Veröffentlicht in Urlaub

Ein paar Informationen zum Berlin-Usedom Radweg

Mama hat diesen Radweg im letzten Jahr in Anklam entdeckt. Dort war er nämlich ausgeschildert und gut erläutert. Ursprünglich wollten wir auch nach Kroatien fahren, doch irgendwann kam Mama dann auf die Idee, den Berlin-Usedom Radweg zu fahren, auch weil mir Campen so viel Spaß macht und weil ich fast trocken bin und nicht mehr so viele Windeln benötige.

Der Berlin – Usedom Radweg startet in der Berliner Innenstadt und endet in Peenemünde auf Usedom. Ab Anklam kennen wir die Strecke schon, denn das Teilstück fuhren wir im letzten Jahr.

Wir selbst starten nicht in Berlin, sondern etwas außerhalb in Bernau. In Berlin selbst ist Fahrradfahren keine wirkliche Freude und die Strecke bis zu unserem ersten Campingplatz wäre auch zu lang gewesen. Insgesamt versuchen wir nicht mehr als sechzig Kilometer zu fahren, denn wir sind schwer beladen und ich habe auch keine Lust ewig im Croozer zu sitzen.

Mama wird die vier Satteltaschen nehmen, in der unsere Camping Sachen und unsere Kleidung enthalten ist. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir nicht viel Kleidung mitnehmen können, denn fürs Camping benötigt man noch Isomatten, Schlafsacke und jede Menge Kochgeschirr. Mama ist daher unser Packesel, denn wir nicht verlieren sollten.

Ich selbst reise ganz mondän in meinem Croozer. Baby und Affe fahren ebenfalls mit. Papa wird uns ziehen und neben dem Zelt auch noch die Badesachen transportieren. Mama und Papa bestehen nämlich darauf, diese extra zu packen und immer griffbereit zu haben. Anscheinend mussten sie diese auf früheren Radtouren zu oft suchen. Mama meckert bereits jetzt, dass sie ewig alles suchen wird und versucht ein seltsames System in diese Satteltaschen zu bekommen. Ich werde trotzdem alles ausräumen!

Die Reiseroute hat Mama herausgesucht. Wir vertrauen diesbezüglich auf sie und hoffen gleichzeitig, dass der Radweg gut ausgeschildert ist. Mama und Papa haben bereits Campingplätze herausgesucht und auch mit seltsamen Menschen telefoniert. Mama hat mit einem Lokschuppen Besitzer telefoniert, der ihr ausführlich die Vorzüge eines Schlafwagens aufgeführt hat und Papa hat mit einer Campingplatzbesitzerin telefoniert, die vor Wanderarbeitern gewarnt hat (wegen des parkenden Autos) und nur Bargeld annimmt.

Die Route selbst führt vor allem durch die Uckermark, der Heimat unserer Bundeskanzlerin. Papa und ich waren bisher noch nicht in der Uckermark und Mama war dort einmal auf einer geographischen Exkursion, an die sie sich aber nicht mehr erinnern kann. Sie kann sich leider nie an diese Exkursionen erinnern?

Natürlich habe ich ein wenig recherchiert und festgestellt, dass es dort sehr einsam sein soll. Eigentlich gibt es dort auch Nichts, außer kleine Dörfer, also keine Ahnung, was wir dort machen wollen, aber meine Eltern finden das wohl toll.

Ich selbst bevorzuge das mondäne Usedom, mit seinem mondänen Stränden und dem noch viel mondänerem Spielplatz. Den Spielplatz habe ich nämlich nicht vergessen und ich will dort wieder mit den elektrischen Autos fahren.

Spannend finde ich es aber, dass wir zu dritt in dem kleinen Zelt schlafen, bzw. eigentlich sind wir ja zu fünft, Baby und Affe sind ebenfalls mit dabei. Ich glaube, es wird etwas eng, mit all den Taschen und all den Sachen. Da ich es liebe, Sachen auszuräumen und Mama es liebt Sachen einzuräumen, werden wir uns hervorragend verstehen. Papa wird vermutlich die ganze Zeit damit beschäftigt sein, Krümmel, Sand und Kekse aus dem Zelt zu fegen, was ihm nicht gelingen wird. Obwohl, wir haben gar keinen Besen mit: daher weiß ich nicht genau, was Papa macht? Sein Fahrrad putzen?

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