Veröffentlicht in Urlaub

Auf dem Monte Baldo

Heute war es zum Glück sonnig und trocken. So konnten wir gemütlich draußen frühstücken. Dann fuhren wir mit dem Auto nach Malcesine, um mit der Seilbahn auf den Monte Baldo zu fahren. Ich glaube, meine Eltern waren zu Beginn etwas wehmütig, denn sie mussten 44 Euro für die Fahrt bezahlen und konnten, da ich dabei war, auch nicht zu Fuß auf den Berg steigen. Zum Glück steckte ich sie mit meiner Begeisterung für die Seilbahn an und so hatten wir eine schöne Fahrt. Wir mussten sogar einmal umsteigen, um noch höher zu fahren.

Oben, auf 2200 Metern, wanderten wir zu einer Aussichtsplattform und ich lief über einen Kilometer auf steinigem Weg. Meine Eltern hatten mich übrigens etwas peinlich angezogen, ich sah ein wenig aus wie ein Proll: mit Trainingshose, Mütze und Rennfahrerjacke. Alle anderen Menschen waren nämlich eher in Wanderkleidung unterwegs. Auf den Fotos sehe ich also etwas seltsam aus.

In jedem Fall hat es mir auf dem Monte Baldo ausgesprochen gut gefallen und wir machten noch eine nette Rast an einer Berghütte, bevor wir wieder zurückfuhren. Auf dem Rückweg fuhr Papa mit Jacky leider gegen eine Steinmauer. Zum Glück ist alles gut gegangen und Jacky hat jetzt zwei Schrammen mehr. Papa hat sich aber nicht zu sehr geärgert und Mama behauptet, dass französische Autos Schrammen mögen. Sie war nämlich einmal in Paris und dort waren alle Autos voller Beulen und Schrammen.

Den Nachmittag verbrachten wir entspannt am Zelt. Papa ging sogar im Gardasee schwimmen und Mama und ich beobachteten ihn vom Steg.

Am Abend gab es leckeres Risotto a la Pascal und meine Eltern gingen mir richtig auf die Nerven. Dummerweise sind sie in der Überzahl und ich musste ohne eine Gute-Nachtgeschichte ins Bett, und das nur weil ich gegen den Tisch getreten habe. Jetzt werde ich wohl dumm und Analaphabet, denn in meinen Vorlesebüchern steht, dass man seinem Kind täglich vorlesen muss!!!!

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