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Über den Wolken

Ups, ich muss euch etwas Witziges erzählen: heute auf dem Rückflug musste ich für ein großes Geschäft auf die Toilette. Das war eine wirklich spannende Erfahrung, aber Papa hat mir ärgerlicherweise verboten ein Buch mitzunehmen.

In jedem Fall habe ich circa zehn Minuten auf der Flugzeugtoilette verbracht. Papa war mit und hat mich leider nicht in Ruhe gelassen. Ich sollte mich beeilen, aber das habe ich nicht eingesehen. Während wir auf der Toilette waren, hat sich draußen wohl eine Schlange gebildet. Zuerst waren die Menschen verärgert, aber Mama hat ihren Charme spielen lassen und erklärt, dass ein Dreijähriger dort sein Geschäft verrichtet. Dafür hatte man zum Glück Verständnis und als ich von der Toilette kam, wurde ich quasi gefeiert. Man fragte nach, ob ich erfolgreich war und man kannte meinen Namen. Ich habe daher beschlossen häufiger auf eine Flugzeugtoilette zu gehen. Es scheint die Menschen, und gerade ältere Menschen, zu erfreuen.

Ach ja, ansonsten war der Flug eher langweilig. Ich hatte keine Lust zu schlafen und meine Eltern hatten keine Lust mit mir zu spielen, da ich schlafen sollte. Ein Teufelskreis!

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Urlaubsstimmung

Die letzten Tage verliefen sehr entspannt. Leider hatten wir einmal einen ganzen Tag Wolken und an unserem Abfahrtstag hat es sogar den ganzen Tag in Strömen geregnet. Zum Glück haben wir an dem bewölkten Tag einen Ausflug nach Moro Jable unternommen, so dass es sogar angenehm war, da es nicht zu heiß war.

Die anderen Tage verbrachten wir am Pool und am Meer. Zum Glück konnte man in unserem Hotel Kartenspiele und Brettspiele ausleihen und ich spielte stundenlang mit einem Kartenspiel oder dem Spiel „4 Gewinnt“. Mama und Papa lagen hingegen einfach nur auf einer Liege. Erwachsene sind wirklich langweilig, oder nicht?

Meine Eltern unternahmen außerdem noch abwechselnd Touren mit Mountainbikes. Das hat ihnen wohl sehr gut gefallen. Allerdings waren ihre Mouintenbike-Guides etwas gewöhnungsbedürftig. Sie kamen aus Ungarn und konnten weder richtig Englisch noch richtig Spanisch. So konnte man sich kaum verständigen. Zusätzlich waren sie gleichgültig und etwas verplant. So ging bei Papa auf der Tour ein Mann verloren und bei Mama wusste niemand das eigentliche Ziel der Tour. Dennoch waren Mama und Papa zufrieden und fanden die beiden Ungarn eher amüsant. Der verlorene Mann wurde übrigens wieder gefunden. Irgendwann beschlossen die Ungarn nämlich, ihn zu suchen. Eine gute Idee, oder?

Abends haben wir häufig die Kinder-Disco besucht. Ich habe sogar getanzt. Mutig, oder? Aber die Kinderanimateuere sind auch wirklich nett. Mama und Papa haben weiterhin Getränke in allen Farben getrunken und ich habe ebenfalls ein Lieblingsgetränk: den Kindercocktail namens Mungo. Er hatte auch immer unterschiedliche Farben und wir haben uns mehrmals gefragt, wie oft es vorkommt, dass die Kindercocktails mit den normalen Cocktails verwechselt werden.

Insgesamt war es ein toller Urlaub, in einem tollen Hotel. Manchmal war mir allerdings langweilig. Immer nur am Pool liegen, das ist auf Dauer nix für mich und meine Eltern werden dann auch träge.

Daher war mein Highlight Urlaub Usedom, oder doch der Gardasee, oder doch Holland? Ach ich weiß es nicht, alle Urlaube waren toll – das beste Essen gab es aber definitiv auf Fuerteventura,die schönste Aussicht am Gardasee, das beste Spielzeug in Holland und das beste Wetter: das gab es dieses Jahr in Deutschland ;-).

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Ausflug mit Mama

Gestern Nachmittag beschlossen Mama und ich einen Ausflug in den Nachbarort Mojo Jable zu unternehmen. Papa hatte seinen Surfkurs und es war an der Zeit, die Hotelanlage einmal zu verlassen.

Papa brachte uns noch zur Bushaltestelle, die circa zwei Kilometer entfernt ist. Die Busse in Fuerteventura sind etwas seltsam. Sie fahren angeblich alle halbe Stunde, aber man weiß nie genau wann und ob sie kommen. Auf dem Hinweg hatten wir Glück und mussten nicht lange warten. Wir fuhren circa zehn Minuten und ich war natürlich sehr angetan von dieser Busfahrt. Der Bus fuhr allerdings sehr schnell und man musste sich auch nicht anschnallen. Mama stellt daher die berechtigte Frage, was wohl gefährlicher auf Fuerteventura sei: Surfen oder Busfahren.

In Mojo Jable war es nicht wirklich schön, eigentlich ist Fuerteventura auch nicht schön, aber die Strände sind unfassbar. Daher bummelten wir auch nur kurz durch die kleine Innenstadt und gingen dann ausgiebig baden. Leider mussten wir dann ganz schön lange am Strand zurückgehen, aber Mama dachte sich ein Spiel aus und so waren wir zwei Züge, die sich durch den Sand kämpften. Ich war natürlich der ICE. Am anderen Ende der hässlichen Stadt angekommen kauften wir noch ein. Ich brauchte neue Schlafwindeln, weil ich weiterhin keine Lust habe, abends vor dem Zubettgehen auf die Toilette zu gehen. Mama schimpfte fleißig über die Preise der Windeln und sie weiß nun, warum spanische Kinder so schnell trocken werden: die Windeln sind hier zu teuer. Wir kauften noch Hautcreme für Papa, damit er seine Wunden vom Surfen behandeln konnte.

Dann warteten wir endlos lange auf einen Bus und ich unterhielt Mama gut gelaunt. Es ist spannend an einer Haltestelle zu sitzen und sich Autos und Busse anzusehen. Mama war natürlich auch angetan und hörte aufmerksam zu. Schade, dass nach einer Stunde unser Bus kam.

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Lagebericht aus Fuerteventura

Ich bin wirklich faul, bitte entschuldigt dies, aber es ist Urlaub und da wird man dick und träge.

Trotzdem möchte ich euch einige Tipps zu der Insel Fuerteventura geben, damit ihr wisst, wo ich gerade Urlaub mache.

Lage:

Fuerteventura ist eine Insel der Kanaren. Es gibt noch weitere Inseln, z.B. Teneriffa. Das ist auch die Lieblingsinsel von Mama und Papa. Wir wollen dort auch einmal Urlaub machen und gemeinsam den Teide erklimmen. Dafür muss ich aber noch größer werden.

Fuerteventura ist übrigens nicht so grün wie die anderen Kanarischen Inseln, es sieht hier aus wie in der Wüste. Nur in den Hotels findet man Bäume und Blumen.

Unser Hotel:

Wir machen einen richtig klassischen Hotelurlaub. Der Urlaub ist so ähnlich wie der Sommerurlaub auf Usedom, nur das es hier unendlich viel Essen gibt. Auf Usedom hatten wir ja nur ein Frühstück und haben heimlich auf dem Balkon gekocht. Hier müssen wir nicht auf dem Balkon kochen, denn es gibt fünf Restaurants. Es gibt das Hauptrestaurant, dann ein Restaurant am Pool, ein Spezialitätenrestaurant, eine Tapasbar und ein Burgerestaurant. Dann gibt es noch Bars, mit Kuchen und jeder Menge Getränke.

Ich selbst esse hauptsächlich am Kinderbuffet, am liebsten Reis mit Nudeln, aber ohne Soße. Mama hat die Churros entdeckt und bereut es mittlerweile, denn wir sind verrückt nach Churros con Chocolate (und werden dick zurückkommen). Am liebsten mag ich aber die Eistheke, diese gibt es mittags und abends, und ich darf dann immer ein Erdbeereis essen.

Unsere Lieblingsplätze:

1. Die Hauptbar im Foyer. Sie ist in einem spanischen Stil eingerichtet und es gibt eine Spielkasse, mit der ich gerne spiele. Mama ist bereits mit dem Kellner befreundet und wir trinken dort Tag und Nacht verrückte bunte Sachen. Mein Lieblingsgetränk ist der Kindercocktail namens Mungo. Mama und Papa wollen zwar nicht wissen, was er enthält, aber er schmeckt köstlich.

2. Der Strand:

Unser Hotel liegt etwas oberhalb, so dass wir über Treppen zum Meer laufen müssen. Dies ist aber nicht schlimm, außer man ist müde, dann muss man sich tragen lassen. Wir haben Glück, denn der Strand ist flach und hat keine Steine. Trotzdem hat sich Mama gleich am zweiten Tag an einem riesigen Stein den Fuß gestoßen. Oh man! Die ersten Tage hatte der Strand riesige Wellen, das war schon fast unheimlich. Aktuell ist es ruhig und macht richtig Spaß. Das Wasser ist zum Glück warm, aber ich habe auch einen Neoprenanzug, für alle Fälle.

Hier noch einige Bilder. Ich hoffe, ich finde Zeit für den nächsten Blog-Bericht. Ich muss nämlich unbedingt von Papas verrücktem Surfkurs erzählen und von dem Ausflug mit dem Bus, den Mama und ich unternommen haben. Für heute reicht es aber erst einmal:

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Papas Surfkurs

Die letzten vier Tage hat Papa einen Surfkurs gemacht. Dieser ging vier Stunden lang und ich habe währenddessen die Zeit mit Mama verbracht. Ursprünglich hatten wir geplant, dass ich während dieser Zeit in den Kids Club gehe, aber da gefällt es mir einfach nicht, und die Kinder sind auch viel älter und können z.B. schon ganz alleine auf die Toilette gehen, was ich ja noch nicht kann. Also will ich da nicht hin und argumentiere stets damit, dass ich nur zu den Marienkäfern gehe. Das gefällt meinen Eltern wohl und sie akzeptieren zum Glück meine Entscheidung.

Papas Surfkurs ist übrigens etwas seltsam. Er ist jedes Mal total müde und fertig, wenn er wiederkommt. Zusätzlich ist er so braun gebrannt, dass wir ihn schon nicht mehr erkennen und er hat überall blaue Flecken, denn das Surfboard fliegt ihm wohl ständig um die Ohren. Zwei Mal ist ihm das Brett sogar ins Gesicht geschlagen.

Gestern waren die Wellen wohl auch richtig hoch, so dass Papa sich mehrmals in den Wellen überschlagen hat. Was genau Papa an dieser Sportart spannend findet, ist mir ein Rätsel und ich weiß nicht, ob ich später Lust habe, mit ihm zu surfen? Ein Surflehrer hat z.B. einen Finger verloren!!

Zum Glück ist sein Kurs nun vorbei und er hat auch kein Körperteil verloren. Ich werde ihm vorschlagen, Fußball zu spielen. Mama und ich haben uns nämlich einen Ball ausgeliehen und spielen nun täglich auf dem Hotelrasen. Ich kann schon richtig fest schießen.

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Willkommen im Magic Life Hotel

Heute war unser erster Tag im Hotel und es war alles aufregend und neu. So fing der Tag gleich sehr irritierend an, denn es ist auf Fuerteventura bis acht Uhr morgens dunkel. Durch die Zeitverschiebung waren wir aber bereits um halb sieben wach. Papa hatte ursprünglich geplant joggen zu gehen, aber da wir alle wach waren und es draußen noch stockdunkel war, gingen wir frühstücken. Das Frühstück ist übrigens genauso lecker wie das Abendessen. Es gibt einfach alles. Das Buffet in Usedom könnte sich daran einmal ein Beispiel nehmen. Nach dem Frühstück schickten Mama und ich Papa erst einmal joggen. Er war nämlich immer noch etwas brummig. Ich lud Mama währenddessen auf einen Kaffee ein, das hat ihr sehr gut gefallen.

Als Papa gutgelaunt wieder kam, besuchten wir den Magic Mungo Kindergarten. Das sah ganz nett aus, aber ich wollte lieber bei Mama und Papa bleiben und daher gingen wir anschließend gemeinsam an den Pool. Dort verbrachten wir den Vormittag und Mama und Papa wechselten sich mit der Betreuung ab. So ging Mama mit mir zu einem Wasserspielplatz und Papa tobte mit mir im Pool.

Am Nachmittag besuchte ich noch einmal mit Papa den Magic Mungo Kinderclub und wir buken gemeinsam Pizza. Allerdings waren viele Kinder viel älter als ich und einige Kinder waren auch sehr seltsam. So warf mir ein Kind bei einem Spiel einen Schuh ins Gesicht??? Zum Glück war Papa dabei und konnte mich trösten. Insgesamt finde ich den Kinderclub spannend, aber alleine möchte ich dort erst einmal nicht hingehen. Mama und Papa sehen das zum Glück genauso.

Später besuchte ich mit Mama noch einmal das Meer. Ich liebe die Wellen und den warmen Sand. Ein bisschen nervig ist es, dass man zum Strand einige Treppen hinunter gehen muss, das ist wirklich anstrengend, zumal sich meine faulen Eltern weigern, mich zu tragen.

Insgesamt gefällt es mir hier aber ausgezeichnet. Die Hotelanlage ist sehr weitläufig, es gibt jede Menge Pools und Sportangebote und das Essen ist köstlich. Es gibt zum Beispiel extra eine Kinderbar im Hauptrestaurant, mit Nudeln, Reis, Gemüse und Obst. Außerdem habe ich Marshmallows am Schokoladenbrunnen gegessen. Lecker, lecker!

Der Kinderpool:

Unser Treppenhaus vom Zimmer:

Der Sportpool, etwas abseits gelegen:

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Wir fliegen auf die Kanaren

Gestern Abend gingen wir früh schlafen, wurden aber noch von einem Konzert ins Bett begleitet. Eine irische Rockband spielte in den Räumen unter uns und bis zehn Uhr vibrierte Mamas Bett. Papa schlief oben im Hochbett und ich bei Mama. Zum Glück störte uns die Musik nicht und um zehn Uhr war es leise.

Heute morgen standen wir gegen sechs Uhr auf und konnten leider nicht an dem leckeren Frühstück teilnehmen. Schade, denn es sah lecker aus. Überhaupt kann ich die Jugendherberge in Stuttgart sehr empfehlen. Sie ist sauber und neu, und das alles für 55 Euro.

Mit der S-Bahn fuhren wir zum Flughafen und auch wenn alles reibungslos klappte, so stressen mich solche Fahrten immer ungemein. Ich muss auf Mama und Papa aufpassen und auf die Koffer. Ich mag es dann gar nicht, wenn Mama oder Papa zu weit weggehen, oder wenn sie sich an Aufzügen oder Zugtüren zu viel Zeit lassen.

Alles Weitere war aber kein Problem. Die Sicherheitskontrollen nervten ein wenig, denn ich wurde abgetastet und der Mann guckte mir sogar in die Hose. Frech, oder?

Am Gate spendierte uns Mama Kaffee und Apfelschorle, denn sie mag es zwei Stunden zu früh am Gate zu sein :-). Die Zeit verging aber auch wie im Flug, denn es gab ein kleines Spieleland mit einem Bällebad und einer Rutsche.

Ein Bus brachte uns dann zu unserem Flugzeug und ich absolvierte routiniert den Start. Leider gab es an Board kein Entertainment-Programm und auch kein Essen. Total unverschämt! Und das bei einem 5 Stunden Flug. Da empfehle ich doch die Deutsche Bahn, mit W-Lan, kostenlosen Getränken bei einer Verspätung und Geschenken für Kinder.

Zum Glück hatten meine Eltern ein Stickeralbum gekauft und Filme auf dem Handy. Außerdem hielt ich ein kleines Schäfchen über Nordafrika. Auch die Landung verlief unspektakulär und wir kamen gut auf Fuerteventura an. Die Insel selbst ist übrigens eher unspektakulär und Hase hatte bereits Angst, dass es kein Gras für ihn gibt. Doch ich konnte ihn beruhigen, denn in unserem Hotel gibt es genug Gras und alles weitere, was das Herz begehrt. Wir haben ein nettes Zimmer, weit weg vom Hauptpool und schön ruhig gelegen. Die Hotelanlage selbst ist so groß, dass ich noch gar nicht alles gesehen habe, aber das ist mir auch egal, denn das Meer ist fantastisch. Ich war nämlich gerade mit Papa baden. So tolle Wellen. Ich liebe Wellen!

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Wir fahren los

Oh man, eine entspannte Urlaubsvorbereitung sieht anders aus, denn irgendwie lief vorher alles schief.

1) Auf unserer Zugstrecke in Richtung Stuttgart kam es zu einem Brand, daher sind alle Züge nach Stuttgart verspätet. Zum Glück passierte dies am Freitag, so dass wir genug Zeit hatten, dies miteinzuplanen. Außerdem reisen wir ja auch einen Tag vorher in Stuttgart an und haben daher keinen Zeitstress. Trotzdem: die Deutsche Bahn macht es einem echt schwer, und Papa, der keine Zugfahrten mag, fühlt sich leider im Recht und behauptet, Autofahren sei entspannter.

2) Im Atlantik wütete bis gestern ein Hurrikan. Ihr lest richtig: ein Hurrikan! Zum Glück nahm er doch keinen Kurs auf die Kanaren, sondern wehte in Richtung Portugal. Glück gehabt!

3) Ich war Mal wieder krank. Mein Infekt oder meine Infekte halten sich weiterhin hartnäckig und ich hatte letzte Woche so schlimmen Husten, dass Oma mit mir bei Frau Kau war. Durch die Medikamente wurde der Husten schnell besser, aber ich bin immer noch verschnupft und kann seit circa vier Wochen nicht durch die Nase atmen. Drückt mir die Daumen, dass ich morgen den Druckausgleich im Flugzeug schaffe und dass die Meeresluft meine Nase regeneriert.

Trotz all dieser Probleme hatten wir aber doch einen tollen ersten Ferientag. Wir fuhren gegen neun Uhr morgens entspannt los und nach einem hektischen Gleiswechsel am Kölner Hauptbahnhof saßen wir auf reservierten Plätzen zu dritt im ICE. Unsere erste gemeinsame Zugfahrt im ICE. Mama und mir gefiel es sehr gut. Da der Zug Verspätung hatte, gab es im Bordbistro alle Getränke gratis und so bekam auch Papa gute Laune. Mama trank übrigens Sekt und war danach noch besser gelaunt.

In Stuttgart bezogen wir unsere Jugendherberge und hatten riesiges Glück. Die Canstetter Wasen, eine riesige Kirmes, befand sich gleich um die Ecke. Das ließen wir uns nicht entgehen und verbrachten den Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein auf der Kirmes. Wir fuhren sogar gemeinsam mit der Wasserbahn. Mutig, oder?

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Ein ruhiges Wochenende

Endlich einmal keine Termine und daher blieben wir dieses Wochenende auch zu Hause. Aber das ist auch gut so, denn Mama fährt am Montag auf eine Klassenfahrt nach Berlin und wenn sie wiederkommt, geht es zwei Tage später direkt weiter nach Fuerteventura. Daher mussten wir gestern auch Einiges erledigen. So brauchte Papa einen Neoprenanzug, da er auf Fuerteventura einen Surfkurs belegt. Ich selbst brauchte UV Schutz Kleidung, denn auf den Kanarischen Inseln soll es richtig warm sein. Mama brauchte eine Herbstjacke, da sie nicht mit ihrem Mantel durch Berlin laufen möchte. Zum Glück gibt es hier in der Nähe einen französischen Sportladen namens Decathlon und dort haben wir richtig groß eingekauft. Der Laden hat aber auch wirklich alles und ich habe nun zwei UV T-Shirts, einen UV Ganzkörperanzug und einen Neoprenanzug.

Natürlich alles hauteng, gut dass ich von Natur aus eher ein schlanker Typ bin. Aber französische Größen scheinen meiner Figur auch entgegenzukommen. Deutsche Kinder sind immer so groß und breit.

Am Nachmittag waren wir in einem riesigen Möbelladen, aber ich war müde und schlecht gelaunt. Diese nervige Erkältung plagt mich noch immer. Zwar ist meine Nase frei, aber es hängt mir noch immer im Hals und in den Bronchien. Zusätzlich interessieren mich Möbelläden nicht großartig, und es gibt einfach zu viele dieser Läden. Am Abend haben wir gegrillt und ich war wirklich müde.

Hier seht ihr, wie ich mit Mama ein Gesellschaftspiel spiele:

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Ich habe einen Babysitter

Es ist viel passiert in dieser Woche, aber das wichtigste zuerst: ich habe einen Babysitter. Das ist total cool. Mein Babysitter heißt Johanna und ist die Tochter einer Kollegin von Mama. Johanna hat bereits als Au pair in Neuseeland gearbeitet und studiert im ersten Semester Jura. Sie ist superlieb und wir hatten einen tollen Abend. Sie hat mit Kindergarten gespielt und ich habe ihr sehr ausführlich von unserem Campster erzählt. Das fand sie natürlich sehr spannend. Ich habe ihr z.B. erzählt, in welcher Farbe wir ihn kaufen und wie alles in dem Auto funktioniert. Bestimmt will sie jetzt auch einen Campster haben.

Mama und Papa waren währenddessen in Königsdorf essen. Das war aber vollkommen okay, denn Johanna ist super, und ich bin ja schon groß! Ich habe ihnen sogar einen Abschiedskuss gegeben.

In dieser Woche ist aber noch mehr passiert. So habe ich meine Logopädin kennengelernt. Das ist eine komische Sache, denn Mama nervt bereits länger damit und böse Zungen behaupten ja, ich spreche undeutlich und schlecht. Dummerweise hat das die Logopädin bestätigt und ich muss da jetzt regelmäßig hin. Ich finde nicht, dass ich schlecht spreche, Mama spricht nur zu schnell, aber das scheine nur ich so zu sehen.

Die Logopädin ist zum Glück okay. Sie hat 45 Minuten mit mir gespielt und Mama durfte nicht mitspielen. Da wir uns aber vorher gestritten hatten, geschah es ihr Recht. Die Logopädin behauptete allerdings, dass Kinder unter vier Jahren nicht nachtragend seien, aber da irrt sie sich gewaltig. Ich war nachtragend und habe daher in der Spielküche der Logopädin kein Essen für Mama gekocht. Haha! Während des Kochens sollte ich dann ständig Wörter sagen. Die Worte hat die Logopädin dann wiederholt und häufig falsch ausgesprochen. Einmal habe ich sie verbessert, aber das hat sie nicht verstanden. Seltsame Frau.

Dann war die Spielstunde vorbei und ich habe sechs weitere Termine vereinbart. Wir werden dann wohl weiter spielen und die Krankenkasse bezahlt das. Ich hoffe, ich muss nicht wieder Wörter aussprechen. Das ist mir echt zu blöd.

Abschließend muss ich noch von meinem Besuch bei der Deutschen Bank in Frechen erzählen. Mama und Papa waren dort nämlich zu einem Termin und mussten Dokumente unterschreiben. Mama und Papa wussten allerdings nicht, dass ich mit Bianca häufig in der Deutschen Bank war und uns dort alle Mitarbeiter kennen. Ich ging dort also ein und aus, als ich noch ein Tageskind bei Bianca war.

Als ich am Donnerstag mit Mama in der Bank war, war Mama ganz verwirrt, dass mich gleich vier Mitarbeiter freudig begrüßten und ich mit ihnen Small Talk hielt.