Veröffentlicht in Urlaub

Bella Italia

Wir sind gut am Gardasee angekommen, nach einer wirklich langen Fahrt!

Freitag haben Papa und ich Mama direkt von der Schule abgeholt. Es ging direkt auf die Autobahn und da standen wir erst einmal eine halbe Stunde im Stau. Das ging ja schon gut los!

Zum Glück blieb es der einzige Stau und wir erreichten gegen 18 Uhr Karlsruhe. Dort aßen wir im Restaurant Traube zu Abend. Mama kannte dies noch aus ihrer Kindheit. Es war ganz nett, mehr aber auch nicht. Aber man konnte draußen sitzen und der Kellner war sehr freundlich. Ich probierte eine badische Spezialität namens Maultasche (ging so) und wunderte mich über diesen seltsamen Dialekt: und wisst ihr was: Mama kann diesen Dialekt auch sprechen. Wie furchtbar!!!!

Übernachtet haben wir dann bei meiner Patentante. Leider hat sie, gemeinsam mit ihrer Familie, die Seuche und daher haben wir uns nicht gesehen. Meine Patentante selbst war mit Thilo gar nicht da und ihr Mann lag oben, im Schlafzimmer, und war krank. Wir haben im Keller übernachtet und jeden Kontakt gemieden. Wir haben schließlich genug von Krankheiten!

Am nächsten Morgen sind wir noch vor sechs Uhr losgefahren und wir kamen gut voran, bis Luzern. Ab dann standen wir über vier Stunden am Gotthard Tunnel im Stau. Das war vielleicht spannend, aber auch bescheuert. Zum Glück war der Stau sehr angenehm, denn man musste lange stehen, bis es weiterging. Dadurch konnte ich aussteigen und auf der Autobahn hin und her rennen. Außerdem gab es mehrere Rasthöfe. Mama und Papa hatten dort eine kleine Auseinandersetzung, weil Papa kein Geld ausgegeben wollte, Mama aber schon. Am Ende hat Mama aber Papa auf einen köstlichen Espresso eingeladen und alles war wieder gut. Außerdem erreichten wir nach vier Stunden den Gotthard-Tunnel und fuhren dann 14 Kilometer durch einen Tunnel. Wow!!!!

Dann mussten wir leider noch drei weitere Stunden fahren, aber ich fand es spannend. Wir verließen die Schweiz und erreichten Italien. Dort gab es ständig Mautstationen, durch die uns Mama einigermaßen routiniert lotste. Zum Glück nahm sie auch den Beleg mit, denn den brauchten wir am Gardasee, als wir die Autobahn verließen. Mama hatte ihn nur zufällig mitgenommen!!

Nach über zehn Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel und dumm wie wir waren, stellten wir uns in die Abmeldeschlange unseres Campingplatzes. Mama übernahm dies, ich aß mit Papa kostenloses Eis und spielte auf dem Spielplatz. Nach einer Stunde kamen wir dann dran und erfuhren, dass man sich als Campinggast gar nicht anstellen musste. Mama hatte also eine Stunde umsonst an einer Schlange gestanden. Sie ärgerte sich aber gar nicht (???) und sagt, dies liege an dem leckeren Espresso aus der Schweiz.

Mit einer Stunde Verspätung bauten wir also gegen sechs unser Zelt auf und richteten uns ein. Wir haben nämlich einen tollen Platz – direkt am Gardasee, geschützt durch eine Hecke (ich kann also nicht ans Wasser). Wir aßen daher Pizza mit Blick auf dem See.

So genug für heute…Fotos folgen, wenn ich WLAN habe…

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