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Tag Drei in Barcelona

Wir sind angekommen, denn man braucht ja immer etwas Zeit um sich zu orientieren. So kennen wir mittlerweile den Weg zur Metro und sind auch geschickter geworden, was das Einchecken in die Metro angeht. Mit Gepäck und Kinderwagen ist es nämlich gar nicht so einfach. Wir machen es meistens so: ich laufe an Mamas Hand und Papa fährt, bzw. trägt den Kinderwagen. Zum Glück gibt es häufig Rolltreppen in der Metro, die Aufzüge sind – wie in Köln – häufig kaputt. 

Heute morgen standen wir früh auf und fuhren zum Park Güell. Mama kannte ihn schon, da sie in Klasse 13 auf einer Klassenfahrt in Barcelona war. Sie kann sich aber an nix erinnern. Mittlerweile bezweifeln Papa und ich, dass sie überhaupt da war???

Beim Park Güell hatten wir übrigens Glück. Wir führen mit der Metro zum oberen Teil des Parkes und konnten so gemütlich hinunter bummeln. Die anderen Touristen nutzen den Eingang im unteren Teil uns mussten so bergauf laufen. Ein Geheimtipp ist es also, den oberen Parkeingang zu nutzen. Mama hätte das aber nicht gewusst.

Leider wurde der Hauptteil des Parkes renoviert, außerdem benötigte man hierzu ein Ticket, welches wir nicht hatten. Man muss es wohl online kaufen oder reservieren. Da aber der Großteil Baustelle war, lohnte sich das Ticket auch nicht wirklich und so bummelten wir durch den restlichen Teil des Parkes. Anschließend fuhren wir zurück in unser Viertel um eine Churreria zu besuchen. Köstlich, sag ich euch. Allerdings aß ich die Churros ohne Schokolade, das war mir zu schmutzig. 

Nach dem Mittagschlaf (Mama will nie schlafen, schläft aber doch immer) fuhren wir für ein Picknick an den Strand von Barceloneta. Papa ging sogar schwimmen! Mama genoss die Sonne und ich spielte mit meinen Zügen im Sand. Witzig waren auch auch all die Dienstleistungen, die uns angeboten wurden. Tattoos, Massagen, Bier, Wasser, Cocktails und Decken. Außerdem lerne ich fleißig Spanisch. Ich kann Hola sagen und das Wort Magdalena. Das sind kleine Küchlein. Ich liebe Magdalenas. 

Nach dem Picknick am Strand liefen wir am Hafen entlang Richtung Altstadt und Ramblas. Ich durfte auf Papas Schultern sitzen und sang vor mich hin. Mama und Papa waren in Shopping Laune und so kauften wir Weihnachtsgeschenke, Bilder fürs Gästebad und ein Messi Trikot für mich. Wir versuchten noch Online Tickets für das Picasso Museum zu kaufen, aber irgendwie funktionierte das nicht. Auch die Tourismusinformation konnte nicht helfen. Angeblich ist das Computersystem kaputt und im Miro Museum wird gestreikt. So ganz verstehen wir dieses Ticketsystem in Barcelona also noch nicht. Mann soll alles irgendwie reservieren, aber es funktioniert doch nie???

Um so schöner war es da in der Altstadt in einer Tapas Bar zu sitzen, Saft und Kaffee zu trinken und sich Barcelona anzugucken. Das hat mir gut gefallen. Ich darf hier viel länger aufbleiben, Saft trinken und Magdalenas essen. So ist wohl Urlaub….

Ach ja, falls ihr euch fragt, was in Barcelona in Bezug auf die Unabhängigkeit passiert: es ist erstaunlich ruhig. Wir haben bisher keine Demonstrationen erlebt und sehen  viele Europaflaggen oder Spanienflaggen an den Fenstern….

Ein Kommentar zu „Tag Drei in Barcelona

  1. Mein lieber Theodor,
    merkwürdig finde ich nur, dass auf dem Foto fast ausschließlich katalonische und sí Fahnen zu sehen sind. Von Spanien oder gar EU ist nicht soviel zu sehen…

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