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Neue Fähigkeiten

Als Kleinkind, bzw. als mittlerweile Dreijähriger lerne man ja ständig Neues hinzu. Manchmal passiert das
schrittweise (Wortspiel), wie das Laufen oder das Sprechen, aber manchmal kann man ganz plötzlich etwas Neues und erschreckt sich selbst dabei.

Heute bin ich zum Beispiel das erste Mal eine Rutsche alleine heraufgelaufen oder gestern habe ich mir das erste Mal einen Pullover alleine angezogen (aber das verlerne ich wieder ganz schnell, sonst nerven Mama und Papa. Ich kenne das schon vom Schuhe ausziehen).

Die größte neue Fähigkeit ist aber die, dass ich mich endlich traue, eigenständig im Haus herumzuwandern. Gestern war ich z.B. kurz mit Papa im Keller und hatte keine Lust mehr. Ich bin dann einfach wieder ins Wohnzimmer gegangen.

Heute Vormittag hatte ich dann keine Lust mehr auf einen Aufenthalt im Wohnzimmer und bin in mein Zimmer gegangen, um dort zu spielen.

Mama und Papa finden meine neue Fähigkeit nur teilweise gut, denn ich lasse sie mittlerweile nicht mehr in mein Zimmer. Ich halte dann die Tür zu oder werfe sie einfach hinaus. Ich denke aber, ihr habt Verständnis. Es handelt sich schließlich um meine Privatsphäre.

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Theodor Gedächtnispfad

Es ist Februar, es ist perfektes Wanderwetter und was steht an? Richtig, die jährliche Wanderung auf dem Theodor Gedächtnispfad. Diese circa zehn Kilometer lange Wanderung laufen wir ja jährlich im Februar, um uns an meine Geburt zu erinnern. Schließlich liefen meine Eltern diese Tour das erste Mal, kurz bevor ich auf die Welt kam.

Wir stiegen dieses Jahr bereits am Kölner Hauptbahnhof aus, da wir über die Hohenzollernrücke spazieren wollten und wir keine Lust hatten, uns in Köln Deutz zu verlaufen. Das ist uns ja im letzten Jahr passiert.

Dieses Mal verliefen wir uns nicht und ich genoss die Aussicht aus meinem neuen Bollerwagen. Mama und Papa hatten extra eine Decke und ein Kissen mitgenommen und so konnte ich es mir richtig bequem machen. Im Rheinpark hielt ich daher einen kleinen Mittagsschlaf. Ich deckte mich zu und legte mich in den Wagen. Ich glaube, meine Eltern waren ein bisschen neidisch, denn wer möchte sich nicht so fortbewegen?

In Köln Mülheim machten wir den traditionellen Stop in der Kneipe. Diese wird von Jahr zu Jahr nobler. Im ersten Jahr war es eine einfache Kneipe, im zweiten Jahr ein einfaches Restaurant und mittlerweile ist es eine Art Szene-Restaurant namens Willomitzer, welches schon Preise gewonnen hat und über welches es Zeitungsberichte gibt. Wer weiß was uns nächstes Jahr dort erwartet?

Trotz der Veränderungen im Mobiliar wurden wir freundlich empfangen und meine Eltern tranken ihr Bier, ich mein Wasser und es gab sogar etwas zu Malen.

Weiter ging es über die Mülheimer Brücke zurück in die Kölner Innenstadt. Dieses Jahr nutzten wir den Rad-und Fußweg, denn direkt am Rhein war es zu matschig.

Wir beendeten die Tour natürlich im Kölschen Boor, doch dort war es heute nicht so toll, wie sonst. Vielleicht lag es daran, dass ich kein Glas kaputt gemacht habe? Unsere Pommes waren kalt und matschig, auf den Toiletten fehlte die Seife und das Kölsch wurde unter dem Strich eingefüllt. Wir waren also ein bisschen enttäuscht, aber die Kellnerin versprach uns, dass beim nächsten Besuch alles wieder gut sein werde!

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Fuhrparkerweiterung

Wir waren diesen Monat ein wenig sparsam und daher haben wir unseren Fuhrpark um ein weiteres Mitglied erweitert: einen Bollerwagen!

Dies ist eine fantastische Investition, denn ich bin zu groß für den Buggy geworden, aber noch zu klein, um weite Strecken zu laufen. Außerdem ist es praktisch, wenn ich mit meinem großen Laufrad unterwegs bin, dann kann das Laufrad mit in den Bollerwagen. Auch das Einkaufen wird so leichter. Zusätzlich hat der Bollerwagen spezielle Räder, die auch auf Sand fahren. Das heißt, wir können ihn auch im Urlaub verwenden. Alles in allem also eine sinnvolle Anschaffung, was meint ihr?

Heute haben wir natürlich eine kleine Tour unternommen und morgen planen wir den Theodor Gedächtnispfad zu wandern. Drückt uns die Daumen, dass das Wetter gut bleibt und wir gesund bleiben. Überall um uns herum toben Infekte und Erkältungen. Papa hat es leider auch schon erwischt…

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Meine Geburtstagsfeier

Heute Nachmittag gab es eine richtige Party. Es kamen Luis, Oskar und Jana. Seltsamerweise kamen ihre Eltern auch, was vermutlich an dem leckeren Kölschem Büffet lag, welches Papa vorbereitet hatte. Oma und Opa waren natürlich auch noch da und wisst ihr was? Sie bleiben sogar noch einen Tag länger, da Biancas Tochter krank ist und Bianca daher morgen nicht arbeitet. Also ist morgen Oma und Opatag. Das gefällt mir.

Jana, Oskar und Luis brachten ebenfalls Geschenke mit. Ich habe ein Wohnmobil von Playmobil bekommen und ein Jetski, ebenfalls von Playmobil. Jana hat mir zwei Bücher geschenkt. Dann haben wir im Wohnzimmer gespielt und jede Menge gegessen. Im Dachgeschoss haben meine Eltern noch eine Kletter- und Tobezone eingerichtet, aber da waren wir nur kurz.

Jetzt bin ich ein bisschen müde und spiele noch ein wenig mit meinen neuen Autos.

Ach ja, ich habe gestern Abend ein großes Geschäft ins Töpfchen verrichtet! Seltsame Sache, sich darüber zu freuen!

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Mein dritter Geburtstag

Gestern hatte ich gar keine Zeit mehr, einen Blogeintrag zu schreiben. Das spricht für einen richtig tollen Geburtstag, oder?

Am Morgen haben mich Mama und Papa mit einem schrecklichen und unmelodischem Geburtstagsgesang geweckt. Dies scheint aber eine Art Tradition zu sein und daher habe ich dies über mich ergehen lassen. Dann haben wir in Ruhe Kaffee und Milch im Bett getrunken und ich durfte nach unten gehen und im Wohnzimmer meine Geschenke auspacken. Folgendes habe ich bekommen:

Zwei Züge, mit Anhängern

Einen Kran für die Züge

Ein Wimmelbuch über Bremen

Eine riesige Bergmine

Die Bergmine war natürlich das Highlight des Morgens und meine neuen Züge und der Kran konnten gleich verwendet werden. Ich spielte den ganzen Vormittag mit meiner neuen Mine und wollte auch gar nicht Einkaufen, geschweige denn einen Mittagsschlaf halten.

Am Nachmittag kamen dann Oma und Opa aus Diepholz und ich bekam wieder Geschenke:

1) Neue Kleidung (Socken, eine Hose, einen Pullover und eine neue Jacke)

2) ein neues Auto von Siku

3) Zwei neue Tonies für meine Toniebox (einmal die Maus und die Eule mit der Beule)

4) Das Buch „Die kleine Hexe“ von Ottfried Preußler

Wir tranken Kaffee und Milch, aßen Kuchen und machten uns dann auf den Weg ins Portalino. Dieses Mal war ich sogar richtig mutig und stürzte mich förmlich in das Bällebad. Dann rannte ich noch mit Papa unzählige Male durch das Möbelhaus, während Oma und Opa nach neuen Wohnzimmerschränken guckten.

Am Abend gab es leckere Kartoffeln, das hatte ich mir gewünscht und abschließend durfte ich bis neun Uhr aufbleiben und mit meiner Mine spielen.

Alles in allem war es ein toller Geburtstag! Drückt mir die Daumen, dass meine Party genauso gut wird. Das Wetter ist ja heutefantastisch!

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Auf ins vierte Lebensjahr

Liebe Leser,

noch einmal schlafen und ich werde drei Jahre alt sein. Wie schnell doch die Zeit vergeht, gerade war ich noch ein Baby. Ein wenig habe ich heute schon verstanden, dass morgen ein besonderer Tag sein wird. Ich habe zum Beispiel verstanden, dass es Muffins geben wird, dass Oma und Opa aus Diepholz kommen und dass ich Geschenke bekommen, und zwar große Geschenke.

Gleichzeitig sind wir alle ein wenig wehmütig, dass mein drittes Lebensjahr morgen zu Ende geht.

Leider fing es nicht gut an, denn ich musste gleich zu Beginn in die Uniklinik. Es folgten viele weitere obstruktive Bronchitis und ich musste sogar auf Mukoviszidose getestet werden und zur Beratung in die Uniklinik. Mittlerweile habe ich mich zum Glück an das Inhalieren gewöhnt, dennoch schön ist das alles weiterhin nicht.

Trotzdem gab es unzählig viele tolle Momente. Der Aufenthalt im Landal Park Rabitt Hill, mit der riesigen Abenteuerrutsche, auf die ich meine ganze Familie unzählige Male scheuchte, meine vielen Fahrten auf dem kleinen und großen Laufrad und natürlich der große Sommerurlaub an der Ostsee. Es gibt so unglaublich viele schöne Orte in Deutschland und die Ostseeregion gehört definitiv dazu.

Überhaupt war es ein Jahr der vielen Urlaube, denn im Herbst flogen wir nach Barcelona und über Silvester waren wir in einem Strandhaus in Holland. Welcher Urlaub mir am besten gefallen hat? Puh, das ist schwierig, aber da ich im Landal Park und an der Ostsee krank war und Barcelona auch ein wenig anstrengend war, fand ich das Strandhaus am Besten. Die vielen Schiffe waren einfach einmalig.

Auch in meiner Tagesgruppe gab es viele Veränderungen. So bin ich seit Sommer der Älteste und ich fühle mich bei Bianca pudelwohl. Es ist wirklich mein zweites zu Hause geworden, welches ich morgens wie selbstverständlich betrete und nachmittags wieder verlasse. Ich werde Bianca wirklich sehr vermissen, wenn ich im Sommer in den Kindergarten gehe. Zum Glück sind Mama und Bianca miterweile befreundet, so dass wir in Kontakt bleiben werden.

Klar wie Kloßbrühe ist auch, dass wir weiterhin viele Familienausflüge unternommen haben. Mama hat sehr viele Touren herausgesucht und ich habe sie fleißig unterstützt. Wir waren wieder im Ahrtal, am Rhein, in der Eifel und an der Mosel. Dort, auf dem Maare-Moselradweg feierten wir auch Papas Festanstellung und ich verbrachte meine ersten Nächte im Zelt (ganz klassisch in Trainingshose).

Außerdem habe ich mit Papa ein Auto gekauft, unseren Caprio Guillia. Man muss Mama nur an einem Samstag in ihre verrückte Schule schicken, dann funktioniert das ;-).

Bestimmt ist noch vieles Weitere passiert, und bitte verzeiht mir, wenn ich etwas vergessen habe. In jedem Fall: ich bin neugierig auf die 3!!!!

Euer Theodor oder auch Ed (mein Codename)

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Oma und Opa Tag

Mama und Papa haben gestern einen Wellnesstag gemacht und ich bin bei Oma und Opa geblieben. Früher fand ich das blöd, mittlerweile ist es vollkommen okay und ich genieße diese Theodortage bei meinen vier Großeltern. Es wird dann nämlich immer ganz viel unternommen und mit mir wird richtig lange und toll gespielt. Gestern habe ich zum Beispiel auf einem alten Plattenspieler kölsche Musik gehört. Mama und Papa haben ihren Saunatag ebenfalls sehr genossen.

Am Abend waren wir noch in einem chinesischen Restaurant essen. Ich habe Reis pur gegessen und ein großes Aquarium genossen. Kurzzeitig gab es etwas Ärger mit Mama, aber ich konnte sie wieder beruhigen ;-).

Nun sind wir wieder zu Hause. Morgen geht der Alltag wieder los, aber es dauert ja nicht mehr lange und ich habe Geburtstag. Dann kommen Oma und Opa aus Diepholz zu Besuch!

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Familientreffen in Nienburg

Heute kamen Onkel Ali und Tante Julia zu Besuch und es gab ein leckeres Brunch. Oma und Opa machten Papaya, Würstchen, Tortilla und gebratene Pilze, dazu gab es leckere Brötchen. Opas Koffer ist mittlerweile auch wieder in Bremen angekommen und wir sind alle sehr erleichtert, da sich das Kuscheltier Büddel im Koffer befindet.

Nach dem Brunch besuchten wir gemeinsam den Nienburger Wochenmarkt, der – wie bereits mehrfach erwähnt – zu den schönsten Wochenmärkten in Europa gehört. Mama führte uns noch in das Kaufhaus Fundus, eine Art Flohmarkt oder Sozialkaufhaus mit drei Stockwerken. Dort gibt es immer alles und die Mitarbeiter sind stets sehr freundlich und redseelig. Wir kauften für Uroma spezielle Teetassen, die es im Handel gar nicht mehr zu kaufen gibt. Falls ihr also erwas sucht, was es nicht mehr im Handel gibt, fahrt zu Fundus nach Nienburg. Ich selbst habe mir dort schon zwei Spielzeuge kaufen lassen, z.B. ein Bauernhauspuzzle oder ein Auto von Siku.

Am Nachmittag fuhr Papa dann zu seinem Freund Marco und ich aß mit Oma, Opa, Tante Julia und Mama zu Abend. Ich habe Unmengen an Nienburger Kartoffeln gegessen. Ich liebe Nienburger Kartoffeln! Dann habe ich bereits erste Geschenke bekommen, denn nächste Woche habe ich Geburtstag. Das Hauptgeschenk bekomme ich natürlich erst dann, aber meine Tante und mein Onkel haben mir schon vorträglich einen Waschbären namens Roger geschenkt. Da er eine Handpuppe ist, könnte es Probleme mit Mathilde geben, aber Roger ist so niedlich, da kann Mathilde bestimmt nicht widerstehen!

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Unverschämte Eltern

Heute Nacht haben mich meine Eltern sehr verärgert. Zum Tatbestand:

Wir schlafen bei Oma und Opa im Schlafzimmer und meistens schlafe ich in meinem Reisebett ein und klettere in der Nacht in das gemeinsame Bett. Oma und Opa haben uns bestimmt auch aus diesem Grund ihr Bett überlassen, damit ICH – der Königsenkel – bequem bei meinen Eltern im Bett schlafen kann.

Selbstverständlich bestitze ich auch ein eigenes Kissen und eine eigene Decke und es ist die Aufgabe meiner Eltern, mich wahlweise zuzudecken (wenn mir kalt ist) und abzudecken (wenn mir zu warm ist). Seltsamerweise verweigerten sie heute Nacht diese Tätigkeiten und es kam zu einem Streit. Ich habe nur ein klein wenig gemeckert und musste doch in mein eigenes Bett zurück. Mir ist das vollkommen unverständlich und daher musste ich auch lautstark auf diese Situation hinweisen.

Ich hoffte, dass Oma und Opa aufwachten, um mich aus dieser misslichen Lage zu befreien, doch sie schliefen tief und fest. Also musste ich über eine Stunde meckern und mich beschweren, bevor ich wütend und empört eingeschlafen bin.

Wie kann man mit seinem einzigen Kind und Enkel nur so umgehen? Ich plane, mich an die SPD zu wenden. Anstatt über die Posten des Außenministers zu streiten, können sie sich so den wirklich wichtigen Problemen widmen….

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Karneval in Köln

Heute ist Weiberfastnacht. Letztes Jahr habe ich daran keine guten Erinnerungen, denn da war ich im Krankenhaus. Daher bin ich sehr froh, dass ich dieses Jahr gesund bin und endlich einmal Karneval feiern konnte!

Mama hatte heute zum Glück frei und daher sind wir ganz gemütlich aufgestanden. Papa ist auch später zur Arbeit gefahren und ich half Mama noch beim Aufräumen des Hauses. Gegen 11 Uhr machten wir uns auf den Weg in den Kölner Karneval und dann weiter nach Bonn zu Papas Arbeit. Wir holen ihn nämlich ab, um dann nach Nienburg zu feiern.

Ich verkleidete mich übrigens – genau wie im letzten Jahr – als Marsupilami. Dieses Jahr war mir das Kostüm aber fast zu klein! Damit der Schwanz des Marsupilami nicht auf dem Boden schliff, band Mama mir einen Knoten in den Schwanz. Mama kannte leider die Comic nicht und wunderte sich daher, dass mich mehrere Kölner darauf ansprachen, ob ich wütend sei. Der Orginal-Marsupilmi bindet sich nämlich immer Knoten in den Schwanz, wenn er wütend ist.

Die Zugfahrt nach Bonn war Klasse. Überall gab es verkleidete Menschen, Mama und ich schunkelten zu Kölschen Liedern und mein Kostüm wurde mehrfach bewundert.

In Bonn fuhren wir mit dem Bus zu Papas Arbeit. Es war viel ruhiger in Bonn, aber da ich bereits müde vom Schunkeln war, war es okay.

An der Pforte mussten wir kurz auf Papa warten und wurden von sehr netten Pförtnern betreut. Ich habe sogar einen Quakini bekommen! Die Karnevalsfeier bei Papa war nicht so spannend. Leider habe ich auch keine Minister persönlich getroffen und so fuhren wir weiter nach Nienburg.

Papa und ich hielten erst einmal ein Schläfchen und Mama nanovierte uns durch all die Staus.

Jetzt sind wir gut angekommen und genießen die Nienburger Ruhe. Opa ist leider unterwegs und ich habe mir gestern auch große Sorgen um in gemacht: er war nämlich mit dem Flugzeug unterwegs und ist in Paris gestrandet. Er müsste doch tatsächlich die Nacht mit einer Isomatte auf dem Flughafen verbringen!