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Tag 6 von Anklam nach Greifswald

Nach einer etwas unruhigen Nacht auf dem Wanderrastplatz, standen wir früh auf und packten zusammen. Papa hatte nicht gut geschlafen, da er die Autostraße gehört hatte und Mama hatte nicht gut geschlafen, da sie auf Toilette musste, aber sich nicht getraut hatte. Papa war dann irgendwann so nett und hat sie begleitet. Er ist aber nur so weit mitgegangen, dass er mich und das Zelt im Auge behalten konnte.

Wir frühstücken bei bestem Wetter und fuhren dann los. Leider mussten wir den gut ausgeschilderten Usedom Radweg verlassen und landeten prompt auf einer Landstraße. Da uns dies zu gefährlich war, fuhren wir anschließend über die seltsamsten Straßen in Richtung Greifswald. Wir fuhren zum Beispiel über Panzerstraßen, Kopfsteinpflaster, Schotterwege und über Waldwege. Mama hatte zum Glück eine Karte, so dass wir am Ende doch in Lubmin an der Ostsee landeten. Dort hatten wir im letzten Jahr auch eine Rast gemacht. Witzig, oder?

Wie im letzten Jahr machten wir an einem Fischstand Rast, nur dieses Jahr war das Wetter viel besser, außerdem fehlte die Schlagermusik. Später fuhren wir noch an den Lubminer Strand und gingen baden.

Wir fuhren dann den gleichen Weg nach Greifswald wie im letzten Jahr, aber mit viel mehr Gepäck. Mama war auch dementsprechend fertig und es war gut, dass wir nach 70 Kilometern die Wohnung in Greifswald erreichten. Dort musste ich ärgerlichweise duschen und mir die Haare waschen lassen. Dann gingen wir noch Döner und Pommes essen.

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