Veröffentlicht in Urlaub

In den Kaiserbädern

Wir bleiben noch eine Nacht auf Usedom, was sehr klug von unserem Reiseanbieter durchdacht wurde, denn Usedom hat wirklich tolle Strände. Nachdem wir die letzte Nacht in den Kaiserbädern übernachtet haben, fuhren wir heute weiter in die Bernsteinbäder, und zwar nach Zinnowitz. Zuerst einmal machten wir aber einen Stopp am Strand. Zwar fehlte die Sonne, aber das machte mir nicht viel aus, denn ich spielte mit meinem neuen Sandspielzeug. Über eine Stunde lang schob ich mein Schiff durch den Sand. Ab und zu nervten meine Eltern, weil sie mitspielen wollten. Sie bekamen dann die Schaufel, mehr aber auch nicht.

Dann fuhren wir circa 20 Kilometer nach Zinnowitz. Der Radweg war perfekt. Zwar gab es einige Hügel zu überwinden, aber wir fuhren direkt am Wasser entlang mitten durch Wälder und vorbei an Seen. Als wir eine Pause machten, trafen wir unsere Schweizer Mitfahrer wieder. Sie haben die selbe Tour gebucht wie wir und sind sehr nett. Allerdings ist uns aufgefallen, dass Schweizer in allem immer besser sind. Dies ging Mama und Papa in vergangenen Urlauben auch so. Schweizer scheinen extrem sportlich zu sein und sind wohl sehr pünktlich und organisiert. So waren Mama und Papa gestern doch sehr müde von der Tour, die Schweizer waren heute morgen bereits joggen und im kalten Meer schwimmen. Außerdem scheinen sie Popos aus Stahl zu haben, denn sie fahren ohne Fahrradkleidung und die Frau trägt sogar eine Jeans. Ich bin beeindruckt!

In Zinnowitz bezogen wir Quartier im Preußenhof. Leider gibt es keinen Aufzug, aber das Zimmer hat einen großen Balkon. Am Strand schien dann sogar die Sonne und Papa ging  baden. Mir ist das Wasser weiter nicht geheuer und wenn ich zu nah an die Wellen getragen werde, mache ich ein riesiges Theater! Papa hat mich dann doch gezwungen an das Wasser zu gehen und mein kleiner Zeh würde nass. Das verzeihe ich ihm nicht so schnell! 

Am Abend aßen wir dann ganz mondän Pizza und Döner auf unserem Balkon. Ich kann nämlich wieder essen!!! Hoffentlich habe ich diesen Hand-Mund-Fuß Virus überstanden. Mathilde forscht bereits an einem Impfmittel und will es an Papa testen. Ich bin da aber etwas misstrauisch.

Erwähnte ich, dass Papa gestern Abend einen Arbeitskollegen getroffen hat?. Er zieht das wohl magisch an, denn es ist bereits das dritte Mal, dass er Bekannte oder Arbeitskollegen im Urlaub trifft. Mama und Papa haben dann überlegt, wen sie auf keinen Fall im Urlaub treffen wollen, aber das darf ich nicht verraten, bzw. ich verrate es euch nur, wenn ich als Gegenleistung Sandspielzeug bekomme. 

Am Samstag endet übrigens unsere Radtour und das ist sehr ärgerlich, denn ich finde immer mehr Gefallen daran. Irgendwie ist es bei Radtouren immer besonders traurig, wenn sie zu Ende sind. Ginge es nach Mama, würde sie vermutlich den Berlin-Usedom Radweg dranhängen, aber ich erwähne es immer wieder gerne: Nicht jeder in dieser Familie hat sechs Wochen Sommerferien!

Aus diesem Grund haben wir in Karlshagen eine Ferienwohnung gemietet. Dort bleiben wir von Sonntag bis Mittwoch. Eigentlich wollten wir ja zelten, aber das Wetter soll nicht so gut werden und wir haben nur ein kleines Zelt. Ich denke, eine Ferienwohnung ist da die bessere Wahl!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.