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Besuch von einem Kumpel

Heute kam mein neuer Kindergartenfreund zum ersten Mal zu mir nach Hause. Bereits in der letzten Woche hatte ich ihn besucht und daher lud ich ihn für diese Woche zu mir ein. Meine Eltern waren natürlich ein wenig aufgeregt und zu allem Überfluss waren auch noch Mama und Papa zu Hause als mein Kindergartenfreund gegen 16 Uhr zu uns kam. Voll peinlich!

Zum Glück ist seine Mama bereits erprobt was solche Treffen angeht (sie hat zwei Kinder) und ist nach ein wenig Smalltalk wieder nach Hause gegangen. Meine Eltern ließen uns ebenfalls weitestgehend in Ruhe und so konnten wir das gesamte Haus unsicher machen. Erst haben wir unten im Wohnzimmer gespielt, dann in der ersten Etage und am Ende ganz oben. Mama war ganz verwundert, dass ich so wild herumhüpfen kann. Überhaupt ist mein neuer Freund ein sehr lebhafter Charakter.

Jetzt bin ich allerdings etwas müde.

Theodor

P.S. Bitte habt Verständnis dafür, dass es keine Fotos gibt, man muss schließlich die Privatsphäre des anderen wahren.

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Auf Opas Party

Oh Mann, Papa ist wirklich richtig krank. Das kenne ich so gar nicht, denn normalerweise ist Papa immer gesund. Wir sind ja gleichzeitig krank geworden und während sich bei mir der Schleim etwas gelöst hat, ist Papa ganz schön am Husten und Schnaufen. Dafür bin ich noch immer heiser.

Mama hält tapfer die Stellung und muss sich viel um Papa kümmern. Das nervt mich weiterhin, aber da es ihm wirklich nicht gut geht, halte ich mich zurück. Ich habe Mama daher bei der heutigen Rückfahrt von Oma und Opa aus Diepholz gut unterstützt und habe geschlafen. Mama ist also durch den Regen gefahren und Papa und ich haben gepennt. So konnte Mama sich wirklich etwas ausruhen. Zu Hause musste sie nämlich alles auspacken und uns versorgen.

Bei Opa und Oma war es sehr nett. Wie immer gab es jede Menge Essen, und ein Kind namens Lotta war heute auch zu Besuch. Lotta hatte allerdings einen Magen Darm Infekt und wir sind schon ganz gespannt, ob wir ihn auch bekommen.

Am Abend bin ich dann lange aufgeblieben, sehr zur Begeisterung von Mama. Ich war aber auch einfach noch nicht müde, nach zwei Stunden Mittagsschlaf im Auto.

Noch begeisterter sind meine Eltern übrigens davon, dass ich die Windeln wieder entdeckt habe. Ich bin nämlich gerade etwas Toilettenfaul geworden (was auch daran liegt, dass man mein Essen wegisst, wenn ich auf der Toilette sitze). Bei Oma und Opa war es mir aber einfach zu anstrengend, nachts auf die Toilette zu gehen und so musste mich Mama mitten in der Nacht wickeln, da es doch etwas stank. Witzig, oder?

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Kranktage

Bitte entschuldigt, dass ich mich so spät melde, aber Papa und ich sind aktuell krank. Wir haben uns gleichzeitig erkältet. Papa hat schlimme Halsschmerzen, was man vernachlässigen kann und ich hatte Husten und bin aktuell heiser, was natürlich schlimmer ist.

Papa ist wirklich sehr wehleidig und er bekommt auch zu viel Aufmerksamkeit von Mama. Sie macht ihm zum Beispiel Tee oder krault ihm die Füße. Seltsamerweise tun meine Füße jetzt auch weh, so dass Mama meine Füße kraulen muss.

Ich hoffe also, dass Papa morgen wieder fit wird. Er fordert die arme Mama einfach zu viel und sie hat dann weniger Zeit für mich, und ich bin ja schrecklich heiser.

Ach ja, ganz vergessen, wir sind seit heute in Diepholz. Opa hat morgen Geburtstag und das lasse ich mir natürlich nicht entgehrn. Heute hat er uns z.B. zum Chinesen eingeladen und ich habe meine Eltern zur Weißglut gebracht, weil ich wie wild durch das Restaurant gehüpft bin. Irgendwie kann ich heute nicht lange stillsitzen, keine Ahnung woran das liegt.

Meine Eltern sind aktuell sehr fleißig und haben das Wohnzimmer umgestellt. Das Sofa steht nun am Fenster und es sieht ganz anders aus, aber nicht unbedingt schlecht. Wundert euch also nicht, wenn ihr zu uns kommt!

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Auf der Koriander-Route

Ihr erinnert euch bestimmt daran, dass wir erst im letzen Jahr entdeckt haben, dass es in Königsdorf noch einen weiteren Wald gibt – ein bisschen peinlich, aber noch rechtzeitig.

Da Mama erst gestern Abend nach Hause kam und Papa auch noch Besuch hatte, war die Wanderung auf der Korianderroute für heute ein perfektes Ausflugsziel, nicht zu weit weg, aber trotzdem im Wald. Den Namen der Route habe ich übrigens vergeben. Warum ich die Route so genannt habe? Das müsst ihr in meinem alten Blogbericht nachlesen. Ich kann schließlich nicht immer alles wiederholen.

Heute verliefen wir uns auch nicht. Wir parkten am Wanderparkplatz und folgten der Beschilderung A2. Dies ist ein acht Kilometer langer Rundweg durch den Königsdorfer Wald. Er führte uns vorbei an der Glessener Höhe und an mehreren Aussichtspunkten. Natürlich ist es nicht so schön wie am Rhein, oder auf Usedom, aber es war trotzdem nett. Das nächste Mal möchte ich allerdings, dass ein Fahrrad oder Laufrad mitgenommen wird: dann hätte der Ausflug noch mehr Spaß gemacht.

Jetzt bin ich froh, wieder zu Hause zu sein. Ich muss nämlich noch Blätter lochen und in Ordner einheften. Mein neustes Interessengebiet.

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Soziale Kontakte

Ich habe mich heute das erste Mal mit einem Kind verabredet, nämlich mit einem Jungen aus der Nachbarschaft. Er geht mit mir in die Marienkäfergruppe und daher kennen wir uns.

Diese Verabredungssache ist wirklich spannend und meine Eltern waren und sind noch immer ganz aufgeregt. Ich selbst habe das Ganze natürlich vorbereitet und meine schüchterne Mama vorgestern einfach gezwungen, bei dem Kind zu klingeln und zu fragen, ob ich mit ihm spielen darf. Mama hat das nach einigem Zögern auch getan, allerdings hatte der Junge einen Zahnarzttermin und hatte keine Zeit. Daher haben wir uns für Freitag verabredet und Papa hat mich für eine Stunde zu ihm gebracht und dann wieder abgeholt. Witzig, oder? Ich war also für eine Stunde in einem fremden Haus, bei einer fremden Familie.

Selbstverständlich wollten meine Eltern wissen, was ich dort gemacht habe, was wir gespielt haben und wie es mir gefallen hat, aber das geht sie einfach nix an und ich verrate es daher nicht. Seid aber beruhigt, es hat mir gefallen ;-).

Ansonsten gibt es nicht so viele Neuigkeiten, außer dass uns alles kaputt geht. Jacky hat einen Riss in der Scheibe, das untere Klo hat einen Riss in der Keramik und Guillia hatte eine seltsame Fehlermeldung am Motor. Der Januar scheint der Monat zu sein, an dem alles repariert werden muss. Letztes Jahr war unsere Schiebetür zum Beispiel kaputt. Mama ist zusätzlich auf ihrer Fortbildung und daher machen Papa und ich ein richtiges Männerwochenende. Wir gucken dann immer Netflix und essen Unmengen an Chips.

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Noch mehr Regen

Hilfe, es regnet und regnet. Der Rhein hat bestimmt bald Hochwasser und ich sorge mich um meine jährliche Wanderung: den Theodor Gedächtnispfad. Zum Glück ist noch ein wenig Zeit bis Februar. Dennoch haben Papa und ich gestern meinen Geburtstag geplant. Wir sind alle drei ein wenig aufgeregt, wie so ein Kindergeburtstag sein wird, meine Eltern sind ja Neulinge auf dem Gebiet. Wir haben uns jetzt darauf geeignet, dass ich drei bis vier Kinder einladen darf, da ich vier Jahre alt werde. Ich habe beschlossen nur Kinder aus meiner Kindergartengruppe einzuladen und außerdem lade ich nur Mädchen ein. Die Einladungskarten basteln Papa und ich, und ich wünsche mir Muffins. Mama hat das Motto entworfen, aber das verrate ich noch nicht. Mir gefällt es aber ganz gut. Mama überlasse ich außerdem den Bereich „Partyablauf“, d.h. sie ist für die Spiele und die Organisation zuständig. Die Dekoration, das Essen und die Getränke überlasse ich aber besser Papa. Sonst gibt es eine Katastrophe. Ihr seht, man muss seine Eltern geschickt koordinieren!

Apropos Spiele. Meine Eltern haben mich heute wieder gut unterhalten. Am Morgen war ich mit Mama im Regen Spazieren und wir waren schnelle Züge, die von Straßenschild zu Straßenschild gefahren sind. Ich war natürlich schneller als Mama. Dann hat Mama Besuch bekommen und ein Baby auf dem Arm gehabt. Das stört mich schrecklich, kann ihr einmal jemand sagen, dass sie das lassen soll!!!!!

Zum Glück bleiben Babys nie lange, da sie immer irgendein Problem haben. Sie müssen schlafen, essen oder machen in die Windel. Dadurch hatte Mama wieder Zeit für mich und wir haben Duplobaupläne entworfen. Das macht wirklich Spaß. Diese Pläne haben wir natürlich sorgsam beschriftet und in einen Ordner geheftet. Am Nachmittag war Papa dann für mich zuständig und wir haben in der obersten Etage ein Zelt aufgebaut und dort Musik gehört. Am kommenden Wochenende hat Papa mir sogar versprochen, dort zu übernachten. Mama ist nämlich auf einer Fortbildung zur Frauenförderung – ob wir das gut finden?

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Schlechtes Wetter

Wir haben aktuell sehr schlechtes Wetter. Im Sommer hat es kaum geregnet und jetzt regnet es seit Wochen. Eigentlich ist es nervig, denn ich kann kein Fahrrad fahren und wenn wir doch raus gehen, dann muss ich mir alles Mögliche anziehen. Das nervt!

Zum Glück haben meine Eltern heute beschlossen, in die Sauna zu fahren. Es ist kein Geheimtipp mehr, dass die Sauna in Hürth am Samstag einen Familientag hat. Es wurde daher ganz schön voll. Zum Glück waren wir früh dort, so dass es anfangs noch ruhig war. Wie immer besuchte ich die Lichtsauna, während Mama und Papa abwechselnd in die heiße Sauna gingen. Vielleicht komme ich beim nächsten Mal auch mit in die heiße Sauna, denn dort gibt es für Kinder Eis.

Mama und Papa denken sich zusätzlich jede Menge Spiele für mich aus. So habe ich mit Mama eine Autostrecke gebaut, mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Da müssen die Autos immer unterschiedlich schnell oder langsam fahren.

Papa hingegen hat für mich ein Tobespiel erfunden. Ich renne zu Musik auf meinem Buchstaben- und Zahlenteppich und wenn die Musik stoppt, muss ich schnell zu dem Buchstaben oder zu der Zahl springen, die Papa nennt.

Ihr seht, man kann sich auch bei schlechtem Wetter beschäftigen. Trotzdem vermisse ich unseren Garten.

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Es wird Zeit für Qualitätsmanagement

Ich werde bald vier Jahre alt und da wird es Zeit, in meiner Kernfamilie einmal eine Qualitätsüberprüfung durchzuführen. Ich muss schließlich wissen, ob meine Eltern ihre Sache gut machen.

Diese Überprüfung findet natürlich durch externe Prüfer statt, nämlich durch die Kuschelpuppe namens Mathilde. Sie hat hierfür ein spezielles Verfahren entwickelt, welches Erläuterungen über die Qualität meiner Eltern und ihre Erziehungsaufgabe aufzeichnet und darstellt. Sie hat sich hierbei an den Vorgaben der Qualitätsanalysen für Schulen im Land NRW orientiert. Diese haben Mathilde nämlich sehr beeindruckt: man befragt dort nämlich ein paar Personen, guckt ein bisschen im Unterricht zu und stellt diese Ergebnisse dann dar. Entscheidend ist hier aber vor allem, dass nicht verglichen werden darf und dass man auch nicht erfährt, warum man schlecht abgeschnitten hat (wenn man überhaupt schlecht abschließt).

Ich dachte mir, dieses Verfahren eignet sich auch gut für meine Eltern, denn Mathilde wird nur mich und meine Eindrücke zu meinen Eltern befragen und diese Ergebnisse werden dann statisch ausgewertet. Das Gesamtergebnis, welches aus circa 20 Kriterienpunkten besteht, werden meine Eltern bekommen und Mathilde wird es ihnen auf Wunsch erläutern. Sie werden aber nicht erfahren, ob das Ergebnis gut oder schlecht ist, da es ja keine Vergleichsgruppe gibt, und wir werden ihnen auch nicht sagen, was konkret schlecht war, und wie man es verbessern kann.

Vermutlich stößt dies auf Irritationen, aber hier keine kurze Erläuterung:

A) Mathilde weigert sich, Vergleichsgruppen zu erstellen, denn das würde für sie Mehrarbeit bedeuten. Sie müsste ja noch andere Kinder befragen und andere Familien beobachten, und Mathilde arbeitet nicht gerne..

2) Würde man meinen Eltern mitteilen, dass sie etwas nicht gut machen, oder ihnen Verbesserungstipps geben, so könnten sie demotiviert werden, und das hätte ggf. Nachteile für mich. Sie sollen einfach nur das Gefühl bekommen, einmal überprüft zu werden, mit einem Ergebnis was akzeptabel ist: es darf nicht zu gut sein, aber auch nicht zu schlecht. Versteht ihr?

Hier übrigens eine Auswahl der Kriterien:

  1. Schlüsselkompetenz: Backen und Stricken: Die Eltern fördern das Kleinkind in diesen Fähigkeiten, um es auf die alltäglichen Aufgaben des Lebens vorzubereiten (Kompetenzbezug: Leben)
  2. Schlüsselkompetenz: Einschlafbegleitung: Es wird die Dauer der Einschlafbegleitung für das Kleinkind gemessen, d.h. wie lange bleibt das Elternteil abends beim Kleinkind, bevor es einschläft (Kompetenzbezug Schlafen)
  3. Schlüsselkompetenz: Gesunde Ernährung: Es werden die Anzahl der Nudeln, der Reiskörner oder aber der Kartoffeln gezählt, die das Kleinkind auf seinem Teller hat (Kompetenzbezug Essen).
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Frohes neues Jahr

Mittlerweile ist Silvester schon etwas her, aber dafür kommen meine Neujahrsgrüße von Herzen, wenn auch verspätet.

Wie immer war ich sehr beschäftigt. So haben wir Silvester bei Freunden in Frechen gefeiert. Es war sehr nett, vor allem haben mich Mama und Papa um kurz vor 12 Uhr geweckt und wir haben wirklich zusammen ins neue Jahr hineingefeiert. Das erste Mal in meinem Leben!

Dennoch haben wir alle drei unseren Winterurlaub vermisst. Es war die letzten Jahre immer sehr erholsam ein paar Tage an einen anderen Ort zu fahren und dort Silvester zu feiern. Wir haben uns fest vorgenommen, nächstes Jahr wieder über Silvester wegzufahren, sozusagen als erster Vorsatz für das neue Jahr.

Die ersten Tage im Jahr 2019 waren leider sehr regnerisch, und wir waren daher viel zu Hause. Ich habe mit meinem Kaufmannsladen und meinem Lego gespielt und bin bereits ab Mittwoch wieder in den Kindergarten gegangen. Meine Eltern haben mit viel Begeisterung ihre neue Küchenmaschine ausprobiert, und es gibt aktuell jede Menge Smoothies und Teigprodukte.

Papa hat diese Woche ebenfalls wieder gearbeitet und Mama hat viele Menge Dinge von zu Hause aus erledigt (fragt mich aber nicht was). Im Kindergarten selbst war es die letzten Tage sehr ruhig, aber das hat mir gut gefallen.

Heute haben wir übrigens Uroma besucht. Ihr geht es zum Glück wieder besser, und ihre Beine sind wieder abgeschwollen.

Hier übrigens ein Bild von all meinen Eselsohren. Mama und Papa haben mir nämlich den Begriff „Eselsohr“ erklärt. Ich habe dies dann gleich einmal praktisch umgesetzt: