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Überraschungsparty für Mama

Wie ihr vielleicht wisst, hat Mama bald Geburtstag und als guter Sohn habe ich beschlossen, eine Überraschungsparty für sie zu veranstalten. Mama darf davon natürlich nichts wissen. 

Die Party beginnt am Sonntag Morgen um sechs Uhr. Dann werde ich Mama liebevoll wecken. Papa wird uns Kaffee, Apfel und Kekse ans Bett servieren und anschließend werden wir im Wohnzimmer gemütlich frühstücken. Natürlich muss Einiges vorbereitet werden. Das ist dann eure Aufgabe. Ich kümmere mich ja um Mama. 

Da alles gewissenhaft erledigt ist, wenn wir nach unten kommen, solltet ihr bereits um fünf Uhr aufstehen und um halb sechs in unserem Wohnzimmer sein. Papa wird euch begrüßen. Hier die Arbeitseinteilung:

Uroma: du kümmerst dich um die Deko, d.h. um die Blumen. Wenn du damit fertig bist, kannst du Oma und Ali einige gute Tipps und Ratschläge geben.

Oma und Opa: da ihr im Hotel schlaft, könnt ihr einen kleinen Umweg gehen, und die Brötchen holen. Mama mag Brezeln und Milchbrötchen. Das Geld gibt euch Papa. Bitte vergesst nicht, Uroma bei uns vorbeibringen. 

Onkel Ali und Tante Julia: da ihr in unserem Keller schlaft, könnt ihr etwas länger schlafen. Abschließend macht ihr leckeres Rührei. Denn Mama liebt Rührei. Bitte keine Paprika. 

Papa: du machst bitte alles sauber, begrüßt die Gäste, deckst den Tisch und bringst Mama und mir Kaffee, Äpfel und Kekse. Mathilde wird dich unterstützen. 

Abschließend: natürlich sollte es an Geschenken nicht fehlen. Hier eine Wunschliste. Eigentlich wollte ich auf Amazon eine Wunschliste einrichten, dann hättet ihr einfach nur noch den Bestellknopf drücken können, aber meine Eltern verraten mir ihr Passwort nicht.

Daher hier ganz altmodisch eine Wunschliste:

  • Brioschienen, möglichst viele Kurve
  • Brio Züge
  • Autos von Siku
  • Ein Autteppich
  • Ein Gutschein für eine Zugreise
  • Brio Zubehör (Brücken, Schranken etc.)

Mama spielt nämlich sehr gerne mit Autos und Brio.

Also: ich freue mich, wenn ihr zu Mamas Party kommt. Ab sechs Uhr morgens geht es los. Vergesst die Geschenke nicht.

Euer Theodor 

P.S. Gerne organisiere ich für dich eine Geburtstagsfeier, Oma Diepholz. Du musst dir auch keine Sorgen machen, dass es zu viel Arbeit wird. Ich mache das gerne.

Hier putze ich unsere Garage:


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Veruntreuung von Geldern

Gestern Abend haben meine Eltern über Geld gesprochen und ich habe ein bißchen mitgehört und dabei ist mir aufgefallen, dass sie meine Ersparnisse veruntreuen wollen. Normalerweise spricht man ja nicht über Geld, in so einem Fall ist es aber notwendig, um Druck auf sie aufzubauen und möglichst viele Verbündete zu finden. 

Zum Vorfall: 

Uroma hat uns (die Betonung liegt auf UNS) etwas Geld gegeben. Es ist für uns drei gedacht. Mama und Papa wollen davon eine neue Kaffeemaschine kaufen, was ich schon unverständlich finde, denn wir haben bereits eine Kaffeemaschine und ich bringe ihnen ebenfalls täglich Kaffee. Aber sie lassen sich nicht davon abbringen und ich habe eingewilligt, unter der Bedingung, dass ein Teil des Geldes für mich gedacht ist.

Damit sind sie einverstanden, allerdings soll das Geld auf mein Sparkonto und ich darf es weder für Autos noch für ein Smartphone ausgeben. Das finde ich doof, aber weil meine Eltern leider zu zweit sind und ausnahmsweise einmal einer Meinung waren, konnte ich mich nicht durchsetzen.

 Ich bekomme aber wohl eine Kleinigkeit zum Spielen (vermutlich ein Buch oder Holzspielzeug) und der Rest soll aufs Sparkonto. Na gut, dachte ich , aber:

Gestern Abend hat Papa dann vorgeschlagen von dem Geld – welches von meiner Uroma stammt, für und Drei bestimmt ist und auf mein Sparkonto soll – mein Weihnachtsgeschenk zu kaufen?!?!?! 

Da muss ich nun wirklich intervenieren und ich überlege bereits, ob ich Uroma anrufen soll und ihr von diesem Vorfall berichten muss. Allerdings müsste ich dann sprechen und das vermeide ich in der Regel.

Daher mache ich erstmal hier meiner Wut Luft und hoffe auf eure Unterstützung!!!

Wozu kriegen die Menschen im öffentlichen Dienst schließlich Weihnachtsgeld – um ihren Kindern Geschenke zu kaufen, definitiv!

Hier reparieren wir übrigens Mamas Fahrrad. Angeblich kann sie das selbst, aber ich bekomme das besser koordiniert. Auf dem Foto erläuterte ich Papa, wie man den Hinterreifen wieder anschraubt. Das hätte er sonst wohl vergessen…

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Wollseifen 2017

Im August 2016 waren wir das letzte Mal an der Rurtalsperre und es ist ja eine unserer Traditionen, dass wir dort jährlich hinfahren. Dieses Jahr beschlossen wir wieder zu wandern, denn Mama hat eine 15 Kilometertour herausgesucht, die auch mit dem Croozer zu bewältigen ist. Außerdem ist es mit dem Fahrrad einfach zu steil, wenn man auf die Ordensburg und nach Wollseifen möchte. Dies könnt ihr auch in meinem Blog vom letzten Jahr nachlesen (28. August), denn Mama und Papa waren damals ganz schön fertig.

Zusammenfassend und da ich weiß, dass unter meinen Lesern einige interessierte Wanderer und Radler sind: Für Radtouren empfehle ich die Urfttalsperre, mit Start in Einruhr. Zum Wandern empfehle ich als Startpunkt die Ordensburg Vogelsang und eine Wanderung bis Wollseifen (circa drei Kilometer, es gibt einen Rundweg) oder über Wollseifen bis zur Talsperre (ebenfalls ein Rundweg). Falls ihr Geld sparen wollt, parkt außerhalb der Ordensburg.

So, genug Tipps: 

Unsere heutige Wanderung startete nicht bei bestem Wetter und auf dem Hinweg mussten wir für Mama sogar die Heizung im Auto anmachen, so kalt war es. Wir parkten bei der Ordensburg Vogelsang und wanderten von dort nach Wollseifen. Den Weg kennen wir bereits, aber er ist doch immer wieder schön und Mama wurde auch Recht schnell warm. In Wollseifen war es leider nicht so ruhig wie die Jahre zuvor, denn die ehemaligen Dorfbewohner von Wollseifen feierten ein Fest. Da sie mittlerweile alle alt geworden sind, kamen sie mit Bussen.

Da es so voll war, hielten wir uns nicht zu lange dort auf, auch weil wir nicht stören wollten. Schließlich mussten sie Wollseifen damals sehr schnell verlassen und das war bestimmt traurig. Trotzdem machten Papa und ich schnell unser traditionelles Foto: wie wir in die Kirche laufen…

Von Wollseifen ging es steil bergab zur Talsperre. Mama und Papa hielten den Croozer gemeinsam, was ich für sehr sinnvoll hielt. An der Talsperre machten wir dann eine lange Pause, es gab Bier und Eis. Wer hat wohl was gewählt?

Zurück ging es dann an der Talsperre entlang und zum Schluss noch einmal bergauf zurück zur Burg Vogelsang. Mir gefällt es ja jedes Mal sehr gut, wenn ich an der Burg Vogelsang entlang wandere. Die Nazis hätten sich bestimmt geärgert, wenn sie gewusst hätten, dass heute ein Halbkoreaner dort königlich in seinem Croozer sitzt und genüsslich Kekse isst…

Abschließend muss ich erwähnen, dass ich nicht nur im Croozer gesessen habe, sondern einen Kilometer gewandert bin.

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Die Gitter sind weg

Ein weiterer Meilenstein: Mama und Papa haben die Treppengitter entfernt. Mir ist das sofort aufgefallen, denn es sieht im Flur ganz anders aus. In der mittleren Etage haben wir die Gitter erst einmal behalten und ich finde das okay, denn nachts ist es einfach sicherer. Nicht, dass ich in der Nacht – auf dem Weg ins Schlafzimmer – einmal falsch abbiege und dann die Treppe herunter purzele. 

Trotzdem bietet es mir nun enorme Vorteile, wenn die Gitter im Erdgeschoss weg sind. Ich kann selbstständig nach oben gehen und wir haben vereinbart, dass das obere Gitter nur nachts zugemacht wird. Ich kann also auch selbstständig nach unten gehen. Heute haben wir dies gleich ausprobiert. Mama und Papa waren unten und ich habe noch in meinem Zimmer gespielt. Ich bin dann alleine die Treppe nach unten gegangen. Toll, oder nicht? Ein bisschen mulmig war mir aber doch, da die Treppe steil ist und daher habe ich mein Kommen angegündigt. Helfen durfte man mir trotzdem nicht!

Habe ich euch erzählt, dass unsere geliebte Julia einen Steinschlag auf der Scheibe hat und die Scheibe ausgetauscht werden muss. Mir tut Julia richtig leid und ich bedauere sie die ganze Zeit. Mama und Papa ärgern sich eher über die Selbstbeteiligung und Mathilde rät dazu, eine Autoversicherung ohne Selbstbeteiligung abzuschließen. Dies soll ich so schreiben und wenn ihr Fragen habt, dann könnt ihr euch an sie wenden (auch das soll ich schreiben und bekomme jetzt 10 Euro von ihr). 

Morgen planen wir übrigens unseren Jahresausflug nach Wollseifen. Ich muss das Dorf umbedingt einmal all meinen Großeltern zeigen. Es würde ihnen gefallen. Drückt uns also die Daumen, dass das Wetter gut ist. 

Hier noch einige Fotos:

Ein Flur ohne Treppengitter. Die Schuhe habe ich so ordentlich dort hingestellt. Das habe ich bei Bianca gelernt, meine Eltern sollten dort einmal in die Lehre gehen:

Das obere Treppengitter, welches nun tagsüber auf bleibt:

Meine Briobahn:

Mamas neustes Projekt: eine Gemüsekiste, sie kommt jetzt wöchentlich, kostet 15 Euro und versorgt uns mit Obst und Gemüse der Saison. Das Highlight: leckere Pflaumen und ein Kürbis. Außerdem noch eine Wassermelone und Tomaten. Alles andere seht ihr auf dem Foto:

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Alles anders in der Tagesgruppe

Mmh, ich bin ein wenig unschlüssig und habe festgestellt, dass ich kein großer Freund von Veränderungen bin. Außerdem hatte ich ein langes Gespräch mit Mama (ja, wir unterhalten uns mittlerweile) und sie hat meinen Eindruck bestätigt.

Ihr wisst ja, dass in meiner Tagesgruppe zwei Babys sind. Sie heißen Mila und Jona und sind ein Jahr alt. Mia, Emilia und Laura sind nicht mehr da und alles ist anders. Die Babys sind richtig dumm und können gar nix. Sie stehen nur im Weg herum und können auch nicht sprechen. Beim Essen machen sie eine riesige Schweinerei, mit den Spielsachen können sie auch nicht umgehen und ständig wollen sie auf Biancas Arm.

Ich beobachte das alles sehr argwöhnisch und vermisse vor allem Mia. Zum Glück ist Luis da und wir bilden gerade eine Einheit gegen diese seltsamen Babies. Zusätzlich nehme ich mein eigenes Baby und Affe mit. Mein eigenes Baby macht nämlich nie Probleme und falls doch stille ich es einfach. Mama hat mir gezeigt, wie das geht und als moderner Mann stehe ich dazu!

Affe ist ebenfalls stets gut gelaunt. Das hat Opa aus Nienburg als einzige Person in meiner Familie festgestellt. Immerhin einer, der Affe würdigt. 

Mama und Papa respektieren ihn zwar mittlerweile, sagen aber, er sehr aus wie ein bekiffter Holländer. Affe ist ja auch Holländer, aber was sie mit dem anderen meinen? Keine Ahnung. Ich denke aber es ist eine Beleidigung. 

Jedenfalls bin ich gespannt wie es in der Tagesgruppe weitergeht. Bianca ist optimistisch und meinte, dass sich bald alles einspielen werde und ich mich auch mit den Babys anfreunden werde. Aber es sind eben Babys!!

Hier seht ihr, wie freundlich Affe guckt, im Gegensatz zu den Buddels. Affe ist voller Erwartungen auf mein leckeres Getränk:

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Geburtstagsfeier im Regen

Am Wochenende feierte Oma aus Nienburg Geburtstag. Leider fiel die Party buchstäblich ins Wasser, denn es regnete eigentlich den ganzen Tag. Am Vormittag hatten wir kurz Glück und es hörte auf, daher konnte ich mit Mama und Opa auf den Nienburger Markt. Am Nachmittag kamen dann Papa, Oma, Onkel Ali und Tante Julia. Sonst saßen wir dann immer unter dem Apfelbaum, konnten die Sonne genießen und im Garten toben. Dieses Mal feierten wir dafür im Haus, was auch sehr nett war. Dennoch ist es ein richtig doofer Sommer und Mama spottet bereits, dass wir nur ihren Geburtstag bei Sonnenschein feiern werden. 

Gestern sind wir wieder nach Hause gefahren. Aktuell gibt es wirklich viele Baustellen auf der Autobahn. Ich finde das aber nicht schlimm, denn dann kann ich länger Fernsehen. Mama hat mir bei Netflix neue Serien heruntergeladen. Leider gibt es die Schlümpfe nicht mehr zu sehen, dafür aber jede Menge Bobo-Folgen. Am Abend waren wir im Brauhaus essen und ich habe kräftig geräubert und jede Menge Pommes von den Tellern meiner Eltern gegessen. Selbst Schuld, wenn man zu geizig ist, mir einen eigenen Teller zu bestellen.

Habt ihr eigentlich schon von dem Bahnschaden auf der Strecke nach Freiburg gehört? Ich bin richtig sauer, denn am Freitag wollen wir doch mit dem ICE nach Freiburg fahren. Meine Patentante heiratet und ich habe mich so sehr auf die Fahrt gefreut. Jetzt sind aber bei Karlsruhe Gleise abgesackt und die Züge fahren nicht bis nach Freiburg????

Wie kann das sein? Ich bin sehr enttäuscht von der Deutschen Bahn und meine Eltern versuchen nun das Ticket umzutauschen. Denn wir haben keine Lust auf eine Umleitung von zwei Stunden und endlose Busfahrten über Baden-Baden. Doofe Bahn!!

Abschließend noch einige Fotos:
Turmbau zu Nienburg:

Einkaufen für Omas Party:

Hier koche ich für sie Kuscheltiere:

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Mit dem Zug nach Nienburg

Heute bin ich mit Mama mit dem Zug nach Nienburg gefahren. Normalerweise nehmen wir immer einen IC nach Minden und steigen dann in den RE nach Nienburg um. Da aber gerade das Stellwerk in Wuppertal erneuert wird, müssen alle Züge einen Umweg fahren und daher bin ich heute mit vier verschiedenen Zügen gefahren und wir mussten vier Mal umsteigen. Aus diesem Grund haben wir auch keinen Kinderwagen mitgenommen, dafür hatte ich aber das erste Mal eigenes Gepäck, einen eigenen Rucksack und einen eigenen Koffer.

Zuerst sind wir mit der S Bahn nach Köln gefahren. Dort sind wir in den Regionalexpress gestiegen und einmal durch das gesamte Ruhrgebiet gefahren. Ständig musste der Zug warten, weil uns andere Züge überholt haben. Daher haben wir in Dortmund auch unseren eigentlichen Zug verpasst. Der Bahnmitarbeiter war aber sehr nett und hat uns ein Upgrade für den ICE gegeben und so durften wir ICE fahren. Ich war sooooo begeistert und es wurde noch besser: ich habe im ICE eine eigene Fahrkarte bekommen und durfte mir im Board Restaurant Geschenke abholen. Das habe ich mir natürlich nicht zwei Mal sagen lassen und habe einen Zug geschenkt bekommen und einen Comic. Ich liebe die Deutsche Bahn!!! 

In Hannover sind wir dann von einem ICE in einen IC umgestiegen. Ich komme da immer durcheinander, merke es mir aber daran, dass der IC ganz schön schaukelt. Das war ein Spaß!!!

Letztendlich hatten wir nur zwanzig Minuten Verspätung und jetzt bin ich in Nienburg und halte Mittagsschlaf. Oma aus Nienburg hat heute Geburtstag und ich bin ihr Geschenk ;-). Praktisch, oder? 

Gleich werde ich mit Omas Autos spielen, das macht man als Geschenk! 

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Urlaub mit Mama

Seit gestern arbeitet Bianca wieder, aber da ich morgen mit Mama nach Nienburg fahre, haben wir beschlossen, dass ich erst nächste Woche wieder zu Bianca gehe. Ich habe also vier Wochen Ferien, und unterstütze Mama diese Woche bei Erledigungen. Gestern haben wir z.B. bei der Post ein Einschreiben aufgegeben oder haben gemeinsam die Papiere für die Beihilfe erledigt. Ich habe die Rechnungen neu sortiert, Mama hat da die Übersicht verloren. Außerdem hat Mama die Geschenke für Oma Nienburg verpackt (sie hat morgen Geburtstag) und ich habe sie wieder ausgepackt. 

Heute waren wir beim Stadtamt Frechen und haben etwas ganz Seltsames gemacht. Wir hatten einen Termin zur Klärung von Rentenkonten. Mama und Papa waren gestern Abend auch sehr untriebig und haben Unterlagen gesucht.

Um seine Rentenkonten zu klären, muss man im Stadtamt zu Zimmer Eins, sich auf einen Stuhl setzen und warten. Neben dir sitzen dann andere Menschen, die alle viele Unterlagen in der Hand haben und über die Rente und das Zimmer Eins schimpfen. Ich fand es ganz interessant, denn alle wollten mir Süßigkeiten geben, nur Mama hatte natürlich etwas dagegen. Aber Mama ist bei solchen Sachen eh immer gegen alles. Schuld ist ihr dummer Zahnarzt. 

Als wir dann in Zimmer Eins waren, wurden wir erst einmal angemotzt, weil die Unterlagen nicht richtig und nicht vollständig waren. Mama hat mir aber  erklärt, dass das immer so sei, wenn man in solche Zimmer geht. 

Nachdem wir angemeckert wurden, wurde die Frau freundlicher und hat uns einen neuen Termin im Oktober gegeben, da wir das Problem heute auf Grund von zu wenig Zeit nicht lösen können. Mama hat mir dann wieder erklärt, dass auch diese normal sei. Also gehen wir im Oktober noch einmal ins Zimmer Eins. 

Mama hat noch eine Liste von Papieren bekommen, die sie dann mitbringen soll. Die Frau war da sehr streng und ich empfehle Mama, all die Dokumente auch wirklich mitzunehmen. Vielleicht helfe ich ihr sogar. Allerdings weiß ich nicht was eine Immatrikulationsbescheinigung ist, es fielen auch weitere solch seltsame Begriffe. Zimmer Eins scheint ein verrückter Raum zu sein. 

Zu Hause habe ich dann erst einmal lecker gekocht und Mama in meinem Zimmer zum Essen eingeladen (siehe Foto). Dann habe ich das Wohnzimmer neu gestaltet (siehe Foto). Leider gefällt es meinen Eltern nicht.


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Asiatische Kochkunst

Ich habe Papa zum Geburtstag ein koreanisches Kochbuch geschenkt. Es heißt Kimchi Prinzessin und ist sehr empfehlenswert. Als Halbkoreaner interessiere ich mich natürlich auch ein wenig für die Kultur und habe zum Beispiel festgestellt, dass die Menschen in Korea nicht mit Messer und Gabel essen sondern mit Stäben. Ich frage mich, wie das möglich ist?

Da Papa dieses Wochenende Koreanisch kocht, waren wir heute morgen in einem riesigen Asiamarkt in Köln. Wir sind mit Julia (so heißt unser Fiat 500) dort hingefahren und es gab richtig viel zu sehen. So gibt es ein ganzes Regal voller Pilze, die alle anders heißen und unausprechbare Namen haben. Wir waren auch in der Weinabteilung und es gab Aprikosenwein, Lychiwein, Pflaumenwein usw. An jeder Ecke roch es anders und es gab so viele Gewürze und Suppen. Papa suchte die ganze Zeit seltsame Sachen umd stellte erstaunt fest, dass es in dem Laden ganz viel Reis zu kaufen gebe. Ich fand das nicht so erstaunlich, schließlich waren wir in einem Asiashop ;-). Leider fand ich keine Winkekatze, dafür aber einen tollen Hocker aus Plastik in Pink. Aber den durfte ich nicht haben. 

Jetzt freue ich mich auf das leckere Essen und vielleicht helfe ich Papa sogar ein bißchen. Die blöde Mama ist nämlich zum Sport gefahren.

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Besuch in der Pneumologie der Uniklinik

Hilfe, ist das ein schwieriges Wort. Mama kann es ebenfalls nicht aussprechen und Papa bestimmt auch nicht. Es ist die Abteilung für Lungen und Atemwegsprobleme und Carla hat uns dort hin überwiesen. Also mussten Mama und ich heute in die Uniklinik fahren. Papa musste leider wieder arbeiten. 

Ich musste eine Reihe von Untersuchungen machen und ich habe zum Glück keine schlimme Erkrankung, sondern infektgetriggertes Asthma. Das heißt bei einer Erkältung bekomme ich kaum Luft und muss Medikamente nehmen. 

Die Ärztin, die mich untersucht hat, kannte ich schon und sie war sehr nett. Die Arzthelferin war aber gar nicht nett. Sie hat schrecklich laut und schrecklich viel gesprochen. Ich mag es weiterhin nicht, wenn es laut ist und daher durfte mich die Arzthelferin auch nicht anfassen und wiegen. Also musste sich Mama erst wiegen und alle wissen jetzt ihr Gewicht (angeblich 55 Kilo) .  Dann wurden Mama und ich gemeinsam gewogen, damit man mein Gewicht weiß (circa 12 Kilo). Alleine wollte ich nämlich nicht auf die Waage.

Die Arzthelferin befürchtete bereits, dass ich mich weiter so unkooperativ zeigen würde, aber die Ärztin hatte zum Glück eine leise Stimme und war auch sehr hübsch. Also machte ich alle weiteren Untersuchungen brav mit. Ich sollte auch Brummen, aber das habe ich nicht verstanden.

Jetzt soll ich erst einmal den Winter durch zwei Mal am Tag Inhalieren und einmal am Tag ein Pulver nehmen. Aktuell bin ich sogar ganz kooperativ was das Inhalieren angeht, aber ob das so bleibt mache ich vom Verhalten meiner Eltern abhängig. 

In einem halben Jahr sollen wir dann noch einmal zur Kontrolle kommen und nur wenn ich weiterhin so oft diese Atemnot habe, sollen wir früher kommen. Hoffen wir also, dass die Medikamente helfen oder aber dass ich nicht mehr so oft krank werde….