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Fluchtpläne

Hatschi, ich habe mich erkältet und hatte zusätzlich einen schlimmen Pseudokruppanfall. Das ging in der Nacht auf Freitag ganz plötzlich los und ging leider den gesamten Freitag nicht weg. Zum Glück konnte Papa von zu Hause arbeiten und ich bekam ein Notfallzäpfchen. Dies half dann über den Tag ganz gut, doch am Abend wurde es wieder schlimmer und ich hustete sehr heiser. Mama meint, es klingt wie ein Robbe. Daher entschieden wir uns für ein weiteres Notfallzäpfchen, wobei man nur im allergrößten Notfall zwei Zäpfchen geben darf. Aber wir wären sonst nicht ohne Luftnot durch die Nacht gekommen und hätten ins Krankenhaus gemusst.

Zum Glück wirkte das Zäpfchen und ich ging mit Mama früh schlafen. Papa spielte noch mit Nachbarn Doppelkopf und schlief im Keller, damit ich gut durchschlafen konnte. Nett, oder? Ich schlief auch ruhig und ohne Atemnot und auch Mama konnte einigermaßen beruhigt schlafen. Jetzt hoffen wir, dass die ganze Suppe nicht in die Bronchien wandert und ich wieder Luftprobleme bekomme.

Ansonsten war die Woche sehr ruhig. Mama hatte das erste Mal ihre Informatik Fortbildung und ist beruhigt, dass sie keine Prüfungen schreiben muss. Man muss wohl nur anwesend sein und gut mitmachen und dann ist man wohl Informatiklehrer. Ob Mama das hinbekommt?

Rita hat mir noch Kekse geschenkt, welche Mama heldenhaft vor den verfressenen Lehrern verteidigt hat. Ich finde allerdings, dass die Lamas auf den Keksen nicht aussehen wie Lamas sondern eher wie Hühner.

Am Montag hat Mama Geburtstag und Papa und ich bereiten schon alles vor. Ich werde ihr zum Beispiel eine Krone basteln und habe ein eigenes Geschenk für sie. Papa hat wohl auch ein Geschenk, wobei Mathilde behauptet, es sei ihr Geschenk. Am Abend planen wir, leckere Tapas essen zu gehen. Als kleine Erinnerung an den Barcelonaurlaub im letzten Jahr.

Zusätzlich überlegen wir noch, ob wir Ende Septemer ein Ausflugswochenende unternehmen. Wir sind aber noch unsicher, was wir machen. Zur Wahl stehen:

  1. eine zweitägige Wanderung auf dem Rheinsteig, denn die letzten Etappen um Wiesbaden scheinen leicht zu sein und sind daher Croozer freundlich.
  2. Ein Besuch in Wuppertal, mit Übernachtung in der Jugendherberge und Fahrten mit der Schwebebahn.

Was empfehlt ihr? Beides klingt verlockend, oder? Fakt ist, wir müssen an dem Wochenende wegfahren, denn Teile unserer Nachbarschaft planen ein Oktoberfest, zu dem man Trachten tragen muss und dämliche Spiele spielen muss. Mir ist das wirklich zu doof und zum Glück sehen das meine Eltern genauso.

Hier seht ihr übrigens ein Picknick, welches ich vorbereitet habe. Ich spiele nämlich zu Hause immer Kindergarten und Baby, Hase, Affe und die liebe Maus gehen in meine Gruppe.

Nachtrag:

Ich habe Papa gestern erlaubt, Doppelkopf zu spielen. Er wollte zuerst sogar zu Hause bleiben, aber das hätte die Situation auch nicht besser gemacht, denn ich wollte ja schlafen. Es soll also nicht so aussehen als würde Papa Karten spielen, während ich krank im Bett liege!

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