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Ausflug mit Mama

Gestern Nachmittag beschlossen Mama und ich einen Ausflug in den Nachbarort Mojo Jable zu unternehmen. Papa hatte seinen Surfkurs und es war an der Zeit, die Hotelanlage einmal zu verlassen.

Papa brachte uns noch zur Bushaltestelle, die circa zwei Kilometer entfernt ist. Die Busse in Fuerteventura sind etwas seltsam. Sie fahren angeblich alle halbe Stunde, aber man weiß nie genau wann und ob sie kommen. Auf dem Hinweg hatten wir Glück und mussten nicht lange warten. Wir fuhren circa zehn Minuten und ich war natürlich sehr angetan von dieser Busfahrt. Der Bus fuhr allerdings sehr schnell und man musste sich auch nicht anschnallen. Mama stellt daher die berechtigte Frage, was wohl gefährlicher auf Fuerteventura sei: Surfen oder Busfahren.

In Mojo Jable war es nicht wirklich schön, eigentlich ist Fuerteventura auch nicht schön, aber die Strände sind unfassbar. Daher bummelten wir auch nur kurz durch die kleine Innenstadt und gingen dann ausgiebig baden. Leider mussten wir dann ganz schön lange am Strand zurückgehen, aber Mama dachte sich ein Spiel aus und so waren wir zwei Züge, die sich durch den Sand kämpften. Ich war natürlich der ICE. Am anderen Ende der hässlichen Stadt angekommen kauften wir noch ein. Ich brauchte neue Schlafwindeln, weil ich weiterhin keine Lust habe, abends vor dem Zubettgehen auf die Toilette zu gehen. Mama schimpfte fleißig über die Preise der Windeln und sie weiß nun, warum spanische Kinder so schnell trocken werden: die Windeln sind hier zu teuer. Wir kauften noch Hautcreme für Papa, damit er seine Wunden vom Surfen behandeln konnte.

Dann warteten wir endlos lange auf einen Bus und ich unterhielt Mama gut gelaunt. Es ist spannend an einer Haltestelle zu sitzen und sich Autos und Busse anzusehen. Mama war natürlich auch angetan und hörte aufmerksam zu. Schade, dass nach einer Stunde unser Bus kam.

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