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Ein Wochenende im Schwarzwald

Wir haben Mal wieder Urlaub gemacht und böse Zungen behaupten bereits, wir machen mehr Urlaub als dass wir zu Hause sind. Aber wir konnten uns dieses Mal auch nicht gegen den Urlaub wehren, denn meine Patentante hatte uns zu einem Urlaubswochenende in den Schwarzwald eingeladen. Ich habe mich natürlich riesig gefreut, bis mir meine Eltern kurz vor der Ankunft erklärt haben, dass es sich um eine Hochzeit handelt, mit ganz vielen Menschen und ganz vielen Kindern. Meine Begeisterung hielt sich von daher zu Beginn in Grenzen.

Unterwegs machten wir einen Stopp in Heidelberg. Mein Opa aus Nienburg hat dort wohl einmal gearbeitet und Mama meinte, sie könne sich an Heidelberg gut erinnern. Dies war nicht ganz der Fall, aber wir bummelten trotzdem durch die nette Altstadt. Mama redet übrigens immer sehr seltsam, wenn sie in Süddeutschland ist. Sie kann einen bestimmten Dialekt sprechen, den dort alle Menschen sprechen und den Papa und ich nicht mögen.

Trotz des Dialektes aßen wir ein leckeres Eis und fuhren dann vollgefressen weiter in den Schwarzwald. Meine Patentante hatte dort eine wunderschöne Hütte gemietet und jeder kam und ging wie es ihm oder ihr passte. Es war wirklich wunderbar entspannt und gleichzeitig wunderbar verplant. Niemand wusste, wie viel Gäste überhaupt kamen und auch die Zimmer wurden stündlich neu verteilt. Wir bekamen zum Glück noch ein nettes Zimmer unter dem Dach und genossen dann die gute Luft des Schwarzwaldes. Leider regnete es am Abend und es wurde noch ein wenig chaotischer, aber nicht weniger schön.

Am Samstag morgen ging es gleich chaotisch weiter, denn ich wurde gegen halb neun geweckt und zu einer Wanderung durch den Schwarzwald aufgefordert. Der Wanderführer wartete bereits und so sprangen Mama und ich förmlich aus dem Bett. Papa war bereits wach und angezogen. Man hatte wohl am Vorabend vergessen, uns Bescheid zu sagen, dass die Wanderung bereits um neun losgehen würde. So gingen wir ungeduscht und ohne Frühstück auf eine Wanderung. Aber es war so toll, dass es sich wirklich gelohnt hat.

Unser Wanderführer führte uns barfuß zu einer wunderbaren Hütte und dort gab es neben Bier und Schnaps eine köstliche badische Brotzeit. Mamas Sprache wurde noch seltsamer, Papa und ich verstanden gar nichts mehr und es war trotzdem toll. Erst nach der Brotzeit stellten Mama und Papa fest, dass sie zu viel Schnaps getrunken hatten und ja mit dem Auto zum Wanderastplatz gefahren waren. Sie hatten sich also den verplanten Gegebenheiten des Hochzeitswochenendes gut angepasst. Zum Glück war die Brotplatte sehr reichhaltig, so dass Papa noch mehr aß, um wieder nüchtern zu werden.

Nach getaner Wanderung verbrachten wir den Nachmittag mit vielen Kindern und Menschen auf der Hütte. Ich traf auf Peter, der Liebling aller Kinder, und Peter spielte den ganzen Nachmittag mit mir. So ein netter älterer Herr, ich war ganz begeistert. Daneben gab es noch eine sehr schöne Trauzeremonie und jede Menge Essen. Ich durfte auch jede Menge Saft trinken.

Heute morgen sind wir nach dem Frühstück zurückgefahren und ich war das erste Mal in Frankreich, denn wir haben einen Stau umfahren und sind daher durch Frankreich gefahren. Es sah aber nicht anders aus als in Deutschland.

Hier noch einige Fotos von der Wanderung:

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