschied von Rügen:

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In Bergen angekommen

Heute sind wir fast 70 Kilometer gefahren und zwar von Wiek nach Bergen. Unser Reiseanbieter gab uns jede Menge Tipps für den heutigen Tag und hatte extra Karten zur Verfügung gestellt, doch wir entschieden uns doch eine andere Route zu fahren. So verzichteten wir auf das Kap Arkona und den Königsstuhl und fuhren stattdessen nach Binz und zu der ehemaligen Nazi-Bettenburg Prora. 

Es war in jedem Fall eine gute Entscheidung, denn der Radweg war sehr abwechslungsreich. Wir fuhren über die Schaabe (eine Nehrung) und dann weiter nach Glowe und Polchow.  Leider ließ uns dann unsere Karte etwas im Stich und wir fuhren circa drei Kilometer auf einem Waldweg über Stock und Stein. Ich fand es aber äußerst amüsant, wie Papa und Mama mich über Wurzeln und Sand schoben, Mal bergauf, Mal bergab. Mathilde kommentierte das alles noch telefonisch und sprach davon, dass ein Wanderweg eben kein Radweg sei!

In Prora machten wir direkt an der Jugendherberge Rast, parken unsere Räder und gingen an den Strand. Heute war es es zum Glück weniger windig und ich ließ mir sogar die Füße im Sand vergraben. Meine Eltern gingen außerdem in der Ostsee schwimmen! Anschließend fuhren wir mit dem Fahrrad weiter nach Binz. Leider verschlief ich dieses Ostseebad und kann euch daher nicht sagen, ob es wirklich mondän war. So richtig fit bin ich nämlich immer noch nicht, da ich – genau wie Luis und Emilia aus meiner Tagesgruppe – an der Hand Mund Fuß Krankheit erkrankt bin. Ich habe ganz schrecklich unangenehme Bläschen im Mund und habe daher heute viel im Croozer geschlafen. Mama und Papa fanden das aber gar nicht so schlecht, denn dann konnten sie länger fahren! 

Von Binz ging es über einen Waldweg weiter nach Bergen. Es war aber sehr hügelig, so dass meine Eltern ganz schön ins Schwitzen kamen. So kurz vorm Ziel noch einmal den Berg hinauf nach Bergen…. aber sie schlugen sich tapfer!

Unser Hotel ist übrigens sehr gut, aber voller Rentner. Aber das ist gut, denn dafür habe ich das Spielzimmer des Hotels für mich alleine und schütte gerade Kreide in unterschiedliche Schubladen! Außerdem mache ich alles unordentlich und lasse meine Eltern gleich aufräumen.

Abschließend möchte ich euch Prora als Urlaubsort wirklich empfehlen. Das ehemalige Nazi-Gelände ist umgerüstet worden und richtig schön geworden. Man sieht nur noch wenige Ruinen, kann dort zelten und der Strand ist auch nicht weit.

Und ganz vergessen: ich soll erwähnen, dass Papa von Mücken gestochen wurde und seine Hand daher ganz dick angeschwollen ist. Ich musste sogar ein Foto davon machen und ihr sollt ihn jetzt alle bedauern. 

Hier einige Fotos:

Die Jugendfeuerwehr von Wiek:

Papas geschwollene Hand:

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Ein Tag auf Hiddensee

Hiddensee ist eine Insel westlich von Rügen. Von Stralsund fährt man mit einer Fähre circa zwei Stunden und man hat die Wahl ob man in Neuendorf oder in Vitte aussteigen möchte. 

Mama und Papa hat dies bis zum Ende überfordert, sie konnten sich die beiden Orte nicht merken und Papa dachte anfangs Vitte läge auf Rügen, was zu noch mehr Verwirrung geführt hat. Mama ist nicht viel besser, denn sie erläuterte auf dem Deck des Schiffes erst einmal lautstark, dass sie die Boddenküste nicht richtig schön findet und eher andere Küstenformen bevorzugt. Vermutlich lag das an unserem Besuch im Museum, denn dort las sie etwas über Küstemformen. Es folgte dann ein Monlog über Küsten, den ich euch ersparen möchte. 

Ich fand die Boddenküste jedenfalls sehr schön. Leider plagte mich weiter der Husten. Er würde auf Hiddensee zwar besser, aber ich war trotzdem nicht gut drauf. So verschlief ich viele Sehenswürdigkeiten von Hiddensee, wie den Leuchtturm, das Gehard-Hauptmann Haus oder die Häfen von Vitte. Auch am Strand fand ich es richtig doof. Es war windig, laut und SANDIG. Überall war dieser nervige Sand, vor allem an meinen Händen. Ich hatte richtig Stress und wollte mich durch Daumenlutschen und am Ohr ziehen beruhigen, doch da war auch Sand. Das alles regte mich so auf, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen!!! 

Mama und Papa zwangen mich dennoch am Strand zu bleiben und setzten mich in meinen Croozer. Das war nicht viel besser, aber es gab wenigstens keinen Sand!

Am Abend genossen wir noch die Ruhe am Hafen. Unser Schiff nach Rügen fuhr nämlich erst gegen sieben Uhr abends und viele Tagestouristen fuhren bereits vorher. Insgesamt ist Hiddensee eine tolle Insel, nur leider war ich nicht richtig fit und konnte den Ausflug daher nicht richtig genießen.

Jetzt sind wir in Wiek auf Rügen und fahren heute einmal quer über die Insel in Richtung Bergen. Mein Husten ist fast weg, die Sonne scheint und ich bin schon eine Runde mit meinem Laufrad gefahren. Ob wir es bis nach Binz schaffen? Da soll es ja mondän sein! 

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Super Frühstück

Die Nacht war ganz okay, leider plagt mich noch immer dieser Husten, aber wir haben trotzdem ganz gut geschlafen. Gestern Abend war ich sogar noch so nett und habe Mama und Papa in Ruhe ein Bier trinken lassen. Ich habe mich brav in das große Bett gelegt und meinen Eltern versprochen, nicht durchs Zimmer zu turnen. Sie sind dann in die Hotelbar gegangen. Aber ich war auch so müde von all den Fischen, da interessierte mich ein Zimmer voller Schranktüren und Vorgängen nicht mehr.

Heute morgen ist das Wetter zum Glück besser. Die Sonne scheint und wir haben sehr gut gefrühstückt. Ich habe zwei Portionen Rührei gegessen und dazu noch jede Menge Saft getrunken. Es gab sogar einen Blaubeerjoghurt Smoothie. War der köstlich. Mama und Papa haben einen Sekt getrunken und wir haben auf den Urlaub angestoßen und jetzt geht es nach Hiddensee, mit dem Schiff!

Fertig zur Abfahrt:

Unser Gepäck, welches transportiert wird:

Gerade entdeckt, die Hotelspielecke: