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Windelfrei

Seit circa einer Woche schlafe ich nachts ohne Windel. Ich tue dies eigentlich nur aus Nachhaltigkeitsgründen, denn eine nächtliche Windel ist eine sehr praktische Angelegenheit. Allerdings versuchen Mama und Papa gerade nachhaltiger zu leben und da möchte ich mich anschließen. Mama fährt zum Beispiel täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit, Papa trinkt Saft nicht mehr aus Plastikflaschen sondern aus Glasflaschen und ich schlafe ohne Windel.

Sicherheitshalber haben wir aber eine Unterlage unter der Matratze. Wie ihr wisst, bin ich ein Sicherheitsfanatiker und kann nur beruhigt schlafen, wenn nix wirklich schief gehen kann!!!

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Kölnpfad 2019: von Schlebusch nach Thielenbruch

Die Wintermonate eignen sich perfekt für Wanderungen auf dem Kölnpfad. So hat man keine lange Anreise und man kann ganz unkompliziert mit der Straßenbahn anreisen. Alle Etappen sind nämlich an das KVB Netz angeschlossen und daher gut erreichbar.Natürlich kennen wir den Großteil der Etappen, aber an viele kann ich mich nicht mehr erinnern, und auch meine Eltern bringen immer wieder Strecken und Erinnerungen durcheinander. Dank meines Blogs konnten wir aber herausfinden, dass die heutige Etappe die schönste Etappe des Kölnpfades ist. Sie führt nämlich komplett durch den Wald und ist dabei sehr croozerfreundlich. Die Wege sind breit, es gibt keine Höhenmeter und unterwegs gibt es viele Rastplätze. Zusätzlich kann ich die Diepreschrater Mühle als Restaurant empfehlen. Ich bekam dort leckeren Bananenkuchen geschenkt. Direkt neben der Mühle gibt es auch einen netten Spielplatz, wir wanderten aber weiter, denn es war zu kalt.Insgesamt ist die Strecke 12 Kilometer lang. Sie beginnt in Schlebusch und führt bis nach Thielenbruch. Perfekt für einen Sonntagsspaziergang mit Anspruch!

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Besuch in der Stadt mit D

Gestern Nachmittag hat uns ein Studienkollege von Papa in die hässliche Nachbarstadt eingeladen. Als Kölner Jung, der auch noch an Karneval geboren ist, meide ich diese Stadt eigentlich, aber Einladungen sollte man nicht ablehnen.

Also fuhren wir am Nachmittag nach D….d…. Am Vormittag musste Mama arbeiten, ihre Schule hatte Tag der offenen Tür. Das muss ziemlich verrückt sein, denn Mama brachte am Freitag eine riesige Stellwand mit nach Hause, die wir dann gemeinsam dekorierten. Ich verstehe immer noch nicht so ganz, warum Mama einen solchen Aufwand betreibt und die Stellwand mit nach Hause brachte, aber Mama meinte, es kann vorkommen, dass diese Stellwand in der Schule geklaut wird. Wer klaut denn Stellwände????

Ich verbrachte den Vormittag also mit Papa, während Mama mit ihrer Stellwand in die Schule fuhr. Eigentlich ist es gut, dass sie gestern gearbeitet hat, denn nun hat sie Karneval frei und kann auf meine Kindergartenparty gehen. Ich unterhielt also Papa, spielte mit ihm Zug, ging mit ihm einkaufen und passte auf, dass er keinen Blödsinn machte.

Am Nachmittag fuhren wir dann mit dem Auto nach D….d…, ehrlich gesagt, war die Stadt gar nicht so hässlich. Mir hat es sogar sehr gut gefallen. Wir gingen zum Beispiel zum Mediahafen und sahen das Hundertwasserhaus.

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In der Uniklinik

Heute hatte ich einen Termin in der Uniklinik. Ich darf nämlich an der KIRA Studie teilnehmen, einer Studie für Kinder mit Asthma. Mama, Papa und ich unterstützen gerne klinische Studien, denn Mama hat mir erzählt, dass mein Onkel einmal sschwer krank war und dass Studien helfen können, dass Menschen nicht so schlimm krank werden. Zusätzlich erhoffen wir uns eine bessere Betreuung meiner eigenen Erkrankung.

Das heute war jedenfalls sehr positiv. Wir mussten zum Beispiel gar nicht warten, es gab etwas zu Trinken und alle nahmen sich Zeit – und das ist der verrückten Uniklinik.

Es wurde aber noch witziger, denn Mama hat einen ehemaligen Schüler getroffen, der auf der Station als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitet. Ab da ging es richtig familiär zu, denn Mama und der Schüler haben sich stets sehr gut verstanden. Manchmal kann Mamas Beruf also auch Vorteile haben ;-).

Insgesamt gab es jede Menge Untersuchungen, aber es hat mir nicht viel ausgemacht, denn es gab eine Belohnung: einen 25 Euro Gutschein von Amazon. Den Gutschein wollte ich unbedingt haben, um mir eine S -Bahn und eine Straßenbahn zu kaufen. Daher habe ich mir Sachen in die Nase stecken lassen, mich picksen lassen und mir Blut abnehmen lassen. Der Arzt war ganz erstaunt, dass ich die gesamte Zeit ruhig da saß und mir sogar angeguckt habe, wir mir in den Arm gepikst wurde. Aber wenn ich eines kann, dann still sitzen – im Gegensatz zu Mama. Mama musste nämlich auch Blut abgenommen werden. Sie hat aber wohl sehr gute Venen, daher war es auch kein Problem.

Papa muss jetzt auch noch zum Blut-Abnehmen in die Uniklinik. Dann kann der ehemalige Schüler von Mama einmal üben ;-), das haben Mama, der Arzt und ich vereinbart….

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Herzlichen Glückwunsch, lieber Blog

Mein Blog ist vier Jahre alt! Das muss gefeiert werden. Gleichzeitig ist es erstaunlich, wie schnell doch die Zeit vergeht. Damals war ich noch nicht einmal ein Jahr und nun bin ich vier Jahre alt. Mama ist sich immer wieder unsicher, ob sie den Blog weiterhin aus meiner Perspektive schreiben soll. Schließlich werde ich immer selbstständiger und eigenständiger. Eventuell wird daher irgendwann die Perspektive gewechselt. Kandidaten hätten wir genug. So bietet sich Mathilde an, aber das will ich nicht, oder Affe. Mal schauen….erst einmal soll alles so bleiben, wie es aktuell ist und ich freue mich über die zunehmenden Besucherzahlen. Insbesondere meine Wanderberichte scheinen von Interesse zu sein, aber dies ist auch eine Marktlücke. Es gibt kaum Wandertipps für wanderinteressierte Kleinkinder.

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Tipps für das richtige Verhalten bei Kindergartenfesten

Wir sind alle drei nicht besonders enthusiastisch, wenn es um die aktive Teilnahme bei Kindergartenfesten geht. Wir sind die passiven Teilnehmer, und ich für meine Verhältnisse sitze dann gerne bei meinen Eltern, beobachte die Lage und bastele. Ihr dürft das nicht falsch verstehen, mir machen solche Feste große Freude, aber ich habe dabei keine Lust mit Menschen zu agieren. Meine Eltern sind ähnlich gelagert, aber Mama hat mittlerweile gelernt, takisch klug zu agieren. Ihr lest richtig, sie agiert taktisch klug, und diese Tipps möchte ich euch heute weitergeben:

1) Bei jedem Fest muss man sich in Listen eintragen. Man kann Kuchen backen, beim Aufbau helfen, beim Abbau helfen oder Bons verkaufen. Mama liebt Listen und trägt sich immer sehr schnell ein. Dies ist schon einmal wichtig, denn die Letzten müssen immer dumme Sachen machen und meistens ist das bei uns im Kindergarten: einen Käsekuchen backen. Also seid schnell, sonst müsst ihr Käsekuchen backen.

Persönlich fänden wir „Abbau“ am schlimmsten (denn dann müssten wir bis zum Ende bleiben), aber bei mir im Kindergarten sind diese Eintragungen erstaunlicherweise sehr begehrt.

2) Taktisch klug ist dann die Position: „Bonverkauf“. Mama trägt sich dort immer ein, und immer für die erste Schicht. Dies soll zeigen, dass sie hochmotiviert ist, in Wirklichkeit wollen wir aber nur schnell Bons haben. Ausgesprochen clever, oder? Und da Mama an der Quelle sitzt, kauft sie immer ganz schnell Bons für uns. Wobei ich sie hier korrigieren muss: sie kauft eigentlich gar nix und sitzt nur rum.
Dies liegt daran, dass die erste Bonschicht immer zu zweit durchgeführt wird, damit nichts schief geht und das andere Mitglied ist immer ein Förderkreismitglied. Mama sitzt also eine Stunde da (wir sind keine Förderkreismitglieder) und guckt dem Fördermitglied zu, wie es Bons verkauft. Ein Bon kostet dann einen Euro. Mama wurde der Ablauf aber trotzdem sehr gewissenhaft und ausführlich erklärt. Aber ich verstehe dies: anspruchsvolle Tätigkeiten benötigen eine gewissenhafte Einführung!

3) Papa hat keine Lust auf Bonverkauf und Gespräche, er hat übrigens gar keine Lust auf diese Feste. Er sucht daher, mit taktisch geschultem Blick, nach Gesprächspartnern, die ihn nicht zu sehr nerven. Doch woran erkennt man diese?

Eigentlich ist dies ganz einfach: man muss die Eintragungslisten überprüfen. Menschen, die nur veganen, basenfreien Käsekuchen backen, meidet Papa zum Beispiel. Zusätzlich meidet er alle Menschen, die beim Abbau helfen wollen und alle Menschen, die sich für mehrere Aufgaben eingetragen haben.

Ihr seht, es ist also gar nicht so schwer, ein solches Fest friedlich und ohne viel Aufsehen zu überstehen.

Hier noch drei Fotos, die ich selbst geschossen habe:

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Auf der Mönchsroute

Heute war das Wetter gut und wir fuhren daher wieder nach Altendorf, um den Mönchsweg zu wandern. Diese Tour ist ebenfalls gut ausgeschildert und circa 12 Kilometer lang. Trotzdem verliefen wir uns am Anfang. Das ist irgendwie typisch für uns. Aber es gab auch ein ganz schönes Kuddelmuddel bei der Ankunft. Ich hatte mir nämlich die falschen Schuhe angezogen – Turnschuhe. Dies war sehr ungünstig, aber meine Eltern haben auch nicht darauf geachtet. Zusätzlich hatten wir kein zweites Paar Socken für mich mit. Ich hatte also bei circa vier Grad und nassem Waldboden leichte Turnschuhe mit Sommersocken an. Brr, das war etwas kalt. Mama und Papa zogen daher meine Leggings über die Socken. Das sah zwar komisch aus, aber es half. Zusätzlich stieg ich, wenn es richtig matschig wurde, in meinen Croozer. Fakt ist: ich muss auf Wanderungen andere Schuhe anziehen, da es Winter wird. Mama war aber noch verwirrter, ihr fiel erst unterwegs ein, dass im Keller eine richtig warme Jacke von ihr liegt. Dies hatte sie ganz vergessen! Oh Mann, gut dass es ihr noch eingefallen ist, sonst hätte sie sich noch eine neue Jacke gekauft.Die Wanderung selbst ist nicht unbedingt empfehlenswert. Zu oft musste man an der Straße entlang laufen, oder lief durch Orte. Immer wieder mussten auch gefährliche Landstraßen überquert werden. Auch landschaftlich gab es nicht so viel zu sehen. Nehmen wir es sportlich und sehen es als Einstiegswanderung für die kommenden Wintermonate….

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Bei Mama und Papa auf der Arbeit

Es ist Wochenende, und dies haben wir wirklich verdient. Die Woche war wirklich anstrengend. Montag und Dienstag war ich noch richtig krank und auch am Mittwoch war ich noch nicht fit genug für den Kindergarten. Daher haben sich Mama und Papa mit der Betreuung abgewechselt. Am Morgen hat Papa auf mich aufgepasst und er hat mich dann um 12 Uhr zu Mama in die Schule gefahren. Dort habe ich noch eine Stunde im Unterricht mitgemacht. Ich habe Mamas neue Klasse besucht, eine achte Klasse. Sie sind deutlich unruhiger als Mamas alte Klasse und ich musste mehrmals das Leisezeichen aus dem Kindergarten anwenden, damit wieder Ruhe herrschte. Die Klasse hatte nämlich Hausaufgabenzeit. Mamas Aufgabe war daher ziemlich einfach. Sie saß nur da und hat aufgepasst, dass alle arbeiten und dass alle leise sind. Ich habe ihr ein wenig geholfen und die andere Zeit musste ich selbst leise sein. Aber das kann ich wirklich gut! Ich habe dreißig Minuten leise gemalt und dann die Tafel voll geschrieben.

Danach sind wir nach Hause gefahren und haben den Nachmittag miteinander verbracht. Allerdings bekam Mama da schon Halsschmerzen und ihr ahnt es: ich habe sie angesteckt. Am Donnerstag hatte sie dann Elternsprechtag und durch das viele Sprechen ist Mama jetzt heiser. Ihr hängt dieser Infekt also ebenfalls im Hals fest. Dafür ging es mir ab Donnerstag wieder gut und so konnte ich wieder in den Kindergarten gehen. Am Nachmittag war ich sogar bei meiner Freundin Tilda, da Mama und Papa lange arbeiten mussten.

Am Freitag hatte der Kindergarten zu, so dass ich Papa zur Arbeit begleitet habe. Dies war ebenfalls sehr spannend. Ich habe an einer Fachsitzung mit dem Personalmanagement teilgenommen, eine sehr wichtige Veranstaltung, denn Personaler sind im BMAS sehr einflussreich. Außerdem habe ich Papa obersten Chef kennengelernt, Herrn Doktor W. Er arbeitet direkt unter dem Staatssekretär und hat mich sehr freundlich im Ministerium begrüßt.

Den Samstag haben wir ruhig verbracht. Mama ist immer noch heiser und ärgert sich darüber. Es ist die Höchststrafe für sie, wenn sie nicht sprechen kann! Ich finde es aber mittlerweile auch nervig. Trotzdem waren wir gerade Martinssingen. Ich bin mit Jana, Mama und Janas Mutter singen gegangen und wir haben wirklich viele Süßigkeiten bekommen.

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Besuch in Nienburg Teil 2: Ischa Freimark

Am Samstag fuhren wir gemeinsam auf die große Kirmes in Bremen. Diese nennt sich Freimarkt und die Kirmes ist viel größer als die Kirmes in Köln. Schon vorher hatte ich mit Papa vereinbart, Geisterbahn zu fahren. Ich habe allerdings keine Angst vor Geistern, denn es gibt keine Geister. Daher fand ich es auch nicht wirklich gruselig, nur etwas seltsam. Oma und Opa sind auch mitgefahren. Mama hingegen hat sich nicht getraut und stattdessen Churros gegessen.

Außerdem bin ich noch mit einem witzigen Karussell gefahren. Man saß in kleinen Booten und diese fuhren ganz schnell im Kreis. Mama und Papa waren ebenfalls mit dabei. Das war ein Spaß.

Anschließend wurde mein Husten leider richtig schlimm und wir fuhren mit dem Zug zurück. Am Abend habe ich dann eigentlich nur noch gehustet und habe Cortison bekommen, weil sich der Husten immer wieder so doof verhakt hat. Das ist ein richtig dieses Geräusch, wenn wohl auch harmlos.

Am Sonntag sind wir nach dem Frühstück nach Hause gefahren und ich habe fröhlich weiter gehustet. Am Abend wurde es Mama dann zu bunt und wir fuhren zum kinderärtzlichen Notdienst in der Uniklinik. Dort mussten wir circa eine Stunde warten, bevor mich eine ältere, aber sehr nette Ärztin untersuchte. Sie meinte, es sei ein oberflächlicher Husten, der mir im Hals festhänge und dass meine Bronchien frei seien. Trotzdem sollte ich noch einmal Cortison nehmen, um durch die Nacht zu kommen. Wir konnten also wieder nach Hause fahren und ich hustete weiter….