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In Bergen angekommen

Heute sind wir fast 70 Kilometer gefahren und zwar von Wiek nach Bergen. Unser Reiseanbieter gab uns jede Menge Tipps für den heutigen Tag und hatte extra Karten zur Verfügung gestellt, doch wir entschieden uns doch eine andere Route zu fahren. So verzichteten wir auf das Kap Arkona und den Königsstuhl und fuhren stattdessen nach Binz und zu der ehemaligen Nazi-Bettenburg Prora. 

Es war in jedem Fall eine gute Entscheidung, denn der Radweg war sehr abwechslungsreich. Wir fuhren über die Schaabe (eine Nehrung) und dann weiter nach Glowe und Polchow.  Leider ließ uns dann unsere Karte etwas im Stich und wir fuhren circa drei Kilometer auf einem Waldweg über Stock und Stein. Ich fand es aber äußerst amüsant, wie Papa und Mama mich über Wurzeln und Sand schoben, Mal bergauf, Mal bergab. Mathilde kommentierte das alles noch telefonisch und sprach davon, dass ein Wanderweg eben kein Radweg sei!

In Prora machten wir direkt an der Jugendherberge Rast, parken unsere Räder und gingen an den Strand. Heute war es es zum Glück weniger windig und ich ließ mir sogar die Füße im Sand vergraben. Meine Eltern gingen außerdem in der Ostsee schwimmen! Anschließend fuhren wir mit dem Fahrrad weiter nach Binz. Leider verschlief ich dieses Ostseebad und kann euch daher nicht sagen, ob es wirklich mondän war. So richtig fit bin ich nämlich immer noch nicht, da ich – genau wie Luis und Emilia aus meiner Tagesgruppe – an der Hand Mund Fuß Krankheit erkrankt bin. Ich habe ganz schrecklich unangenehme Bläschen im Mund und habe daher heute viel im Croozer geschlafen. Mama und Papa fanden das aber gar nicht so schlecht, denn dann konnten sie länger fahren! 

Von Binz ging es über einen Waldweg weiter nach Bergen. Es war aber sehr hügelig, so dass meine Eltern ganz schön ins Schwitzen kamen. So kurz vorm Ziel noch einmal den Berg hinauf nach Bergen…. aber sie schlugen sich tapfer!

Unser Hotel ist übrigens sehr gut, aber voller Rentner. Aber das ist gut, denn dafür habe ich das Spielzimmer des Hotels für mich alleine und schütte gerade Kreide in unterschiedliche Schubladen! Außerdem mache ich alles unordentlich und lasse meine Eltern gleich aufräumen.

Abschließend möchte ich euch Prora als Urlaubsort wirklich empfehlen. Das ehemalige Nazi-Gelände ist umgerüstet worden und richtig schön geworden. Man sieht nur noch wenige Ruinen, kann dort zelten und der Strand ist auch nicht weit.

Und ganz vergessen: ich soll erwähnen, dass Papa von Mücken gestochen wurde und seine Hand daher ganz dick angeschwollen ist. Ich musste sogar ein Foto davon machen und ihr sollt ihn jetzt alle bedauern. 

Hier einige Fotos:

Die Jugendfeuerwehr von Wiek:

Papas geschwollene Hand:

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