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Tag 3 in Waren: Große Radtour durch den Nationalpark

Heute hat Mama für uns eine richtig lange und abwechslungsreiche Fahrradtour geplant. Dies benötigte natürlich eine gute Vorbereitung und so stand Papa bereits gegen halb sieben Uhr auf und schmierte leckere Schnittchen, sowie mehrere Snacks. Gegen halb neun konnten wir daher aufbrechen und fuhren die Hälfte des Müritzradweges, nämlich bis nach Mirow. Dies sind über 50 Kilometer! Das tolle an der Radtour ist, dass der Weg beinahe durchgehend asphaltiert ist und größtenteils durch den Nationalpark führt. Dies ist einmalig schön, auch wenn es heute den ganzen Tag wolkig war. Ich selbst fuhr 25 Kilometer mit Baby Bulls, bevor ich in den Croozer umstieg. Dort hielt ich ein Schläfchen und wir erreichten Mirow. Das Dorf war allerdings hässlich und so tranken wir nur etwas und aßen ein Eis, sowie unsere Schnittchen. Mama lud in der Tourismusinformation noch ihren Akku auf und regte sich wieder über die Menschen auf. Mama und die Menschen hier passen irgendwie nicht zusammen. Papa und ich machen uns bereits darüber lustig: egal in welchen Laden sie geht, es gibt Probleme. Das Aufladen von Akkus war wohl auch ein solch unlösbares Problem, wobei mich dies irritiert, denn im Nationalpark Eifel gibt es wirklich überall Aufladestellen für Pedelec!Auf dem Rückweg zur Boeker Schleuse fing es ärgerlicherweise an zu regnen. Daher fuhr ich wieder im Croozer, während Mama und Papa richtig nass wurden. Mama fuhr daher auch ohne Schuhe, weil sie ihre Schuhe nicht schmutzig machen wollte.An der Boeker Schleuse hat es zum Glück wieder aufgehört und wir stiegen in den Nationalparkbus, der und zurück nach Waren brachte. Mama hatte dies so herausgesucht, damit wir nicht 100 Kilometer fahren mussten. Der Nationalparkbus ist übrigens eine richtig tolle Sache. Er ist für die Touristen umsonst und man bezahlt nur für die Fahrräder. Baby Bulls war sogar noch umsonst. Er ist ja noch nicht sechs Jahre ;-). Der Bus fährt mitten durch den Nationalpark, unterwegs gab es Erläuterungen und wir hatten auch einen tollen und freundlichen Busfahrer. Nur die Klimaanlage war ein wenig kalt, vor allem da Mama und Papa noch nasse Kleidung an hatten. Ich hoffe, sie werden jetzt nicht krank.In Waren hat Mama noch einen Fahrradschlauch für Bulls kaufen müssen, er hat einen platten Reifen. Es gab irgendwie wieder Probleme, aber Mama trug es mit Fassung. Jetzt muss sie Bulls reparieren und Papa und ich sind gespannt und werden zugucken :-).

Ein Kommentar zu „Tag 3 in Waren: Große Radtour durch den Nationalpark

  1. Liebe Mama,
    ich weise explizit darauf hin, dass die gesamte Radtour 63 km umfasst, zzgl. 4 km für den Rückweg von der Busendhaltestelle in Waren zurück zum Campingplatz!

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