Veröffentlicht in Alltag

Saunanachmittag

Leider hatten wir kein gutes Wetter, denn wir wollten eigentlich nach Venlo fahren und ein letztes Mal mit dem Campster übernachten. Sozusagen zum Saisonende. Leider wird daraus wohl nix, denn nächstes Wochenende muss Mama für ihre dumme Klassenfahrt packen und danach fahren wir ja schon in den Urlaub. Der Saisonabschluss muss daher in Frankreich stattfinden. Aber das ist ja auch nicht schlecht.

Der heutige Saunatag war dafür sehr nett. Ich war zwei Mal in der Lichtsauna, einmal in der Rosensauna und zwei Mal baden. In die heiße Sauna traue ich mich noch nicht, aber das nehme ich mir für das nächste Jahr vor.

Abschließend seht ihr noch ein Foto von Affe. Er musste gestern einen wichtigen Vortrag halten. Es ging um die Farbe der Mülleimer in den Büros der Sacharbeiter. Angeblich waren auch mehrere Minister anwesend, oder zumindest aus Berlin zugeschaltet. Die Ergebnisse sind wohl geheim.

Veröffentlicht in Alltag

Mein Hüpfpferd

Ich habe mir von meinem gesparten Taschengeld bei Amazon ein blaues Hüpfpferd bestellt. Es heißt Lucky Chase und kam letzte Woche an. Mittlerweile ist es in unserer Familie gut integriert und selbst Mathilde mag Lucky Chase, da sie auf ihm sitzen kann.

Ich selbst kümmere mich rührend um mein Hüpfpferd. Es wird gebadet, es geht auf die Toilette, ich füttere es und wenn ich in den Kindergarten fahre, binde ich es im Wohnzimmer fest, damit es nicht abhaut. Gestern hat es mich sogar zum Kindergarten gebracht und wieder abgeholt. Ich wollte, dass Frau Helten es kennenlernt. Sie war sehr angetan, aber Lucky Chase ist auch wirklich niedlich. Seht selbst:

Veröffentlicht in Wandern

Mamas Party und Sommerabschlusswanderung

Gestern Abend hat Mama eine kleine Geburtstagsparty gefeiert, sie hat aber nur drei Freunde eingeladen, so wie ich. Papa hat sehr nett und liebevoll für uns gekocht und ich durfte sogar mitessen. Ab und zu habe ich mich auch in die Unterhaltungen eingemischt, zum Beispiel als es um den Tag Dienstag ging. Denn am Dienstag bekomme ich Taschengeld und am Dienstag ist EMU, also Musikgarten, im Kindergarten.Nach dem Essen wollte ich schlafen gehen, allerdings haben Nachbarn von uns ein sehr nerviges und vor allem sehr lautes Oktoberfest gefeiert, so dass wir alle sehr schlecht geschlafen haben. Ich konnte zum Beispiel nicht einschlafen und bin auch mehrmals in der Nacht durch die laute Musik wach geworden. Daher haben wir auch heute morgen alle drei bis neun Uhr geschlafen.Anschließend haben wir bei bestem Wetter eine Wanderung am Kölner Rhein unternommen. Wir liefen von Köln Deutz über die Poller Wiesen bis zur Rodenkirchenener Brücke und auf der anderen Seite zurück. Selbstverständlich hielten wir wieder im Poller Fischhaus und ich bekam eine Fanta und eine riesige Portion Pommes. Die hatte ich mir aber auch verdient, denn ich war vier Kilometer gelaufen.Auf dem Rückweg besuchten wir noch kurz das Kölner Kinderfest und dann ist etwas passiert, mit dem ich schon lange gerechnet habe und was mich immer schon sehr belastet hat. Ich sah das Unglück schon länger kommen und trotzdem bin ich noch immer ganz erschrocken: Beim Einsteigen in die S-Bahn hat Papa mit der Croozer nicht mehr einsteigen können. Das heißt, ich war mit Mama in der Bahn, Papa stand mit dem Croozer draußen und die Türen gingen zu. Es war ein Alptraum und ich habe es immer schon befürchtet und euch allen immer gesagt! Das Einsteigen, Aussteigen und Umsteigen in Züge erfordert höchste Konzentration und ich verstehe da keinen Spaß!!!!!!Mama konnte mich im Zug auch kaum beruhigen und ich musste, als wir Papa wieder bei uns hatten, auch erst einmal lange mit ihm kuscheln, so erleichtert war ich.

Veröffentlicht in Alltag

Zeckenbiss

Vor mehr als einer Woche hat mich eine Zecke in den Kopf gebissen. Ich hatte zuerst eine kleine Beule am Kopf und Mama dachte, es sei eine Art Hautschürfung, es war aber eine fiese Zecke, die bereits bis zum Po in meinem Kopf steckte! Papa fand sie dann am Abend und zog sie sogar lebend und komplett aus meinem Kopf! Dies lag natürlich an mir und nicht an Papas Geschicklichkeit, denn ich habe still gehalten.

Wir beschlossen erst einmal zu warten, denn die Zecke war ja entfernt worden, doch leider schwollen weniger Tage später meine Lymphknoten hinter dem linken Ohr an. Zusätzlich hatte ich mir einen weiteren Infekt im Kindergarten eingefangen und hatte wieder einen Pseudokruppanfall. Dieses Mal gaben mir Mama und Papa aber früh das Notfallmedikament und so kamen wir gut durch die Nacht. Mama und Papa reichte es trotzdem und so gingen Mama und ich am Mittwoch morgen zum Arzt.

Meine Kinderärztin war sich ziemlich sicher, dass die Schwellung hinter dem Ohr von der Zecke kommt und empfahl uns ein Antibiotikum zu nehmen, damit ich keine Borreliose bekomme. Leider kann man Borelien nämlich erst viele Monate später im Blut nachweisen und dann ist man meistens schon richtig krank.

Daher muss ich jetzt 14 Tage so ein ekeliges Medikament nehmen und alles nur wegen dieser dummen Zecke!

Veröffentlicht in Diepholz

Oma schmeißt eine Party

Am Wochenende hat Oma aus Diepholz ihren siebzigsten Geburtstag gefeiert. Wow, das ist wirklich eine beeindruckende Zahl. Wir ließen uns diese Feier natürlich nicht entgehen und reisten bereits am Samstag an. Mama und Papa hatten ihre Rennräder mit und unternahmen auch gleich eine Tour. Allerdings hatte Papa auf dem Rückweg einen Platten und die beiden stritten sich. So ganz habe ich das Streitthema nicht verstanden. Mama hatte sich wohl bereit erklärt, Papas Rennrad zu schieben, während Papa schnell mit Mamas Rennrad zu Oma und Opa fahren sollte. Mama hatte dann aber Glück und hat sich von einem Kanuverleihservice mitnehmen lassen und das hat Papa dann verärgert, denn er hatte Angst um sein Rennrad und das hat dann wiederum Mama verärgert.

Zum Glück streiten meine Eltern immer nur kurz, aber dafür heftig. Ich bin das ja schon gewöhnt und habe währenddessen mit Opa im Garten gespielt.

Am Sonntag lud uns Oma, gemeinsam mit Nachbarn und Freunden, in ein köstliches Restaurant ein. Ich durfte Fanta trinken und habe jede Menge Kartoffeln, sowie Eis gegessen. Zwischendurch unternahmen Mama, Papa und ich noch einen Spaziergang zum Nienburger Wasserspielplatz. Ich spielte das erste Mal begeistert mit den Wassergeräten und fiel auch einmal ins Wasser. Aber meine Eltern sind ja keine Anfänger mehr und hatten mir vorher Hose, Schuhe und Socken ausgezogen, sonst hätte ich ohne Hose auf Omas Party gemusst!

Veröffentlicht in Alltag

Mit Papa auf dem Firmenlauf in Bonn

Am Donnerstag hatte ich einen erlebnisreichen Tag. Zum Glück waren Mama und ich wieder gesund, so dass wir all die Termine abarbeiten konnten. Es war nämlich wie im letzten Jahr: drei Termine am gleichen Tag.Mama hatte Elternabend, Papa seinen Firmenlauf und mein Kindergarten hatte ebenfalls Elternabend. Es war daher wie im letzten Jahr auch: meine Eltern waren nicht beim Elternabend im Kindergarten! Wie unverschämt von ihnen, aber der Firmenlauf geht einfach vor 😉

Bereits im letzten Jahr war es mir eine Freude, daran teilzunehmen und mich von Papas Arbeitskollegen verwöhnen zu lassen. Damals passte Carsten auf mich auf, als Papa seine Strecke lief und wir vergnügten uns währenddessen im BMAS Zelt. Dieses Jahr hatte Papa mehrere Damen für mich arangiert, die hervorragend auf mich aufpassten. Mama nahm es dieses Jahr auch deutlich entspannter auf (vor einem Jahr hatte sie Papa noch vorgeworfen, er würde mich bei Fremden abgeben) und so fuhr mich Mama gegen drei Uhr nach Bonn, damit Papa und ich pünktlich beim Firmenlauf ankommen konnten.

Mittlerweile kenne ich mich auf dem Campus des Ministeriums übrigens sehr gut aus. So ist mir gleich aufgefallen, dass Mama falsch abgebogen ist. Zum Glück fand Papa uns trotzdem. Kaum angekommen, verabschiedete ich mich von Mama und ging mit Papa zu seinem Büro. All zu lange hielten wir uns dort aber nicht auf, denn der Lauf begann bald und wir fuhren zum BMAS Zelt. Dort lernte ich mich meine Babysitter kennen und wir eine verbrachten eine tolle Zeit. Es gab leckeres Essen und alle haben mit mir gespielt. Die Zeit verging wie im Flug und ich glaube, Mama war doch ein wenig traurig, dass sie dieses Event verpasst hatte.

.

Veröffentlicht in Wandern

Wanderung in Gerolstein

Wir sind im Wanderfieber, wie ihr seht. Leider war das Wetter dieses Wochenende wieder schlecht. Es ist irgendwie verhext, unter der Woche ist es gut und am Wochenende regnet es. Dabei wollten wir eigentlich mit Lucky Sky übernachten. Aber da ich noch immer Husten hatte, war es vielleicht ganz gut, dass wir am Wochenende nicht weggefahren sind. Papa ging es auch nicht gut, er schläft aktuell nicht gut, vielleicht auch, weil ich nachts so oft wach bin. Mal habe ich Husten, Mal habe ich Nasenbluten, irgendwie ist die letzten Nächte immer was gewesen und nicht alle haben so einen verrückten Schlaf wie Mama. Mama kann ja überall schlafen, witzig,dass sie noch nie in der Schule eingeschlafen ist!Am Morgen fuhren wir früh nach Gerolstein. Dort besichtigten wir schon einmal den Stellplatz für Wohnmobile und Campster. Er liegt direkt an einem Schwimmbad und sah sehr nett aus. Leider hat er keine Toiletten, aber wir haben ja unser mobiles Klo und Mama hat die verrückte Idee, eine mobile Umkleidekabine (gibt es bei Declathon) als Klohaus zu benutzen. Was meint ihr? Ich finde die Idee gar nicht so schlecht.Wir wanderten dann von Gerolstein über die Löwenburg zur Diezenley und genossen dort von einem Aussichtsturm den Blick auf Michelsberg und Gerolstein. Bergab ging es dann nach Michelsberg. Dort machten wir Rast und dann fing es richtig doll an zu regnen. Ich flüchtete in den Croozer und ließ mich im Regen den Berg hoch schieben. Mama und Papa fanden es aber auch nicht schlimm und waren gut eingekleidet. Mama schwört zum Beispiel auf ihre Regenhose von Tchibo, diese hat sie seit sie 15 oder 16 Jahre alt ist.Wir wanderten insgesamt 18,87 Kilometer und legten über 800 Höhenmeter zurück. Gar nicht schlecht, oder?In Gerolstein angekommen, stoppten wir noch bei Mc Donalds, um uns ein Getränk für die Rückreise zu kaufen. Mama benötigte allerdings ewig, denn die Mitarbeiter waren noch nicht mit dem neuen Bestellsystem vertraut. Als Kölner kenne ich dieses natürlich schon, aber ich war ja nicht mit dabei und konnte daher nicht helfen. Ich stritt mich dafür im Auto mit Papa, denn meine Idee war es zu dem anderen Mc Donalds zu fahren, aber Papa behauptete, es gäbe nur einen McDonald’s in Gerolstein. Dies wiederum habe ich nicht verstanden, denn in Köln gibt es doch auch mehrere Filialen!

Veröffentlicht in Alltag

Schrecken der Nacht

Heute Nacht hatte ich einen wirklich schlimmen Peudokruppanfalll. Das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Es fing damit an, dass ich am Abend komisch wurde, irgendwie so rastlos und ich schlief auch schlecht. Wir wussten alle drei nicht so ganz was mit mir los war und gegen zehn Uhr fing ich an zu bellen (so nennen wir den Husten). Mama und Papa wollten mit dem Notfallmedikament aber noch etwas abwarten und so schlief ich wieder ein. Gegen Mitternacht wurde es aber schlimmer und so sollte ich ein Zäpfchen bekommen. Das Problem ist hierbei: ich hasse Zäpfchen und wehrte mich wie verrückt. Dadurch wurde mein Husten schlimmer und ich bekam kaum noch Luft. Dadurch wurde ich panisch und bekam auch noch leichtes Nasenbluten, was mich noch panischer machte. Ich bellte also wie verrückt, weinte gleichzeitig und hatte auch plötzlich keine Stimme mehr. Dies erschreckte mich dann auch noch. Mama und Papa beruhigten mich so gut es ging. Mama ging mit mir auf der Straße spazieren und wir suchten Sterne, Papa kuschelte mit mir am offenen Fenster und ich durfte Eis essen und Paw Patrol gucken. Es wurde endlich ein bisschen besser, aber gegen ein Uhr bekam ich dann noch etwas Cortison-Saft, der half mir wirklich und ich schlief endlich ein. Am Morgen ging es mit dem Husten schon wieder und am Vormittag und Nachmittag war ich schon wieder fit genug für einen Männerabend. Mama schickten wir zum Sport, denn sie ist nach solchen Nächten immer fix und fertig mit den Nerven. Ich kann sie aber gut verstehen, denn ich habe selbst genug von diesem widerlichen Peudokruppanfällen. Sie sind gemein und hinterhältig. Sie überfallen einen plötzlich,ohne Vorwarnung und dann auch noch mitten in der Nacht! Das nächste Mal will ich übrigens sofort diesen Saft, Zäpfchen sind nämlich sowas von ekelig und machen alles nur noch schlimmer.So genug vom heutigen Tag. Drückt mir die Daumen, dass es mit dem Husten nicht schlimmer wird und ich am Wochenende fit bin. Ich möchte nämlich auf den Höfeflohmarkt nach Ehrenfeld und mir ein Hüpfpferd kaufen lassen. Ich liebe Hüpfpferde.

Veröffentlicht in Wandern

Wanderung an der Dhünntalsperre

Heute haben wir eine Wanderung zur Dünntalsperre im Bergischen Land unternommen. Diese Region, im Umland von Köln, kennen wir kaum und sie bietet uns eine Abwechselung zur Eifel. Der einzige Nachteil: man muss über die Leverkusener Brücke fahren, aber da wir Frühaufsteher sind, war dies kein Problem.

Mama hatte eine 14 Kilometer lange Tour herausgesucht und war hoch motiviert. Sie möchte nämlich bei dem Programm namens Koomot ein Experte werden und anderen Personen Wanderungen und Radtouren rund um Köln empfehlen. Opa aus Nienburg ist bereits Koomot Experte (allerdings für eine Region in Polen oder Litauen) und das fuchst Mama ganz schön.

Für alle von euch die Koomot nicht kennen: es ist ein Programm auf dem Handy, mit dem man Wanderungen oder Radtouren aufzeichnen lassen kann, oder aber Touren nachwandern kann. Opa und Mama sind ganz verrückt danach.

Papa nimmt seine Touren übrigens mit der Uhr auf und bevor wir loswandern, müssen erst einmal alle Geräte aktiviert werden. Verrückt, nicht wahr?

Wir begannen unsere Tour beim Altenberger Dom, anscheinend eine berühmte Kirche, aber wir fanden sie nicht sonderlich beeindruckend. Allerdings sind wir ja Kölner und haben den Kölner Dom, da ist es auch nicht so leicht uns mit Kirchen zu beeindrucken.

Die Wanderung führte dann direkt an der Dhünn entlang und war wunderschön. Es war ruhig, die Wege, bis auf ein paar Ausnahmen, croozerfreundlich und es ging eigentlich durchgehend durch den Wald. Bei ungefähr der Hälfte erreichten wir die Talsperre. Dort war wirklich wenig Wasser und auch viele Bäume in der Umgebung waren vertrocknet. Es erinnert mich ein wenig an Kalifornien, dort hat man mir erzählt, dass sieben schlechte Regenjahre benötigt werden, um einen Staudamm wieder gut aufzufüllen. Hoffentlich gilt das nicht für diesen Staudamm!

Wir wanderten von dem Staudamm wieder zurück und pausierten am Ziel in einer netten Gaststätte. Die Bedienung war langsam, aber ich durfte eine Fanta trinken und daher war es mir egal. Wir saßen also draußen, genossen das angenehme Wetter und wurden ein wenig wehmütig, denn der Sommer ist wohl bald vorbei. Das stimmt uns traurig und die Wanderungen werden mir fehlen, denn am Ende der Tour habe ich nochmals lautstark verkündet, dass das Leben schön ist!