Veröffentlicht in Diepholz

Meine Taufe

Heute war ein besonderer Tag, denn ich wurde in Diepholz evangelisch getauft. Das alles war sehr spannend und ich habe bereits am Morgen gemerkt, dass ein ganz besonderer Tag war. Papa hat mich auch sehr schick angezogen, mit weißem Hemd und Krawatte.

Mama kam dann mit Oma und Opa aus Nienburg und Uroma nach Diepholz. Ich selbst bin ja bereits am Freitag mit Papa nach Diepholz angereist und habe das Wochenende mit ihm bei Oma und Opa aus Diepholz verbracht. Onkel Ali, Tante Julia und Onkel Marcel waren ebenfalls da und so waren wir eine richtig kleine Taufgesellschaft.

Frau Dietz, die Pastorin begrüßte uns ganz herzlich und wir durften in der Kirche ganz vorne sitzen.

Der Gottesdienst hat mir übrigens sehr gut gefallen und ich habe die gesamte Stunde brav auf Onkel Marcels Schoss gesessen und zugehört. Mama habe ich nämlich erst einmal abgestraft. Zwei Tage nicht bei mir sein und dann sofort wieder Kuscheln und Umarmen. So geht das nicht. Ich habe da lieber mit Onkel Marcel oder Papa gekuschelt!

Die Pastorin hat während des Gottesdienstes viele nette Sachen über mich gesagt, noch einmal meinen Namen gelobt und über meinen Taufspruch philosophiert. Diesen haben Mama und Papa für mich ausgesucht, aber ich finde auch, dass er gut passt. Er lautet – für alle die ihn noch nicht kennen – folgendermaßen: „Ein Geduldiger ist besser als ein Starker, und wer sich selbst beherrscht, besser als einer der Städte gewinnt“.

Dann wurde ich ans Taufbecken gerufen und habe Wasser über den Kopf bekommen. Aber da meine Eltern mir vorher erklärt haben, wie das funktioniert und da Frau Dietz so nette Sachen über mich gesagt hat, habe ich auch nicht gemeckert. Danach mussten alle Familienmitglieder aufstehen und versprechen mich in einem christlichen Glauben zu erziehen. Das haben sie auch alle getan und mir auch ganz viele Kinderbibeln und Kindergebetsbücher geschenkt. Ich denke, es reicht damit für sie nächste Zeit an christlicher Erziehung…

Nach der Taufe habe ich all meine Gäste zu einem Büfett bei Oma und Opa aus Diepholz eingeladen. Das war richtig lecker. Vor allem der Nachtisch war köstlich, eine Art Erdbeerpanacotta. So saßen wir gemeinsam im Garten, ich bekam jede Menge Geschenke, spielte Eismann und unterhielt meine Gäste. Leider musste Mama am Nachmittag wieder zurückfahren. Sie hat morgen Zeugniskonferenzen und die Autobahn A1 ist ja gerade die Hölle. Mama hatte zum Glück Uroma und Oma mit an Bord und konnte daher die lange Staufahrt gut meistern. Ich selbst genoss den Nachmittag bei Oma und Opa aus Diepholz und Papa im Garten und spielte mit meinen Geschenken.

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