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Mit Papa auf dem Firmenlauf in Bonn

Gestern war ganz schön was los bei uns. Mama und Papa mussten arbeiten, ich war im Kindergarten und zusätzlich hatten wir jede Menge Termine. Mama war am Vormittag beim Zahnarzt und ich musste am Nachmittag zum Kinderarzt. Am Abend hatte Mama den Elternabend ihrer Klasse und Papa einen Firmenlauf in Bonn. Außerdem fand noch der Elternabend im Kindergarten statt, aber den mussten wir terminbedingt abgesagt. Mama konnte ja schlecht ihren eigenen Elternabend absagen und ein Lauf geht natürlich auch vor.

Beim Kinderarzt war es übrigens sehr nett. Frau Pfahl und ich verstehen uns wirklich sehr gut und sie findet es äußerst amüsant, dass meine Lieblingsfarbe pink ist. Daher hat sie mir auch ein Armband geschenkt, leider nur in lila. Es sieht trotzdem hübsch aus.

Dann musste ich jede Menge Wörter benennen. Ich habe alle Wörter richtig bemannt, aber leider viele Wörter nicht richtig ausgesprochen. Daher darf ich jetzt zur Logopädie. Mama war da aber schon und meint, das sei nett. Ich bin eher skeptisch, denn man muss wohl sprechen und ich finde Worte in vielen Situationen noch immer überflüssig. Papa kann das bestätigen, denn ich ignoriere ihn gerne, wenn er mit mir schimpft.

Gestern Abend haben wir uns aber hervorragend verstanden. Wir sind zu zweit nach Bonn gefahren und ich war Papas persönlicher Betreuer. Papa musste nämlich berufsbedingt 5,2 Kilometer durch die Bonner Rheinaue laufen. Ich gab ihm ein paar taktische Tipps und erläuterte ihm noch einmal den Streckenlänge, bevor ich ihn zum Start begleitete und anfeuerte. Während des Laufes blieb ich bei seinem Kollegen Carsten und wir vertrieben uns die Zeit im BMAS Zelt. Wir fachsimpelten über die politische Situation, die bevorstehende Rentenreform und über die Arbeitsbedinungen im öffentlichen Dienst. Natürlich erarbeiteten wir auch einige neue Konzepte, welche die IT Konsilidierung des Bundes betrafen, denn wir waren ja nicht zum Spaß dort. Die Inhalte sind allerdings geheim. Zwischendurch gab es Verpflegung und ich aß so viele Gummibärchen, dass ich schon keinen Hunger mehr auf sie hatte.

Papa war, dank meiner Betreuung, sehr schnell und bereits nach 24 Minuten wieder da (4 Minuten 40 Sekunden pro Kilometer). Wir saßen noch weiter im Zelt und ich durfte lange aufbleiben.

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