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Männerwochenende

Mama ist diesen Samstag nach Bremen gefahren. Eine ihrer Kindheitsfreundinnen heiratet bald und sie besuchte den Junggesellinnenabschied. Was genau das ist? Keine Ahnung, aber es erscheint mir seltsam. Mama ist mit dem Zug gefahren und hat bei Onkel Ali und Tante Julia übernachtet. Mehr habe ich auch nicht erfahren, aber anscheinend spricht man auch nicht über die Ereignisse eines Junggesellinnenabschiedes, stattdessen sagen Erwachsene dann so dumme Sätze wie „Was in Las Vegas war, bleibt in Las Vegas“. Da ich in Las Vegas war, verstehe ich den Spruch nicht und ich habe in Las Vegas auch nichts vergessen und kann mich zum Beispiel noch sehr gut an das leckere Essen bei Baba Gump erinnern. Außerdem war Mama ja auch nicht in in Las Vegas, sondern in Bremen.

Ich hingegen habe mein Wochenende mit Papa verbracht und es war toll. Papa hat sich so viel Mühe mit der Gestaltung des Männerwochenendes gegeben, das ist wirklich super. So sind wir Samstag Vormittag mit Guillia in die Kölner Innenstadt gefahren, eine Sache bei der Mama bereits rumgemeckert hätte und haben in der Kölner Stadtbibliothek DVDs für den Männervideoabend ausgeliehen. Ich habe mir einen Animationsfilm mit Hunden ausgeliehen. Dann haben wir den Rasen gemäht und Papa hat richtig lecker für uns gekocht. Fleisch und frittierte Pommes, die wir dann bei bestem Wetter im Garten verspeist haben. Im Anschluss haben wir den Videoabend begonnen, aber der Film war wirklich unheimlich, so dass ich ihn nicht mehr weitergucken wollte. Papa war aber super und hat mir dann über Netflix noch den Film Cars gekauft, den wir anschließend geguckt haben. Ich durfte daher über zwei Stunden Fernsehen, was Mama nie erlaubt hätte. Papa ist währenddessen allerdings eingeschlafen, was Mama nicht wissen darf, denn das hätte sie ebenfalls nicht erlaubt. Ich hingegen habe den Film natürlich zu Ende geschaut und war dann auch etwas müde. Daher habe ich bei Papa im Bett geschlafen, auf Mamas Kissen. Hihi.

Heute morgen haben wir dann eine lange Wanderung am Rhein unternommen. Papa hat mich in einen Biergarten eingeladen und wir sind mit der Zündorfer Fähre gefahren. Später haben wir Mama vom Bahnhof abgeholt und waren noch am Eigelstein Kölsch trinken.

Jetzt sind wir alle drei etwas müde und traurig, weil dieses tolle Wochenende zu Ende ist. Gleichzeitig sind auch die ganzen Feiertage vorbei. Seufz!

Ach ja, ganz vergessen: ich kann Mathilde spielen! Mathilde ist richtig stolz. Sie meint, endlich spiele sie ein intelligentes Wesen, im Gegensatz zu meinen Eltern.

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