Veröffentlicht in Wandern

Doch nicht in Münster

Ursprünglich wollten wir am Wochenende mit meiner Uroma nach Münster fahren. Dies hatten wir ihr zum 96. Geburtstag geschenkt. Doch leider bin ich am Donnerstag so richtig krank geworden. Mama war auch noch nicht richtig fit und so blieben wir am Donnerstag und Freitag beide krank zu Hause.

Leider habe ich einen sehr aggressiven Atemwegsinfekt. Am Mittwoch waren wir zum Abhören bei Carla und es war noch alles in Ordnung. Ich hatte nur ein wenig Husten.

Am Donnerstag morgen ging es mir plötzlich richtig schlecht und ich hatte einen richtigen Asthmaanfall. Mama fuhr mit mir schnell zum Arzt und Frau Pfahl hat diesen Anfall live miterlebt. Ich habe in der Praxis sofort ein Medikament bekommen und danach hatte ich wieder genug Sauerstoff und wollte sofort mit dem Piratenschiff spielen. Es geht wirklich rasend schnell bei mir und leider kann man kaum unterscheiden, ob es ein obstruktiver Husten oder ein Reizhusten ist. Dafür muss meine Sättigung gemessen werden oder ich muss abgehört werden.

Am Donnerstag hatten wir am Abend z.B. wieder das Problem, dass wir nicht wussten, ob ich genug Luft bekomme. Daher fuhren Mama und Papa mit mir zum Notdienst in die Uniklinik. Ein sehr netter Arzt untersuchte mich und stellte fest, dass meine Bronchien frei waren und ich genug Sauerstoff hatte. Wir konnten daher wieder nach Hause fahren, womit niemand gerechnet hatte. Mama hatte sogar schon eine Tasche für das Krankenhaus gepackt.

Insgesamt ist es wirklich zum Verzweifeln, ich bekomme ja schon Cortison und ein weiteres Medikament, aber es geht einfach nicht weg. Mama und Papa haben gestern einmal nachgezählt und ich habe pro Jahr ungefähr zehn Mal eine obstruktive Bronchitis. Das ist ganz schön viel, oder?

Jetzt aber genug von Krankheiten, es macht mir nur schlechte Laune und seit gestern habe ich auch kein Fieber mehr und es geht mir besser. Daher haben wir einen Ausflug nach Mondorf gemacht. Dies ist ein kleines Städtchen am Rhein und an der Sieg. Angeblich kann man dort sehr schön wandern und spazieren gehen, aber wir haben uns gleich zu Beginn verlaufen und fanden die Sieg nicht. Als wir dann die Sieg erreichten, war der Hauptweg gesperrt und auch die kleine Fähre, welche auf die andere Seite der Sieg fahren sollte, fuhr noch nicht. Dennoch sah es an der Sieg sehr nett aus und wir müssen dort noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt hinfahren (den Weg kennen wir ja jetzt).

Also liefen wir zurück zum Rhein und besuchten einen tollen Spielplatz. Anschließend aßen wir eine Waffel in einer Strandbar und ich verrichtete dort ein kleines Geschäft in mein Töpfchen. Das hatte etwas, denn ich genoss dabei den Blick auf den Rhein. Meine Eltern hingegen mussten auf die Toilette gehen. So ein mobiles Töpfchen ist sehr praktisch!

Nach einer weiteren Wanderung am Rhein entlang, fuhren wir wieder mit der Fähre zurück auf die andere Rheinseite und dann nach Hause. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir ruhig. Da Mama und Papa in diesem Monat unendlich viele Rechnungen bezahlen müssen, gab es ein langweiliges Kohlgericht.

Hier einige Fotos vom gestrigen Tag:

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