Veröffentlicht in Nienburg

Karneval in Köln

Heute ist Weiberfastnacht. Letztes Jahr habe ich daran keine guten Erinnerungen, denn da war ich im Krankenhaus. Daher bin ich sehr froh, dass ich dieses Jahr gesund bin und endlich einmal Karneval feiern konnte!

Mama hatte heute zum Glück frei und daher sind wir ganz gemütlich aufgestanden. Papa ist auch später zur Arbeit gefahren und ich half Mama noch beim Aufräumen des Hauses. Gegen 11 Uhr machten wir uns auf den Weg in den Kölner Karneval und dann weiter nach Bonn zu Papas Arbeit. Wir holen ihn nämlich ab, um dann nach Nienburg zu feiern.

Ich verkleidete mich übrigens – genau wie im letzten Jahr – als Marsupilami. Dieses Jahr war mir das Kostüm aber fast zu klein! Damit der Schwanz des Marsupilami nicht auf dem Boden schliff, band Mama mir einen Knoten in den Schwanz. Mama kannte leider die Comic nicht und wunderte sich daher, dass mich mehrere Kölner darauf ansprachen, ob ich wütend sei. Der Orginal-Marsupilmi bindet sich nämlich immer Knoten in den Schwanz, wenn er wütend ist.

Die Zugfahrt nach Bonn war Klasse. Überall gab es verkleidete Menschen, Mama und ich schunkelten zu Kölschen Liedern und mein Kostüm wurde mehrfach bewundert.

In Bonn fuhren wir mit dem Bus zu Papas Arbeit. Es war viel ruhiger in Bonn, aber da ich bereits müde vom Schunkeln war, war es okay.

An der Pforte mussten wir kurz auf Papa warten und wurden von sehr netten Pförtnern betreut. Ich habe sogar einen Quakini bekommen! Die Karnevalsfeier bei Papa war nicht so spannend. Leider habe ich auch keine Minister persönlich getroffen und so fuhren wir weiter nach Nienburg.

Papa und ich hielten erst einmal ein Schläfchen und Mama nanovierte uns durch all die Staus.

Jetzt sind wir gut angekommen und genießen die Nienburger Ruhe. Opa ist leider unterwegs und ich habe mir gestern auch große Sorgen um in gemacht: er war nämlich mit dem Flugzeug unterwegs und ist in Paris gestrandet. Er müsste doch tatsächlich die Nacht mit einer Isomatte auf dem Flughafen verbringen!

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