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Tag 2 am Werbellinsee

Unsere Tour beginnt. Wir standen früh auf, packten alles routiniert zusammen und gingen zur Rezeption, um unsere Brötchen abzuholen. Dort war es wieder sehr seltsam, denn man durfte erst um Punkt acht Uhr den Raum betreten, die Tür war allerdings auf. Alle Menschen liefen also rein und wurden von der Frau wieder herausgeschickt. Sie wollte noch die Gläser abtrocknen und ihr Mann musste warten, bis sie fertig war. Ein weiterer Mann stand einfach nur in dem Raum und rief mehrmals, dass auf sei, aber die Frau korrigierte dies jedes Mal, denn es war ja noch nicht acht Uhr. Um acht Uhr bekamen wir dann aber unsere Brötchen.

Papa regelte noch die Parksituation für Jacky. Jacky bleibt nämlich auf dem Campingplatz und der Platzwart wies Papa sehr gewissenhaft ein. Ich selbst frage mich, welche Aufgabe der Platzwart hat. Er rannte nämlich nur über den Platz und sprach davon viel zu tun zu haben, aber wir sahen ihn nie arbeiten?

Wir fuhren dann über das Knotenpunkt-System nach Bernau und trafen dort auf den Berlin-Usedom Radweg. Mittlerweile sind wir ja sehr routinierte Radfahrer. Dann fuhren wir circa 30 Kilometer auf dem Radweg und es war fantastisch. Die Wege waren gut asphaltiert und führten größtenteils durch den Wald oder über Felder. Ich hielt ein Schäfchen oder las in meinen Büchern. Außerdem ist mein Baby noch mit dabei, um welches ich mich kümmern muss. Es muss zum Beispiel ständig gewickelt werden.

Wir machten eine Bierpause bei einem sehr gesprächigem Wirt und erreichten gegen 13 Uhr unseren Campingplatz. Dieser liegt direkt am See und natürlich gingen wir gleich baden. Der einzige Nachteil: es gibt hier nirgendwo einen Supermarkt. Daher mussten wir auf dem Campingplatz eine Pizza essen und sogar mehr Pizza bestellen, denn morgen zum Frühstück gibt es auch Pizza.

Morgen müssen wir also erst Mal einkaufen!

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