Veröffentlicht in Urlaub

Tag 2 in Waren

Heute schliefen Papa und ich unten. Leider musste ich am Morgen pinkeln. Dummerweise hielt die Windel nicht und so war alles nass. Das heißt, wir mussten als erstes waschen. Mama kümmerte sich darum und organisierte Marken für die Waschmaschine und für den Trockner. Zusätzlich ließ sie sich von einer ostdeutschen Frau in das Bedienen von Waschmaschinen einweisen. Angeblich soll man immer mit Vorwäsche waschen, aber da Mama beratungsresistent ist, unterließ sie es.Wir unternahmen aber auch zuerst eine Fahrradtour, da es am Nachmittag regnen sollte. Ich zog meine komplette Fahrradkleidung an und dann fuhren wir los. Mama hatte sich in der Tourismuszentrale beraten lassen und man hatte uns eine 25 Kilometer Tour durch den Nationalpark empfohlen. Anfangs war die Strecke etwas holprig, später wurde sie aber fantastisch und wir fuhren auf Flüsterasphalt durch den Wald. Ich fuhr übrigens die kompletten 20 Kilometer auf Baby Bulls, allerdings machten wir immer wieder Rast, zum Beispiel an einer Vogelbeobachtungsstation oder am Nationalparktor. Die Müritz ist wirklich schön, vor allem ist es ruhig und nicht so voll. Am Nationalparktor trafen wir übrigens wieder seltsame Menschen, so zum Beispiel eine unfreundliche Nationalparkkassiererin, die Mama davon abhalten wollte, eine Fahrradtour nach Mirow zu planen. Angeblich seien 30 Kilometer zu weit. Mama und ich waren da fast beleidigt.Auf dem Rückweg fuhren wir noch nach Waren und kauften ein. Dies ist mit meinen Eltern immer etwas schwierig, da sie andere Sachen kaufen möchten als ich. Es gibt also jedes Mal Streit. Ich freue mich schon, mit meinen Großeltern einzukaufen, ich bin mir sicher, dass sie mehr Verständnis für meine Wünsche haben!Den Nachmittag verbrachten wir am Zelt und am See. Nach der langen Fahrradtour war ich ein klein wenig müde und auch ein klein wenig meckerig. Papa hingegen war sehr müde und sehr meckerig und daher stritten wir. Erst die Abkühlung im See half wirklich. Mama kümmerte sich währenddessen um die Wäsche und um Bulls. Er hat nämlich einen platten Reifen.Am Abend kochte Papa lecker für uns und ich malte weiter Straßen und Fahrradwege.

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