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Auf ins vierte Lebensjahr

Liebe Leser,

noch einmal schlafen und ich werde drei Jahre alt sein. Wie schnell doch die Zeit vergeht, gerade war ich noch ein Baby. Ein wenig habe ich heute schon verstanden, dass morgen ein besonderer Tag sein wird. Ich habe zum Beispiel verstanden, dass es Muffins geben wird, dass Oma und Opa aus Diepholz kommen und dass ich Geschenke bekommen, und zwar große Geschenke.

Gleichzeitig sind wir alle ein wenig wehmütig, dass mein drittes Lebensjahr morgen zu Ende geht.

Leider fing es nicht gut an, denn ich musste gleich zu Beginn in die Uniklinik. Es folgten viele weitere obstruktive Bronchitis und ich musste sogar auf Mukoviszidose getestet werden und zur Beratung in die Uniklinik. Mittlerweile habe ich mich zum Glück an das Inhalieren gewöhnt, dennoch schön ist das alles weiterhin nicht.

Trotzdem gab es unzählig viele tolle Momente. Der Aufenthalt im Landal Park Rabitt Hill, mit der riesigen Abenteuerrutsche, auf die ich meine ganze Familie unzählige Male scheuchte, meine vielen Fahrten auf dem kleinen und großen Laufrad und natürlich der große Sommerurlaub an der Ostsee. Es gibt so unglaublich viele schöne Orte in Deutschland und die Ostseeregion gehört definitiv dazu.

Überhaupt war es ein Jahr der vielen Urlaube, denn im Herbst flogen wir nach Barcelona und über Silvester waren wir in einem Strandhaus in Holland. Welcher Urlaub mir am besten gefallen hat? Puh, das ist schwierig, aber da ich im Landal Park und an der Ostsee krank war und Barcelona auch ein wenig anstrengend war, fand ich das Strandhaus am Besten. Die vielen Schiffe waren einfach einmalig.

Auch in meiner Tagesgruppe gab es viele Veränderungen. So bin ich seit Sommer der Älteste und ich fühle mich bei Bianca pudelwohl. Es ist wirklich mein zweites zu Hause geworden, welches ich morgens wie selbstverständlich betrete und nachmittags wieder verlasse. Ich werde Bianca wirklich sehr vermissen, wenn ich im Sommer in den Kindergarten gehe. Zum Glück sind Mama und Bianca miterweile befreundet, so dass wir in Kontakt bleiben werden.

Klar wie Kloßbrühe ist auch, dass wir weiterhin viele Familienausflüge unternommen haben. Mama hat sehr viele Touren herausgesucht und ich habe sie fleißig unterstützt. Wir waren wieder im Ahrtal, am Rhein, in der Eifel und an der Mosel. Dort, auf dem Maare-Moselradweg feierten wir auch Papas Festanstellung und ich verbrachte meine ersten Nächte im Zelt (ganz klassisch in Trainingshose).

Außerdem habe ich mit Papa ein Auto gekauft, unseren Caprio Guillia. Man muss Mama nur an einem Samstag in ihre verrückte Schule schicken, dann funktioniert das ;-).

Bestimmt ist noch vieles Weitere passiert, und bitte verzeiht mir, wenn ich etwas vergessen habe. In jedem Fall: ich bin neugierig auf die 3!!!!

Euer Theodor oder auch Ed (mein Codename)

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