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Endlich wieder auf dem Rheinsteig

Das Wetter war dieses Wochenende perfekt und niemand hatte Geburtstag, also beschlossen wir eine zweitägige Wanderung auf dem Rheinsteig zu unternehmen. Da der Croozer mitkam, mussten die Etappen leicht sein und daher kamen nur die beiden letzten Etappen in Frage: vom Kloster Eberbach nach Schlangenbad und von Schlangenbad nach Wiesbaden. Wir übernachteten also in dem Kurort Schlangenbad. Ein sehr interessanter Kurort, da alles so alt und ungewöhnlich aussah, jedenfalls nicht so mondän wie auf Usedom.

Aller Anfang war natürlich schwer und wir verliefen uns zu Beginn wieder. Dies lag aber auch an einer Umleitung des Rheinsteiges am Kloster. Als wir den Steig gefunden hatten, ging es auch gleich bergauf. Papa kam ganz schön ins Schwitzen, aber ich wanderte fleißig mit und bot sogar mehrfach meine Hilfe an. Mittlerweile bin ich schon ein richtiger Wanderer geworden, mit richtiger Wanderkleidung. So besitze ich eigene Wanderschuhe, der Marke Elefanten. Mein kleiner Zeh drückte aber – trotz des Elefantenschuhs und ich wurde von Mathilde verspottet. Gemein, oder?

Am Nachmittag erreichten wir Schlangenbad und checkten in unser Hotel ein. Da Schlangenbad in einem Tal liegt, war es irgendwie ein wenig düster, trotz des guten Wetters. Wir beschlossen daher in das Thermalbad zu gehen, aber das war nicht so einfach: denn erst Kinder ab vier Jahren durften in das Wasser. Wir einigten uns mit der strengen Bademeisterin darauf, dass ich zwar mit ins Bad durfte, aber eben nicht ins Wasser. Eigentlich eine Unverschämtheit, denn ich wollte baden! Mama erklärte mir aber die Situation und ich beschloss, nicht zu meckern. Also gingen Mama und Papa ohne mich baden und wir waren uns einmal mehr einig, dass Hessen ein seltsames Bundesland ist. Irgendwie gibt es dort zu viele komische Regeln. Der Rheinländer ist definitiv entspannter.

Anschließend gingen wir Pizza essen. Ich teilte mir mit Mama eine Thunfischpizza, genau wie Mama esse ich Thunfisch sehr gerne. Ich habe wirklich gut gegessen, Mama hat ganz schön dumm geguckt. Hihi.

Die Nacht im Hotel war leider doof, denn ich habe schlimm gehustet. Ich weiß nicht genau was meine Bronchien gereizt hat, aber Mama konnte daher schlecht schlafen und hatte am nächsten Morgen Kopfschmerzen. Zum Glück half das leckere Frühstück, bei dem ich wieder gut aß. Die Hotelchefin war ganz erstaunt, dass ich mich so selbstverständlich am Buffet bediente, aber ich kannte das ja schon von unserem Usedom Urlaub.

Die Wanderung nach Wiesbaden war sehr schön und vor allem überhaupt nicht mehr steil. Wir wanderten durch Weinberge und später durch Schrebergärten. Dummerweise bekam ich irgendwann Ohrenschmerzen und es ging mir nicht gut. Ich schlief daher viel und bekam Fiebersaft. Später waren die Schmerzen zum Glück weg und wir konnten den Rest der Wanderung, inklusive Rückfahrt im Zug, genießen. Jetzt sind wir wieder zu Hause und haben einen tollen Netflix Abend gemacht. Mama hat mir dabei die ganze Zeit eine Zwiebel ans Ohr gehalten. Das stinkt jetzt wie Hölle, aber angeblich soll es bei Ohrenschmerzen helfen. Ich bin gespannt!

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Bericht aus dem Kindergarten

Ihr werdet staunen, aber ich bin beinahe zwei Monate ein Kindergartenkind. Natürlich ist das eine sehr große Veränderung in unserem Leben und Frau Bayal, die Chefin des Kindergartens sagt immer, dass nicht nur die Kinder in den Kindergarten kommen, sondern auch die Eltern. Ein bisschen verstehe ich was sie meint, denn auch meine Eltern müssen und mussten sich umstellen.

Die erste Umstellung ist die, dass ich morgens eine Frühstücksdose mitbekomme, die ich in meinen Rucksack stecke. Ich verlasse daher ebenfalls mit einem Rucksack das Haus, genau wie Mama, und das macht mich stolz. Witzigerweise kümmert sich Mama am Morgen um meine Brotdose und schmiert mir Brote, oder packt mir Obst ein. Ich gebe zu, manchmal ist sie ein bisschen faul und es gibt nur Knäckebrot, Trauben und einem Fruchtzwerg, aber es ist okay. Trotzdem kann Mama ja einmal im Internet nach leckeren Brotdosentipps googeln. Es gibt wirklich tolle Ideen (wink mit dem Zaunpfahl).

Im Kindergarten selbst ist alles sehr geregelt, nur meine Erzieherinnen wechseln ständig. Eigentlich sind Frau Bele und Frau Helten die Erzieherinnem in meiner Gruppe, aber Frau Bele ist bereits seit vier Wochen krank und Frau Helten ist aktuell um Urlaub. Mir selbst ist es ziemlich egal, denn ich komme gut zurecht, aber Mama regt das auf und ich glaube, wenn ich nicht so zufrieden mit dem Kindergarten wäre, hätte sie sich richtig darüber aufgeregt.

Im Kindergarten selbst gibt es unheimlich viele und tolle Spielsachen. Ich habe noch immer nicht alles entdeckt, bin aber am liebsten in der Bauecke.

Wir machen auch so genannte Mottowochen und aktuell befassen wir uns mit dem Thema Apfel. Wir malen Apfelbilder, singen Apfellieder und lesen Apfelbücher. Heute habe ich z.B. ein kleines Apfelbuch erstellt und Mama und Papa geschenkt. Sie waren ganz verzückt.

Am Freitag gibt es eine Turnstunde. Immer zehn Kinder gehen in die Turnhalle und turnen mit Hengstenberg Materialien. Das kenne ich bereits von Bianca, denn ich komme ja aus einer Bewegungs-Tagespflege. Das Konzept legt Wert darauf, dass keine Matten vorhanden sind und man nur das macht, was man sich zutraut. Das habe ich jetzt sehr pädagogisch formuliert, oder nicht?

Natürlich esse ich auch im Kindergarten und das ist mir aktuell so wichtig, dass mich Mama oder Papa auch erst nach dem Mittagessen abholen dürfen. Zum einen schmeckt das Essen sehr gut, zum anderen spielen wir sehr lustige Spiele, wenn wir am Tisch sitzen und auf das Essen warten. Beides will ich nicht verpassen. Der Speiseplan ist sehr kindgerecht und abwechslungsreich. Ketchup gibt es dummerweise nicht.

Wie sieht also so ein typischer Tag im Kindergarten aus? Entweder Mama oder Papa bringen mich morgens in den Kindergarten. Wir ziehen dann am Eingang die Schuhe aus und gehen in meine Gruppe. Vor acht Uhr hat allerdings nur eine Gruppe auf, und da kann es sein, dass ich in die Fischgruppe oder in die Marienkäfergruppe gehe. Nach acht Uhr haben dann alle Gruppen geöffnet und wir können in Ruhe frühstücken oder eben spielen. Später beginnt das gemeinsame Programm im Stuhlkreis uns gegen 11 Uhr gehen wir raus. Um 12 Uhr werden dann die Kinder abgeholt, die nicht Mittagessen und für alle anderen Kinder gibt es Mittagessen. Anschließend werden natürlich die Zähne geputzt und wir können dann spielen. Gegen 15 Uhr gehen wir noch einmal raus. Dies ist sehr angenehm, denn es sind dann viel weniger Kinder da und man kann die besseren Spielsachen nutzen. Spätestens um halb fünf muss ich angeholt werden, aber Mama und Papa bemühen sich sehr und holen mich meistens früher ab.

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Nachtrag zum Wochenende

Wir haben wirklich viel zu tun im September, daher habe ich kaum Zeit für meinen Blog. Ich verspreche euch, im Oktober wird es besser, denn dann haben nicht mehr so viele Personen Geburtstag.

Am letzten Wochenende haben wir Oma und Opa aus Nienburg besucht. Ich habe also in den letzten drei Wochen alle meine Omas und Opas besucht und komme langsam durcheinander. Von Samstag auf Sonntag habe ich dann alleine bei Oma und Opa aus Nienburg übernachtet, da Mama und Papa auf einer Hochzeit waren. Mittlerweile ist es aber kein Problem mehr, eine Nacht ohne meine Eltern zu verbringen und ich glaube, Mama fällt es sogar schwerer als mir. Leider hatte ich noch immer Husten und konnte daher nicht schwimmen gehen. Das mache ich in Nienburg ja immer gerne. Dafür war ich mit meinen Großeltern auf dem Altstadtfest, aber was wir dort unternommen haben, bleibt unser Geheimnis.

Mama und Papa haben sich wohl auch gut amüsiert, leider waren sie erkältet und daher nicht ganz fit. Am Sonntag haben wir den Geburtstag von Onkel Ali gefeiert und es gab leckere Zwiebelsuppe. Dummerweise haben wir Onkel Ali auch mit der Kindergartenseuche angesteckt.

Die Rückfahrt am Sonntag war übrigens der Horror, denn es war überall Stau. Wir sind daher einen großen Umweg gefahren und haben über fünf Stunden benötigt. Diese dumme A1. Dafür haben wir am Abend einen gemeinsamen Netflixabend gemacht und Madagascar 2 geguckt. Ich liebe unsere Neflix Abende!

Pause bei Mc Donalds:

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Praktikum bei Bianca

In der heutigen Arbeitswelt ist es wichtig, bereits früh Praktika nachzuweisen. Aus diesem Grund habe ich gestern ein eintägiges Praktikum bei meiner Tagesmutter absolviert. Zusätzlich hatte ich Husten und meine Eltern wollten daher nicht, dass ich in den Kindergarten gehe. Irgendwie habe ich mich schon wieder erkältet und in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hatte ich leider auch eine obstruktive Bronchitis. Mama und Papa haben sich daher am Donnerstag mit meiner Betreuung abgewechselt.

Der Vormittag bei Bianca war natürlich sehr arbeitsintensiv, denn es sind zwei neue Babys da. Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie wenig ein Baby kann. Die beiden neuen Tageskinder sind ungefähr ein Jahr alt und sie können nicht sprechen, nicht auf Toilette gehen und auch noch nicht richtig laufen. Bianca hat sich daher sehr über meine Hilfe gefreut und wir haben uns auch hervorragend verstanden. Vor dem Mittagessen hat Mama mich auch schon wieder abgeholt und wir haben im Frechener Grillimbiss zu Mittag gegessen. Wir beide gehen dort gerne hin, denn die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich. Leider huste ich noch immer und wir haben uns daher am Nachmittag ausgeruht. Ich habe zum Beispiel einen langen Mittagsschlaf gemacht. Am frühen Abend sind wir dann zu Oma und Opa aus Nienburg gefahren. Natürlich war wieder Stau, aber den haben wir klug umfahren.

Am Donnerstag war ich übrigens mit Mama im Königsdorfer Wald und wir haben eine Höhle gebaut. Das war eine tolle Idee von Mama und Papa hat schon gemeckert, dass es seine Aufgabe sei, mit mir Höhlen zu bauen. Daher gehen wir bald in den Wald und bauen eine weitere Höhle.

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In Diepholz: auf dem schönsten Spielplatz

Wir sind gestern Abend zu Oma und Opa nach Diepholz gefahren. Oma hat ja mit Mama gemeinsam Geburtstag und das wollen wir dieses Wochenende feiern!

Die Hinfahrt verschlief ich größtenteils und wir standen auch nur einmal im Stau. Das ist ein guter Schnitt, denn die A1 besteht noch immer aus unendlich vielen Baustellen. Irgendwie wird jede Brücke auf dieser Strecke saniert.

Heute morgen frühstückten wir in Ruhe und ich lasse mich richtig verwöhnen. Oma hat extra leckeres Müsli für mich gekauft. Anschließend haben Mama, Papa und ich einen Spaziergang durch Diepholz gemacht. Wir besuchten den Rossmann und den Buchladen in der Innenstadt und wir waren auf dem neuangelegten Diepholzer Spielplatz. Dieser ist fantastisch. Es gibt einen kleinen Wasserpark, mehrere Rutschen, die große Burg namens Burg Mama, einen Trampolin und viele Klettergelegenheiten. Wir hatten alle Drei jede Menge Freude auf dem Spielplatz und balancierten zum Beispiel gemeinsam. Burg Mama bestieg ich allerdings nicht. Das war mir etwas zu unheimlich.

Am Abend feierte Oma ihren Geburtstag. Onkel Marcel kam mit seiner Freundin Antje und es gab ein leckeres Buffet. Mama stürzte sich auf Omas Schnitzel und ich aß den leckeren Krautsalat. Antje und Marcel spielten den gesamten Abend mit mir und ich durfte bis zehn Uhr aufbleiben! Ich liebe solche Partys.

Burg Mama ist im Hintergrund zu sehen:

Hier seht ihr Burg Papa:

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Mit Papa auf dem Firmenlauf in Bonn

Gestern war ganz schön was los bei uns. Mama und Papa mussten arbeiten, ich war im Kindergarten und zusätzlich hatten wir jede Menge Termine. Mama war am Vormittag beim Zahnarzt und ich musste am Nachmittag zum Kinderarzt. Am Abend hatte Mama den Elternabend ihrer Klasse und Papa einen Firmenlauf in Bonn. Außerdem fand noch der Elternabend im Kindergarten statt, aber den mussten wir terminbedingt abgesagt. Mama konnte ja schlecht ihren eigenen Elternabend absagen und ein Lauf geht natürlich auch vor.

Beim Kinderarzt war es übrigens sehr nett. Frau Pfahl und ich verstehen uns wirklich sehr gut und sie findet es äußerst amüsant, dass meine Lieblingsfarbe pink ist. Daher hat sie mir auch ein Armband geschenkt, leider nur in lila. Es sieht trotzdem hübsch aus.

Dann musste ich jede Menge Wörter benennen. Ich habe alle Wörter richtig bemannt, aber leider viele Wörter nicht richtig ausgesprochen. Daher darf ich jetzt zur Logopädie. Mama war da aber schon und meint, das sei nett. Ich bin eher skeptisch, denn man muss wohl sprechen und ich finde Worte in vielen Situationen noch immer überflüssig. Papa kann das bestätigen, denn ich ignoriere ihn gerne, wenn er mit mir schimpft.

Gestern Abend haben wir uns aber hervorragend verstanden. Wir sind zu zweit nach Bonn gefahren und ich war Papas persönlicher Betreuer. Papa musste nämlich berufsbedingt 5,2 Kilometer durch die Bonner Rheinaue laufen. Ich gab ihm ein paar taktische Tipps und erläuterte ihm noch einmal den Streckenlänge, bevor ich ihn zum Start begleitete und anfeuerte. Während des Laufes blieb ich bei seinem Kollegen Carsten und wir vertrieben uns die Zeit im BMAS Zelt. Wir fachsimpelten über die politische Situation, die bevorstehende Rentenreform und über die Arbeitsbedinungen im öffentlichen Dienst. Natürlich erarbeiteten wir auch einige neue Konzepte, welche die IT Konsilidierung des Bundes betrafen, denn wir waren ja nicht zum Spaß dort. Die Inhalte sind allerdings geheim. Zwischendurch gab es Verpflegung und ich aß so viele Gummibärchen, dass ich schon keinen Hunger mehr auf sie hatte.

Papa war, dank meiner Betreuung, sehr schnell und bereits nach 24 Minuten wieder da (4 Minuten 40 Sekunden pro Kilometer). Wir saßen noch weiter im Zelt und ich durfte lange aufbleiben.

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Zu Besuch bei Uroma

Heute haben wir meine Uroma im Ruhrgebiet besucht. Mir geht es zwar immer noch nicht richtig gut, da meine Nase läuft und ich viel huste, aber dennoch war ich fit genug für das Ruhrgebiet :-).

Außerdem benötigte Uroma einen neuen Staubsauger, da ihr Kobold (!) von Vorwerk kaputt gegangen ist. Als braver Urenkel habe ich gestern natürlich keine Kosten und Mühen gespart und ihr einen neuen Miele Staubsauger gekauft. Diesen habe ich ihr dann sogar ins Haus getragen. Den Kobold habe ich dafür wieder mitgenommen. Ich werde ihn reparieren lassen und dann erben. Einen Kobold kann man nicht früh genug besitzen…

Uroma war jedenfalls hin und weg von so viel Hilfsbereitschaft. Die Rechnung habe ich ihr auch gleich mit überreicht und ich habe sieben Euro Trinkgeld verdient. Praktisch, oder?

Bei Uroma war es übrigens sehr nett. Wir waren im Garten und ich habe mit Mama und Papa Zug und Flugzeug gespielt. Über Mittag waren wir lecker essen und nach der Mittagspause haben wir wieder gegessen. Bei all meinen Omas gibt es unfassbar viel Essen.

Affe erwies sich dann als sehr nützlich, denn er hat eine Wespe gefangen und sich dann mit dem Popo auf das Glas gesetzt. Nett wie er ist, ist er den ganzen Nachmittag auf der Wespe sitzen geblieben.

So, ich muss aufhören, denn Mama hat morgen Geburtstag und ich muss ihr eine Krone basteln. Wer Geburtstag hat, bekommt eine Krone auf.

Hier zwei Fotos: eines vom heldenhaften Affen und eines von Freitag, als ich richtig krank war.

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Fluchtpläne

Hatschi, ich habe mich erkältet und hatte zusätzlich einen schlimmen Pseudokruppanfall. Das ging in der Nacht auf Freitag ganz plötzlich los und ging leider den gesamten Freitag nicht weg. Zum Glück konnte Papa von zu Hause arbeiten und ich bekam ein Notfallzäpfchen. Dies half dann über den Tag ganz gut, doch am Abend wurde es wieder schlimmer und ich hustete sehr heiser. Mama meint, es klingt wie ein Robbe. Daher entschieden wir uns für ein weiteres Notfallzäpfchen, wobei man nur im allergrößten Notfall zwei Zäpfchen geben darf. Aber wir wären sonst nicht ohne Luftnot durch die Nacht gekommen und hätten ins Krankenhaus gemusst.

Zum Glück wirkte das Zäpfchen und ich ging mit Mama früh schlafen. Papa spielte noch mit Nachbarn Doppelkopf und schlief im Keller, damit ich gut durchschlafen konnte. Nett, oder? Ich schlief auch ruhig und ohne Atemnot und auch Mama konnte einigermaßen beruhigt schlafen. Jetzt hoffen wir, dass die ganze Suppe nicht in die Bronchien wandert und ich wieder Luftprobleme bekomme.

Ansonsten war die Woche sehr ruhig. Mama hatte das erste Mal ihre Informatik Fortbildung und ist beruhigt, dass sie keine Prüfungen schreiben muss. Man muss wohl nur anwesend sein und gut mitmachen und dann ist man wohl Informatiklehrer. Ob Mama das hinbekommt?

Rita hat mir noch Kekse geschenkt, welche Mama heldenhaft vor den verfressenen Lehrern verteidigt hat. Ich finde allerdings, dass die Lamas auf den Keksen nicht aussehen wie Lamas sondern eher wie Hühner.

Am Montag hat Mama Geburtstag und Papa und ich bereiten schon alles vor. Ich werde ihr zum Beispiel eine Krone basteln und habe ein eigenes Geschenk für sie. Papa hat wohl auch ein Geschenk, wobei Mathilde behauptet, es sei ihr Geschenk. Am Abend planen wir, leckere Tapas essen zu gehen. Als kleine Erinnerung an den Barcelonaurlaub im letzten Jahr.

Zusätzlich überlegen wir noch, ob wir Ende Septemer ein Ausflugswochenende unternehmen. Wir sind aber noch unsicher, was wir machen. Zur Wahl stehen:

  1. eine zweitägige Wanderung auf dem Rheinsteig, denn die letzten Etappen um Wiesbaden scheinen leicht zu sein und sind daher Croozer freundlich.
  2. Ein Besuch in Wuppertal, mit Übernachtung in der Jugendherberge und Fahrten mit der Schwebebahn.

Was empfehlt ihr? Beides klingt verlockend, oder? Fakt ist, wir müssen an dem Wochenende wegfahren, denn Teile unserer Nachbarschaft planen ein Oktoberfest, zu dem man Trachten tragen muss und dämliche Spiele spielen muss. Mir ist das wirklich zu doof und zum Glück sehen das meine Eltern genauso.

Hier seht ihr übrigens ein Picknick, welches ich vorbereitet habe. Ich spiele nämlich zu Hause immer Kindergarten und Baby, Hase, Affe und die liebe Maus gehen in meine Gruppe.

Nachtrag:

Ich habe Papa gestern erlaubt, Doppelkopf zu spielen. Er wollte zuerst sogar zu Hause bleiben, aber das hätte die Situation auch nicht besser gemacht, denn ich wollte ja schlafen. Es soll also nicht so aussehen als würde Papa Karten spielen, während ich krank im Bett liege!

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Der Römerkanal Wanderweg

Wir haben eine neue Wandertour begonnen und sind heute die erste Etappe des Römerkanal Wanderweges gelaufen. Insgesamt besteht der Wanderweg aus sieben Etappen. Er beginnt in Nettersheim, in der Eifel und endet in Köln. Der Weg verläuft parallel zu einer ehemaligen römischen Wasserleitung und es gibt jede Menge Informationsschilder am Weg. Außerdem ist der Weg Croozer geeignet, so dass ich nicht die gesamte Strecke laufen muss.

Gegen halb zehn begannen wir unsere Wanderung in Nettersheim. Der Weg ist hervorragend ausgeschildert und wir wanderten auf ruhigen Wegen, Mal leicht bergauf, dann wieder leicht bergab. Die Eifel ist wirklich schön, auch wenn die Menschen weiterhin etwas seltsam sind. Dies gilt vor allem für Restaurants und Biergärten. Denn diese sind in der Eifel rar. So planten wir einen Zwischenstopp in Urft, einem kleinen Ort. Dort hatten leider beide Restaurants geschlossen und der Imbiss „Zum Genuß“ war offen, aber mit seltsamen und unfreundlichen Menschen besetzt. Wir bestellten trotzdem Pizza und Pommes, nahmen diese aber mit, denn es gibt in der Eifel nettere Orte ala diesen Imbiss. Wir aßen dann auf einer kleinen Aussicht, dem Eifelblick.

Insgesamt kann ich die erste Etappe des Römerkanal Wanderweges aber nur empfehlen. Er ist einfach zu gehen, circa 17 Kilometer lang und man läuft über tolle Wege. Aus diesem Grund bin ich auch wirklich viel mitgewandert. Aber ich habe auch endlich richtige Wanderkleidung! Mama hat nämlich von einer Kollegin jede Menge Kleidung bekommen und darunter war auch eine Outdoorhose. Sie ist an den Knien und am Po extra gepolstert.

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Ein richtiges Wochenende

Da Mama nun auch wieder arbeitet, haben wir auch wieder ein richtiges Wochenende. Aber wisst ihr was toll ist? Papa kann am Freitag meistens pünktlich Schluss machen und so beginnt unser Wochenende bereits um 16 Uhr. In den letzten Jahren sah das schon anders aus und vorletztes Jahr hatte Mama sogar bis 15:55 Uhr Schule und konnte mich erst gegen 16:30 Uhr von Bianca abholen. Dieses Jahr kann Mama mich sogar schon um 12 Uhr abholen, aber ich bleibe gerade lieber über Mittag, da mir das Essen im Kindergarten so gut schmeckt. Frau Helten und Frau Bele sind auch sehr erfreut, dass ich so viel esse. Aber die Köchin kocht auch wirklich gut.

Im Kindergarten gefällt es mir weiter sehr gut. Ich erkunde das viele Spielzeug, welches in einer Vielzahl von Schubladen aufbewahrt wird. Am Freitag habe ich zum Beispiel den ganzen Tag Papier mit einer Schere ausgeschnitten. Sowas gab es bei Bianca nicht. Davon war ich so begeistert, dass ich nicht einmal gefrühstückt habe. Normalerweise gibt es im Kindergarten nämlich eine Frühstückspause, in der wir unsere mitgebrachten Sachen essen.

Mit den anderen Kindern verstehe ich mich bisher auch gut. Ich lerne sogar fleißig die Namen.

Trotzdem ist das Wochenende natürlich um Längen besser, denn wir können in Ruhe aufstehen, im Bett Kekse essen und gemeinsam fernsehen. Heute waren wir außerdem bei Tim und Verena. Das sind Freunde von Mama und Papa. Sie haben auch ein nettes Baby namens Alva. Wir haben gemeinsam gegessen und waren anschließend auf dem Frechener Spielplatz. Dort war ich mit Bianca auch immer.

Morgen fahren wir übrigens in die Eifel und unternehmen eine Wanderung. Wir fahren aber nicht in die Rureifel sondern nach Nettersheim. Ich hoffe, wir landen nicht wieder in Blankenheim. Bisher haben wir uns nämlich immer verlaufen, wenn wir in Nettersheim waren.