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Die seltsame Geschichte mit dem Spielstraßenschild

Manchmal ist die Stadt Frechen sehr seltsam. Dies gilt zum Beispiel für das Straßenverkehrsamt der Stadt. Das Wort „Straßenverkehrsamt“ gefällt mir übrigens sehr gut und ich frage mich, was man in diesem Amt macht, aber meine Eltern sind aktuell nicht so gut auf diese Behörde zu sprechen, daher frage ich besser nicht.

Die ganze Geschichte begann an einem Montag Vormittag. Mama war gerade von der Arbeit nach Hause gekommen und arbeitete schwer an neuen Unterrichtsideen (sie lag also im Bett, aß Kekse und guckte fern, denn dann hat sie wohl immer die besten Ideen). Ihre Nachbarin rief plötzlich an und berichtete, dass Bauerarbeiter ein Schild auf unserem Grundstück aufstellen wollten und Mama ihnen jetzt am Telefon berichten sollte, wo das Schild aufgestellt werden kann. Mama war etwas verwirrt und ist dann vor die Tür gekommen. Dort standen die Nachbarin und die Bauarbeiter. Sie hatten wohl vergessen, bei uns zu klingeln???

Die Bauarbeiter berichteten, dass sie ein Spielstraßenschild aufstellen müssen und dies auf unserem Grundstück machen möchten, dort wo unsere Hecke steht. Mama war etwas verwirrt und ließ sie sich die Stelle zeigen. Sie schlug dann vor, dies mit Papa zu besprechen und sich dann zu melden. Die Bauarbeiter waren damit wohl nicht einverstanden, denn sie wollten das Schild sofort aufstellen. Sie telefonieeten daher kurz mit ihrem Chef und klingelten dann wieder bei Mama, um zu berichten, dass sie das Schild jetzt zentral auf dem Bürgersteig aufstellen würden, da Mama ihnen nicht erlaubt hätte, dies auf dem Grundstück aufzustellen.

Mama war dann noch verwirrter, denn dann würde das Schild auch unsere Garagenausfahrt blockieren, aber das war den Bauarbeitern egal. Also musste Mama mit dem Chef telefonieren und sich mit ihm streiten. Der Chef erklärte Mama erst einmal, dass er sie gar nicht fragen muss, wenn er Schilder aufstellen möchte. Als Mama dann nachfragte, warum er dann überhaupt frage, wenn er es eh dürfe, war der Mann verwirrt und meinte, dass man so nicht weiter käme. Zum Glück war Mama der gleichen Meinung und erklärte dem Mann aber dann doch noch einmal, dass man ein Schild nicht mitten auf dem Gehweg aufstellen könne und erst Recht nicht so, dass eine Ausfahrt blockiert werden würde.Ehrlich gesagt, bin ich da auf Mamas Seite.

Mama schimpfte dann noch fleißig auf die Beamten und man einigte sich dann darauf, dass Papa sich morgen noch einmal mit dem Amt in Verbindung setzen würde. Dort war der Mann dann auf einmal freundlich und sah ein, dass ein Schild auf dem Bürgersteig wenig Sinn hat. Das hat Mama aber dann nur noch mehr aufgeregt.

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