Veröffentlicht in Urlaub

Auf geht es nach Frankreich

Wir wagen es wirklich und mit unserm Campster nach Südfrankreich, und das obwohl wir nur ein paar Wörter Französisch sprechen. Heute morgen sind wir um halb sieben losgefahren, und die Woche vorher war ganz schön ereignisreich.So war Mama zum Beispiel in Soltau auf Klassenfahrt und Oma und Opa aus Diepholz haben auf mich aufgepasst. Zusätzlich musste noch jede Menge erledigt werden. Ich benötigte zum Beispiel einen Schlafsack, Papa musste außerdem alles packen und vorbereiten. Dabei ist er dann auch noch umgeknickt und hatte zwei Tage Fußschmerzen.Heute war aber alles wieder gut und wir konnten gesund und munter losfahren. Ärgerlichweise hatte ich in der Nacht zwei Mal Nasenbluten. Das ist richtig nervig und ich hoffe, es passiert mich nicht während des Urlaubes, denn wir haben ja keine Waschmaschine an Bord.Wir fuhren erst einmal bis Luxemburg und erreichten Luxemburg Stadt bereits gegen zehn Uhr morgens. Das war sehr praktisch, denn die Innenstadt und die Parkhäuser waren wunderbar leer. Meine Eltern waren allerdings schlecht vorbereitet. Sie wussten zum Beispiel nicht, welche Sprache man in Luxemburg spricht und hatten auch keine Kenntnisse über die Stadt. Mama ging daher in die Tourismuzentrale und fragte ganz unverblümt, was man hier so ansehen könne. Zum Glück war die Frau sehr nett und zeigte uns auf einer Karte alle Sehenswürdigkeiten. Zusätzlich lud sie mich noch zu einem Kinderquiz ein, was ich mir nicht entgehen ließ. Dank meiner Eltern konnte ich auch alle Rätsel lösen und gewann ein kleines Puzzle.Dann fuhren wir weiter nach Dijon. Unterwegs regnete es mehrere Stunde lang, aber kurz vor Dijon hörte es zum Glück auf. Dijon selbst ist übrigens eine Verkehrskatastrophe. Es gibt wirklich überall Ampeln und diese Ampeln sind noch schlechter geschaltet als in Köln. Ich weiß, das ist kaum zu glauben, aber die Franzosen fahren hier auch ständig über rote Ampeln, weil sie es nicht mehr aushalten. Dijon ist also für Autos eine einzige Katastrophe. Daher fuhren wir auch später, nachdem wir unseren Stellplatz erreicht hatten, mit dem Fahrrad in die Altstadt von Dijon. Das verlief herrlich unkompliziert und wir fuhren an einem Fluss entlang bis in die Altstadt. Mama und Papa haben übrigens auch keine Ahnung von Dijon. Sie waren ganz erstaunt wie schön und sehenswert die Altstadt war. Natürlich kauften wir auch Dijonsenf.Jetzt sind wir wieder an unserem Stellplatz, umgeben von lauter Deutschen und gehen früh schlafen, damit wir morgen früh weiterfahren können. Avignon ruft!

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