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Ferientage

Dieses Jahr bleiben wir das erste Mal seit zwei Jahren über Silvester zu Hause. Die letzten beiden Jahre haben wir ja in Holland verbracht, und ein wenig trauern wir den Tagen doch nach.

Es ist zwar schön, wenn wir alle Ferien haben, aber es ist auch anstrengend, den gesamten Tag mit Mama und Papa zu verbringen. Sie sind nämlich nicht immer damit einverstanden, dass ich bestimme und ab und zu rebellieren sie.

Aus diesem Grund habe ich ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für sie entworfen. Lest selbst:

1) Vorgestern organisierte ich für meine Eltern eine Wanderung auf dem Römerkanalwanderweg. Wir wanderten von Bornheim nach Brühl, ungefähr 16 Kilometer. Die Strecke war nett, aber auch nicht besonders aufregend. Dennoch: meine Eltern mussten einmal an die frische Luft und im Winter ist es auch schwierig, wirklich schöne Wanderwege zu finden. Zu Beginn liefen wir durch eine Vielzahl kleiner Orte. Später folgten wir einem größerem Waldgebiet. Zum Abschluss aßen wir bei einem Bäcker in Brühl Kuchen und Teilchen.

2) Gestern schickte ich Papa am Vormittag zum Sport und Mama am Nachmittag in die Sauna. Ich brauchte ein wenig Ruhe vor meinen Eltern und besuchte einige Spielplätze in Königsdorf, Mama nahm ich netterweise mit und später kochte mit Papa. Papa muss zum Glück nicht so oft ausgeführt werden, wie Mama, aber er war ja bereits beim Sport.

3) Heute ist Silvester und da meine Eltern müde gemacht werden müssen, schlug ich ihnen vor, ins Schwimmbad zu gehen. Da das Hallenbad in Frechen zu hatte, fuhren wir nach Kerpen und gingen ausgiebig im Kinderbecken baden. Das gefiel meinen Eltern ausgezeichnet und ich hatte auch ein wenig Freude, auch wenn es anstrengend ist, denn meine Eltern wollen ständig duschen und Haare waschen. Das kann ich ihnen leider nicht ausreden!

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Das Lichterfestival im Kölner Zoo

Heute haben mich meine Eltern zum chinesichen Lichterfest im Kölner Zoo eingeladen. Wir sind bereits gegen 15 Uhr losgefahren und haben noch einen Spaziergang am Rhein unternommen. Das Lichterfestival ging nämlich erst um 17:30 Uhr los. Als wir am Zoo ankamen, war die Schlange auch schon richtig lang, aber zum Glück ging es mit dem Einlass schnell, und Mama hatte bereits online die Tickets gekauft.

Wir bummelten dann durch den gesamten Zoo und sahen jede Menge Lichter, meist wurden Tiere dargestellt, aber es gab auch Blumen und einen riesigen Drachen. Ich bin übrigens im Jahr des Schafs geboren, Mama im Jahr des Schweins und Papa im Jahr des Hahns.

Nach dem Besuch im Zoo wollten wir eigentlich in unser Stammbrauhaus, den Kölschen Boor, doch der hatte zu. Ich war richtig sauer, denn ich wollte umbedingt Pommes. Zum Glück hatte Freddy Schilling auf und so gab es neben Pommes auch noch Burger.

Insgesamt war es ein toller Mama-und Papatag, an dem ich richtig lange aufbleiben durfte. Mittlerweile kann ich ohne Probleme länger als bis acht Uhr aufbleiben. Das ist entspannter für uns alle ;-).

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Nachträgliche Weihnachtsgrüße

Wie immer komme ich erst nach Weihnachten zum Schreiben, aber ich bin eben sehr beschäftigt. Einerseits muss ich alle meine Omas und Opas besuchen, andererseits muss ich mit all meinen Geschenken spielen. Beides kostet Zeit.

Ich habe wieder ganz viele und tolle Geschenke bekommen. In Nienburg hat mir das Christkind einen Bahnhof für meine Briobahn geschenkt, und einen weiteren Zug. Zusätzlich habe ich Kaplabausteine bekommen. In Diepholz kam der Weihnachtsmann und hat mir gleich zwei Toniefiguren geschenkt, außerdem einen Kaufmannsladen, ein Memory, Knete, jede Menge Legosteine und einen Gelenkbus von Siku. Über den Gelenkbus und über den Bahnhof habe ich mich am meisten gefreut, denn beides habe ich mir gewünscht. Alles andere probiere ich jetzt nacheinander aus.

Mama und Papa sind besonders von ihrer neuen Küchenmaschine angetan, witzigerweise hat Papa, passend dazu, drei neue Kochbücher bekommen. Ich werde also weiterhin gut bekocht. Papa kann dann auch gleich meinem Kaufmannsladen besuchen und alles an Zubehör einkaufen. Ich habe nämlich, sehr zur Freude meiner Eltern, immer geöffnet.

Abschließend habe ich festgestellt, dass Weihnachten immer die Zeit des guten Essens ist. Dieses Jahr habe ich die Zimtsterne für mich entdeckt, und habe jede Menge davon gegessen. An Weihnachten darf man das wohl!

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Saunatag

Gestern war ich mit meinen Eltern in der Sauna. Wir besuchten unsere Stammsauna namens De Bütt in Hürth, denn dort ist am Samstag Familientag und Kinder dürfen dann mit. Ich liebe diese Saunatage und habe Mama und Papa daher heute Nacht geweckt, um ihnen zu verkünden, dass ich heute wieder in die Sauna gehen möchte. Leider ist heute kein Familientag. Schade.

Wenn wir in die Sauna gehen, dann buchen wir immer den vier Stunden Tarif, aber das ist schon beinahe zu knapp. Mama und Papa besuchen dann immer abwechselnd die heißen Saunen und machen Aufgüsse. Ich selbst gehe am liebsten in die Lichtsauna. Dort wechselt nach kurzer Zeit die Farbe und es ist wunderbar ruhig und leer. In Saunen muss man nämlich leise sein, wisst ihr.

Natürlich gehe ich auch baden, aber nur im Saunabecken. Das Kinderbecken ist mir einfach zu laut und zu wild. Außerdem muss man dafür die Saunalandschaft verlassen und darauf haben wir keine Lust.

Selbstverständlich trinken wir auch etwas, im De Bütt gibt es sogar ein kleines Restaurant, an dem man (bekleidet nur im Bademantel) etwas Essen und Trinken kann. Ich habe es sogar geschafft, und bei meinen Eltern eine Portion Pommes abgestaubt. Diese habe ich ganz alleine aufgegessen. Ich glaube, meine Eltern waren ganz enttäuscht, dass ich ihnen nichts übrig gelassen habe.

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Ferien

Als erster in unserer Familie habe ich Ferien. Zwar hat der Kindergarten noch bis einschließlich Freitag geöffnet, aber wir haben Angst vor all den Viren und daher bin ich seit Donnerstag zu Hause. Gestern habe ich den Tag mit Papa verbracht. Mama musste zuerst arbeiten und war dann mit Kollegen auf dem Weihnachtsmarkt. Sie kam ganz müde und verwirrt nach Hause. Angeblich gab es zu viel Glühwein. Ich habe sie trotzdem gezwungen, mit mir Weihnachtslieder zu singen und zu hüpfen.

Heute hat Mama auch Ferien. Papa ist ebenfalls zu Hause und arbeitet von dort. Ich habe am Morgen meine Freundin Jana besucht und am Nachmittag sind meine Eltern und ich ins Portalino gefahren. Das ist vielleicht ein Spaß. Ich werde jedes Mal schneller und jage meine Eltern mittlerweile durch das Spieleland. Ich kann auch schon alleine Rutschen und all die Türme und Gebäude erklettern. Ärgerlicherweise darf man nur eine Stunde in dem Spieleland bleiben, und mittlerweile bleibe ich (sehr zur Freude meiner Eltern) auch eine Stunde dort.

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Im Spielefieber

Ich habe, seitdem ich im Kindergarten bin, Gesellschaftsspiele für mich entdeckt. Mein aktuelles Lieblingsspiel heißt „Mensch ärgere dich nicht“, aber generell liebe ich alle Spiele, bei denen man würfeln muss.

Mama, Papa und spielen aktuell jeden Abend eine Runde „Mensch ärgere dich nicht“, allerdings in der Kinderversion, mit Farben, anstatt Zahlen.

Mama ist ein richtiger Großkotz, wenn es um Spiele geht und sie kennt keine Gnade. Papa hingegen hat wirklich viel Mitleid und schont mich sogar ab und zu, indem er meine Figur doch nicht herauswirft. Normalerweise ist es umgekehrt, Mama hat eher Mitleid mit mir und lässt sich um den Finger wickeln.

Ihr seht, beim Spielen lernt man seine Familienmitglieder ganz anders und ganz neu kennen.

Eines haben wir drei aber gemeinsam, wir wollen alle um jeden Preis gewinnen, und Mathilde lassen wir daher auch nicht mitspielen. Ich glaube, Papa und ich würden sie irgendwann hauen.

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Interview mit dem Wutmonster

Am Samstagwar kurzzeitig das Wutmonster zu Besuch und ich habe die Gelegenheit genutzt und mit ihm ein Interview zu führen.

Ich: Liebes Wutmonster, warum besuchst du mich gerade und ruinierst unser gemütliches Samstagsfrühstück.

Wutmonster: ich war gerade in der Nähe und hatte Hunger. Da dachte ich, ich komme einmal rein. Ich wollte nicht euer Frühstück ungemütlich machen, ich wollte nur Rührei.

Ich: Ich habe verstanden ,du hattest Hunger. Das nächste Mal gibt Mama dir bestimmt etwas von ihrem Rührei ab, da bin ich mir sicher. Trotzdem verbreitest du stets schlechte Laune, wenn du kommst. Ich mag dich daher nicht.

Wutmonster: Ich mag dich übrigens auch nicht und du nervst mich. Immer meckerst und maulst du, wenn du mich siehst. Ich bin ein armes, kleines, rotes Monster und möchte nur das meine Interessen durchgesetzt werden, die du nicht erfüllt hast.
Ich: Themenwechsel, so kommen wir nicht weiter in unserem Gespräch. Hast du Hobbies, Wutmonster?
Wutmonster: ich spiele gerne sehr laut Schlagzeug und besuche Sportkurse, bei denen man sich gegenseitig anbrüllt. Das gefällt mir.
Ich: Das sind ja seltsame Hobbies! Wie oft besuchst du uns Menschen eigentlich?
Wutmonster: Eigentlich ist es ja eher so, dass ihr Menschen mich ruft. Ihr wollt dann dass ich zu Besuch komme und gleichzeitig regt ihr euch auf, wenn ich dann wirklich da bin. Das ist eine Sache, die ich an euch Menschen nicht verstehe.
Ich: Besuchst du nur Kinder, oder auch Erwachsene?
Wutmonster: Am liebsten besuche ich Kinder zwischen zwei und drei Jahren. Diese Altersklasse finde ich sehr spannend und in der Regel nimmt sie mich auch sehr gut auf. Erwachsene freuen sich nicht so sehr, wenn sie mich sehen, aber häufig schicken sie mich auch nicht sofort weg, wenn ich da bin.
Ich: Was kann man denn tun, damit du gar nicht erst vorbei kommst?
Wutmonster: Das ist eine dumme Frage, denn ich komme ja nur, wenn ihr es zulasst.
Ich: Das sehe ich anders, denn ich will nicht, dass du vorbeikommst. Du verbreitest schlechte Laune und bist generell komisch.
Wutmonster: Ich finde dich auch komisch, und Gib mir endlich Rührei.
Ich: Nein, es ist mein Rührei. Geh weg, du dummes Monster, sonst werde ich wütend.
Wutmonster: Es gefällt mir, wenn du wütend bist. Ich bleibe. Haha.

Wie ihr seht, war mein Gespräch mit dem Wutmonster etwas schwierig. Zum Glück bin ich es doch noch losgeworden. Ich weiß nämlich, wie man es vertreibt: man muss kuscheln: wenn man mit seinen Eltern kuschelt, geht es ganz schnell weg.

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Update zum Kindergarten

Liebe Leser und Leserinnen,

immer wieder werde ich auf den Kindergarten angesprochen. Man möchte wissen, ob es mir dort gefällt, ob ich Freunde habe und was ich dort so mache.

Es ist daher an der Zeit einmal Klartext zu sprechen: was ich im Kindergarten unternehme, ist meine Sache. Ihr erzählt mir ja auch nicht alles!

Außerdem gibt es genug Informationen. So hängt an der Pinnwand immer ein Wochenplan. Frau Helten schreibt immer ganz gewissenhaft auf, was wir dann machen und gemacht haben. Aktuell malen wir z.B. Bilder zum Thema „Weihnachten“. Eigentlich ja ganz logisch, denn es ist ja bald Weihnachten.

Mama und Papa sind damit aber nicht zufrieden. Sie wollen mein Bild sehen, wollen wissen ob ich nur gemalt habe, oder auch noch etwas gespielt habe und ob es mir gefallen hat zu malen. Insbesondere die letzte Frage ist dumm, denn wenn es mir nicht gefallen hätte, ein Bild zu malen, dann hätte ich es ja nicht getan!

Frau Bayal, meine Cheferziehern ist da viel entspannter. Sie lässt mich beim Kinderturnen zum Beispiel komplett in Ruhe. Bisher habe ich nämlich aus Gründen, die ich euch nicht verraten möchte, nicht mitgeturnt und Frau Bayal hat mich nur einmal gefragt, warum ich nicht mitturne. Ich habe dann geantwortet, dass ich zu Hause turne und diese Antwort hat sie zufrieden gestellt, und ich habe wieder meine Ruhe. In der Schule werde ich das auch so machen!

Genauso nervig ist das Thema Essen. Im Kindergarten hängt ein Speiseplan und dort steht, was es zu essen gibt. Trotzdem werde ich immer wieder danach gefragt.

Dabei gibt es dich so viel Wichtigeres, worüber man sich unterhalten kann. Zum Beispiel über die Frage, ob man lieber Pipi oder Kacka essen möchte. Ich weiß natürlich, dass man beides nicht essen kann, aber ich finde es witzig, darüber zu philosophieren.

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Theodors Kochtipps

Ich koche sehr gerne und möchte euch zwei meiner Lieblingsrezepte vorstellen. Ihr könnt sie gerne nachkochen:

1. Nachos a la Don Theodor

Nehmt alles, was ihr habt, werft es auf einen Teller und dann: ab in den Ofen. Gerne kann das Ergebnis mit Käse überstreut werden.

Französisches Gourmet a la Theodore:

Ihr benötigt sechs farblich und geschmacklich abgestimmte Zutaten. Dies ist sehr schwierig, ich weiß, aber seid kreativ! Ich habe mich für Pommes, Möhren, Spargel, Zucchini und eine undefinierbare Gemüsesorte entschieden. Als Nachtisch serviere ich Pappe. Einfach köstlich, aber hoch anspruchsvoll.

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In der Weihnachtsbäckerei

Ich habe mit Mama und Papa Weihnachtsplätzchen gebacken. Zum Glück haben wir vorher schon im Kindergarten gebacken, so konnte ich Mama und Papa jede Menge Tipps geben. Eigentlich ist es auch ganz einfach: man muss Sachen in einem Topf verrühren und dann mit einem Holzgerät ausrollen. Anschließend sticht man den Teig aus und legt in auf das Backblech. Zum Glück habe ich vorher von Oma und Opa eine neue Schürze bekommen, so ist auch alles sauber geblieben.

Insgesamt habe ich in den letzten Tagen viele nette Geschenke bekommen, alle meine Opas und Omas waren ja nacheinander zu Besuch. Seltsamerweise kam dort auch der Nikolaus, und hat mir Sachen mitgebracht. Warum er Sachen nach Diepholz und Nienburg bringt, und nicht zu mir, habe ich nicht verstanden, aber es ist ja auch egal. So habe ich z.B. eine Weihnachtspyramide bekommen, einen Shaun das Schaf Schokoladenadventskalender, ein Kinderbuch namens Peterchens Mondfahrt und ein indisches Tuc Tuc Spielzeugauto.
Natürlich war ich auch mit allen Omas und Opas auf dem Weihnachtsmarkt. Seid übrigens gewarnt, ich bin teuer geworden und möchte dann Karrussel fahren, Churros essen und Kinderpunsch trinken – und wie lange ich noch die Bratwurst mit meinen Eltern teile: nicht mehr lange ;-).