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Wanderung an der Dhünntalsperre

Heute haben wir eine Wanderung zur Dünntalsperre im Bergischen Land unternommen. Diese Region, im Umland von Köln, kennen wir kaum und sie bietet uns eine Abwechselung zur Eifel. Der einzige Nachteil: man muss über die Leverkusener Brücke fahren, aber da wir Frühaufsteher sind, war dies kein Problem.

Mama hatte eine 14 Kilometer lange Tour herausgesucht und war hoch motiviert. Sie möchte nämlich bei dem Programm namens Koomot ein Experte werden und anderen Personen Wanderungen und Radtouren rund um Köln empfehlen. Opa aus Nienburg ist bereits Koomot Experte (allerdings für eine Region in Polen oder Litauen) und das fuchst Mama ganz schön.

Für alle von euch die Koomot nicht kennen: es ist ein Programm auf dem Handy, mit dem man Wanderungen oder Radtouren aufzeichnen lassen kann, oder aber Touren nachwandern kann. Opa und Mama sind ganz verrückt danach.

Papa nimmt seine Touren übrigens mit der Uhr auf und bevor wir loswandern, müssen erst einmal alle Geräte aktiviert werden. Verrückt, nicht wahr?

Wir begannen unsere Tour beim Altenberger Dom, anscheinend eine berühmte Kirche, aber wir fanden sie nicht sonderlich beeindruckend. Allerdings sind wir ja Kölner und haben den Kölner Dom, da ist es auch nicht so leicht uns mit Kirchen zu beeindrucken.

Die Wanderung führte dann direkt an der Dhünn entlang und war wunderschön. Es war ruhig, die Wege, bis auf ein paar Ausnahmen, croozerfreundlich und es ging eigentlich durchgehend durch den Wald. Bei ungefähr der Hälfte erreichten wir die Talsperre. Dort war wirklich wenig Wasser und auch viele Bäume in der Umgebung waren vertrocknet. Es erinnert mich ein wenig an Kalifornien, dort hat man mir erzählt, dass sieben schlechte Regenjahre benötigt werden, um einen Staudamm wieder gut aufzufüllen. Hoffentlich gilt das nicht für diesen Staudamm!

Wir wanderten von dem Staudamm wieder zurück und pausierten am Ziel in einer netten Gaststätte. Die Bedienung war langsam, aber ich durfte eine Fanta trinken und daher war es mir egal. Wir saßen also draußen, genossen das angenehme Wetter und wurden ein wenig wehmütig, denn der Sommer ist wohl bald vorbei. Das stimmt uns traurig und die Wanderungen werden mir fehlen, denn am Ende der Tour habe ich nochmals lautstark verkündet, dass das Leben schön ist!

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