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Wir sind wieder zu Hause

Ich weiß, ich war ein wenig schreibfaul, aber das lag daran, dass die letzten Tage am Gardasee so toll waren. Ursprünglich wollten wir bereits am Freitag anreisen, aber weil es so schön war, sind wir einen Tag länger geblieben und sind erst Samstag Abend abgereist. Mama war also einmal mutig 😉

Am Freitag Vormittag sind wir mit dem Auto nach Sirimone gefahren. Dies ist eine wunderschöne Stadt, direkt am Gardasee. Die Altstadt ist für den Autoverkehr gesperrt und man kann wunderbar durch die Altstadt und an der Promenade entlang bummeln. Wir machten auch Rast an einem Restaurant, mit einem tollen Spielplatz. Ich wollte gar nicht mehr weg! Außerdem besuchten wir noch mehrere Brunnen, denn Sirimone ist bekannt für seine Heilquellen. Dies gilt insbesondere für Lungenerkrankungen. Ich muss dort also noch einmal hin!

Den Samstag haben wir dann ganz faul am Campingplatz verbracht. Papa hat das Zelt abgebaut und ich war mit Mama auf allen drei Spielplätzen. Dann waren wir noch am Gardasee und lecker Pizza essen. Ich habe eine halbe Pizza gegessen. Gegen 17 Uhr sind wir losgefahren und dank Onkel Ali standen wir auch nicht am Gotthard Tunnel im Stau. Er hat für uns regelmäßig die Stauprognose kontrolliert. Ich war übrigens sehr angetan von all den Tunneln in der Schweiz. An Schlafen war daher gar nicht zu denken und ich unterhielt Mama stundenlang während der Autofahrt. Papa schlief währenddessen. Wir machten übrigens noch Pause an einer Schweizer Raststätte und dort gab es in der Spieleecke lauter Züge. Ich liebe die Schweiz!!!! Meine blöden Eltern wollten allerdings weiter. Sie haben einfach meinen Blick für die wirklich schönen Dinge. Ich hatte ewig auf der Raststätte bleiben können.

Mitten in der Nacht sind wir übrigens noch an einem riesigen Feuer vorbei gefahren. Der Europapark bei Freiburg hat meterhoch gebrannt. Gegen drei Uhr nachts sind wir dann zu Hause angekommen. Ich habe davon nicht mehr viel mitbekommen, außer dass meine verrückte Mama mir noch die Zähne geputzt hat???

Hier Fotos von Sirmione:

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Theodors Campingtipps

1) Egal, wohin ihr fahrt: nehmt eine Plastikplane mit. Mama und Papa waren wohl etwas übermütig und dachten, es regne am Gardasee nicht. Doch da eine Plastikplane nicht viel Platz weg nimmt, ist es auch kein Beinbruch, wenn ihr sie nicht benötigt.

2) Taschenlampen. Ich liebe Taschenlampen, daher müssen sie mit! Es macht so viel Spaß, sie an und auszumachen.

3) Ihr werdet seltsamen Menschen begegnen. Diese Sorte Menschen nennt man wohl Camper. Sie sitzen häufig vor ihren Wohnwagen und warten, dass etwas passiert. Wir haben zum Beispiel einen Camper getroffen, der auf Kies wartet. Dann sitzt bei uns in der Nähe noch eine nette Familie den ganzen Tag vor ihrem Wohnwagen. Sie sitzen immer dort und wir fragen uns, was sie dort machen. Ab und zu brät die Frau Fischstäbchen, welche sie dann essen. Alles in allem ist es aber praktisch, dass sie dort sitzen, denn wir können unser Zelt auflasssen, wenn wir weggehen. Sie passen nämlich darauf auf.

4) Auf Campingplätzen kann es laut werden. Mich persönlich stört es nicht und ich finde es spannend. So fährt jeden Abend mehrmals eine Pferdekutsche mit einem durchgedrehten Cowboy an unserem Zelt vorbei. Der Cowboy macht die ganze Zeit „Yiahei“ und fährt Touristen und Kinder über den Campingplatz. Mama und Papa finden es bescheuert und wollen leider nicht mit der Kutsche fahren.

5) Sucht euch einen Pinkelbaum, den ihr mehrmals täglich bewässert. Dies kann ich nur empfehlen. Ich habe mittlerweile einen Stammbaum und war noch kein Mal auf der Toilette. Mama und Papa stellen sich da etwas an und pinkeln nicht an Bäume. Voll spießig!

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Auf dem Monte Baldo

Heute war es zum Glück sonnig und trocken. So konnten wir gemütlich draußen frühstücken. Dann fuhren wir mit dem Auto nach Malcesine, um mit der Seilbahn auf den Monte Baldo zu fahren. Ich glaube, meine Eltern waren zu Beginn etwas wehmütig, denn sie mussten 44 Euro für die Fahrt bezahlen und konnten, da ich dabei war, auch nicht zu Fuß auf den Berg steigen. Zum Glück steckte ich sie mit meiner Begeisterung für die Seilbahn an und so hatten wir eine schöne Fahrt. Wir mussten sogar einmal umsteigen, um noch höher zu fahren.

Oben, auf 2200 Metern, wanderten wir zu einer Aussichtsplattform und ich lief über einen Kilometer auf steinigem Weg. Meine Eltern hatten mich übrigens etwas peinlich angezogen, ich sah ein wenig aus wie ein Proll: mit Trainingshose, Mütze und Rennfahrerjacke. Alle anderen Menschen waren nämlich eher in Wanderkleidung unterwegs. Auf den Fotos sehe ich also etwas seltsam aus.

In jedem Fall hat es mir auf dem Monte Baldo ausgesprochen gut gefallen und wir machten noch eine nette Rast an einer Berghütte, bevor wir wieder zurückfuhren. Auf dem Rückweg fuhr Papa mit Jacky leider gegen eine Steinmauer. Zum Glück ist alles gut gegangen und Jacky hat jetzt zwei Schrammen mehr. Papa hat sich aber nicht zu sehr geärgert und Mama behauptet, dass französische Autos Schrammen mögen. Sie war nämlich einmal in Paris und dort waren alle Autos voller Beulen und Schrammen.

Den Nachmittag verbrachten wir entspannt am Zelt. Papa ging sogar im Gardasee schwimmen und Mama und ich beobachteten ihn vom Steg.

Am Abend gab es leckeres Risotto a la Pascal und meine Eltern gingen mir richtig auf die Nerven. Dummerweise sind sie in der Überzahl und ich musste ohne eine Gute-Nachtgeschichte ins Bett, und das nur weil ich gegen den Tisch getreten habe. Jetzt werde ich wohl dumm und Analaphabet, denn in meinen Vorlesebüchern steht, dass man seinem Kind täglich vorlesen muss!!!!

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Wir haben tolle Nachbarn

Heute morgen regnete es zum Glück nicht mehr und so konnten wir draußen frühstücken. Zwar war im Vorzelt und um das Zelt herum alles matschig, aber wir frühstückten auf einer der Bänke, mit Blick auf den See. Das war auch nicht schlecht.

Dann machten wir eine Fahrradtour am Fluss entlang. Der Weg ist wirklich nur zu empfehlen. Eine tolle italienische Landschaft, angenehme Temperaturen und entspannte Eltern, die seelig Fahrradfahren. Meine Eltern werden nämlich ungenießbar, wenn sie sich nicht bewegen. Ich selbst hielt ein Schläfchen im Croozer und wir pausierten in einem netten Ort. Es gab Apfelsaft, Espresso und Bier und ich spielte auf dem Spielplatz. Italienische Restaurants und Bars haben nämlich tolle Spielplätze! Auf dem Rückweg machten wir wieder an der netten Bar halt, die wir bereits vorgestern besucht hatten, und die einen noch tolleren Spielplatz hat.

Anschließend fuhren wir zurück zum Zelt. Affe hatte es den ganzen Vormittag trocken gefönt, doch leider fing es – kaum waren wir am Zelt – an zu Gewittern. Also war wieder alles nass und Affe war etwas frustriert. Er hatte ganz umsonst gefönt, und das stundenlang.

Aber wisst ihr was? Wir haben richtig nette bayrische Nachbarn und wurden mit Hilfsbereitschaft überschüttet. Zuerst einmal haben wir eine Plane für den Zeltboden geschenkt bekommen. Jetzt fühlt es sich bei uns im Vorzelt an, wie auf einem Wasserbett! Dann haben sie uns zwei weitere Isomatten geliehen, so dass ich nun auf zwei Isomatten schlafen kann. Das ist natürlich noch bequemer, wobei ich es nicht unbequem fand. Aber die Isomatten wurden uns quasi aufgedrängt, da sagen wir natürlich nicht nein ;-). Zusätzlich durften wir noch im Vorzelt ihres Wohnwagen zu Abend essen. Sie selbst waren nämlich auswärts essen. So konnten wir ohne Matsch und Schlamm essen.

Am späten Abend (ich darf lange aufbleiben) besuchten Mama und Papa mit mir das Spieleland auf dem Campingplatz. Dort gibt es mehrere Fahrzeuge und Mama lud Papa und mich auf eine Bootstour ein. So konnte ich mit Papa gemeinsam ein elektronisches Boot fahren und steuern. Das war ein Spaß. Ich mag Geschwindigkeiten wirklich sehr gerne. Da bin ich auch gar nicht ängstlich und habe schon nach kurzer Zeit das Steuer des Bootes übernommen. Papa ist ganz schlecht geworden und hat vor Angst gezittert.

Leider durfte ich keine weiteren Fahrgeschäfte fahren, denn sie kosteten Geld. Aber morgen darf ich noch einmal in das Spieleland und mir ein Fahrgeschäft aussuchen. Daher habe ich auch nicht gemeckert als wir zum Zelt gegangen sind. Außerdem bin ich wirklich müde.

Ach ja, wir sind noch einem extrem dummen Deutschen begegnet. Er saß biertrinkend auf einem Plastikstuhl an seinem Wohnwagen und schimpfte über den vielen Matsch auf seinem Grundstück. Er habe sich bereits beschwert, so erzählte er es uns, und erwartete nun von dem Campingplatz, dass man Kies auffahre?

Papa fand die Idee sogar ein wenig faszinierend, allerdings war der Mann so peinlich, dass wir schnell weitergingen. Wahrscheinlich sitzt er immer noch vor seinem Schlamm und wartet, dass ein LKW kommt und Kies bringt.

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Erwartungshaltung manche Menschen einem Campingplatz besuchen, oder nicht?

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Besuch in Verona

Mist, gestern hat es den ganzen Tag geregnet und unser Zelt ist nass. Zusätzlich habe ich mich erkältet und mir wieder diesen nervigen Husten eingefangen. Mama behauptet, es liegt daran, dass ich im Schwimmbad war!

Insofern war der dritte Tag am Gardasee etwas ernüchternd. Wir beschlossen daher, einen Ausflug nach Verona zu machen. Denn einen Tag im nassen und regnerischen Zelt zu verbringen ist wirklich keine Option.

Verona ist ungefähr eine halbe Stunde von unserem Zeltplatz entfernt und wir hatten Glück, denn in Verona regnete es kaum, so dass wir durch die Innenstadt bummeln konnten. Ich selbst saß gemütlich in meinem Croozer, genoss die Aussicht auf die Stadt und hustete. Einmal musste ich so stark husten, dass ich mich übergeben habe. Zum Glück hatte ich meine Regenhose an, außerdem hat Papa gut reagiert und ich habe in seine Hand gekotzt. Auf jeden Fall kann ich in jeder Variation husten. Bronchial, trocken, gereizt. Wir haben aber versucht, uns davon nicht stören zu lassen. Selbst Mama ist das ganz gut gelungen. So haben wir Verona doch genossen und waren noch sehr lecker Pizza essen.

Auf dem Rückweg machten wir in einem riesigen Einkaufszentrum halt und meine Eltern waren leicht überfordert. Wir liefen wie irre durch die Gegend, aber am Ende durfte ich noch mehrere Spielzeugautos fahren.

Am Abend regnete es leider wieder und es wurde im Vorzelt nass und matschig. Unser Zelt hat wohl die besten Zeiten hinter sich, bzw. einen Tag Regen hält der Boden wohl nicht mehr aus. Das war ärgerlich, aber später kam dann doch die Sonne heraus und wir bummelten noch ein wenig am See entlang. Papa hatte sogar ein kleines Picknick vorbereitet und so aßen wir am Steg gemütlich italniesches Brot mit Salami. War das lecker! Dann gingen wir früh schlafen und schliefen erstaunlich gut. Papa schlief sogar länger als fünf Uhr 😉

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Eine tolle Radtour

Meine Eltern hatten fälschlicherweise einige Vorurteile gegenüber dem wunderschönen Italien. Sie waren wohl als Jugendliche schon einmal dort und es muss damals ziemlich dreckig und chaotisch in Italien gewesen sein. Sie dachten daher, dass es auch am Gardasee schmutzig sei, was aber nicht der Fall ist. Im Gegenteil: es ist ausgesprochen sauber, nirgends liegt Müll und der Müll wird auch noch getrennt. Als Junior Ranger muss ich das natürlich positiv hervorheben.

Die Italiener sind auch sehr auf Regeln bedacht. So darf man an der Uferpromenade nicht mit dem Rad fahren und am Pool wird streng darüber gewacht, dass man eine Badekappe trägt. Was uns aber am meisten erstaunt hat, es gibt hier tolle Fahrradwege, die auch noch bestens ausgeschildert sind. So fuhren wir heute über 30 Kilometer an einem Fluss entlang, bei angenehmen Temperaturen und tollen Ausblicken. Wir machten Rast in zwei netten kleinen Dörfern. Im ersten gab es Espresso und leckere Croissants für nur fünf Euro. Im zweiten Dorf tranken Mama und Papa ein seltsames rotes Getränk mit Eiswürfeln, was sie ganz lustig machte. Ich selbst trank eine 0,4 Apfelschorle und überwachte Mama, dass sie immer nur einen Chips aß.

Am Nachmittag gingen wir noch in diese laute und wilde Poollandschaft. Meine nervigen Eltern zwangen mich doch tatsächlich auf diese Piraten-Rutsche. Sie hatten seltsamerweise keine Lust, mit mir durch den Kinderpool zu laufen. Dabei ist das toll. Man geht immer hin und her. Aber dafür haben sie keine Geduld. Ich habe dann nachgegeben und bin mit Mama gerutscht. Dabei ist Mama ins Wasser gefallen und ich habe Wasser in die Augen bekommen. Total ätzend. Das hatten wir uns wirklich sparen können. Verletzt haben wir uns zum Glück nicht!

Am Abend hat Papa für uns lecker Nudeln gekocht und dann regnete es leider ein wenig.

Meine Eltern versuchen übrigens immer, dass ich alleine im Zelt einschlafe. Aber das ist ein ziemlich dämlicher Plan. Es ist nämlich noch hell und dann passieren ständig lauter spannende Sachen vor unserem Zelt. Alle halbe Stunde kommt zum Beispiel eine Pferdekutsche vorbei, oder es fahren Fähren auf dem Gardasee, die ich beobachten muss.

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Tag 1 am Gardasee

Zuallererst: Fotos folgen, aber leider haben wir an unserem Platz kein W-Lan, daher gibt es aktuell keine Bilder. Eigentlich schade, denn der Gardasee ist wirklich schön. Ich übe mich zum Beispiel gerade in Konversation und frage Mama und Papa daher häufig, ob sie den Gardasee auch schön finden. Sie finden das auch.

Heute waren wir übrigens faul. Mein verrückter Papa ist schon um fünf Uhr morgens wach gewesen und war joggen. Er ist fast sieben Kilometer am See entlang gelaufen. Um halb sieben hat Mama dann Brötchen kaufen wollen, aber die Schlange war so lang, daher hat sie Leinensamenbrot gekauft. Voll Öko und klar, dass es für dieses Brot keine Schlange gab!

Geschmeckt hat es trotzdem und anschließend sind wir zu Fuß zum Lidl gegangen (ich saß natürlich im Croozer) und haben eingekauft. Mama und Papa haben nämlich gar nix von zu Hause mitgenommen und so mussten wir Öl kaufen oder Zwiebeln. Der Croozer war ganz schön voll.

Abschließend haben wir den Campingplatz erkundet. Wir waren am Ufer des Gardasee und am Pool des Campingplatzes. Der Pool ist eine ganze Poollandschaft und ziemlich wild und laut. So ganz geheuer ist mir das alles noch nicht. Aber in jedem Fall ist es sehr kinderfreundlich.

Am späten Nachmittag habe ich mit Mama all die Spielplätze auf unserem Platz erkundet. Es gibt nämlich drei Stück! Papa hat währenddessen lecker gekocht und dann musste ich duschen. Unverschämt! Ich war schließlich im Pool, aber meine Eltern stellen sich da immer an und behaupten, das Wasser wäre voller Chlor und daher muss ich duschen. Auch sonst verkomplizieren meine Eltern viele Sachen: so soll ich hier kurze Hosen und ein T-Shirt tragen, angeblich sei es zu warm für eine Jacke. Zuhause hingegen ist es immer zu kalt und ich muss eine Jacke tragen. Es ist wirklich schwierig, es ihnen Recht zu machen, oder nicht?

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Bella Italia

Wir sind gut am Gardasee angekommen, nach einer wirklich langen Fahrt!

Freitag haben Papa und ich Mama direkt von der Schule abgeholt. Es ging direkt auf die Autobahn und da standen wir erst einmal eine halbe Stunde im Stau. Das ging ja schon gut los!

Zum Glück blieb es der einzige Stau und wir erreichten gegen 18 Uhr Karlsruhe. Dort aßen wir im Restaurant Traube zu Abend. Mama kannte dies noch aus ihrer Kindheit. Es war ganz nett, mehr aber auch nicht. Aber man konnte draußen sitzen und der Kellner war sehr freundlich. Ich probierte eine badische Spezialität namens Maultasche (ging so) und wunderte mich über diesen seltsamen Dialekt: und wisst ihr was: Mama kann diesen Dialekt auch sprechen. Wie furchtbar!!!!

Übernachtet haben wir dann bei meiner Patentante. Leider hat sie, gemeinsam mit ihrer Familie, die Seuche und daher haben wir uns nicht gesehen. Meine Patentante selbst war mit Thilo gar nicht da und ihr Mann lag oben, im Schlafzimmer, und war krank. Wir haben im Keller übernachtet und jeden Kontakt gemieden. Wir haben schließlich genug von Krankheiten!

Am nächsten Morgen sind wir noch vor sechs Uhr losgefahren und wir kamen gut voran, bis Luzern. Ab dann standen wir über vier Stunden am Gotthard Tunnel im Stau. Das war vielleicht spannend, aber auch bescheuert. Zum Glück war der Stau sehr angenehm, denn man musste lange stehen, bis es weiterging. Dadurch konnte ich aussteigen und auf der Autobahn hin und her rennen. Außerdem gab es mehrere Rasthöfe. Mama und Papa hatten dort eine kleine Auseinandersetzung, weil Papa kein Geld ausgegeben wollte, Mama aber schon. Am Ende hat Mama aber Papa auf einen köstlichen Espresso eingeladen und alles war wieder gut. Außerdem erreichten wir nach vier Stunden den Gotthard-Tunnel und fuhren dann 14 Kilometer durch einen Tunnel. Wow!!!!

Dann mussten wir leider noch drei weitere Stunden fahren, aber ich fand es spannend. Wir verließen die Schweiz und erreichten Italien. Dort gab es ständig Mautstationen, durch die uns Mama einigermaßen routiniert lotste. Zum Glück nahm sie auch den Beleg mit, denn den brauchten wir am Gardasee, als wir die Autobahn verließen. Mama hatte ihn nur zufällig mitgenommen!!

Nach über zehn Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel und dumm wie wir waren, stellten wir uns in die Abmeldeschlange unseres Campingplatzes. Mama übernahm dies, ich aß mit Papa kostenloses Eis und spielte auf dem Spielplatz. Nach einer Stunde kamen wir dann dran und erfuhren, dass man sich als Campinggast gar nicht anstellen musste. Mama hatte also eine Stunde umsonst an einer Schlange gestanden. Sie ärgerte sich aber gar nicht (???) und sagt, dies liege an dem leckeren Espresso aus der Schweiz.

Mit einer Stunde Verspätung bauten wir also gegen sechs unser Zelt auf und richteten uns ein. Wir haben nämlich einen tollen Platz – direkt am Gardasee, geschützt durch eine Hecke (ich kann also nicht ans Wasser). Wir aßen daher Pizza mit Blick auf dem See.

So genug für heute…Fotos folgen, wenn ich WLAN habe…

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Im Bubenheimer Spieleland

Wow, Mama hat mich heute ins Bubenheimer Spieleland eingeladen. Dies ist eine Art Freizeitpark für Kinder, in der Nähe von Düren. Mama kennt ihn von ihrer Schule und war schon zwei Mal dort.

Als großer Bahn-und Busfan fuhren wir natürlich mit der S-Bahn und mit dem Bus. Wir mussten in Düren umsteigen und Düren ist wirklich so hässlich, wie es immer heißt.

Im Bubenheimer Spieleland angekommen, war es einfach nur toll. Allerdings verloren wir ständig Dinge. Gleich zu Beginn fuhr ich mit Mama Gokart und Mama verlor dabei ihr Portmonee. Zum Glück fiel ihr dies schnell auf und sie fand es wieder. Außerdem verloren wir meinen Kuscheltierelefanten Fantle an der Rutsche. Total nervig, er ist einfach so nach Hause gegangen. Ich hatte auch keine Lust ihn zu suchen, denn es gab so viel Spannendes zu entdecken. Ich sprang unendlich lange Trampolin, rutschte beide Riesenrutschen mit Mama, fuhr mit Mama Gokart, besuchte die vielen Spielplätze und spielte am Wasserspielplatz. Mama lud mich außerdem noch ins Maiscafé auf eine Pommes ein. Aber mit Mama macht es wirklich keinen Spaß, Pommes zu essen. Sie nimmt immer mehr als eine Pommes und das regt mich unfassbar auf. Warum hat ihr das niemand beigebracht????

Anschließend mussten wir noch Fantl weitersuchen, aber er tauchte einfach nicht mehr auf. So ein Mist! Er ist einfach weg. Jetzt hoffen wir, dass er an der Kasse abgegeben wird und wir ihn dann dort abholen können.

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Eltern-Tage

Da in der Rasselbande Hand-Mund-Fuß ausgebrochen ist und ich nach meiner Operation keine Lust auf weitere Infekte habe, haben wir beschlossen, dass ich diese Woche zu Hause bleibe. Gestern hatte Mama nur eine Stunde Unterricht und konnte so prima auf mich aufpassen und heute hat mich Papa mit ins Ministerium genommen. Morgen hat Mama zum Glück frei und plant eine Überraschung für mich und am Freitag hat Papa bereits Urlaub. Dann packen wir am Vormittag die Koffer, holen Mama von der Schule ab und fahren los: über Freiburg an den Gardasee. Bella Italia! Ich bin schon ganz gespannt.

Der heutige Tag bei Papa auf der Arbeit war übrigens richtig anstrengend. Zuerst musste die Videokonferenz mit einem Referat aus Berlin vorbereitet werden. Sehr gewissenhaft habe ich die Unterlagen studiert und mir mit den Textmarkern Notizen gemacht. Während der Videokonferenz habe ich natürlich aufmerksam zugehört und nur ein ganz klein bisschen Netflix geguckt. Papa brauchte schließlich Unterstützung! Zum Abschluss habe ich dann noch einmal in die Kamera gewunken, so dass Papas Konferenz ein voller Erfolg war.

Als Belohnung für diesen Tag durfte ich mir dann ein Playmobilschiff aussuchen! Wenn ich groß bin, werde ich Beamter!