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Tag 7 in Frankreich: Wanderung durch den Naturpark

Heute war es leider wieder bewölkt, aber immerhin regnete es nicht. Trotzdem darf man aktuell keinen Blick auf die Wettervorhersage werfen, denn für die komplette nächste Woche ist Regen vorhergesagt! Verrückt, wir haben wirklich Pech mit dem Wetter in diesem Jahr! Sehen wir es aber positiv: Es ist weiterhin besser als vorhergesagt und ab und zu ließ sich heute sogar die Sonne blicken. Man kann zwar nicht in kurzer Hose und T-Shirt herausgehen, aber immerhin ohne Jacke. Außerdem kann man mittags auf der Terrasse sitzen.Papas Rücken geht es wieder etwas besser. Er nimmt aber auch Schmerzmittel und hat eine neue Wärmesalbe aus der Apotheke. Daher unternahmen wir einen Ausflug in den nahe gelegenen Vogelpark der Camargue. Die Landschaft erinnerte in Teilen an die Mecklenburgische Seenplatte und war auch ähnlich einsam. Neu waren dafür die Flamingos, die wir in großer Anzahl antrafen. Mama und ich machten die Flamingos sogar nach, denn sie laufen sehr witzig. Spannend war auch, dass die Flamingos ihre Köpfe tief in den Dreck stecken und dann haben sie ganz schmutzige Köpfe. Insgesamt wanderten wir mehr als drei Kilometer durch den Park. Selbstverständlich lief ich die gesamte Strecke alleine. Dazu aßen wir immer wieder Magdalenas.Anschließend fuhren wir noch in die Stadt einkaufen. Wir fahren nämlich definitiv morgen zurück. Der Familienrat hat getagt und einheitlich entschieden und wir sind aktuell alle zufrieden mit der Entscheidung.Am Nachmittag unternahmen wir noch eine Strandwanderung und es war unfassbar windig. Ab und zu waren die Wellen sogar so hoch, dass man richtig nass wurde, wenn man nicht aufgepasst hat.Abends packten Mama und Papa dann einen Großteil des Autos. Mama brachte routiniert den Fahrradträger an und Papa half, wo er konnte. Ein Vorteil an Papas Rücken ist definitiv, dass Mama dies jetzt alles kann. Morgen müssen wir bis zehn Uhr den Bungalow verlassen. Die Endreinigung können wir dabei selbst übernehmen, allerdings fehlt uns eine richtige Putzausrüstung. Mama hat daher das Motto ausgerufen: „Wir putzen so, dass es so aussieht, als wäre es sauber“. Ich bin gespannt, wie sie dies macht.

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