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Kindergottesdienst

Heute habe ich mit Mama eine Sünde begangen, wir haben nämlich am Kindergottesdienst der katholischen Kirche teilgenommen, obwohl wir nicht Mitglied sind – trotz der Sünde hat es mir aber ausgezeichnet gefallen, denn ich mag Kirchen!

Der Kindergottesdienst fand auch nicht in der Hauptkirche statt, sondern im Gemeindesaal. Neben Mama und mir waren auch viele andere Kinder da und geleitet wurde er von einer unserer Nachbarninnen. In Königsdorf kann man eben nicht unerkannt bleiben!

Wir haben ganz viel gesungen, ich habe eine Pusteblume geschenkt bekommen und wir haben gemalt.

Dann sind wir alle in die große Kirche gegangen. Dort war es richtig voll, aber auch richtig seltsam. Ein Mann hat die ganze Zeit an einem großen Tisch Geschirr geputzt und dann Essen an alle Menschen verteilt. Mama ist aber nicht aufgestanden und hat sich kein Essen abgeholt. Schade! Dann hat der Mann noch ganz viel geredet und gesungen und alle anderen Menschen haben geantwortet. Ich fand das unheimlich spannend, aber auch unheimlich seltsam. Abschließend hat er wieder sein Geschirr geputzt und in einem Schrank verschlossen. Geschirr putzen scheint in der katholischen Kirche sehr wichtig zu sein!

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden Mama und ich übrigens wieder von den Büchereidamen in Beschlag genommen. Sie nennen mich allerdings immer Valentin. Irgendwie verstehen sie nicht, dass ich einen Doppelnamen habe. Um den Damen eine Freude zu machen, habe ich mir noch ein Buch ausgeliehen. Außerdem bin ich auf die Toilette gegangen. Ich finde es gerade sehr spannend, auf fremde Toiletten zu gehen. Ärgerlicherweise ist Mama dabei sehr pinkelig (sonst ist sie nicht so). Nie darf ich in das Klo fassen und nie darf ich Sachen aus den Mülleimern holen!

Am Nachmittag haben wir im Vorgarten gearbeitet. Unsere Buchsbäume sind nämlich von ekeligen Raupen befallen und meine Eltern fanden diese Raupen so ekelig, dass sie nichts dagegen unternommen haben. Daher haben die Raupen jetzt die beiden Bäume zerstört und krabbeln überall herum, weil sie nichts mehr zu essen haben. Deshalb finde ich sie auch ekelig. Heute haben wir die Buchsbäume endlich entsorgt, aber diese Raupen sind so ekelig, sie krabbeln sogar wieder aus der Biotonne.

Wir hoffen jetzt, dass sie nicht noch mehr Pflanzen essen und einfach verschwinden.

Am Abend gab es dann den ersten Spargel der Saison und lecker Schnitzel. Ich habe aber beides nicht gegessen, sondern Kartoffeln und Butter. Pure Butter ist nämlich richtig lecker, finde ich!

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Saunatag

Das Wetter war nicht ganz so gut und die letzte Woche mussten wir alle viel arbeiten: daher bot sich ein Saunatag im De Bütt förmlich an. Bevor wir losfuhren, bauten wir aber noch im Garten unser großes Zelt auf. Mama und Papa hatten dies lange nicht mehr genutzt und waren daher nicht mehr mit dem Auf- und Abbau vertraut. Ich habe aber zugeguckt und kann nun gute Tipps geben. Mama habe ich anschließend auch die Raumaufteilung im Zelt erklärt, wo ich zum Beispiel schlafen werde und wo mein Spielzeug stehen wird. Mama fand das, so mein Eindruck, sehr beeindruckend. Außerdem habe ich das Öffnen von Reißverschlüssen geübt. In Zelten gibt es nämlich unfassbar viele Reißverschlüsse.

In der Saunalandschaft war es toll. Samstag ist Familientag und man ist dann sehr nett zu Kindern. Heike, die Bademeisterin in der Saunalandschaft verschenkt sogar Eis an die Kinder, damit sie genug trinken. Ist das nicht toll?

Mama und Papa wechseln sich in der Sauna übrigens immer mit meiner Betreuung ab. Einer von beiden geht immer mit mir in eine nicht so heiße Sauna, der oder die andere macht dann einen Aufguss in der großen Sauna mit. Das ist mir nämlich noch zu heiß. Anschließend treffen wir uns am Pool und baden gemeinsam. Nackt zu baden, nachdem man in einer warmen Sauna war, ist echt toll.

Am Abend durfte ich übrigens sehr lange aufbleiben, Fernsehen und Chips essen. Ich liebe das Wochenende!!

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Besuch beim Heilpraktiker

Meine Tagesmutter ist etwas esoterisch angehaucht und schwört auf alternative Medizin. Schon ewig empfiehlt sie mir, eine Heilpraktikerin zu besuchen, aber Mama tut sich damit sehr schwer damit.

Gestern hat sie sich aber endlich überreden lassen und wir haben diese Heilpraktikerin, die Bianca so empfiehlt, besucht. Ich selbst bin jedenfalls froh, dass Mama auf Bianca gehört hat, das sollte man nämlich besser tun ;-).

Jedenfalls war es sehr sehr seltsam. Ich dachte zuerst wir gehen zu einem Arzt, aber Mama hat mich aufgeklärt, dass ein Heilpraktiker kein Arzt sei. Das ist Mama sehr wichtig! Es sah aber aus wie bei einem Arzt? Jetzt bin ich verwirrt.

Die Frau hat ganz viel geredet und Mama fand alles seltsam und verrückt.Ich selbst war nicht ganz so negativ eingestellt und sollte zuerst einmal meine Zunge herausstrecken, ihr dann meine Hand geben und abschließend gucken, ob meine Füße warm waren. Natürlich waren sie warm, denn ich hatte Turnschuhe an.

Laut ihr sind warme Füße ein Anzeichen für irgendeinen Mangel an irgendwas und ich soll mir jetzt Kupfercreme auf die Füße schmieren. Von dem Moment an fand ich die Frau auch seltsam.

Es ging noch weiter mit Seltsamkeiten so erklärte sie uns, dass ich Globuli gegen Husten nehmen soll, die 30 Mal hin- und hergeschüttet wurden und daher besonders wirksam seien.

Wir hörten weiterhin brav zu, aber als ich auf Toilette musste, waren Mama und ich uns doch einig, dass dies etwas zu abgedreht für uns war.

Als die Frau im Anschluss noch dazu riet, mein Dauermedikament zu reduzieren, da diese Globuli wohl helfen würden und entsetzt war, dass ich alle Impfungen bekommen hatte, war es bei Mama ganz vorbei.Mama ist nämlich ein absoluter Impfbefürworter, müsst ihr wissen. Ich selbst verstehe das noch nicht so ganz, aber ich empfehle euch, dieses Thema nicht bei Mama anzusprechen, falls ihr ein Impfgegner seid.

In jedem Fall weigerte sich Mama vor dieser Frau meine Medikamente zu reduzieren und dann war diese Frau etwas beleidigt und meinte, dass Mama wohl noch Zeit brauche, das alles zu verstehen ;-). Zum Glück ist Mama da ruhig geblieben, verstehen will sie das alles aber auch nicht.

Insgesamt glaube ich nicht, dass wir noch einmal zu dieser Frau gehen. Auf keinen Fall schmiere ich mir aber Salbe auf die Füße und meine Medikamente nehme ich natürlich auch weiter.

Morgen werde ich mit Bianca aber einmal diese Sache mit den Globuli ausdiskutieren. Verrückte Sache.

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Rurtalsperre 2018

Wir hatten ein tolles Wochenende. Das lag natürlich auch an dem guten Wetter, denn es war wirklich sommerlich warm! Den Samstag verbrachten wir daher auch in unserem Garten und in der neuen Gartenmuschel. Sie ist perfekt, denn wir können dort zu dritt sehr gut liegen.

Am Nachmittag kam dann eine Kollegin und Freundin von Mama mit ihrem Mann zu uns. Sie brachten auch ein Baby mit. Mama hatte es wieder kurz auf dem Arm, das mag ich weiterhin nicht. Sie soll die Finger von Babys lassen.

Papa kochte lecker asiatisches Essen und ich nutze die Zeit und stopfte Taschentücher in Stuhlritzen. Ich liebe Taschentücher und Tesafilm, nur verbieten mir meine Eltern immer damit zu spielen. Aber wenn Besuch kommt, sind sie häufig abgelenkt und das nutze ich dann aus ;-).

Heute haben wir unheimlich lange geschlafen, nämlich bis 7:45 Uhr. Das war schon fast ärgerlich, denn Bibi Blocksberg war schon fast zu Ende. Normalerweise gucken wir nämlich Sonntagmorgen immer Bibi Blocksberg, essen Kekse und Mama und Papa trinken Kaffee.

Wir sind dennoch früh genug losgekommen und erreichten gegen 10 Uhr die Rurtalsperre. Eines unser liebsten Ausflugsziele in der Eifel. Leider kommen Mama und Papa immer ein wenig durcheinander und verwechseln die Wege. Daher hier noch einmal eine kurze Erklärung:

Der beste Startpunkt für eine Wanderung entlang des Rursees ist Einruhr. Dort kann man hervorragend parken und es gibt viele nette Restaurants und Cafés. Von dort läuft man circa sieben Kilometer bis zur Rurtalsperre. Der Weg ist gut ausgebaut, man kann ihn mit dem Croozer problemlos gehen. An der Rurtalsperre gibt es ein nettes Restaurant, mit Selbstbedienung. Wir aßen dort eine Portion Pommes und Papa und ich mussten Mama ständig darauf hinweisen, dass man nur eine Pommes nimmt: mit Mama Essen zu teilen ist echt schwierig!

Von der Rurtalsperre kann man auf der anderen Seite der Talsperre zurück nach Einruhr wandern. Man quert dann nach circa fünf Kilometern das Städtchen Rurberg. In Rurberg gibt es auch ein kostenloses Schwimmbad, das ist aber nicht besonders schön. Bis Rurberg sind es circa fünf Kilometer und von Rurberg nach Einruhr sind es ebenfalls ungefähr fünf Kilometer. Insgesamt wandert man also 17 Kilometer. Zurück in Einruhr kann man dann ein nettes Restaurant besuchen, oder in das kostenpflichtige, aber sehr schöne, Naturfreibad gehen.

Heute wanderten wir übrigens nicht die ganze Strecke, sondern wie fuhren einen Teil der Strecke mit dem Schiff, nämlich von der Urftalsperre bis nach Rurberg. Das war toll, allerdings war es mir oben, an Deck, zu windig. Ich saß daher mit Mama unten.

Alles in allem war es ein tolles Wochenende. Ich will gar nicht, dass morgen wieder Montag ist!

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Unsere Gartenmuschel

Es ist wirklich viel passiert, daher weiß ich gar nicht mehr, was ich schreiben soll.

Zuerst einmal bin ich seltsam erkältet, aber bisher stört es nur Mama. Ich bin gut gelaunt. Wir sind alle unsicher, ob es Heuschnupfen ist, oder eine Erkältung. Die Woche über hatte ich eine verstopfte Nase, seit gestern läuft die Nase und ich habe einen Reizhusten. Meine Augen tränen aber nicht. Trotzdem waren wir gerade in der Apotheke und ich nehme jetzt einmal probeweise Ceterezin. Wenn es hilft,habe ich wohl Heuschnupfen. Oma und Papa sind ja auch gegen Birken allergisch.

Dann habe ich beschlossen, auch bei Bianca keine Windel mir zu tragen. Das Tolle an meiner Tagesmutter Bianca ist einfach, dass sie mich sehr ernst nimmt und mich komplett selbst entscheiden lässt, ob ich eine Windel tragen möchte, oder nicht. Seit Mittwoch bin ich also windelfrei, allerdings habe ich mit dem großen Geschäft noch so meine Probleme. Das dauert wohl noch etwas.

Zusätzlich habe ich beschlossen, mit Menschen zu sprechen. Wir haben zum Beispiel in der Tagesgruppe eine Praktikantin und ich habe sie die ganze Woche über unterhalten. Außerdem habe ich das erste Mal mit Oma aus Nienburg telefoniert. Wir haben richtig miteinander gesprochen!

Das Highlight ist aber unsere neue Gartenmuschel, die wir endlich gekauft haben. Mama und Papa haben über Monate, wenn nicht Jahre über dieses Thema diskutiert. Mama wollte immer schon eine Gartenliegefläche, aber Papa hatte sehr bestimmte Vorstellungen. So sollte die Liegefläche nicht das Licht überdecken. Dieses Jahr haben wir endlich eine Liegefläche gefunden, die all das erfüllt und nun sind alle zufrieden. Sie ist jedenfalls toll, schaut selbst!

Jetzt muss ich aber Schluss machen, Mama bekommt heute Abend Besuch und Papa und ich machen einen Männerabend. Wir gehen zum Pano Gyros und Pommes essen und dann gucken wir über Netflix den Film Cars. Ich bin schon soooo aufgeregt!

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eBay & Dominos Pizza

Ich bin irgendwie schon wieder etwas verschnupft, aber bisher geht es mir ausgezeichnet. Bisher bin ich auch von der Bindehautentzündung aus der Rasselbande verschont geblieben. Mal gucken, ob das so bleibt. Aber meine gut organisierte Mama hat bereits Tropfen auf Lager ;-).

Ich habe seit gestern verstanden, was das Wort Wochenende bedeutet und es auch gleich genutzt, um eine längere Aufbleibezeit einzufordern. Aber wir waren auch in Köln Ehrenfeld und haben über eBay Kleinanzeigen einen Campinggasgrill für 25 Euro gekauft. Das ist wirklich ein guter Preis, denn der Grill ist von Campinggaz und eine Kartusche sowie die Verpackung gab es gleich mit dazu. Jetzt fehlt nur noch eine neue Kühlbox und dann sind wir gut ausgestattet für den Gardasee.

Da ich auf dem Weg nach Ehrenfeld schrecklichen Hunger bekam, aßen wir bei Dominos eine Pizza. Dies ist eine Pizzalieferkette aus den USA und eines meiner ersten Essen war eine Dominos Pizza. Das war in Santa Barbara, in Kalifornien. Ich saß bei angenehmen 20 Grad bei Mama auf dem Schoß, roch das Meer und biss in diese köstliche Pizza. Leider hat es gestern nicht so gut geschmeckt, aber Mama meint, dass die Umgebung auch immer Einfluss auf den Geschmack hat. Vielleicht hat sie Recht?

Heute haben wir einen Tag im Garten verbracht. Ich habe ausgezeichnete Laune und helfe meinen Eltern viel. Papa und ich haben Rasen gemäht, Mama und ich haben den Spieleteppich geputzt und natürlich habe ich das Fahrrad von Oma aus Diepholz verkauft. Eine anderes Kleinkind kam zu uns und wollte es kaufen. Es hatte seine Eltern dabei und die haben es mitgenommen. Habe ich das nicht gut gemacht?

Ach ja, ganz vergessen: ich gehe gerade auf die Toilette, wenn auch nur für das kleine Geschäft.

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Besuch beim HNO Arzt Teil 2

Heute mussten Mama und ich ein weiteres Mal zu dem HNO Arzt in Frechen. Dieses Mal hatte mein Kuscheltier Schlange Ohrenschmerzen und musste untersucht werden. Seltsamerweise wurde ich wieder mit untersucht? Das nächste Mal lasse ich meine Kuscheltiere alleine zum Arzt gehen. Mir reicht das langsam.

Der nette Arzt guckte mir wieder in den Hals, in die Ohren und in die Nase. Anschließend mussten wir noch mehr verrückte Untersuchungen machen. Bei einer Untersuchung musste ich zehn Minuten still liegen und musste leise sein. Sowas Dämliches. Mama ist fast wahnsinnig geworden, denn sie kann weder zehn Minuten still liegen (ich lag in ihrem Arm), noch kann sie zehn Minuten still sein. Ihr ist das daher sehr schwer gefallen, Schlange und ich fanden es aber okay und haben auf Netflix Bobo Siebenschläfer geguckt.

Leider höre ich auf dem linken Ohr nicht sehr gut, da mein Ohr durch die vielen Infekte nicht mehr gut belüftet wird. Es ist sozusagen verstopft und der Arzt nimmt an, dass ich wie durch Watte höre. Ich weiß nicht, was er damit meint, aber es würde erklären, warum ich so undeutlich spreche. In jedem Fall muss die Flüssigkeit jetzt weggemacht werden, damit ich wieder einwandfrei hören kann und gut sprechen lerne. Dies ist eine wichtige Bedingung, wenn man meine Eltern hat. Bei uns im Haus reden schließlich alle. Mathilde, Affe, das Schwein…

Vermutlich werden dann auch gleich meine Mandeln mit verkleinert. Der Arzt hat den Verdacht, dass ich auch deswegen so schlecht Luft bekomme, wenn ich erkältet bin. Da ja eh der Eingriff mit dem Ohr gemacht werden muss, kann er deshalb das andere gleich mit machen.

Wie das alles genau funktioniert? Da müsst ihr den Arzt fragen, oder Mama. In jedem Fall ist es ein ambulanter Eingriff von 20 Minuten Dauer, aber unter Vollnarkose. Danach darf ich wohl nach Hause.

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Der Sommer ist da!

War das heute warm! Es ist verrückt. Vor einer Woche habe ich noch draußen eine Mütze und Handschuhe getragen und heute bin ich in kurzer Hose und T-Shirt durch den Garten gerannt. Es war wirklich beinahe zu warm, vor allem wenn man so dickes Haar hat wie ich. Ich fange da sehr schnell an zu schwitzen.

Den Vormittag habe ich mit Mama verbracht, da Papa beim Sport war. Wir haben gemeinsam die Fenster geputzt und das hat uns beiden Spaß gemacht. Anschließend sind Mama und ich uns auf die Nerven gegangen. Mama behauptet, ich sei schuld, aber das stimmt nicht, Mama ist schuld. Zum Glück kam Papa und hat mir erlaubt Bobo zu gucken. Einen Mittagsschlaf musste ich aber dennoch machen, angeblich war ich müde und quengelig. Ich bin dann wirklich aus Versehen eingeschlafen und jetzt kann ich nicht einschlafen. Das haben meine Eltern echt toll hinbekommen (kotz).

Am Nachmittag haben wir Besuch von Fabian, seinen Eltern und seiner Schwester bekommen. Das war okay, mehr aber auch nicht, denn es wurde viel mit meinem Spielzeug gespielt und das mag ich gar nicht. Meine Eltern fanden es aber okay. Sie mussten nur unfassbar viel Aufräumen und Putzen, nachdem die Familie wieder gegangen ist. Drei Kinder machen echt viel Unordnung.

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Gartenarbeit und Kirmes

Heute Vormittag haben Papa und ich das gute Wetter ausgenutzt und im Garten gearbeitet. Vorher waren wir aber noch im Baumarkt und haben Heckendünger und Blumen gekauft.

Zuerst habe ich Mama geholfen, die Blumen einzupflanzen. Ich habe Mama erklärt, wie das funktioniert und dass ich Blumen gerne mag. Anschließend habe ich Papa beim Vertikutieren geholfen. Das war vielleicht anstrengend. Erst haben wir den Rasen aufgelockert und dann musste das ganze Moos aufgesammelt werden.

Am Nachmittag sind wir dann mit Guillia und offenem Dach zum S-Bahnhof Weiden West gefahren. Von dort sind wir mit der S Bahn zum Hauptbahnhof gefahren und dann zu Fuß nach Deutz gebummelt. Es war richtig warm, aber toll!

In Deutz haben wir die Osterkirmes besucht und ich durfte zwei Geschäfte fahren. Einmal bin ich mit Papa in einem Flugzeugkarussell gefahren und dann bin ich wieder in meinem Autokarussell gefahren, wie die letzten Jahre auch. Papa und ich haben noch leckere Bratwurst gegessen und Reibekuchen habe ich auch noch bekommen. Ich liebe Reibekuchen, aber ich bin ja auch ein Kölsche Jung!

Letztendlich aber ein dickes Dankeschön an meine Uroma. Es war nämlich ihr Taschengeld, welches wir heute auf den Kopf gehauen haben.

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Kölnpfad: Von Bocklemünd nach Worringen

An Ostermontag ging es mir bereits etwas besser. Ich hatte kein Fieber mehr und mein Husten wurde auch besser. Allerdings war ich noch immer müde, angeschlagen und schlecht gelaunt. Perfekte Bedingungen für einen Familienausflug auf dem Kölnpfad. Denn ich kann seelenruhig im Croozer sitzen und Mama und Papa tut so ein Ausflug dann auch gut.

Wir fuhren mit der S-Bahn und mit der Straßenbahn nach Bocklemünd. Dort begann die Etappe. Das Praktische am Kölnpfad ist nämlich, dass die Etappen hervorragend an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sind. Der Nachteil ist aber, dass der öffentliche Nahverkehr in Köln eine Katastrophe ist!

Wir wanderten zuerst durch den Grüngürtel an Bocklemünd vorbei. Die Strecke war erstaunlich nett und ruhig, wir befinden uns ja stets in unmittelbarer Nähe des Militärrings. Außerdem verliefen wir uns das erste Mal nicht.

In Köln Pesch fanden wir tatsächlich eine nette Raststätte und Mama und Papa tranken ihr Kölsch und ich bekam eine Apfelschorle.

Anschließend wanderten wir weiter bis nach Worringen. Wir umrundeten mehrere Seen und genossen die Ruhe.

Insgesamt war die Etappe okay, nicht besonders spannend, aber auch nicht schlecht. Genau richtig für einen Tag, an dem man sich ausruhen möchte und keine zu hohen Erwartungen hat.

Nach 16 Kilometern fuhren wir mit der S-Bahn zurück nach Hause. Mama hatte zum Glück noch Ferien und so konnte ich mich richtig auskurieren. Der Infekt hatte mich nämlich doch richtig erwischt und ich war erst am Donnerstag wieder richtig fit! Dann war ich aber doch froh, wieder zu Bianca zu können. Mama und ich gingen uns doch ziemlich auf die Nerven!