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Tag 1 in Frankreich: Willkommen in Avignon

Der heutige Tag begann doof, denn Papa bekam beim Abbau in Dijon einen Hexenschuss. Er wollte Babybulls anheben und auf den Fahrrad-Trailer setzen, da passierte es! Papa sah danach nicht gut aus. Es muss wohl ziemlich wegetan haben und er konnte sich danach nur eingeschränkt bewegen. Zum Glück hatte er nur Babybulls angehoben und nicht den schweren Trailer, sonst wäre es vermutlich noch schlimmer geworden!Von da an musste Mama alles abbauen und das hat sie ganz schön nervös gemacht. Sie musste das Dach vom Lucky Sky einklappen, den Fahrrad-Trailer anbauen,alle Fahrräder draufsetzen und festmachen. Ich half, wo ich konnte und Papa gab uns geduldig und unter Schmerzen Anweisungen. Armer Papa! Beim Trailer half uns ein netter Franzose und die Sache mit dem Dach bekam Mama prima hin. So schafften wir es doch alles ohne große Probleme und konnten gegen halb zehn Dijon verlassen. Mama fuhr uns dann in Richtung Avignon. Unterwegs machten wir immer wieder Pausen, damit Papa sich bewegen konnte. Zum Glück haben wir auch eine Sitzheizung.Am frühen Nachmittag erreichten wir unseren Campingplatz. Mama hatte diesen bereits reserviert, wobei es nicht voll war. Es war trotzdem praktisch, so mussten wir nicht lange warten. Mama und ich bauten dann alles auf, Papa half ein wenig und schaffte es sogar, das Sonnensegel aufzustellen, und das ohne sich zu bücken. Respekt!Wir haben übrigens einen richtig tollen Stellplatz gefunden, mit Blick auf den Fluss und gleichzeitig in der Nähe des Toilettenhauses. Erwähnte ich schon, dass französische Toiletten keine Klobrille haben????Dann gingen wir erst einmal im Pool baden. Mir war es zu kalt, aber Papa ging schwimmen, auch wegen des Rückens. Mama guckte uns zu und lief mit mir mehrmals durch das Kinderwasserland. Man musste aber aufpassen, dass man nicht nass wurde.Gegen Abend spazierten wir noch zum Pont du Garde, das direkt um die Ecke ist. Wow, ist das ein beeindrucktendes Aquädukt. Ich lief wirklich den ganzen Weg und machten fleißig Fotos. Auf dem Rückweg holten wir am Campingplatz noch Pizza und Pommes und Speisen bei angenehmen 21 Grad zu Abend. Jetzt drückt die Daumen, dass Papa bald wieder fit wird. Zur Vorsicht bleiben wir die nächsten vier Tage auch hier, dann muss nicht immer auf-und abgebaut werden.

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